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Was ist eine IP-Adresse? Definition, Arten und Funktion einfach erklärt

vor 6 Tagen
6 Min. Lesezeit
Was ist eine IP Adresse? Lila Smart-Lautsprecher vor einer Blase mit Standortsymbol und der IP-Adresse 192.168.1.1 auf pastellfarbenem Hintergrund.

Was ist eine IP-Adresse? Kurz gesagt: eine eindeutige Zahlenfolge, die jedes Gerät im Internet oder in einem lokalen Netzwerk identifiziert. Ohne sie könnten Computer, Smartphones und Server keine Daten austauschen. Sobald du eine eigene Website veröffentlichst und dir dafür eine Domain registrierst, bekommt auch sie eine eigene IP-Adresse auf dem Hosting-Server. Bei Wix läuft die Domainregistrierung unkompliziert und mit SSL-Verschlüsselung ab, sodass deine Website von Anfang an sicher erreichbar ist.


In diesem Artikel erfährst du, wie eine IP-Adresse aufgebaut ist, welche Arten es gibt, wie sie funktioniert und wie du deine eigene IP herausfindest. Wenn du danach direkt loslegen willst, zeigt dir unsere Anleitung, wie du deine eigene Domain anmeldest.





Übersicht: Was ist eine IP-Adresse?


Wenig Zeit? Hier sind die wichtigsten Punkte auf einen Blick:


  • IP-Adresse: eindeutige Kennung eines Geräts in einem Netzwerk, vergleichbar mit einer Hausnummer. IPv4: ältere Version aus 32 Bit (z. B. 192.168.178.31).

  • IPv6: neuere Version aus 128 Bit mit fast unbegrenztem Adressraum.

  • Öffentliche IP: vom Provider vergeben, im Internet erreichbar. Private IP: nur im Heim- oder Firmennetzwerk. Statische IP: bleibt gleich, für Server und Websites.

  • Dynamische IP: wechselt regelmäßig, Standard bei Privatanschlüssen.



Was ist eine IP-Adresse? Definition


IP steht für „Internet Protocol“, also für ein Regelwerk, das festlegt, in welchem Format Daten durch ein Netzwerk gesendet werden. Eine IP-Adresse ist die eindeutig identifizierbare Adresse eines Geräts wie Computer, Server oder Drucker in einem internen oder externen Netzwerk.


Am einfachsten stellst du dir eine IP-Adresse wie eine Hausnummer vor: Nur wenn die genaue Adresse bekannt ist, kommt ein Datenpaket beim richtigen Empfänger an. Ein typisches Beispiel für eine solche Adresse ist 192.168.178.31. Vergeben und global verwaltet werden diese Adressbereiche von der Internet Assigned Numbers Authority (IANA).


Anders als eine kryptische Zahlenfolge lässt sich ein Domainname leicht merken, weshalb Websites über ihren Namen und nicht über die IP aufgerufen werden. Wenn du mehr über den Unterschied wissen willst, lies unsere Erklärung dazu, was eine Domain ist. Bei Wix hast du dabei die Wahl aus über 400 Domain-Endungen, passend zu deiner Marke oder Region.



Wie ist eine IP-Adresse aufgebaut? IPv4 und IPv6


Es gibt zwei Versionen von IP-Adressen, die sehr unterschiedlich aussehen. Beide setzen sich aus einem Netzwerkteil, der den Weg zum richtigen Netzwerk weist, und einem Geräteteil zusammen, der das Zielgerät bestimmt.


IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bit und werden als vier Dezimalzahlen von 0 bis 255 dargestellt, getrennt durch Punkte, zum Beispiel 192.168.178.31. Damit lassen sich rund 4,3 Milliarden Adressen abbilden. Weil immer mehr Geräte online gehen, wird dieser Vorrat allmählich knapp.


Deshalb wurde IPv6 als Nachfolger eingeführt. Diese Adressen bestehen aus 128 Bit und werden in acht Blöcken hexadezimal geschrieben, getrennt durch Doppelpunkte. So entsteht ein nahezu unerschöpflicher Adressraum für alle künftigen Geräte.



