Was ist ein Corporate Blog? – Darum lohnt sich Bloggen für Unternehmen


Ansicht eines Titelbildes von einem Corporate Blog

Die meisten Kleinunternehmen haben viel zu tun und sind mit dem Tagesgeschäft so sehr beschäftigt, dass sie beim Aufbau ihrer Marke und ihrer Internetpräsenz eines der wichtigsten Tools außer Acht lassen. Nämlich das Bloggen. Einen eigenen Blog erstellen zu wollen kann viele Vorteile haben, insbesondere dann, wenn du deine Online-Präsenz erhöhen, deine Markenbekanntheit aufbauen und neue Website-Besucher:innen anziehen möchtest.


Tatsächlich haben Studien ergeben, dass Unternehmen mit Blogs durchschnittlich rund 67 % Leads pro Monat einbringen, als Unternehmen, die auf das Bloggen verzichten. Welche weiteren Vorteile ein Corporate Blog für dich und dein Unternehmen haben kann, das verraten wir dir in diesem Beitrag.



Corporate Blogging


Corporate Blogging oder Bloggen für Unternehmen ist eine Strategie des Content-Marketings, die die Sichtbarkeit deines Unternehmens im Internet erhöhen soll. Meist wird diese Arbeit von der Marketing- und Kommunikationsabteilung übernommen. Tatsächlich wird dem Bloggen in großen Unternehmen oft viel Bedeutung zugemessen und einige Unternehmen engagieren sogar Mitarbeiter:innen, deren Hauptbeschäftigung im Bloggen besteht. Dies ist zum Beispiel bei dem Blog von Wix der Fall und wird dazu genutzt, um unsere Online-Präsenz zu stärken.


Bei einem Unternehmensblog geht es im Wesentlichen darum, relevanten Content für dein Unternehmen und deine Kund:innen bzw. Leser:innen zu erstellen, den diese im Internet finden können. Welche Art von Inhalten auf einem Unternehmensblog geteilt werden, hängt ganz von der Art des Unternehmens ab, aber natürlich sollten die Themen, über die du oder deine Mitarbeiter:innen bloggen, etwas mit deinem Unternehmen, einer Marke und deinem Produktangebot zu tun haben.


Dabei sollte das Interesse deiner potenziellen Leser:innen stark im Fokus deiner Content-Strategie stehen. Blogartikel, in Form von Anleitungen und Erklärungen sind hierbei besonders beliebt, da sie einen stark informativen Charakter haben, der von den meisten Leser:innen geschätzt wird. Außerdem kannst du dir durch das Bloggen einen Ruf als Branchenführer aufbauen und Expert:in auf deinem Gebiet werden. Mehr darüber, wie du einen perfekten Blogbeitrag schreiben kannst findest du auf unserem Blog.


Die Vorteile des Bloggens sind vielfältig. Von der Steigerung des Umsatzes bis hin zur Förderung eines größeren Kundenengagements und einer Community rund um deine Marke – hier sind unsere Kunden 6 größten Vorteile, die das Bloggen deinem Unternehmen bieten kann.



1. Website-Traffic erhöhen

2. Nah an der Zielgruppe sein

3. Leads gewinnen und konvertieren

4. Vertrauen und Kundenbeziehungen aufbauen

5. Stärkung deiner Expertise

6. Markenbekanntheit steigern



01. Website-Traffic erhöhen


Untersuchungen haben ergeben, dass Unternehmen, die bloggen, bis zu 55 % mehr Website-Besucher:innen erhalten als Unternehmen, die keinen Blog betreiben. Je mehr Traffic du auf deiner Website erhältst, desto mehr potenzielle Kund:innen erreichst du auch und desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher:innen ihre Kontaktdaten auf einer Website hinterlassen und somit zu qualifizierten Leads für dein Unternehmen werden. Kurz gesagt – in den meisten Fällen führt mehr Traffic zu mehr Kundengewinnung.


Damit dein Unternehmensblog auch tatsächlich in mehr Traffic resultiert, musst du eine tragfähige Content-Strategie für deinen Business-Blog erstellen.


