Was ist eine Domain?
Aktualisiert: vor 7 Tagen
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Kurz & kompakt: Was ist eine Domain?
Eine Domain ist der eindeutige Name einer Website, den Nutzer:innen im Browser eingeben, zum Beispiel www.beispiel.de. Sie macht Internetseiten leicht auffindbar, indem sie komplizierte IP-Adressen in verständliche Begriffe übersetzt. Jede Domain ist weltweit einzigartig und setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen, etwa der Endung (.de, .com) und dem eigentlichen Namen. Domains sind eine wichtige Grundlage für einen professionellen Online-Auftritt, Wiedererkennung und Vertrauen.
Domains sind ein wichtiger Bestandteil jeder Website, denn ohne sie bestünde das Internet nur aus langen Zahlenketten. Statt dir diese Zahlen zu merken, kannst du dir ganz einfach eine Domain sichern, unter der Besucher:innen deine Website jederzeit finden.
In diesem Artikel erklären wir dir, was eine Domain ist, wie sie aufgebaut ist und worin sie sich von URL, Website und Hosting unterscheidet.
Neben der Domain-Definition erklären wir dir auch detailliert, wozu du eine Domain brauchst und was du bei der Wahl deiner Domain beachten solltest, wenn du eine Website erstellen willst.
Du hast noch keine Website? Dann erstelle sie jetzt kostenlos und melde deine Domain später an.
Inhaltsverzeichnis
Was ist eine Domain?
Eine Domain ist die Adresse, die Leute in einen Browser eingeben, um eine bestimmte Website zu erreichen. Sie besteht aus mindestens zwei Ebenen, die durch Punkte voneinander getrennt sind: dem frei wählbaren Namen (zum Beispiel beispiel) und der Endung (zum Beispiel .de). Oft kommt noch eine dritte Ebene wie www dazu.
Jede Domain ist ein weltweit einzigartiger und eindeutiger Name für einen bestimmten Bereich des Internets, in dem sich zum Beispiel eine Internetseite befindet. Ähnlich wie ein Fingerabdruck ist jeder Domainname einmalig und kann nicht dupliziert und mehrmals verwendet werden. Wenn dein Wunschname schon belegt ist, liefert dir der Domainnamen-Generator von Wix freie Alternativen.
Und davon gibt es viele: Laut dem Domain Name Industry Brief von DNIB waren Ende 2025 weltweit fast 387 Millionen Domains registriert, 6,2 % mehr als im Vorjahr.
Domains begegnen uns zum Beispiel in folgender Form:
www.beispiel.de
de.wix.com/blog
www.google.com
Domain-Definition: Eine Domain ist das, was du in die Adresszeile deines Webbrowsers eingibst.
Domains sind nicht mit der URL (Uniform Resource Locator) zu verwechseln. Die Domain ist nur ein Teil der URL. Was genau der Unterschied ist, erklären wir weiter unten.
Hinter jeder Domain steht eine IP-Adresse. Diese Zahlenfolge gibt an, auf welchem Server eine Website liegt. Welche IP-Adresse zu welcher Domain gehört, regelt das Domain Name System (DNS).
Mehr darüber erfährst du in unserem Artikel: Was ist DNS?
Um IP-Adressen für Menschen nutzerfreundlicher zu machen, wird die Zahlenreihe in Buchstaben übersetzt, die wir in Form der Domain in den Browser eingeben können. Damit Domains von Computern gelesen werden können, bleibt die numerische IP-Adresse, für uns unsichtbar, auf sogenannten Nameservern im Hintergrund bestehen.
Die IP-Adressen nach dem älteren Standard IPv4 bestehen aus vier Zahlen von 0 bis 255, die durch Punkte getrennt sind. Weil diese Adressen knapp werden, gibt es zusätzlich den Standard IPv6 mit deutlich längeren Adressen wie 2001:db8::1. Wenn du eine Domain wie www.beispiel.de in das Suchfenster deines Browsers eingibst, wird diese Anfrage an den zuständigen Nameserver gesendet. Der Eintrag zu www.beispiel.de wird dort aus der Datenbank abgerufen und die dazugehörige IP-Adresse an den Browser geschickt.
