Newsletter erstellen in vier einfachen Schritten


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Newsletter gehören zu den wichtigsten Tools, wenn es darum geht, deine Markenbekanntheit zu steigern, mit deinen Abonnent:innen zu kommunizieren und Kundenvertrauen aufzubauen. Außerdem kannst du Newsletter dazu nutzen, um bei deinen Kund:innen im Gedächtnis zu bleiben und sie daran zu erinnern, auf deiner eigenen Website, deinem Blog oder deinem Online-Shop vorbeizuschauen.


In diesem Artikel erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du einen professionellen E-Mail-Newsletter gestalten kannst und liefern dir hilfreiche Hinweise rund ums Thema Newsletter – von der Wahl eines Anbieters für E-Mail-Marketing, bis hin zu den richtigen Templates und CTAs.



Newsletter erstellen – so geht’s:


Schritt 1: Planung deines Newsletters

01. Lege deine Ziele fest

02. Erstelle eine Empfängerliste

03. Segmentiere deine Zielgruppe

04. Newsletter und Datenschutz

Schritt 2: Aufbau-Tipps zum Newsletter erstellen

01. Suche deine Inhalte aus

02. Wähle eine Newsletter-Vorlage

03. Überprüfe die Länge und Größe deines Newsletters

04. Versandzeitpunkt und -Zyklus

Schritt 3: Newsletter erstellen mit tollen Inhalten

01. Überzeugende Inhalte

02. Schöne Bilder

03. Starke CTAs

04. Verlockende Betreffzeile

05. Relevante Links

06. Alt-Text nicht vergessen

07. Redigieren und testen

Schritt 4: Auswertung, Analyse und Optimierung deines Newsletters

01. Auswertung der Statistiken

02. Optimierung deines Newsletters

03. Newsletter-Optimierung mithilfe von A/B-Tests



Was ist ein Newsletter


Newsletters sind E-Mails, die Unternehmen an ausgewählte Abonnent:innen verschicken, die sich zuvor für diesen Newsletter angemeldet haben. Dadurch unterscheiden sich diese Art von E-Mails wesentlich von Spam-E-Mails, die im Gegensatz zum Newsletter unerwünscht sind.


Die meisten Newsletter beinhalten Informationen wie:

  • Interessante Updates zur Marke, neuen Produkten oder dem Unternehmen;

  • Besondere Angebote und Rabatte;

  • Tipps & Tricks zum Angebot des Unternehmens;

  • Updates zu neu erschienenen Blogartikeln.


Je nach Inhalten deines Newsletters kann dieser regelmäßig oder einmalig erscheinen. Wenn du einen Blog schreibst, lohnt es sich, deine Abonnent:innen in regelmäßigen Abständen über deine Artikel zu informieren. Regelmäßig muss hierbei nicht wöchentlich bedeutet, manchmal ist es besser die Abstände etwas größer zu halten, damit du auch wirklich etwas zu berichten hast und es deinen Kund:innen nicht zu viel wird.


Andere Newsletter werden hingegen nur einmalig oder monatlich versendet. Dazu gehören Inhalte wie Ankündigungen zu Rabattaktionen in deinem Online-Shop; Produktupdates und Ähnliches.



So erstellst du einen Newsletter in vier Schritten:


Schritt 1: Planung deines Newsletters


Als Teil der Planungsphase für deinen Newsletter musst du dir überlegen, mit welcher E-Mail-Marketing-Plattform du deine Newsletter versenden möchtest. Achte hierbei darauf, dass dir dein Anbieter die Möglichkeit bietet, deinen Newsletter ganz einfach zu planen, zu erstellen und an deine Abonnent:innen zu versenden. Hierfür stehen dir Templates und Vorlagen zur Verfügung, die dir beim Gestalten des E-Mail-Newsletters helfen.


Da auch die Pflege und Evaluation der Performance deiner Newsletter wichtig ist, solltest du einen Anbieter wählen, der dir hilft mit integrierten Statistiken datenbasierte Entscheidungen zu treffen.