Nutze branchenrelevante Keywords:

Ein wichtiger Vorteil des Bloggens liegt darin, dass du damit in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google gefunden werden kannst. Dazu solltest du Beiträge schreiben, die branchenrelevante Keywords aus deiner Industrie enthalten. Keywords (Schlüsselwörter) sind Begriffe und Wortgruppen, die bei der Suchanfrage nach deinem Thema im Internet genutzt werden, wenn Menschen einen Artikel wie deinen suchen.


Häufig veröffentlichen:

Damit dein Blog an Fahrt gewinnt, solltest du regelmäßig posten und veröffentlichen. Durch regelmäßiges Posten fügst du deinem Blog neue Inhalte hinzu, für die du dann auch wieder ranken kannst. Damit dies gelingt, solltest du einen Redaktionskalender erstellen und deine Beiträge darin planen und organisieren.



02. Nah an der Zielgruppe sein


Einer der wesentlichen Vorteile des Bloggens für Unternehmen ist die Beziehung, die du dadurch zu deiner Zielgruppe und deinen Kund:innen aufbauen kannst. Ein Blog ist letztendlich nichts anderes als eine Plattform, auf der du Wissen, Neuigkeiten und interessante Informationen, sowie Tipps und Trends teilst. Und das zumeist auch noch kostenlos. Dies wird von den meisten Kunden geschätzt und sorgt dafür, dass sie sich noch mehr mit deinem Unternehmen, deiner Marke und deinen Produkten auseinandersetzen.


Ein Blog ist also ein ideales Tool, um Kunden-Vertrauen und -Bindung aufzubauen. Dies gelingt insbesondere dann, wenn du zusätzliche Informationen und Tipps zu deinen Produkten bereitstellst.


Durch die Keywordrecherche vor dem Schreiben deiner Blogbeiträge findest du außerdem heraus, welche Themen gerade bei deiner Zielgruppe angesagt sind. Indem du die Erfolge und Performance deiner bereits veröffentlichten Artikel verfolgst, kannst du außerdem erkennen, welche deiner Artikel besonders gut ankommen. Somit erhältst du wertvolle Einblicke und Insights in die Interessen deiner Kund:innen und kannst deine zukünftigen Inhalte daran anpassen.



Ansicht eines Corporate Blog mit Anmeldefunktion zu einem Newsletter und Link zu Social Media


03. Leads gewinnen und konvertieren


Sobald es dir mit deinem Blog gelungen ist, Traffic auf deine Website zu bringen, kannst du darüber nachdenken, wie du deine Besucher:innen in Leads umwandeln kannst. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist es, ihnen weitere Inhalte in Form von E-Book, Webinar oder Gutscheincodes im Austausch gegen ihre E-Mail-Adresse anzubieten.


Wenn Personen im Austausch für diese Angebote ihre E-Mail-Adressen angeben, zeigen sie damit ihr Interesse an deinem Unternehmen und signalisieren eine potenzielle Kaufbereitschaft. Dadurch wandern sie im Verkaufstrichter einen Schritt weiter in Richtung Conversion. Für dich bedeutet dies, dass du nun die angegebenen Daten dazu nutzen darfst, um deine Leads zu kontaktieren, um sie noch weiter von deinem Angebot zu überzeugen und gezielter anzusprechen.


Überlege dir also beim Schreiben deiner Beiträge genau, wie du sie dazu nutzen kannst, deine Leser:innen dazu zu bringen, ihre Kontaktdaten anzugeben. Eine der beliebtesten Möglichkeiten dies zu tun, ist es, einen Newsletter für deinen Blog zu erstellen, den deine Leser:innen abonnieren können, um keine neuen Beiträge zu verpassen. Dafür kannst du ein Abonnementformular in deinem Beitrag verlinken.


Die gewonnenen E-Mail-Adressen kannst du dann dazu nutzen, um wirkungsvolle E-Mail-Marketingkampagnen durchzuführen, in denen du deine Leads gezielt ansprichst.


