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SSL-Zertifikat Kosten: Preise, Typen und wann es kostenlos ist

  • vor 6 Tagen
  • 5 Min. Lesezeit
SSL Zertifikat Kosten Symbolbild: Grüner Smart Speaker vor Browserleiste mit Schloss und https://www, auf pastellgrün-gelbem Hintergrund.

Die SSL-Zertifikat Kosten reichen von komplett kostenlos bis zu mehreren Hundert Euro pro Jahr, abhängig von der Validierungsstufe und der Anzahl der Domains, die du absichern möchtest. Viele Hosting-Pakete enthalten das Zertifikat bereits ohne Aufpreis, zum Beispiel sicheres Webhosting mit kostenlosem SSL, sodass du oft gar nichts extra zahlst.


In diesem Beitrag erfährst du, was ein SSL-Zertifikat ist, welche Preise für die verschiedenen Typen üblich sind und wann sich eine kostenpflichtige Variante wirklich lohnt. Wenn du Preise und Leistungen vergleichen willst, hilft dir auch unser Überblick über die besten Hosting-Anbieter. Bei Wix ist sicheres, skalierbares Webhosting übrigens von Anfang an integriert, sobald du deine Website erstellst.





TL;DR: Was kostet ein SSL-Zertifikat?


Wenig Zeit? Hier findest du die typischen SSL-Zertifikat Kosten auf einen Blick:


Kurz gesagt: Für die meisten Websites reicht ein kostenloses Zertifikat vollkommen aus. Was genau dahintersteckt, erklärt dir unser Beitrag dazu, was ein SSL-Zertifikat ist.




Was ist ein SSL-Zertifikat?


Ein SSL-Zertifikat ist eine digitale Datei, die die Identität deiner Website bestätigt und eine verschlüsselte Verbindung zwischen Browser und Server ermöglicht. Sichtbar wird das am Vorhängeschloss in der Adresszeile und am Kürzel https statt http.


Ohne diese Verschlüsselung werden Daten wie Passwörter oder Zahlungsinformationen im Klartext übertragen und lassen sich leicht abfangen. Mit Zertifikat läuft die Übertragung durch einen geschützten Tunnel.


„SSL steht für „Secure Sockets Layer“. Das klingt zunächst kompliziert, bedeutet aber im Grunde nur, dass eine sichere Verbindung zwischen deinem Browser und einer Website aufgebaut wird.“

— Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, Wissenschaftlicher Direktor des cyberintelligence.institute in Frankfurt am Main


Technisch eng verwandt ist das Thema mit dem Protokoll dahinter. Mehr dazu, was https bedeutet, liest du in unserem separaten Beitrag.




Was kostet ein SSL-Zertifikat? Preise nach Typ


Der Preis eines SSL-Zertifikats hängt vor allem davon ab, wie gründlich deine Identität geprüft wird und wie viele Domains abgedeckt sind. Hier die vier gängigen Kategorien im Detail.



Domain Validation (DV): kostenlos bis ca. 100 €/Jahr


Bei einem DV-Zertifikat prüft die Zertifizierungsstelle nur, ob dir die Domain gehört. Die Ausstellung dauert oft nur Minuten. Für Blogs, private Seiten und Informationsseiten ohne Zahlungen reicht das völlig. Kostenpflichtige Varianten bieten vor allem besseren Support und eine Garantie.



Organization Validation (OV): ca. 50 bis 200 €/Jahr


Hier prüft die Zertifizierungsstelle zusätzlich, ob dein Unternehmen wirklich existiert, und gleicht Handelsregister und Adresse ab. Der Name deiner Organisation erscheint in den Zertifikatsdetails, was das Vertrauen auf geschäftlichen Websites erhöht.



Extended Validation (EV): ca. 150 bis über 1.000 €/Jahr


Das EV-Zertifikat verlangt die strengste Prüfung: rechtliche, physische und operative Existenz des Unternehmens. Du findest es vor allem bei Banken und großen Händlern, die ein besonders hohes Vertrauenssignal brauchen.



Wildcard- und Multi-Domain-Zertifikate: ca. 50 bis über 500 €/Jahr


Ein Wildcard-Zertifikat sichert eine Hauptdomain samt unbegrenzt vieler Subdomains ab, etwa shop.deineseite.de und blog.deineseite.de. Ein Multi-Domain-Zertifikat deckt mehrere unterschiedliche Domainnamen mit einem einzigen Zertifikat ab.