Welche Arten von IP-Adressen gibt es?


IP-Adressen lassen sich auf drei Arten einteilen. Hier ist der Überblick:



Öffentliche und private IP-Adresse


Wenn du dich über einen Internetanschluss mit dem Netz verbindest, erhältst du sowohl eine öffentliche als auch eine private IP-Adresse. Die öffentliche IP vergibt dein Internetanbieter (ISP); alle Geräte, die über denselben Router ins Netz gehen, teilen sich diese Adresse. Die private IP vergibt dagegen der Router einzeln an jedes Gerät im Heimnetzwerk.



Statische und dynamische IP-Adresse


Eine dynamische IP-Adresse ändert sich in regelmäßigen Abständen und ist bei Privatanschlüssen der Standard, weil Anbieter dieselben Adressen immer wieder neu vergeben können. Eine statische IP bleibt dagegen dauerhaft gleich und wird vor allem für Server oder Websites genutzt, die stets unter derselben Adresse erreichbar sein sollen.



Geteilte und dedizierte IP-Adresse


Beim Website-Hosting bekommst du entweder eine geteilte oder eine dedizierte IP-Adresse. Eine geteilte IP nutzen alle Websites auf demselben Server gemeinsam, während eine dedizierte IP nur einer einzigen Website gehört. Zuverlässiges Hosting sorgt dabei dafür, dass deine Website stabil und schnell erreichbar bleibt.


Wie wichtig eine stabile Infrastruktur im Hintergrund ist, zeigt sich am Anspruch großer Anbieter. Aviran Mordo, VP of Engineering bei Wix, beschreibt es so:

„Die durchschnittliche Zeit bis zur Wiederherstellung nach Störungen der Kategorie 1 hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwa um das Dreifache verkürzt.“


Wofür wird eine IP-Adresse verwendet und wie funktioniert sie?


Eine IP-Adresse dient dazu, ein Gerät eindeutig zu adressieren, damit Informationen vom Absender zum richtigen Empfänger gelangen. Fast alle deutschen Unternehmen bauen dabei längst auf Cloud-Infrastruktur: Laut Bitkom nutzen 90 Prozent der deutschen Unternehmen Cloud-Anwendungen. Wer heute eine Website oder einen Online-Shop startet, baut also auf Serversysteme, die über IP-Adressen erreichbar sind.


Möchte ein Gerät ein Datenpaket senden, gleicht der Router die Absender- mit der Ziel-IP ab. Gehören beide zum selben Netzwerk, wird das Paket direkt zugestellt. Andernfalls fragt der Router das Domain Name System an, das Domainnamen in IP-Adressen übersetzt. Wie dieses System genau funktioniert, erklären wir dir in unserem Beitrag dazu, was DNS ist.


Für dich als Nutzer ist der Domainname entscheidend, nicht die dahinterliegende IP. Genau darin liegt der Unterschied zwischen URL und Domain. Mit Wix findest du in Echtzeit heraus, ob dein Wunschname als Domain noch frei ist, und sicherst ihn dir in wenigen Schritten.


Welche Rolle der Name für deine Außenwirkung spielt, bringt Ofir Gvili, Domains Product Marketing Manager bei Wix, auf den Punkt:

„Betrachte deine Domain als die Schlagzeile deiner Marke. Sie ist oft das Allererste, was Menschen sehen, noch bevor sie auf deiner Website landen. Eine starke Domain schafft sofort Vertrauen und gibt den Ton für deinen gesamten Auftritt vor.“


Wie finde ich meine IP-Adresse heraus?


Deine öffentliche IP-Adresse findest du am schnellsten über eine Suchmaschine: Gib einfach „Wie lautet meine IP“ ein, und das Ergebnis zeigt dir die öffentliche IP deines Routers. Auch spezielle IP-Check-Tools zeigen dir die Adresse samt Angabe, ob es sich um IPv4 oder IPv6 handelt.