Zusätzlich solltest du auch deine Social-Media-Kanäle für deine Leads verlinken, damit sie auch dort den Aktivitäten deines Unternehmens folgen können. Dies gelingt am besten, indem du eine Social-Media-Leiste hinzufügst und die relevanten Icons dann mit deinen Kanälen verlinkst.



04. Vertrauen und Kundenbeziehungen aufbauen


Wenn du einen Blog starten willst, schaffst du damit die besten Voraussetzungen für bestehende und potenzielle Kund:innen, sich auf einer tieferen Ebene mit dir zu verbinden. Das liegt daran, dass du mit einem Blog direkt mit deinem Publikum kommunizierst, ob in ihrem Kommentarbereich oder in Social-Media-Beiträgen. Es ist immer wichtig, neue Kanäle zu finden, um mit deinen Kund:innen in einen Dialog zu treten und zu zeigen, dass sie dir vertrauen können.


Durch das Bloggen lernen Kund:innen die Personen hinter deinem Unternehmen kennen. Dieses Maß an Intimität trägt letztendlich dazu bei, die Conversion zu verbessern, da Menschen natürlich eher dazu neigen, von jemandem zu kaufen, den sie kennen und dem sie vertrauen, anstatt von unbekannten und gesichtslosen Unternehmen. Das häufige Posten von qualitativ hochwertigen Inhalten schafft also Vertrauen, da dein Blog so zu einer zuverlässigen Informationsquelle für deine Leser:innen wird, die sie immer dann aufsuchen können, wenn sie Fragen zu einem deiner Expertengebiete haben.


Sobald du mit deinen Corporate Blog eine starke Kundenbeziehung aufgebaut hast, musst du diese natürlich auch pflegen. Beantworte also alle Kommentare oder Fragen, die Leute in deinem Blog hinterlassen, so schnell und genau wie möglich. Höre zusätzlich auf die Wünsche und Bedürfnisse deiner Leser:innen und gehe auf sie ein, indem du maßgeschneiderte Inhalte produzierst.



Ansicht eines Corporate Blog zum Theme Mindfulness


05. Stärkung deiner Expertise


Das Internet ist voll mit verschiedenen Informationsquellen. Damit deine Artikel auch gelesen werden, ist es wichtig, dich als Experte auf deinem Gebiet zu positionieren und dir damit ein gewisses Standing aufzubauen.


Wenn dein Corporate Blog es schafft, die Fragen und Probleme deiner Leser:innen zu lösen, ihnen interessante Inhalte zur Verfügung stellt und einen Mehrwert bietet, dann kommen sie auch immer gern wieder zu deinem Blog zurück.


Nicht nur das Schreiben guter Blogposts trägt dazu bei, dir in deine Branche einen Namen zu machen, versuche auch, deine Artikel in relevanten Fachblogs und Magazinen zu positionieren und von anderen Expert:innen und Gasbloggern teilen zu lassen. Somit erhöht sich nicht nur deine Reichweite, sondern auch deine Expertise und dein Ansehen bei deinen Leser:innen und denen die es werden sollen.



06. Markenbekanntheit steigern


Ein weiterer wichtiger Vorteil eines Corporate Blogs ist die Steigerung deiner Markenbekanntheit und des Markenaufbaus für deine Marke. Je mehr Inhalte du veröffentlichst, umso mehr werden deine Artikel auch in den Suchergebnissen erscheinen und so kommt und bleibt deine Marke letztendlich in deiner Branche ins Gespräch.


Mund-zu-Mund-Propaganda ist hier ebenso wichtig wie das Teilen und Promoten deiner Blog-Beiträge. Wenn du deinen Blog auf Social Media postest, hast du die Möglichkeit, diesen Post als Werbeanzeige zu promoten und somit noch mehr Leute zu erreichen und deine Markenbekanntheit noch weiter zu stärken.


Du musst mit deinem Unternehmen nicht unbedingt in einer digitalen Branche unterwegs sein, um mit einem Blog auf dich aufmerksam zu machen. Auch Unternehmen wie Ikea haben einen Unternehmensblog.