„Manche Domain-Registrare bieten Pakete mit zusätzlicher Sicherheit an, etwa WHOIS-Datenschutz, Premium-DNS, SSL-Zertifikate oder Website-Baukästen. Diese Extras erhöhen zwar die Jahreskosten, bringen aber einen echten Mehrwert bei Komfort, Sicherheit und Leistung. Für Unternehmen, die sensible Daten verarbeiten oder stark auf Online-Transaktionen setzen, sind sie entscheidend.“

— Kumar Abhinav, Senior Link Building Analyst bei Mavlers




Kostenlose SSL-Zertifikate: reicht das aus?


Kostenlose Zertifikate stammen meist von der gemeinnützigen Zertifizierungsstelle Let’s Encrypt oder sind direkt im Hosting-Paket enthalten. Wichtig zu wissen: Die Verschlüsselung ist technisch identisch mit der eines kostenpflichtigen DV-Zertifikats.


Für Blogs, Portfolios und kleinere Unternehmensseiten ist ein kostenloses Zertifikat daher in der Regel genau richtig. Wie du deine Seite darüber hinaus schützt, zeigt dir unser Beitrag zur Website-Sicherheit.


Gut zu wissen: Ein kostenloses DV-Zertifikat nutzt dieselbe Verschlüsselung wie eine kostenpflichtige DV-Variante. Plane bei kostenpflichtigen Zertifikaten aber die jährliche Verlängerung von Anfang an ein, damit deine Website nie ungeschützt online ist.


Der Aufpreis kostenpflichtiger Zertifikate ergibt sich vor allem aus der tieferen Identitätsprüfung, der finanziellen Garantie und dem erweiterten Support, nicht aus einer stärkeren Verschlüsselung.






Zusätzliche Kosten, die du einplanen solltest


Neben dem reinen Zertifikatspreis können weitere Posten anfallen. Manche Anbieter berechnen die Installation, technischer Support kostet je nach Anbieter extra, und nach Ablauf steht die jährliche Verlängerung an.


Bei vielen Hostern und Website-Baukästen entfallen diese Posten jedoch, weil Zertifikat, Installation und Verlängerung im Paket enthalten sind. Wix bietet zum Beispiel vollständig verwaltetes Webhosting, sodass du dich um die Technik nicht kümmern musst. Einen vollständigen Überblick über laufende Webhosting Kosten findest du in unserem separaten Beitrag.




Welches SSL-Zertifikat passt zu deiner Website?


Die richtige Wahl hängt davon ab, welche Daten deine Besucher:innen preisgeben und wie viel Vertrauen deine Seite ausstrahlen muss. Als Orientierung:


  • Blog oder Portfolio: ein kostenloses DV-Zertifikat genügt in den allermeisten Fällen.

  • Unternehmensseite: ein OV-Zertifikat zeigt deinen geprüften Firmennamen und wirkt seriöser.

  • Bank oder großer Onlineshop: ein EV-Zertifikat bietet das höchste Vertrauensniveau.

  • Mehrere Subdomains: ein Wildcard-Zertifikat ist günstiger als viele Einzelzertifikate.


„Hinter jeder guten Website steht zuverlässiges Hosting. Von der Betriebszeit bis zum SSL-Zertifikat sorgt das Hosting dafür, dass deine Seite sicher, erreichbar und vertrauenswürdig bleibt. Deine Besucher:innen sehen es vielleicht nicht, aber sie merken sofort, wenn es fehlt.“

— Ofir Gvili, Domains Product Marketing Manager bei Wix


Ein sichtbares Sicherheitssignal zahlt direkt auf das Vertrauen deiner Besucher:innen ein. Genau diese Rolle der eigenen Website beschreibt eine Wix-Nutzerin aus der Praxis:


„Wenn Menschen nach einer Make-up-Artistin suchen, beurteilen sie dich nach dem, was du ihnen zeigst. Deine Website ist wirklich deine Chance, Vertrauen bei zukünftigen Kund:innen aufzubauen.“

Natalie Lucas, Natalie Lucas Studio, Gold Coast, Australien · Wix-Nutzerin, Beauty-Business




So bekommst du ein SSL-Zertifikat kostenlos mit Wix


Bei Wix ist die Absicherung bereits eingebaut. Wix sorgt für eine sichere Domainregistrierung mit SSL-Verschlüsselung, sodass https ab dem Moment aktiv ist, in dem deine Seite online geht. Du musst kein Zertifikat auswählen, installieren oder verlängern.