Vorlage für Newsletter erstelle von Wix


01. Lege deine Ziele fest


Obwohl du natürlich möchtest, dass dein Newsletter von möglichst vielen Menschen abonniert und auch geöffnet wird, ist dies nicht das vordergründige Ziel.


Ein Newsletter kann mehrere Ziele verfolgen, sei es, um deine Kund:innen über Neuigkeiten auf dem Laufenden zuhalten, Kundenbindung zu stärken, Verkäufe zu erzielen, Traffic für deine Website zu generieren oder mehr Leads zu gewinnen. Die Inhalte deines Newsletters sollten stets an die Bedürfnisse und die Strategie deines Unternehmens ausgerichtet sein und deine Marketingziele widerspiegeln.



02. Erstelle eine Empfängerliste


Um deinen Newsletter am Ende auch versenden zu können, brauchst du natürlich eine Liste mit E-Mail-Adressen von Abonnent:innen. Um diese zu gewinnen hast du mehrere Möglichkeiten.


  • Kundenlisten: Wenn du bereits eine Liste von Bestandskund:innen hast, kannst du dir überlegen, ob du dich aus diesem Reservoir bedienen möchtest.

  • Opt-In-Kästchen: Das sind Kästchen, die du zu einem Formular auf deiner Website hinzufügen kannst. Durch das Anklicken des Kästchens bestätigen Website-Besucher:innen, dass du sie per E-Mail kontaktieren darfst und dass sie Interesse daran haben, deinen Newsletter zu erhalten.

  • Anmeldeformulare: Anmeldeformulare können an verschiedenen Stellen auf deiner Website platziert werden, um deine Website-Besucher:innen dazu einzuladen deinen Newsletter zu abonnieren. Z. B. in der Fußzeile, Seitenleiste oder der Menüleiste deiner Website.

  • Social Media: Auch auf Social Media hast du die Möglichkeit, potenzielle Abonnent:innen zu erreichen, die deine Website vielleicht noch nicht kennen. Hierfür kannst du dein Anmeldeformular in einem Post teilen und diesen bewerben.

  • Blogposts: Wenn du einen Blog schreibst, kannst du deine Leser:innen in deinem Beitrag über deinen Newsletter informieren und sie dazu einladen, ihn zu abonnieren.


Behalte immer im Hinterkopf, dass Menschen, die deine Marke bereits kennen, weil sie bereits bei dir eingekauft haben; deinen Blog lesen oder dir auf Social Media folgen, eher daran interessiert sein werden, deinen Newsletter zu abonnieren, als Leute, die dich noch nicht kennen.



03. Segmentiere deine Zielgruppe

Nun, da du eine umfangreiche Liste an Abonnent:innen für deine Newsletter hast, geht es darum zu entscheiden, wer, was, wann bekommen soll. Du musst deine Zielgruppe also segmentieren.


Unternehmen stellen oft fest, dass die Zielgruppe für ihre Newsletters die Gesamtzahl ihrer Abonnent:innen umfasst. In anderen Fällen kann es jedoch auch so sein, dass du spezielle Newsletter für bestimmte Segmente deiner Abonnent:innen erstellen möchtest. Das kann der Fall sein, wenn du deine Zielgruppe zum Beispiel auf ihre demografischen Merkmale (wie Alter oder Geschlecht), ihren geografischen Standort oder ihrer Kaufhistorie nach unterscheiden willst.


Wenn sich einige deiner Abonnent:innen speziell für deinen Blog-Newsletter angemeldet haben, solltest du natürlich sicherstellen, dass sie diesen auch erhalten.


Du kannst dein Publikum jederzeit (neu) segmentieren, um deine Kampagnen zu optimieren oder deine Abonnentenliste zu pflegen. Wir empfehlen dir jedoch, deine Zielgruppe auch zu berücksichtigen, bevor du die Inhalte für den Newsletter zusammenstellst, um die Bedürfnisse deiner Zielgruppe im Blick zu behalten.