Was wir als google.com kennen, sieht für Computer so aus: 172.217.3.196. Ohne den Domainnamen müssten wir uns also diese Zahlenkette merken.
Die Registrierung von Domains wird weltweit von der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) koordiniert. Ihre Abteilung IANA verwaltet die oberste Ebene des DNS und vergibt IP-Adressbereiche. Die ICANN akkreditiert außerdem Domain-Registrare, genehmigt neue Domain-Endungen und legt die Regeln fest, nach denen Domains registriert werden.
Wie eine registrierte Domain anschließend gegen unbefugte Transfers und Manipulation abgesichert wird, zeigt unser Artikel zur Wix Domainsicherheit.
Wofür braucht man eine Domain?
Erreichbarkeit einer Website: Ohne Domain müssten Besucher:innen eine schwer merkbare IP-Adresse eintippen – mit einer Domain wie www.meinbusiness.de wird der Zugriff einfach und benutzerfreundlich.
Professionelles Auftreten: Eine eigene Domain sorgt für einen seriösen und vertrauenswürdigen Eindruck – besonders wichtig für Unternehmen, Selbstständige oder Projekte, die professionell wahrgenommen werden sollen.
Eigene E-Mail-Adressen: Mit einer eigenen Domain bekommst du auch eine eigene E-Mail-Domain, zum Beispiel für info@meinbusiness.de. Das ist deutlich glaubwürdiger als eine Adresse bei einem kostenlosen Anbieter.
Markenaufbau & Wiedererkennung: Eine eingängige Domain stärkt deine Marke, bleibt im Gedächtnis und erleichtert es Kund:innen, dich online zu finden.
Suchmaschinenoptimierung (SEO): Sprechende Domains mit passenden Keywords können helfen, besser in Suchmaschinen gefunden zu werden – zum Beispiel www.fahrradverleih-berlin.de.
Rechtlicher Schutz & Kontrolle: Durch das Registrieren der eigenen Domain schützt du deine Marke vor Missbrauch und hast volle Kontrolle über die Inhalte und Dienste, die darüber laufen – vom Webshop über Cloud-Services bis zu APIs.
Kurz gesagt: Eine Domain ist weit mehr als eine Webadresse – sie ist ein wichtiger Baustein für Sichtbarkeit, Vertrauen und Erfolg im Internet.
Mehr zu dem Thema erfährst du in unserem Artikel zu Domain-Trends und -Statistiken
Aufbau einer Domain
Der vollständige Name einer Domain nennt sich Fully Qualified Domain Name (FQDN). Was ist ein FQDN? Der FQDN besteht aus dem Host-Namen und dem Domain-Namen und gibt die genaue Position eines Zielrechners im DNS an.
Eine Domain bzw. ein FQDN besteht aus verschiedenen Elementen:
Top-Level-Domain (TLD)
Second-Level-Domain (SLD)
Third-Level-Domain
Root-Domain (auch Root-Label)
Der FQDN ist in einer Baumhierarchie aufgebaut. Die einzelnen Bestandteile (Knoten) werden durch einen Punkt voneinander getrennt. Baumhierarchie bedeutet, dass ein Knoten umso wichtiger ist, je weiter rechts er sich befindet.
Streng genommen endet ein vollständiger FQDN immer mit einem Punkt, also www.beispiel.de. Dieser letzte Punkt steht für die Root-Domain. Im Browser lässt du ihn einfach weg.
Dieses Prinzip kennst du vielleicht aus der Bibliothek, wo sich die Position des Buches anhand einer einzigartigen Kennnummer bestehend aus Abteilung, Regalnummer und Initialen der Autor:innen zusammensetzt.