Deine lokale (private) IP findest du über die Systemeinstellungen. Unter Windows tippst du den Befehl „ipconfig“ in die Eingabeaufforderung ein, unter macOS öffnest du das Terminal oder schaust unter „Systemeinstellungen“ und „Netzwerk“ nach. Da alle Geräte über denselben Router ins Netz gehen, teilen sie sich dieselbe öffentliche IP.


Übrigens hat auch jede Website eine eigene IP-Adresse. Wenn du wissen willst, wie eine Webadresse technisch aufgebaut ist, hilft dir unser Beitrag dazu, was eine URL ist.



IP-Adresse und Datenschutz: Was verrät deine IP und wie versteckst du sie?


Auch wenn eine IP-Adresse selbst keine Namen enthält, lassen sich daraus Rückschlüsse ziehen. Über die IP lässt sich zum Beispiel der Internetanbieter erkennen und der ungefähre Standort eingrenzen. In städtischen Gebieten ist diese Ortsbestimmung oft genauer als auf dem Land.


Aus diesem Grund gelten IP-Adressen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) als personenbezogene Daten und sind besonders schützenswert. Websitebetreiber dürfen die IP ihrer Besucher deshalb nur speichern, wenn es für den Betrieb wirklich nötig ist.


Vollständig verstecken lässt sich eine IP-Adresse nicht, aber verschleiern. Dabei werden deine Datenpakete zunächst über einen anderen Server geleitet, der eine eigene IP hat. Möglich ist das über ein VPN (Virtual Private Network), einen Proxy-Server oder den Tor-Browser. In allen Fällen sieht die aufgerufene Website nur die IP des Zwischenservers, nicht deine eigene.





Häufig gestellte Fragen zur IP-Adresse


Was ist eine IP-Adresse einfach erklärt?


Eine IP-Adresse ist eine eindeutige Zahlenfolge, die ein Gerät in einem Netzwerk identifiziert, ähnlich wie eine Hausnummer im Postverkehr. Sie sorgt dafür, dass Datenpakete im Internet oder lokalen Netzwerk beim richtigen Empfänger ankommen.


Wie finde ich meine IP-Adresse heraus?


Deine öffentliche IP findest du, indem du „Wie lautet meine IP“ in eine Suchmaschine eingibst oder ein IP-Check-Tool nutzt. Deine private IP zeigt dir unter Windows der Befehl „ipconfig“ und unter macOS das Terminal oder die Netzwerkeinstellungen.


Was ist der Unterschied zwischen IPv4 und IPv6?


IPv4 nutzt 32 Bit und stellt Adressen als vier Zahlen von 0 bis 255 dar, etwa 192.168.178.31. IPv6 nutzt 128 Bit in hexadezimaler Schreibweise und bietet einen deutlich größeren Adressraum, weil die IPv4-Adressen knapp werden.


Was verrät meine IP-Adresse über mich?


Aus deiner IP-Adresse lassen sich dein Internetanbieter und dein ungefährer Standort ableiten, nicht aber dein Name oder persönliche Daten direkt. Weil dennoch Rückschlüsse möglich sind, gelten IP-Adressen nach der DSGVO als personenbezogene Daten.


Kann man eine IP-Adresse verstecken?


Ganz verstecken lässt sich eine IP nicht, aber verschleiern. Mit einem VPN, einem Proxy-Server oder dem Tor-Browser werden deine Daten über einen Zwischenserver geleitet, sodass die aufgerufene Website nur dessen IP sieht.



Fazit: Die IP-Adresse als Grundlage deiner Online-Präsenz


Eine IP-Adresse ist die eindeutige Kennung, mit der Geräte und Websites im Internet gefunden werden. Du kennst jetzt den Unterschied zwischen IPv4 und IPv6, zwischen öffentlichen und privaten sowie statischen und dynamischen Adressen und weißt, wie du deine eigene IP herausfindest und schützt.


Wer online sichtbar sein möchte, braucht am Ende beides: eine verlässliche technische Basis und eine einprägsame Adresse. Sichere dir deinen Wunschnamen und leg direkt los.




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