04. Newsletter und Datenschutz


E-Mail-Adressen gehören zu den personenbezogenen Daten und fallen damit unter die Regulierungen der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung).


Die DSGVO schreibt unter anderem vor, dass du E-Mail-Newsletter nur an Personen versenden darfst, die sich manuell dafür angemeldet haben. „Manuell“ bedeutet hierbei, dass du das Opt-in-Kästchen nicht standardmäßig aktivieren darfst, sondern deine Besucher:innen es bewusst anklicken müssen. Idealerweise sollten deine Abonnent:innen ihre Anmeldung zu einem Newsletter zusätzlich durch eine Bestätigungsmail verifizieren, dieses Verfahren nennt sich Double-Opt-In.


Was genau du beim Erstellen einer DSGVO-konformen Website beachten solltest, kannst du auf unserem Blog nachlesen oder im Hilfe-Center von Wix.



Schritt 2: Aufbau-Tipps zum Newsletter erstellen


01. Suche deine Inhalte aus


Bevor du mit dem Schreiben beginnst, musst du dir natürlich überlegen, worüber du in deinem Newsletter berichten willst. Wie bereits erwähnt, empfehlen wir dir, deine Inhalte mit den strategischen Zielen deines Unternehmens zu vereinbaren und gleichzeitig einen Mehrwert für deine Leserschaft zu erzeugen, damit deine Newsletter auch geöffnet werden.


  • Anleitungen – teile spannende Informationen und Tipps zu deinem Angebot und vermittel dadurch zusätzliches Wissen.

  • Blogeinträge – mit einem monatlichen Newsletter kannst du die Highlights deiner letzten Veröffentlichungen zusammenfassen.

  • Angebote – versende einen Newsletter, in dem du deine Leser:innen über Rabatte, Aktionen oder Neuangebote informierst und erziele so eine hohe Öffnungsrate.

  • Updates – was gibt es Neues in deiner Branche oder deinem Unternehmen? Biete deinen Abonnent:innen spannende Einblicke in deine Unternehmensgeschichte, stelle deine Mitarbeiter vor oder fasse Branchen-Updates zusammen.

  • Extras – stelle deinen Abonnent:innen kostenlose Experteninterviews, Fallstudien, Webinare oder YouTube-Videos zur Verfügung und kündige diese in einem Newsletter an oder teile relevante Links.



02. Wähle eine Newsletter-Vorlage


Fast jedes Newsletter-Tool bietet dir eine Auswahl an verschiedenen Templates und Vorlagen für deinen Newsletter an. Damit deine Inhalte gut zur Geltung kommen, solltest du dir eine Vorlage aussuchen, die simpel und geräumig ist. Dazu gehört, dass sie genug Platz für all deine Inhalte bietet und nicht zu viele Farben oder Bilder beinhaltet, die von dem Text ablenken.


Da die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass viele Menschen deinen Newsletter auf ihrem Smartphone oder Tablet öffnen, muss deine Vorlage auch für mobile Formate angepasst sein. Sobald du dich für eine Newsletter-Vorlage entschieden hast, kannst du sie mit deinen eigenen Bildern, Logos und Marken-Farben anpassen.



Newsletter erstellen mit Wix


03. Überprüfe die Länge und Größe deines Newsletters


Die meisten Newsletter-Tools haben eine standardisierte Newslettergröße von 600 px Breite und einem 30 px breiten Rand an allen Seiten. Nachdem du deine Newsletter-Vorlage mit deinen eigenen Inhalten angepasst hast, solltest du unbedingt überprüfen, dass auch keine Inhalte abgeschnitten sind.


