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E-Mail Marketing 2024: Leitfaden mit Grundlagen, Tipps und Beispielen


Was ist E-Mail-Marketing?

Dieser Beitrag wurde in Mai 2023 aktualisiert.



E-Mail Marketing ist nach wie vor eine der effizientesten Arten von Marketing und wird von fast allen großen, mittelständischen und kleinen Unternehmen genutzt, um ihre Marken zu promoten und mit Kund:innen und Leads zu kommunizieren.

Falls du gerade neu ins Thema E-Mail Marketing einsteigen willst und noch nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann ist dieser umfassende Leitfaden genau der richtige Anfang für dich.


Egal, ob du als Unternehmen eine Website erstellen willst, oder ein E-Commerce-Business betreibst, in diesem Artikel zeigen wir dir, wie du mit E-Mail Marketing für mehr Interaktion und Wachstum sorgen kannst.



Was ist E-Mail-Marketing?


E-Mail-Marketing wurde im Jahre 1978 geboren, als Gary Thuerk von der Digital Equipment Corporation die erste Massen-E-Mail an ca. 400 Kund:innen verschickte. Das Ergebnis, so behauptete Thuerk, war ein Umsatz in Höhe von 13 Mio. US-Dollar. Darin zeigt sich enormes Potenzial von E-Mail Marketing, was sicherlich auch der Grund ist, warum es als leistungsstarkes Tool seither nicht an Relevanz verloren hat.

Auch 2023 gehören E-Mails zu den am meisten genutzten und effektivsten Kommunikationskanälen im Online-Marketing, was sie zu einem unverzichtbaren Teil der Marketingstrategie für dein Unternehmen macht. Aber was ist E-Mail Marketing genau?


Beim E-Mail Marketing versenden Unternehmen E-Mails an potenzielle oder bestehende Kund:innen und Leads, in denen sie ihre Produkte und Dienstleistungen bewerben, ihre Marke promoten und Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen. Ziel dieser Mails ist es, die Umsätze oder die Konversion zu steigern und die Kundenbindung langfristig zu stärken.


Das macht E-Mail Marketing zu einer digitalen Form des Direktmarketings, da die Mails ja direkt im persönlichen Postfach landen und die Kontakte damit direkt angesprochen werden.


Die E-Mails sind oft kommerziell und können an einzelne Leute oder Gruppen von Interessent:innen verschickt werden. Die Empfänger dieser E-Mails müssen sich vorher für eine Mailingliste angemeldet haben und ausdrücklich zugestimmt haben, dass sie E-Mails erhalten wollen. Dieser Vorgang wird als “opt-in” bezeichnet, im Gegenzug wäre das “opt-out” die Abmeldung von einer Mailingliste.


Dank der im Vorfeld generierten Mailinglisten ist eine zielgruppenspezifische und personalisierte Kommunikation möglich. Darin unterscheidet sich professionelles E-Mail-Marketing von nervigen Massen-Mailings und Spam.


Das klassische Beispiel hierfür ist ein Newsletter, der von Interessenten freiwillig abonniert wird, weil sie Interesse an deiner Marke und deinen Themen haben. Somit ist E-Mail-Marketing ein wichtiges Element im Inbound Marketing, einer Marketingstrategie, bei der Unternehmer nützliche und relevante Inhalte für seine Zielgruppe erstellt, die von dieser selbst aktiv aufgesucht und gefunden wird.




Arten von E-Mail-Marketing


Grundsätzlich kann grob zwischen zwei Arten von Marketing E-Mails unterschieden werden: Informations-E-Mails und Werbe-E-Mails.


Info-E-Mails werden an Empfänger:innen gesendet, um ihnen interessante, relevante und nützliche Informationen zukommen zu lassen. Zu dieser Art von E-Mail-Marketing gehört zum Beispiel ein Newsletter, in dem Inhalte wie Artikel, Studien, (Produkt-) Updates und branchenspezifische Neuigkeiten oder Trends geteilt werden. Sie dienen der Weitergabe von Informationen und bieten den Leser:innen einen direkten Mehrwert, indem sie informieren oder Probleme lösen.