  • Website erstellen: Melde dich an und baue deine Seite. SSL ist standardmäßig aktiv.

  • Domain verbinden: Verbinde eine neue oder bestehende Domain, das Zertifikat wird automatisch ausgestellt.

  • Veröffentlichen: Sobald die Seite live ist, wird https auf allen Seiten aktiviert.

  • Sicher bleiben: Wix übernimmt die Verlängerung automatisch, ganz ohne Ablaufdaten im Blick.


Gerade für Menschen ohne technischen Hintergrund nimmt das viel Druck. Gita Jacobson, Gründerin von In the Deets, hat ihre Website selbst aufgebaut:


„Es schien einfach zu bedienen, und die Website-Vorlagen sahen sehr hochwertig aus. Mir hat auch gefallen, dass ich nicht programmieren können musste: Ich konnte einfach Elemente per Drag-and-drop platzieren und kreativ werden.“

— Gita Jacobson, In the Deets, USA


So kann sie sich auf ihr Geschäft konzentrieren, während die Plattform Verschlüsselung und Zertifikat im Hintergrund übernimmt.


Moderne Websites laufen ohnehin auf Cloud-Infrastruktur: Laut Bitkom (Cloud-Report 2025) nutzen 90 % der deutschen Unternehmen Cloud-Anwendungen. Wer heute eine Website startet, baut auf genau dieser Infrastruktur auf, Verschlüsselung inklusive.


Wenn du dich vorher grundsätzlich informieren möchtest, erklärt dir unser Beitrag, was Webhosting ist und wie es mit SSL zusammenhängt.






Häufig gestellte Fragen zu den SSL Zertifikat Kosten



Wie viel kostet ein SSL-Zertifikat pro Jahr?


Die Kosten reichen von 0 € für ein kostenloses DV-Zertifikat bis über 1.000 € pro Jahr für ein EV-Zertifikat. Kostenpflichtige DV-Zertifikate starten bei etwa 8 bis 100 €, OV-Zertifikate liegen bei rund 50 bis 200 €.



Gibt es kostenlose SSL-Zertifikate?


Ja. Anbieter wie Let’s Encrypt stellen kostenlose DV-Zertifikate aus, und viele Hoster und Website-Baukästen enthalten SSL bereits im Paket. Die Verschlüsselung ist dieselbe wie bei kostenpflichtigen DV-Zertifikaten.



Warum sind manche SSL-Zertifikate so teuer?


Der Preis steigt mit dem Aufwand der Identitätsprüfung. Ein EV-Zertifikat erfordert eine manuelle Prüfung umfangreicher Unternehmensunterlagen und bringt oft höhere Garantiesummen und Premium-Support mit.



Brauche ich ein SSL-Zertifikat, wenn ich einen Website-Baukasten nutze?


In der Regel nicht separat. Baukästen wie Wix stellen das SSL-Zertifikat automatisch bereit und übernehmen Installation und Verlängerung, meist ohne zusätzliche Kosten.



Welches SSL-Zertifikat ist das richtige für meine Website?


Für Blogs und Portfolios reicht ein kostenloses DV-Zertifikat. Unternehmen wählen häufig OV, während Banken und große Shops zu EV greifen. Bei vielen Subdomains lohnt sich ein Wildcard-Zertifikat.




Fazit: SSL-Kosten im Überblick


Die SSL-Zertifikat Kosten hängen vor allem von der Validierungsstufe und der Anzahl der Domains ab. Für die meisten Websites reicht ein kostenloses DV-Zertifikat, während sich kostenpflichtige OV- und EV-Varianten vor allem bei sensiblen Daten und Transaktionen lohnen. Wer sich die Technik komplett sparen möchte, nutzt ein Hosting-Paket mit integriertem SSL.





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Dieser Blog wurde mit Wix Blog erstellt.

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