Was die Länge von Newslettern betrifft, so gilt die Faustregel, deine Leser:innen nicht länger als eine Sekunde scrollen zu lassen. Wenn deine E-Mail zu lang ist, ist es schwerer das Interesse deiner Leser:innen aufrechtzuerhalten und sie erreichen möglicherweise deinen Call-to-Action-Button (CTA) nicht. Außerdem besteht die Gefahr, dass zu lange Newsletter im Spam-Ordner landen.



04. Versandzeitpunkt und -Zyklus


Wie oft du deinen Newsletter versendest, hängt von mehreren Faktoren ab. Stelle dir zuerst die Frage, wie oft du in der Lage sein wirst, einen wirklich guten Newsletter zu schreiben und zu versenden. Zum anderen kannst du dich fragen, wie oft du selbst Newsletter liest, die du erhältst; welche Inhalte dich interessieren und welche du ungeöffnet in den Papierkorb legst. Versetzte dich in deine Kund:innen. Das kann auch bedeutet, dass du nur einmal pro Quartal einen Newsletter versendest anstatt einmal in der Woche.


Der richtige Versandzeitpunkt ist ausschlaggebend für die Öffnungsrate eines Newsletters. Wenn dein Newsletter morgens zwischen 7:30 und 10 Uhr in den Postfächern landet, hast du die Chance, dass er auf dem Weg zur Arbeit, in der Bahn oder am Frühstückstisch gelesen wird, wenn Leute Zeit haben und in den Tag starten. Kurz vor dem Feierabend und am Tagesende haben hingegen nur die wenigsten Menschen Lust, einen Newsletter zu lesen.


Weitere Informationen zum besten Versandzeitpunkt von Newslettern kannst du in dieser Studie nachlesen.



Schritt 3: Newsletter erstellen mit tollen Inhalten



01. Überzeugende Inhalte


Da die meisten Menschen E-Mails bevorzugen, die sie schnell überfliegen können, solltest du deinen Newsletter so kurz und prägnant wie möglich halten. Damit deine Leser:innen sofort erkennen können, worum es bei deinem Newsletter geht, empfehlen wir dir, die wichtigsten Inhalte ganz an den Anfang zu stellen. Darin unterscheidet sich der Aufbau eines Newsletters maßgeblich von anderen Texten, bei denen du dich pyramidenartig zu den wichtigsten Informationen vorarbeitest.


Wenn es dir möglich ist, deine Kontaktliste nach Namen deiner Abonnent:innen aufzubauen, kannst du deine Leser:innen persönlich mit ihrem Namen ansprechen. Das kommt bei den meisten Menschen besser an, als eine anonyme Anrede und steigern außerdem die Kundenbindung.



02. Schöne Bilder


Beim Verfassen deines Newsletter-Textes kannst du dir auch bereits über die Bilder Gedanken machen, die du verwenden willst. Wie bei allen anderen Bildern, die du im Marketing nutzt, sollten sie zum Inhalt deiner Texte und Marke passen, ästhetisch ansprechend sein und die von dir gewünschte Botschaft unterstreichen.


Wir empfehlen dir, lieber weniger Bilder zu nutzen, als deinen Newsletter zu verspielt zu gestalten. Das hat auch eine große Auswirkung auf die Größe deiner Datei. Achte also immer darauf, dass deine Bilder nicht zu groß sind, damit der Newsletter sowohl auf einem Desktop-Computer als auch auf mobilen Geräten gut und vor allem schnell geladen werden kann.



03. Starke CTAs


Die meisten Newsletter beinhalten einen Call-to-Action, der die Leser:innen ermutigen soll, eine bestimmte Aktion auszuführen. Achte darauf, dass du deinen CTA an den richtigen Stellen platzierst, damit der gut wahrgenommen werden kann. Wenn deine Leser:innen zu lang scrollen müssen, bis sie den CTA erreichen, kann dies zu einer geringeren Klickrate führen.


Außerdem solltest du einen aussagekräftigen Text für deinen CTA-Button aussuchen und den Button farblich hervorheben.



