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Was ist HTML? Hier erfährst du, was du wissen musst.


Ein HTML-Tag


Im weiten Feld der Webentwicklung ist HTML der Grundstein, auf dem das Internet basiert. Von seinen einfachen Anfängen bis zur modernen Version HTML5 hat sich die Markup-Sprache enorm weiterentwickelt und eine Website erstellen, das ist für Menschen und Unternehmen nun kein großes Problem mehr. Werfen wir einen Blick auf die Funktionen und die Geschichte von HTML und darauf, wie es mit CSS und JavaScript zusammenarbeitet.


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Die Definition von HTML: Was ist HTML?


HTML, oder Hypertext Markup Language, ist die standardisierte Sprache, mit der Websites erstellt und gestaltet werden. Sie strukturiert den Inhalt und das Website Layout und integriert Elemente wie Text, Bilder, Links und Multimedia. Im Wesentlichen dient HTML als Gerüst, das Browser interpretieren, um Websites für Nutzer:innen anzuzeigen.



Wie funktioniert HTML?


HTML ist die Grundlage des Internets und ermöglicht den Aufbau und die Anzeige von Websites. Es besteht aus verschiedenen Elementen, die in Tags eingeschlossen sind. Diese Tags geben den Webbrowsern Anweisungen, wie sie die Inhalte interpretieren und darstellen sollen.


Wenn ein:e Nutzer:in eine Website aufruft, lädt der Browser den HTML-Code vom Webserver, auf dem die Seite gehostet wird. Der Browser liest dann das HTML-Dokument, interpretiert die Tags und Elemente und bestimmt so, wie die Seite aussehen muss.



Beispiele von HTML-Tags


HTML-Tags sind die Bausteine einer Website. Sie definieren verschiedene Elemente wie Überschriften, Absätze, Bilder, Links und Multimedia-Inhalte. Das Tag <h1> zum Beispiel kennzeichnet eine Überschrift erster Ordnung, <p> hingegen steht für einen Textabsatz, <img> zeigt ein Bild an und <a> repräsentiert einen Hyperlink.


HTML-Tags treten normalerweise paarweise auf, mit einem öffnenden und einem schließenden Tag, die den definierten Inhalt umschließen. Ein Textabsatz würde zum Beispiel in <p> und </p> Tags eingeschlossen werden. Das sieht dann so aus:


<p>Das ist ein Textabsatz.</p>


Diese Struktur hilft Webentwickler:innen, Inhalte übersichtlich zu ordnen und zu gestalten. So sieht alles auf verschiedenen Websites einheitlich und klar aus.


Zusätzlich zu den Standard-HTML-Elementen können Entwickler:innen Attribute in den Tags einfügen, um mehr Informationen oder Funktionen hinzuzufügen. Die Attribute ändern, wie ein Element aussieht oder sich verhält; sie stehen im öffnenden Tag. Das src-Attribut in einem <img>-Tag zeigt zum Beispiel, woher das Bild kommt, und das href-Attribut in einem <a>-Tag gibt das Ziel des Links an.


Sobald der Browser den HTML-Code gelesen und die verschiedenen Elemente und Attribute erkannt hat, zeigt er die Website gemäß den Anweisungen an. Dabei werden CSS-Stylesheets interpretiert, um Formatierungen und Layouts anzuwenden, und JavaScript-Code ausgeführt, um Interaktivität und dynamische Funktionen hinzuzufügen.


Im Wesentlichen dient HTML als strukturelles Gerüst einer Website und bietet das notwendige Grundgerüst, auf dem CSS und JavaScript aufbauen können, um ansprechende und immersive Online-Inhalte zu schaffen. Zu verstehen, wie HTML funktioniert, ist für alle grundlegend, die in die Welt der Webentwicklung eintauchen möchten, da HTML die Basis bildet, um überzeugende und benutzerfreundliche Websites zu erstellen.


Lies hier mehr zum Thema: Was ist eine Homepage?



Die Geschichte von HTML


Als Tim Berners-Lee 1989 HTML entwickelte, markierte dies den Beginn des World Wide Web. Ursprünglich konzipiert, um Informationen unter Forschenden am CERN auszutauschen, entwickelte sich HTML schnell zur universellen Sprache, um Webdokumente zu strukturieren.


1991 erschien die erste Version von HTML und legte den Grundstein für das heutige Internet. Die frühe Version führte grundlegende Tags ein, um Elemente wie Absätze und Überschriften zu definieren, und ebnete den Weg für die Verbreitung von Online-Inhalten.


Mit der Einführung des Mosaic Webbrowsers im Jahr 1993 gewann HTML eine breite Akzeptanz und trieb das explosive Wachstum des Internets voran. HTML 2.0, 1995 veröffentlicht, erweiterte die Möglichkeiten der Sprache: Nun waren auch Funktionen wie Tabellen, Formulare und die Einbindung von Bildern möglich, was Websites noch vielfältiger und reichhaltiger machte.


