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Was ist ein Hostname? Einfach erklärt für Einsteiger

  • Autorenbild: Vanessa Roth
    Vanessa Roth
  • vor 6 Tagen
  • 6 Min. Lesezeit

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Was ist ein Hostname? 
Kopfhörer auf grünlichem Bildschirm mit Text "Die Klangwelle". Links URL-Leiste und Sicherheitsfeatures, rechts Code. Dunkler Hintergrund.

Du bist dabei, deine erste Website zu erstellen, einen Server einzurichten oder dich einfach nur tiefer mit dem Thema Domains zu beschäftigen und stößt immer wieder auf Begriffe wie „Hostname“? Keine Sorge, du bist nicht allein. Dieser technische Begriff klingt komplizierter, als er ist. Stell dir den Hostname einfach als den individuellen Namen für jedes Gerät in einem Netzwerk vor – egal ob es dein Laptop, ein Drucker im Büro oder der Server ist, auf dem deine Website liegt.


In diesem Artikel nehmen wir dich an die Hand und erklären dir ganz einfach, was ein Hostname ist, welche Bedeutung er hat und warum er für deine Website und dein Netzwerk so wichtig ist. Wir zeigen dir, wie du mit diesem Wissen deine Online-Projekte besser verstehst und verwaltest.



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Übersicht: Was du wissen musst


  • Eindeutiger Name: Ein Hostname ist der einzigartige Name, der einen Computer, Server oder ein anderes Gerät in einem Netzwerk identifiziert.


  • Wichtig für Netzwerke: Er hilft Geräten, sich gegenseitig zu finden und miteinander zu kommunizieren, sowohl im lokalen Netzwerk als auch im Internet.


  • Leicht zu merken: Im Gegensatz zu komplizierten IP-Adressen sind Hostnames menschenlesbar und einfach zu verwalten.


  • Basis für deine Website: Hostnames sind ein grundlegender Bestandteil von Webadressen und entscheidend für technische Einstellungen wie DNS-Records.





Inhaltsverzeichnis:



01. Was ist ein Hostname?


Ein Hostname ist im Grunde der Spitzname eines Geräts in einem Computernetzwerk. So wie du vielleicht einen Namen für dein Auto oder dein Haustier hast, bekommt jeder Computer, Server oder sogar dein Smartphone einen Namen, um ihn von anderen Geräten zu unterscheiden. Dieser Name wird als „Hostname“ oder auch „Rechnername“ bezeichnet.


Der Hauptzweck eines Hostnames ist es, eine komplizierte, numerische IP-Adresse (wie 192.168.1.101 oder 172.217.16.195) durch einen einfachen, merkbaren Namen zu ersetzen. Anstatt sich eine lange Zahlenfolge merken zu müssen, kannst du ein Gerät einfach über seinen Namen ansprechen, zum Beispiel „Büro-Drucker“ oder „Webserver-Produktion“.


Denk an die Kontakte in deinem Telefon: Du speicherst die Telefonnummer deiner Freunde nicht unter der Nummer selbst, sondern unter ihrem Namen. Der Hostname funktioniert nach demselben Prinzip. Er ist der Name, und die IP-Adresse ist die Nummer dahinter. Das macht die Verwaltung von Netzwerken und Diensten erheblich einfacher.



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02. Wie funktioniert ein Hostname im Netzwerk?


Ein Hostname allein ist nur ein Name. Damit er nützlich wird, muss er mit einer IP-Adresse verknüpft werden. Dieser Prozess der „Namensauflösung“ ist das Herzstück der Netzwerkkommunikation und funktioniert je nach Umgebung etwas anders.


Im lokalen Netzwerk (LAN): In deinem Heim- oder Büronetzwerk (Local Area Network) können sich Geräte oft direkt über ihre Hostnames finden. Wenn du zum Beispiel von deinem Laptop auf einen Drucker namens „OfficeJet-Etage-2“ zugreifen möchtest, sendet dein Computer eine Anfrage ins Netzwerk: „Wer hat den Namen OfficeJet-Etage-2?“. Der Drucker antwortet mit seiner IP-Adresse, und die Verbindung wird hergestellt. Dies geschieht oft über Protokolle wie mDNS (Multicast DNS) oder LLMNR (Link-Local Multicast Name Resolution), ohne dass ein zentraler Server nötig ist.


Im Internet (WAN): Im riesigen globalen Netzwerk funktioniert das Ganze etwas strukturierter. Hier kommt das Domain Name System (DNS) ins Spiel. Das DNS ist wie ein gigantisches, weltweites Telefonbuch. Wenn du eine Webadresse wie www.wix.com in deinen Browser eingibst, ist www der Hostname. Dein Computer kennt die zugehörige IP-Adresse nicht auswendig.