Am Beispiel www.beispiel.de ergibt sich folgender Aufbau:
Domain Level | Beispiel |
Third-Level-Domain | www. |
Second-Level-Domain | beispiel. |
Top-Level-Domain | de. |
Root-Domain | (leer) |

Wenn du eine Domain kostenlos nutzen möchtest, bieten wir dir Möglichkeiten, gerade für Einsteiger und kleinere Projekte.
Was ist eine Top-Level-Domain?
Die Top-Level-Domain (TLD) ist, wie der Name bereits andeutet, die oberste Ebene der Domain-Hierarchie und wird auch als Suffix oder Domainendung bezeichnet. Top-Level-Domains sind das letzte Segment einer Domain und befinden sich hinter dem letzten Punkt.
Die weltweit am häufigsten registrierte TLD ist .com, gefolgt von .cn und .de. In Deutschland ist .de am beliebtesten: Ende 2025 waren rund 17,7 Millionen .de-Domains registriert.
Generell können verschiedene Arten von Top-Level-Domains unterschieden werden:
Generische Top-Level-Domains (gTLD)
Generische Top-Level-Domains bestehen aus drei oder mehr Buchstaben und können von jedem registriert werden. gTLDs machen die Mehrheit der Domain-Endungen aus, wobei in den letzten Jahren immer mehr sogenannte neue Top-Level-Domains (New gTLD) entstanden sind. Die verfügbaren Optionen reichen von den traditionellen .org, .com und .net bis hin zu aufstrebenden Optionen wie .app und .xyz.
Sponsored Top-Level-Domains (sTLD)
sTLDs werden von Unternehmen und privaten Organisationen betrieben und die Registrierung dieser Endungen kann mit bestimmten Auflagen verbunden sein und muss speziell genehmigt werden.
Country Code Top-Level-Domains (ccTLD)
Mit Sicherheit sind dir schon länderspezifische Endungen wie .de, .at oder .ch im Internet begegnet. Diese Länderendungen werden auch als Country Code Top-Level-Domains (ccTLD) bezeichnet. Besonders im deutschsprachigen Raum gelten diese Endungen als besonders vertrauenswürdig und seriös.
Sonderfall: Domains mit zwei Endungen
Manche Länder nutzen eine zusätzliche Ebene unterhalb ihrer Länderendung, zum Beispiel .co.uk in Großbritannien oder .com.br in Brasilien. Technisch ist hier .uk die Top-Level-Domain und co die Second-Level-Domain. Für Nutzer:innen wirkt die Kombination aber wie eine einzige Endung.
TLDs werden von sogenannten Registries verwaltet, die oft auch Network Information Center (NIC) heißen. Für .de ist das die DENIC eG in Frankfurt am Main. Die Registries betreiben die Nameserver ihrer Endung und vergeben die Second-Level-Domains darunter, in der Regel über akkreditierte Registrare. Wie beliebt die deutsche Endung ist, zeigt der Domain Name Industry Brief: Deutschland gehört nach China zu den Ländern mit den meisten registrierten Länderdomains weltweit.
Suchst du eine Übersicht aller verfügbaren TLDs? Hier findest du die komplette Liste der Domainendungen.
Neue Top-Level-Domains (nTLD / New gTLD)
Neue Top-Level-Domains, kurz nTLDs oder New gTLDs, sind moderne, neue Domainendungen, die seit 2013 schrittweise von der ICANN eingeführt wurden, um mehr Auswahl und Flexibilität im Domainmarkt zu schaffen. Sie erweitern das klassische Spektrum an Endungen wie .com oder .net um hunderte neue, themenspezifische Optionen – von Branchenendungen wie .shop, .fashion oder .photography bis hin zu kreativen Varianten wie .guru, .xyz oder .online.
nTLDs ermöglichen es Unternehmen, Selbstständigen und Creators, Domainnamen zu registrieren, die präziser zu ihrer Marke oder ihrem Angebot passen. Das macht Domains oft kürzer, einprägsamer und besser verständlich. Da viele dieser Endungen noch vergleichsweise neu sind, ist zudem die Chance größer, dass Wunschdomains noch frei sind.