1999 machte HTML mit der Veröffentlichung von HTML 4.01 weitere Fortschritte, indem es strengere Syntaxregeln einführte und Multimedia-Inhalte besser unterstützte. Die Version markierte einen bedeutenden Meilenstein in der Webentwicklung und ermöglichte es Entwickler:innen, dynamische und interaktive Inhalte zu erstellen.


Im Jahr 2014 erschien HTML5 – ein weiterer Meilenstein für Webentwickler:innen. Das große Update brachte einige neue Funktionen, darunter die native Unterstützung für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten, eine erweiterte Grafikdarstellung mit dem <canvas>-Element und eine verbesserte semantische Markup-Sprache für eine bessere Zugänglichkeit und Suchmaschinenoptimierung.


Bis heute bleibt HTML das Fundament des Internets und bietet nach wie vor die Struktur und Grundlage für Milliarden von Websites weltweit. Die Weiterentwicklung von HTML zeigt, wie sich Technologie ständig verändert und wie die Erwartungen von Nutzer:innen stetig steigen. So ist garantiert, dass das Internet auch in Zukunft wächst und sich weiterentwickelt.


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Tags und die meistgenutzten HTML-Elemente



Liste mit den am meisten genutzten HTML-Elementen


HTML umfasst viele Tags und Elemente, von denen jedes einen spezifischen Zweck in der Webentwicklung erfüllt. Hier ist eine Liste einiger der am häufigsten verwendeten HTML-Elemente:


  • <div>: Definiert einen Abschnitt oder eine Sektion in einem HTML-Dokument.


  • <p>: Kennzeichnet einen Textabsatz.


  • <a>: Kreiert einen Hyperlink zu einer anderen Website oder Ressource.


  • <img>: Bindet ein Bild in der Website ein.


  • <h1> bis <h6>: Stellt Überschriften unterschiedlicher Hierarchieebenen dar, wobei <h1> die höchste und <h6> die niedrigste Ebene repräsentiert.


  • <ul>: Definiert eine ungeordnete Liste, typischerweise dargestellt mit Aufzählungspunkten.


  • <ol>: Definiert eine geordnete Liste, typischerweise dargestellt mit Zahlen oder anderen Markierungen.


  • <li>: Repräsentiert einen Listeneintrag innerhalb von <ul>- oder <ol>-Listen.


  • <span>: Definiert einen Bereich mit Text innerhalb eines größeren Dokuments, oft für stilistische Zwecke verwendet.


  • <table>: Erstellt eine Tabelle zur Organisation von Daten in Zeilen und Spalten.


  • <tr>: Repräsentiert eine Zeile innerhalb einer Tabelle.


  • <td>: Definiert eine Zelle innerhalb einer Tabellenzeile.


  • <th>: Spezifiziert eine Kopfzelle innerhalb einer Tabellenzeile oder Spalte.


  • <form>: Kreiert ein Formular, in das Nutzer:innen Daten eintragen können.


  • <input>: Erstellt ein Eingabefeld innerhalb eines Formulars, wie Textfelder, Checkboxen, Radio-Buttons usw.


  • <button>: Definiert einen Button, der angeklickt werden kann.


  • <label>: Verknüpft ein Label mit einem Formularelement.


  • <textarea>: Definiert ein mehrzeiliges Texteingabefeld innerhalb eines Formulars.


  • <iframe>: Bindet eine andere HTML-Seite in das aktuelle Dokument ein.


  • <header>, <footer>, <nav>, <main>, <section>: HTML5 semantische Elemente, um das Layout einer Website zu strukturieren.



Was ist der Unterschied zwischen HTML und HTML5?


HTML5 ist die neueste Version des HTML-Standards, eingeführt im Jahr 2014. Die neue Version bringt viele neue Funktionen mit, wie zum Beispiel die natürliche Unterstützung für Multimedia-Elemente wie Audio und Video, optimierte semantische Tags für eine bessere Seitenstruktur und die Möglichkeit, Webanwendungen offline durch lokale Speicherfunktionen zu nutzen. HTML5 fördert außerdem eine bessere Zugänglichkeit und verbesserte Kompatibilität über verschiedene Plattformen hinweg.



Das sind die Vor- und Nachteile von HTML


Vorteile:


  • Universelle Kompatibilität: HTML wird von allen gängigen Webbrowsern unterstützt, was eine einheitliche Darstellung auf verschiedenen Plattformen sicherstellt.

  • Leicht zu lernen: HTML hat eine relativ leichte Syntax, sodass die Sprache sowohl für Anfänger:innen als auch für erfahrene Entwickler:innen gleichermaßen zugänglich ist.

  • Skalierbarkeit: HTML bietet eine skalierbare Lösung für die Gestaltung von Websites, egal, wie groß oder komplex das Projekt ist.


Nachteile:


  • Begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten: HTML konzentriert sich hauptsächlich auf die Struktur und den Inhalt einer Website und bietet nicht die fortgeschrittenen Gestaltungsmöglichkeiten, die CSS bietet.