Was Unternehmen beim Bloggen beachten sollten:


Wenn auch du dir überlegst, für dein Unternehmen einen Corporate Blog zu erstellen, gibt es einige Dinge, über dir du dir im Voraus Gedanken machen solltest und einige wichtige Schritte, die du einleiten solltest.



1. Ressourcen für deinen Corporate Blog:


Zum einen stellt sich die Frage, wie viele Leute an deinem Blog beteiligt sein werden. Habt ihr die Möglichkeit, mehrere Blogger:innen einzustellen, oder wird das Bloggen nur eine Nebentätigkeit eines deiner Kolleg:innen werden? Diese Frage zu beantworten ist wichtig für die Strategieentwicklung und die Content-Planung eures Blogs. Nur, wenn ihr genug Zeit und Ressourcen in euren Unternehmensblog investieren könnt, kann dieser auch erfolgreich werden. Je mehr Mitarbeiter:innen sich an dem Blog beteiligen können, desto mehr Expertisen und unterschiedliche Themen kann der Blog abdecken.


Nur ein aktiver und gut gepflegter Blog wird auch die oben gelisteten Erfolge mit sich bringen. Daher ist es wichtig, dass ihr euch im Team darauf abstimmt, wer was schreibt, wie oft ihr veröffentlicht und welche Themen im Fokus stehen sollen. Regelmäßiges Bloggen und qualitativ hochwertige Inhalte sind dabei wichtiger, als gleich zu Beginn schnell und viel Content zu pushen. Ein neuer Blog braucht in der Regel mindestens ein Jahr Zeit, bis er erfolgreich werden kann.


Wenn du und dein Unternehmen keine Kapazitäten haben, um regelmäßig zu bloggen, könnt ihr auch Agenturen engagieren, die eure Inhalte für euch schreiben. Wenn du diesen Service in Anspruch nimmst, solltest du dir aber immer die Zeit nehmen, den Inhalt deiner Dienstleister auf Qualität hin zu überprüfen.



2. Wähle eine Blogging Plattform & Hosting:


Bei der Wahl der richtigen Plattform für deinen Blog solltest du darauf achten, dass sie dir alle nötigen Freiheiten bietet, deinen Blog zu gestalten und zu veröffentlichen. Am einfachsten ist dies tatsächlich, wenn auch bereits das Webhosting für deinen Blog mit in der Plattform integriert ist, da du so alles aus einer Hand hast und keine zusätzlichen Kosten auf dein Unternehmen zukommen. Außerdem bieten dir viele Anbieter attraktive Vorlagen für deinen Blog an, die du nur noch an deine spezifischen Bedürfnisse anpassen musst.



3. Die richtige Domain für deinen Unternehmensblog


Wenn du für dein Unternehmen bereits eine Website und eine dazugehörige Domain hast, empfiehlt es sich, den Namen und die Domain für deinen Blog daran anzulehnen. Somit weiß dann auch jeder, dass es sich bei deinem Blog um den Unternehmensblog deiner Marke handelt.



4. Schreibe über aktuelle Themen


Natürlich ist es wichtig, dass du dich beim Bloggen auf deine Expertise konzentrierst und dich konsistent mit den Themen beschäftigst, die zu deinem Unternehmen, deinen Produkten und deinem Angebot passen. Dies ist schließlich der beste Weg deinen Unternehmensbog als Ressource zu positionieren und Vertrauen aufzubauen.


Mindestens ebenso wichtig ist es jedoch, dich auch mit aktuellen Themen deiner Branche auseinander zu setzen und aktuelle Trends aufzugreifen. Du kannst Google Trends dazu nutzen, um herauszufinden, wie viele Personen nach einem bestimmten Thema suchen und bleibst so bestens auf dem Laufenden und am Puls der Zeit.



Wenn du noch mehr darüber erfahren willst, wie du einen eigenen Blog erstellen kannst, kannst du dazu alles auf unserem Blog nachlesen.



Alexandra Eger

Redakteurin



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