Was ist eine Second-Level-Domain?
Die Second-Level-Domain (SLD) ist der Name deiner Website und das, was wir als Domainnamen bezeichnen. SLDs sind das, was vor der TLD (wie .de) steht und somit der voranstehende Teil einer Internetadresse, den du dir aussuchst. In der Baumhierarchie ist die SLD die zweite Ebene der Domain.
In den meisten Fällen ist das der Name deiner Marke oder deiner Firma. Die SLD unserer Website lautet wix, die Domain also wix.com. Die deutsche Version erreichst du über die Subdomain de.wix.com.

Lesetipp: Wie viele TLDs bietet Wix an?
Was ist eine Third-Level-Domain / Subdomain?
Die Subdomain bzw. Third-Level-Domain lautet bei den meisten Websites www. Sie steht ganz links in der Domainstruktur und ist technisch optional: beispiel.de und www.beispiel.de führen in der Regel auf dieselbe Startseite.
Subdomains eignen sich gut, um deine Website zu strukturieren. So kannst du zum Beispiel verschiedene Sprachversionen oder Unterseiten deiner Website über eine Subdomain erreichbar machen. Im Fall von Wix lautet die deutschsprachige Homepage zum Beispiel de.wix.com.
Das kennst du vielleicht auch von der Wikipedia-Website, die ähnlich strukturiert ist. Hier führt de.wikipedia.org zur deutschen und en.wikipedia.org zur englischen Hauptseite.
Typische Subdomains sind außerdem mail. für E-Mail-Server, shop. für einen Onlineshop oder test. für eine Testversion deiner Website. Dort kannst du Änderungen ausprobieren, ohne die Hauptseite zu stören.
Weitere Informationen kannst du hier nachlesen: Was ist eine Subdomain?

Root-Domain
Die Root-Domain, auch Root- oder Null-Label genannt, ist die höchste Ebene in der DNS-Hierarchie. Sie bildet den Nullpunkt einer Domain und ist im Browser nicht sichtbar. Bei FQDN ist das Root-Label als Null definiert, darum sind die Bereiche rechts von der TLD auch leer.
Welche Regeln gelten für Domainnamen?
Länge: Jede Ebene einer Domain darf bis zu 63 Zeichen lang sein, die gesamte Domain höchstens 253 Zeichen.
Erlaubte Zeichen: Buchstaben von a bis z, Ziffern von 0 bis 9 und Bindestriche. Ein Bindestrich darf weder am Anfang noch am Ende stehen. Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle.
Umlaute: Bei .de sind seit 2004 auch Umlaute wie ä, ö und ü möglich. Technisch werden sie im Hintergrund in eine Zeichenfolge übersetzt, die mit xn-- beginnt (Punycode).
Eindeutigkeit: Jede Kombination aus Name und Endung gibt es nur einmal. beispiel.de und beispiel.com sind also zwei verschiedene Domains.
Domain, URL und Website: Was ist der Unterschied?
Domain, URL und Website werden im Alltag oft gleichgesetzt. Tatsächlich meinen sie drei verschiedene Dinge:
Domain: der Name deiner Adresse im Internet, zum Beispiel beispiel.de.
URL: die vollständige Adresse einer einzelnen Seite, zum Beispiel https://www.beispiel.de/kontakt.
Website: die eigentlichen Inhalte, also alle Seiten, Texte und Bilder, die unter der Domain erreichbar sind.
So ist eine URL aufgebaut
Am Beispiel https://www.beispiel.de/kontakt siehst du, welche Rolle die Domain in einer URL spielt:
https:// ist das Protokoll. Das „s“ steht für eine verschlüsselte Verbindung.
www. ist die Subdomain.
beispiel ist die Second-Level-Domain, also dein Domainname.
.de ist die Top-Level-Domain.
/kontakt ist der Pfad zu einer bestimmten Unterseite.
Die Domain ist also immer nur ein Teil der URL. Mehr dazu liest du in unserem Beitrag zum Unterschied zwischen Domain und URL.