Werbe-E-Mails haben das Ziel, ein bestimmtes Angebot zu bewerben und die Empfänger:innen zum Kauf zu motivieren. Solche E-Mail-Marketing-Kampagnen enthalten oft verschiedene Arten von Angeboten, wie Rabatte, Sonderangebote, Gutscheine und mehr.


Du kannst beide Arten von E-Mail-Marketing gezielt und effektiv einsetzen, um bestimmte Ziele zu erreichen und den Bedürfnissen deiner Zielgruppe nachzukommen.



E-Mail Marketing Newsletter Beispiel


Vorteile von E-Mail-Marketing


Nach wie vor bietet E-Mail-Marketing eine Vielzahl von Vorteilen, die du für dein Unternehmen nutzen kannst, um deine Marketingziele effektiver zu erreichen.


Umsatzsteigerung


Beim E-Mail-Marketing hast du einen direkten Draht zu deinen Kund:innen und kannst deine Kommunikation gezielt auf ihre Bedürfnisse abstimmen. Das macht E-Mail-Marketing zu einem leistungsstarken Tool, um deine Umsätze anzukurbeln und deine Conversion Rate zu steigern. Vor allem im Vergleich zu den Ausgaben ist enorm, welche Einnahmen sich mit E-Mail-Marketing generieren lassen. Tatsächlich haben Forschungen ergeben, dass Unternehmen damit ein durchschnittliches ROI von 42 USD für jeden dafür ausgegeben Dollar erzielen.


Lesetipp: Conversion Rate – Definition, Beispiele und Optimierung


Tipps zur Steigerung deiner Conversion Rate:


  • Verwende ansprechende Calls-to-Action

  • Versende Rabattcodes und Sonderangebote

  • Hole Warenkorbabbrecher:innen mit E-Mails zurück



Steigerung der Markenbekanntheit


Mit regelmäßigen Newslettern, die die Leute gerne lesen, bleibst du ihnen in Erinnerung und steigerst deine Markenbekanntheit. Dabei ist das E-Mail-Marketing viel effektiver als zum Beispiel Social-Media-Beiträge, denn die werden gerne mal übersehen oder tauchen vielleicht gar nicht in dem Feed deiner Interessent:innen auf.



Stärkung der Kund:innenbindung


Mit E-Mail-Marketing kannst du deine Kund:innen während des gesamten Kundenlebenszyklusses begleiten. Von der Begrüßungs-E-Mail an ist das E-Mail-Marketing, wegen des direkten Kontaktes zu deinen Kund:innen das beste Tool, um die Kundenbindung langfristig zu stärken.



Kostenersparnis


Während bei Kampagnen auf Werbeplattformen die Preise schnell in die Höhe schießen können und zum Beispiel auf Faktoren basieren, die du nicht direkt beeinflussen kannst (z. B. wie oft deine Anzeige geklickt wird), hast du beim E-Mail-Marketing die volle Kontrolle über deine Kosten, denn du musst eine E-Mail nur einmal erstellen und kannst festlegen, an wie viele Personen sie verschickt wird.



Autonomie


Wenn du Anzeigen bei Google oder auf Facebook schalten möchtest, bist du immer von ihnen als Drittanbieter abhängig, denn sie haben einen Einfluss darauf, wie gut deine Werbung performt. Beim E-Mail-Marketing hast du alles selbst in der Hand und das erleichtert auch herauszufinden, woran es liegt, wenn etwas nicht so gut funktioniert.


Messbare Ergebnisse


Der Erfolg deiner E-Mail-Kampagnen lässt sich leicht messen, denn die wichtigen Kennzahlen wie die Zustellrate, die Öffnungsrate und die Klickrate lassen sich in guten Tools für das E-Mail-Marketing anzeigen und können analysiert und für die Optimierung verwendet werden.