04. Verlockende Betreffzeile


Die Betreffzeile deines Newsletters ist ausschlaggebend dafür, ob deine Abonnent:innen die E-Mail auch tatsächlich öffnen. Es kann ein paar Anläufe brauchen, bis du herausgefunden hast, was bei deinen Kund:innen gut ankommt. Generell funktionieren Betreffzeilen, die einen Teaser auf die Mail bieten und einen sofortigen Mehrwert versprechen besser.



05. Relevante Links


Wenn du in deinem Newsletter ein neues Produkt vorstellst, dann solltest du nicht vergessen, dieses auch zu verlinken, damit interessierte Kund:innen direkt vom Newsletter aus zu deiner Website gelangen können.


Auch Links zu deinen Social-Media-Kanälen dürfen natürlich nicht fehlen. Somit promotest du nicht nur dein Angebot, sondern auch gleich deine komplette Marke mit.



06. Alt-Text nicht vergessen


Sollten die Bilder in deinem Newsletter einmal nicht richtig laden, wird automatisch der Alt-Text angezeigt, den du zu deinen Bildern hinzugefügt hast, um diese zu beschreiben. Daher ist es wichtig, diesen Parameter auf keinen Fall zu vergessen, da er außerdem auch von Screenreadern gelesen werden kann und somit Menschen mit Sehbehinderung dabei hilft, deinen Newsletter zu lesen.



07. Redigieren und testen


Im letzten Schritt ist es wichtig, deinen fertigen Newsletter noch einmal zu redigieren und auf Fehler zu überprüfen, bevor du ihn versendest. Da vier Augen bekanntlich besser sehen als zwei, empfehlen wir dir, deinen Newsletter auch von anderen kontrollieren zu lassen.


Wenn keine Tippfehler da sind und das Design richtig formatiert ist, kannst du eine Testversion deines Newsletters versenden und so überprüfen, ob das Design richtig geladen wird und alle Links funktionieren.


Pro-Tipp: Teste deinen Newsletter in verschiedenen Browsern und E-Mail-Anbietern, um sicherzustellen, dass er auf den beliebtesten Plattformen gut aussieht.



Schritt 4: Auswertung, Analyse und Optimierung deines Newsletters


01. Auswertung der Statistiken


Einige Tage nach dem du deinen Newsletter versendet hast, kannst du mit der Performance-Analyse beginnen. Wie oft wurde deine Mail geöffnet? Wurden die CTAs angeklickt? etc.


Hier sind die wichtigsten Statistiken aus dem E-Mail-Marketing, auf die du bei der Auswertung achten kannst:


Zustellrate: Das ist der Prozentsatz der E-Mails, die erfolgreich an deine Abonnent:innen zugestellt wurden. Es kann mehrere Gründe dafür geben, warum dein Newsletter nicht zugestellt wurde:


1. Soft Bounce: Von einem Soft Bounce spricht man dann, wenn die Zustellung einer E-Mail vorübergehend verhindert, weil:

  • Die Postfächer der Empfänger:innen voll sind

  • Die E-Mail-Server der Empfänger:innen offline oder inaktiv sind

  • Dein E-Mail-Newsletter zu groß


2. Hard Bounce: Von einem Hard Bounce ist dann die Rede, wenn ein permanentes Problem besteht, das die Zustellung deiner E-Mail-Kampagne verhindert, wie:

  • Ungültige E-Mail-Adressen

  • Nicht existierende Empfänger-Domains

  • Blockierte Zustellung durch die E-Mail-Server der Empfänger:innen


3. Abgelehnt: Wenn ein E-Mail-Absender in Vergangenheit durch die Empfänger:innen als Spam markiert wurde, werden deine Mails auch zukünftig abgelehnt werden.


In den Statistiken deiner E-Mail-Kampagne in deiner Verwaltung kannst du genau sehen, warum eine E-Mail nicht zugestellt wurde. Eine geringe Zustellrate kannst du dadurch vermeiden, in dem du deine Liste regelmäßig pflegst und inaktive Abonnent:innen entfernst.