Deshalb fragt er einen DNS-Server: „Welche IP-Adresse gehört zum Hostname www in der Domain wix.com?“. Der DNS-Server schaut in seinen Verzeichnissen nach, findet den passenden Eintrag und sendet die IP-Adresse an deinen Browser zurück. Erst dann kann der Browser eine Verbindung zum richtigen Webserver aufbauen und die Website laden. In diesem Kontext spricht man oft vom DNS Hostname.





03. Unterschied zwischen Hostname, Domain und URL


Diese drei Begriffe werden oft verwechselt, obwohl sie unterschiedliche Dinge beschreiben. Lass uns das an einem einfachen Beispiel aufdröseln:


URL (Uniform Resource Locator): https://www.dein-blog.de/ueber-mich


  • Die URL ist die vollständige Webadresse, die zu einer ganz bestimmten Seite oder Datei im Internet führt. Sie enthält das Protokoll (https://), den Hostname (www), die Domain (dein-blog.de) und den Pfad zur spezifischen Seite (/ueber-mich). Sie ist die genaue Wegbeschreibung zu deinem Ziel.


Domain: dein-blog.de


  • Die Domain (oder genauer gesagt der Domainname) ist der Hauptname deiner Website, den du registrierst. Sie ist wie die Adresse eines Grundstücks, auf dem dein digitales Haus steht. Sie besteht aus der Second-Level-Domain (dein-blog) und der Top-Level-Domain (.de).


Hostname: www


  • Der Hostname ist der Name eines spezifischen Rechners oder Dienstes innerhalb deiner Domain. In unserem Beispiel ist es www, was traditionell für einen Webserver steht. Der Hostname gibt an, welches „Gebäude“ auf deinem Grundstück (dein-blog.de) du besuchen möchtest.


Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Hostname ist ein Teil des vollständigen Domainnamens (FQDN), der wiederum Teil der URL ist.





04. Arten von Hostnames


Hostnames gibt es in verschiedenen Formen, je nachdem, in welchem Kontext sie verwendet werden. Hier sind die gängigsten Arten:


1. Lokale Hostnamen


Dies sind einfache Namen, die nur innerhalb eines kleinen, lokalen Netzwerks gültig sind. Beispiele sind „Annas-MacBook“, „Wohnzimmer-PC“ oder „Firmen-NAS“. Sie enthalten keine Domainendung und sind nur für Geräte im selben Netzwerk verständlich.


2. Subdomains als Hostnamen


Im Internet werden Hostnames meist in Form von Subdomains verwendet. Sie werden vor den eigentlichen Domainnamen gesetzt, um verschiedene Bereiche oder Dienste einer Website zu organisieren. Gängige Beispiele sind:


  • www.deinshop.com: Der Standard-Hostname für eine Website.


  • blog.deinshop.com: Für den Blog-Bereich deiner Seite.


  • shop.deinshop.com: Für den E-Commerce-Teil.


  • mail.deinprovider.de: Ein Hostname für einen E-Mail-Server.





3. Fully Qualified Domain Name (FQDN)


Ein FQDN ist die Kombination aus einem Hostnamen und einem Domainnamen, die zusammen eine weltweit eindeutige Adresse ergeben. www.wix.com ist ein FQDN. Er gibt die exakte Position eines Servers im globalen DNS an und lässt keine Missverständnisse zu. Man könnte sagen, der FQDN ist der vollständige Name, während der Hostname (www) nur der Vorname ist.





05. Warum ist der Hostname wichtig für deine Website?


Für den Betrieb einer Website ist ein korrekt konfigurierter Hostname von entscheidender Bedeutung. Er ist weit mehr als nur ein Teil der Adresse.


  • Erreichbarkeit über DNS: Ohne einen Hostname, der im DNS auf die IP-Adresse deines Servers verweist, wäre deine Website nicht unter einem Namen wie www.deinname.de erreichbar. Besucher müssten die IP-Adresse direkt eingeben, was unpraktisch und unprofessionell ist.


  • Struktur und Organisation: Durch die Verwendung verschiedener Hostnames (Subdomains) kannst du deine Website logisch gliedern. Du kannst separate Bereiche für deinen Shop (shop.), deinen Blog (blog.) oder einen Kundenbereich (login.) einrichten. Das verbessert die Benutzererfahrung und erleichtert die technische Verwaltung.