Was ist die Domain bei einer E-Mail-Adresse?
Auch in jeder E-Mail-Adresse steckt eine Domain: alles, was nach dem @-Zeichen steht. Bei info@beispiel.de ist beispiel.de die Domain. Mit einer eigenen Domain kannst du deshalb E-Mail-Adressen mit deinem Firmen- oder Markennamen nutzen. Das wirkt deutlich professioneller als eine Adresse bei einem kostenlosen Mail-Anbieter. Wie du dabei vorgehst, zeigt unsere Anleitung: geschäftliche E-Mail-Adresse erstellen.
Unterschied zwischen Domain und Hosting
Um den Unterschied zwischen Domain und Website-Hosting besser erklären zu können, benutzen wir gerne folgende Metapher:
Stell dir vor, deine Website ist ein Haus und jedes Zimmer darin eine Unterseite. Damit dieses Haus existieren kann, brauchst du ein Grundstück, auf dem es gebaut wird. Im Internet wird das Grundstück, auf dem du deine Website baust, als Hosting (Website Hosting) bezeichnet.
Damit Menschen dein Haus bzw. deine Website besuchen können, musst du ihnen natürlich deine Adresse geben. Diese Adresse ist deine Domain und steht quasi für Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Land. Im Sinne dieser Metapher wäre die IP-Adresse deiner Website ihre geografischen Koordinaten.
Wenn du noch einen Schritt weiter gehen willst und deine Besucher:innen gleich in das richtige Zimmer lotsen möchtest, dann kannst du den Pfad hinter deiner Domain hinzufügen. Im Falle des Blogs von Wix wäre das de.wix.com/blog wobei /blog der Pfad ist.
Wenn du deine Website mit Wix erstellst, ist Webhosting, also das Speichern deiner Website auf einem Server, mit inbegriffen.
Und dabei hast du die Wahl: Entweder registrierst du eine völlig neue Adresse oder du lässt deine bestehende Domain übertragen, damit dein digitales Zuhause unter der gewohnten Anschrift erreichbar bleibt.
>> Lesetipp: Was ist Webhosting und wie funktioniert es? <<
So findest du den richtigen Namen für deine Domain
Wir haben dir auf unserem Blog bereits 10 Tipps für den Domainnamen zusammengestellt. Hier findest du eine Übersicht zu den wichtigsten Punkten. Planst du einen Blog, lies auch, wie du eine Domain für deinen Blog auswählst.
Bei der Wahl deiner Domain geht es in erster Linie um Einprägsamkeit und Wiedererkennungswert.
Einprägsamkeit:
Kurze Domains kann man sich einfach besser merken als lange. Die ideale Domain besteht aus maximal 2–3 Silben und nicht mehr als 20 Zeichen.
Wichtig ist auch, dass man deinen Domainnamen leicht tippen kann. Vermeide komplizierte Schreibweisen und Fremdwörter. Zahlen, Bindestriche und Umlaute sind zwar erlaubt, führen aber leicht zu Tippfehlern.
Zur Domain gehört, wie wir gelernt haben, auch die Endung, also die TLD dazu. Achte darauf, dass deine Domain insgesamt gut klingt und gut aussieht und entscheide dich dann für eine TLD. Im deutschsprachigen Raum sind .de sowie .at und .ch am beliebtesten und gelten als vertrauenswürdig.
Damit deine Besucher:innen sofort wissen, worum es auf deiner Website geht, kannst du ein Keyword in deinen Domainnamen integrieren. Achte jedoch darauf, dass deine Domain dadurch nicht zu lang und kompliziert wird.
Wiedererkennungswert:
Besonders wenn du eine Marke aufbauen willst, ist der Domainname ein wichtiger Teil deines Brandings. Viele wählen daher den Firmennamen als Domainnamen, um so eine einheitliche Markenkommunikation aufzubauen.