  • Semantische Einschränkungen: Obwohl HTML im Laufe der Zeit verbessert wurde, kann es immer noch schwierig sein, komplexe semantische Bedeutungen auszudrücken, ohne zusätzliche Tags und Attribute zu verwenden.



Welche Rolle spielt HTML für SEO?


HTML ist ein wichtiger Faktor für die Suchmaschinenoptimierung, denn ein sauberer und vor allem korrekter HTML-Code ist entscheidend für das Ranking. Das liegt daran, dass Suchmaschinen HTML-Tags und Strukturen verwenden, um Websites zu verstehen, zu indexieren und in den Suchergebnissen zu platzieren. Falls also erstklassige Inhalte nicht ranken, kann es auch an fehlerhaften oder unsauberen HTML-Codes liegen.


Diese HTML-Tags sind besonders wichtig für dein SEO:


  • Title-Tag: Das Title-Tag im HTML-Header erscheint bei den Suchergebnissen als Titel deiner Seite. Das Title-Tag ist also das Erste, was Nutzer:innen von deiner Seite sehen, wenn sie die Suchergebnisse durchscrollen. 


  • Meta Description: Die Meta Description steht ebenfalls im HTML-Header und erscheint auch in den Suchergebnissen. Sie fasst den Inhalt deiner Seite kurz und ansprechend zusammen und soll Nutzer:innen dazu animieren, auf deine Seite zu klicken.


  • Robots-Meta-Tags: Die Robots-Tags geben den Suchmaschinen Anweisungen, welche Seiten sie durchsuchen und indexieren sollen. Damit kannst du steuern, ob eine Seite in den Suchergebnissen erscheinen soll oder nicht. Gerne werden zum Beispiel das Impressum oder die Datenschutzerklärung aus den Suchergebnissen rausgehalten.


  • Alt-Tag: Mit Alt-Tags kannst du beschreiben, was auf Bildern zu sehen ist. Das hilft nicht nur Menschen mit Sehbehinderungen, sondern auch Suchmaschinen, die Bilder besser zu verstehen. So können deine Bilder in der Bildersuche besser gefunden werden.


  • Anchor-Tag: Ein Anchor-Tag ermöglicht es dir, Links auf deiner Webseite einzubinden, die zu anderen Seiten führen. Das verbessert die Benutzerfreundlichkeit und die Ladezeit deiner Seite und bewirkt, dass deine Seite besser in Suchmaschinen gefunden wird.



Die Verbindung zwischen HTML, CSS und JavaScript


HTML, CSS (Cascading Style Sheets) und JavaScript bilden das Trio der Webentwicklung. Während HTML die Struktur und den Inhalt einer Website definiert, kümmert sich CSS um den Stil und das Layout, um die visuelle Attraktivität von Websites und dadurch die Nutzererfahrung zu verbessern. JavaScript hingegen fügt Websites Interaktivität und dynamische Funktionalität hinzu, was Animationen, Formularvalidierung und die Manipulation von Inhalten ermöglicht.



Wie schwierig ist es, HTML zu lernen?


HTML ist gerade so beliebt, weil es nicht schwer zu lernen ist. Die einzelnen Elemente sind sehr kurz und prägnant und die Sprache ist kompakt. Es gibt einfach keine unnötigen Elemente. Das macht die Sprache sehr übersichtlich. Jedes Element hat einen bestimmten Zweck, für den es genutzt wird. Deshalb ist HTML auch eine sehr effiziente Sprache und es gibt nur wenige Elemente, die du lernen musst. Und trotz der Einfachheit ist HTML eine Sprache, die auch für komplexe Websites verwendet werden kann.


Wenn du HTML lernen möchtest, kannst du das heutzutage sogar spielerisch machen: Es gibt einige tolle Apps, mit denen du HTML schnell und mit Spaß lernst.



Ist es möglich, eine Website ohne Programmierkenntnisse zu erstellen?


Dank benutzerfreundlicher Content-Management-Systeme (CMS) wie den Homepage Baukasten von Wix ist die Erstellung einer Website ohne Programmierkenntnisse ein Leichtes. Wix bietet eine intuitive Benutzeroberfläche, Drag-and-Drop-Funktionalität und vorgefertigte Website Vorlagen, mit denen Einzelne und Unternehmen professionell aussehende Websites mit minimalem technischen Know-how erstellen können. Dennoch kann ein grundlegendes Verständnis von HTML für Anpassungen und Problembehebungen nur von Vorteil sein.


Es lässt sich also festhalten, dass HTML ein unverzichtbares Werkzeug im Werkzeugkasten von Webentwickler:innen weltweit bleibt. Die Einfachheit, Vielseitigkeit und Rolle bei der Gestaltung der digitalen Landschaft unterstreichen die anhaltende Bedeutung im Bereich Technologie und Innovation. Das Internet wächst stetig und HTML wird auch weiterhin angepasst werden, sodass es das Fundament für das Internet von morgen legt.


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Alexandra Eger

Blog Growth Managerin

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