  • E-Mail- und andere Dienste: Dienste wie E-Mail benötigen spezielle Hostnames (z. B. mail.deinname.de oder smtp.deinname.de), um korrekt zu funktionieren. Die sogenannten MX-Records im DNS verweisen auf diese Hostnames, um sicherzustellen, dass E-Mails an den richtigen Server zugestellt werden.


  • SEO-Vorteile: Eine klare Struktur mit Subdomains kann auch für die Suchmaschinenoptimierung vorteilhaft sein. Suchmaschinen erkennen logische Bereiche deiner Website, was die Indexierung und das Ranking für bestimmte Themenbereiche verbessern kann.





06. Hostname richtig wählen – Tipps für die Praxis


Wenn du Subdomains für deine Website einrichtest, solltest du bei der Wahl der Hostnames einige einfache Regeln beachten:


  1. Halte ihn kurz und einprägsam: Ein Hostname wie shop ist besser als unser-neuer-online-einkaufsbereich. Einfache Namen sind leichter zu merken und zu tippen.


  1. Sei beschreibend: Der Name sollte den Zweck des Dienstes widerspiegeln. blog für einen Blog, support für eine Hilfeseite oder api für eine Programmierschnittstelle sind gute Beispiele.


  1. Verwende nur erlaubte Zeichen: Hostnames dürfen nur Buchstaben (a-z), Zahlen (0-9) und den Bindestrich (-) enthalten. Sie dürfen nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden. Sonderzeichen oder Leerzeichen sind tabu.


  1. Denke an die Konsistenz: Lege ein einheitliches Namensschema für dein Unternehmen fest. Das schafft Ordnung und wirkt professionell.


Hostname Beispiele für Unternehmen:


  • www.meinunternehmen.de (Haupt-Website)


  • karriere.meinunternehmen.de (Jobportal)


  • presse.meinunternehmen.de (Pressebereich)


  • status.meinunternehmen.de (Serviceseite für Systemstatus)



07. Fazit: Der unsichtbare Held deines Netzwerks


Der Hostname ist einer dieser grundlegenden Bausteine des Internets, die oft im Hintergrund arbeiten, aber für eine reibungslose Funktion unerlässlich sind. Er ist der freundliche Name, der es uns ermöglicht, uns in der komplexen Welt der IP-Adressen zurechtzufinden.


Egal, ob du einen einfachen Rechnernamen für dein Heimnetzwerk vergibst oder eine durchdachte Subdomain-Struktur für dein wachsendes Unternehmen aufbaust – ein gutes Verständnis der Hostname-Bedeutung gibt dir mehr Kontrolle und Klarheit über deine Technik.


Jetzt, da du weißt, wie wichtig ein gut gewählter Name ist, bist du bestens vorbereitet. Wähle die passenden Hostnames für deine Dienste und starte noch heute deine professionelle Website mit Wix





08. FAQ – Häufige Fragen zum Hostnamen

Häufig gestellte Fragen zu Wix (FAQ)


Kann ich meinen Hostnamen ändern?

Ja, das ist möglich. Bei einem lokalen Computer kannst du den Rechnernamen in den Systemeinstellungen ändern. Bei einer Website bedeutet das Ändern des Hostnames, dass du eine neue Subdomain anlegst (z. B. von store. zu shop.) und die DNS-Einträge entsprechend anpasst.

Was ist der Unterschied zwischen Hostname und Domain?

Die Domain (z. B. wix.com) ist der Hauptname, der deine Marke repräsentiert. Der Hostname (z. B. www) ist der Name eines bestimmten Rechners innerhalb dieser Domain. Zusammen bilden sie einen FQDN.

Brauche ich einen Hostname für jede Subdomain?

Ja, technisch gesehen ist eine Subdomain der Hostname-Teil eines FQDN. Wenn du blog.deinname.de erstellst, ist blog der Hostname, der auf einen bestimmten Server oder Dienst verweist.

Was passiert, wenn zwei Geräte im selben Netzwerk denselben Hostname haben?

In einem lokalen Netzwerk kann dies zu einem „Namenskonflikt“ führen. Die Kommunikation wird unzuverlässig, da das Netzwerk nicht mehr eindeutig weiß, welches Gerät gemeint ist. Moderne Betriebssysteme warnen dich in der Regel, wenn ein solcher Konflikt auftritt. Im globalen Internet wird dies durch die Kombination mit einem einzigartigen Domainnamen verhindert.






Vanessa Roth

Blog Growth Managerin

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Dieser Blog wurde mit Wix Blog erstellt.

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