Auch Fantasie- und Eigennamen haben einen großen Wiedererkennungswert, sind einzigartig und eignen sich daher gut als Marke und Domain.
Natürlich kann es vorkommen, dass deine Wunschdomain bereits vergeben ist und von der Konkurrenz angemeldet wurde. Viele greifen in diesem Fall auf eine ähnlich klingende Domain zurück. Hierbei besteht allerdings eine Verwechslungsgefahr, was sich negativ auswirken kann.
„Wenn dein Domainname dem Namen deines Unternehmens ähnelt, stärkt das deine Marke, macht es Kund:innen einfacher, sich an dich zu erinnern und steigert zudem die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in deine Marke. Trotzdem kann auch Kreativität eine wichtige Rolle spielen: Manchmal reicht eine leichte Variation oder ein passendes Keyword aus – solange es mit deiner Markenidentität im Einklang bleibt.“
Keren Friedlander, Produktmanagerin bei Wix
Mehr erfahren: Domainnamen finden
Wie kann ich eine Domain registrieren?
Damit deine Domain auch mit einer IP-Adresse verbunden und somit im Internet gefunden werden kann, musst du deine Domain registrieren bzw. anmelden. Als künftige:r Domaininhaber:in bist du in diesem Fall Registrant:in und meldest deine Domain bei einem Registrar an. Dieser Registrar kümmert sich dann darum, dass deine Domain im DNS angemeldet und verwaltet wird.
In den meisten Fällen bieten Homepage-Baukästen neben dem Hosting auch die Vergabe und Registrierung von Domains an. Welche Stolpersteine du vermeiden solltest, zeigen wir dir in unserem Beitrag zu Fehlern bei der Domain-Registrierung.
Für die Domainregistrierung kannst du die folgenden Schritte durchlaufen.
1. Überlege ein paar Domainnamen, die für die Website deiner Firma infrage kommen könnten.
2. Wähle einen Domain-Registrar oder Hosting-Anbieter.
3. Prüfe mit einem Domain-Check, welche deiner Domain-Ideen mit der gewünschten Top-Level-Domain noch verfügbar ist.
4. Verbinde die Domain mit deiner Website.
>> Lesetipp: Webhosting für Anfänger:innen <<
Wo kann man eine Domain kaufen?
Deine Domain kaufst du bei einem Domain-Registrar, also bei einem Anbieter, der Domains bei der zuständigen Registry anmelden darf. Wie bereits erwähnt, bieten auch die meisten Homepage-Baukästen Domains an, so auch Wix.
Eigentlich werden Domains nicht wirklich gekauft, sondern für eine gewisse Dauer registriert. Demnach wäre der Begriff mieten eigentlich die bessere Wahl. Die meisten Domains werden für ein Jahr reserviert, danach musst du erneut bezahlen, um für ein weiteres Jahr deine Domain zu kaufen.
In der Regel kannst du nur verfügbare Domains kaufen. Wenn deine Wunschdomain nicht verfügbar ist, kann es allerdings sein, dass sie zwar von anderen Nutzer:innen registriert wurde, allerdings nicht in Benutzung, das heißt nicht mit einer Website verbunden ist. Diese Domain ist dann lediglich reserviert. Wenn du also keine Website für diese Domain findest, kannst du durchaus versuchen, sie den Inhaber:innen abzukaufen.
Wem eine vergebene Domain gehört, kannst du über eine Whois-Abfrage prüfen. Umgekehrt kannst du eine ungenutzte Adresse auch selbst weiterverkaufen. Mehr dazu liest du im Beitrag Domain verkaufen. Wie du den Inhaber einer Domain herausfindest, erklären wir dir in einem eigenen Ratgeber.
Eine gute Adresse früh zu sichern, lohnt sich: Laut dem Tätigkeitsbericht 2025 der DENIC werden gute .de-Domains auf dem Zweitmarkt im Schnitt für 1.557 US-Dollar gehandelt, und 86 % aller Domains werden dauerhaft gehalten.
Was kostet eine Domain?