Öffnungsrate: Die Öffnungsrate ist der Prozentsatz der zugestellten E-Mails, die geöffnet wurden.


Klicks: Die Anzahl der Personen, die auf einen Link in der E-Mail geklickt haben.



Ansicht der Statistik für die Auswertung der Performance von Newslettern


02. Optimierung deines Newsletters


Sobald du alle Daten und Statistiken analysiert hast, kannst du damit beginnen, dir zu überlegen, wie du den nächsten Newsletter verbessern kannst, damit sich deine Zustellrate, Öffnungsrate und Klicks erhöhen und deine Bounce rate (Absprungrate) so niedrig wie möglich bleibt.


Gründe für ungeöffnete Newsletter: Wenn deine Statistiken zeigen, dass deine Newsletter zwar zugestellt, jedoch nicht geöffnet werden, kann dies daran liegen, dass sich deine Kund:innen von deiner Betreffzeile einfach nicht angesprochen fühlen.


Gründe für geringe CTA-Klicks: Werden deine Newsletter zwar geöffnet, deine CTAs allerdings nicht angeklickt, kann dies daran liegen, dass sie entweder schlecht platziert wurden, nicht auffallen oder der CTA-Text unattraktiv ist.



03. Newsletter-Optimierung mithilfe von A/B-Tests


Ein A/B-Test ist die beste Möglichkeit, deinen Newsletter zu analysieren und zu optimieren. Bei einem A/B-Test werden zwei Versionen desselben Newsletters erstellt, die sich nur leicht voneinander unterscheiden. Diese Versionen werden dann jeweils an einen Teil deiner Abonnent:innen versendet. Wie du deine Empfängerliste aufteilst, bleibt dir überlassen. Meistens werden die beiden Versionen des Newsletters jeweils an 50 % der Empfänger:innen gesendet, die randomisiert verteilt wurden.


Zum Beispiel kannst du zwei verschiedene Betreffzeilen erstellen und diese gegeneinander testen. Die Betreffzeile mit der höheren Öffnungsrate ist der Gewinner und kann als Muster für zukünftige Newsletter dienen.


Oder du möchtest lernen, welcher CTA bei deinen Abonnent:innen besser ankommt, indem du auch hier zwei Varianten testest.


Pro-Tipp: Wenn du Inhalte ausprobieren möchtest, die für dich und deine Marke ungewöhnlich sind, empfehlen wir die, B-Variante deines Newsletters nicht unbedingt gleich an die Hälfte deiner Abonnent:innen zu senden. Manchmal reichen schon 20 % aus, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. Wichtig ist nur, dass genug Empfänger:innen in deiner Testgruppe enthalten sind.



Fazit: Vorteile von E-Mail-Newslettern


Nach dieser ausführlichen Beschreibung von E-Mail-Newslettern und wie du sie erstellen kannst, wollen wir die wichtigsten Vorteile noch einmal kurz zusammenfassen.


  • Newsletter helfen dir dabei, eine tiefere Beziehung zu deinen Kund:innen aufzubauen

  • Durch hochwertige Inhalte in deinem Newsletter kannst du dich, deine Unternehmen und deine Marke als vertrauenswürdige Expert:innen auf deinem Gebiet etablieren

  • Maßgeschneiderte Inhalte führen zu mehr Kundentreue

  • Newsletter können den Traffic auf deiner Website erhöhen und Leads generieren

  • Durch regelmäßige Newsletter bleibst du im Gedächtnis deiner Kund:innen und kannst so die Verkäufe in deinem Online-Shop ankurbeln


Ein weiterer wichtiger Vorteil von Newslettern ist, dass du sie mit relativ geringen Kosten erstellen kannst und mit nur wenig Aufwand effektive, klickbare Inhalte erstellst, die dein Geschäft fördern.



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Dieser Blog wurde mit Wix Blog erstellt.