Die Kosten für eine Domain hängen vom Anbieter und von der Endung ab. Eine .de-Domain gibt es meist schon für wenige Euro im Jahr. Neue Endungen wie .shop oder .online sind im ersten Jahr oft günstig und danach teurer. Wenn du deine Website mit Wix erstellst, kannst du mit einem Premiumpaket eine eigene Domain verbinden. Bei allen Premiumpaketen mit jährlicher oder mehrjähriger Zahlung ist ein Gutschein für eine Domain im ersten Jahr inklusive (gilt für ausgewählte Endungen). Welche Endungen besonders günstige Domains ergeben, siehst du in unserer Preisübersicht.
Achte beim Domainkauf auch auf ein kostenloses SSL-Zertifikat. Es verschlüsselt die Verbindung zu deiner Website und sorgt für das „https“ in der Adresszeile. Bei Wix ist ein SSL-Zertifikat für jede Website automatisch inklusive.

Pro-Tipp: Wenn du dir einen wirklich tollen und einzigartigen Domainnamen überlegt hast, der auch noch mit deiner gewünschten TLD verfügbar ist, dann empfehlen wir dir, deine Domain so früh wie möglich anzumelden, um sie dir somit zu sichern.
Häufige Fragen zu Domains
Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Domain?
Die Homepage oder Website umfasst die eigentlichen Inhalte, also Seiten, Texte und Bilder. Die Domain ist nur die Adresse, unter der diese Inhalte erreichbar sind. Du kannst eine Domain besitzen, ohne eine Website zu haben, und eine Website auch ohne eigene Domain betreiben, etwa unter einer kostenlosen Adresse deines Homepage-Baukastens.
Wie sieht eine Domain-Adresse aus?
Eine Domain besteht aus einem frei wählbaren Namen und einer Endung, getrennt durch einen Punkt, zum Beispiel beispiel.de oder meinshop.com. Häufig steht noch eine Subdomain wie www davor.
Was ist die Domain bei einer E-Mail?
Bei einer E-Mail-Adresse ist die Domain alles, was nach dem @-Zeichen steht. In info@beispiel.de lautet die Domain beispiel.de.
Gibt es kostenlose Domains?
Viele Homepage-Baukästen bieten eine kostenlose Adresse als Subdomain an, bei Wix zum Beispiel deinname.wixsite.com/projekt. Eine eigene Domain wie deinname.de kostet dagegen eine jährliche Gebühr. Bei allen Premiumpaketen von Wix mit jährlicher oder mehrjähriger Zahlung ist ein Domain-Gutschein für das erste Jahr inklusive (gilt für ausgewählte Endungen).
Kann ich eine Domain kaufen, die schon vergeben ist?
Nur wenn der aktuelle Inhaber sie verkauft oder nicht verlängert. Über eine Whois-Abfrage findest du heraus, ob eine Domain registriert ist. Bei .de-Domains sind die Daten der Inhaber:innen aus Datenschutzgründen meist nicht öffentlich einsehbar.
Wie lange gehört mir eine Domain?
Eine Domain gehört dir so lange, wie du sie verlängerst. Meist läuft die Registrierung über ein Jahr und verlängert sich automatisch. Verlängerst du nicht, wird die Domain nach einer Frist wieder frei und kann von anderen registriert werden.
Fazit: Die Domain als Grundlage deiner Online-Präsenz
Eine Domain ist weit mehr als nur die Adresse deiner Website. Sie sorgt dafür, dass Besucher:innen dich im Internet leicht finden, stärkt deine Marke und schafft Vertrauen. Mit dem richtigen Domainnamen legst du den Grundstein für einen professionellen Online-Auftritt und erleichterst es Kund:innen, sich an dein Unternehmen zu erinnern. Wenn du eine Website erstellen möchtest, lohnt es sich deshalb, frühzeitig eine passende Domain zu sichern und auf eine einprägsame, leicht verständliche Adresse zu setzen.

Alexandra Eger
Blog Growth Managerin