Automatisierung


Mit Marketing-Automatisierungen kannst du deine E-Mail so programmieren, dass sie automatisch versendet werden, sobald ein bestimmter Trigger ausgelöst wurde.

Wenn einer deiner Besucher:innen zum Beispiel deinen Newsletter abonniert, kann automatisch eine Willkommens-E-Mail versendet werden. Das spart Zeit und Ressourcen.


Lesetipp: Was ist Marketing-Automatisierung und wie kann sie dein Geschäft ankurbeln?



Skalierbarkeit


E-Mail-Marketing kann an die Bedürfnisse und Wachstumsziele deines Unternehmens angepasst werden. Damit ist es sowohl für kleine als auch große Zielgruppen einsetzbar, da du deine Kampagnen je nach Bedarf erweitern oder reduzieren kannst.



Die Kundendaten gehören dir


Beim E-Mail-Marketing sammelst du Kundendaten in Form von E-Mail-Adressen. In den meisten Fällen gehören dir diese Daten, da dein Unternehmen sie gesammelt hat. Daher bist du für den Schutz dieser Daten verantwortlich. Anders als bei Social-Media kannst du diese Daten behalten, da die Kontaktliste dir gehört.



Zielgruppenübergreifend


Dank der flexiblen Einsetzbarkeit von E-Mail-Marketing kannst du damit wirklich jede Zielgruppe – von jung bis alt – erreichen, da mittlerweile wirklich fast alle Menschen E-Mails verwenden. Außerdem können E-Mails an eine Vielzahl von Personen gesendet werden, unabhängig von ihrem Standort, Alter, Geschlecht oder von anderen demografischen Merkmalen.



Beispiel für E-Mail Marketing - eine Mail mit Angeboten


Was du für dein E-Mail Marketing brauchst



1. E-Mail-Marketing-Software


Beim E-Mail-Marketing geht es darum, eine lange Liste von Abonnent:innen zu verwalten, gezielt Nachrichten zu verschicken und die Kennzahlen deiner Kampagnen zu analysieren. Deshalb brauchst du einen guten E-Mail-Marketing-Service, der dir bei der Verwaltung und Organisation hilft. Es gibt viele verschiedene Plattformen für E-Mail-Marketing. Dazu gehören:


  • E-Mail-Marketing von Wix

  • MailChimp

  • Moosend

  • GetResponse

  • ConstantContact

  • SendInBlue


Vorteile von E-Mail-Marketing mit Wix


E-Mail-Marketing von Wix ist ein besonders effektives Tool, das du direkt in deine Website integrieren kannst. Es hat integrierte Funktionen, mit denen du deine Kampagnen analysieren kannst, wie zum Beispiel Statistiken darüber, wie oft deine E-Mails geöffnet, angesehen und geklickt wurden, damit du weißt, wie gut deine Kampagne performt. Außerdem kannst du das Design deiner E-Mails so anpassen, dass sie professionell aussehen, zu deiner Marke passen und bei deinem Publikum ankommen.


Darüber hinaus kannst du mit E-Mail-Marketing von Wix deine E-Mail mit deiner Website verbinden. So kannst du E-Mails mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse verschicken und die Performance direkt in deiner Website-Verwaltung beobachten.


Entdecke das E-Mail-Marketing-Tool von Wix und erstelle professionelle Kampagnen.



2. Mailingliste


Der erste Schritt, um deine E-Mail-Marketing-Strategie umzusetzen, ist es, Abonnent:innen zu bekommen. Denke daran, dass du die Erlaubnis der Leute brauchst, wenn du ihnen E-Mails schicken möchtest. Deine Interessent:innen müssen dem Erhalt deiner E-Mails ausdrücklich zugestimmt haben und sich freiwillig für deinen Newsletter anmelden.


Eine Mailingliste zu kaufen ist ein schlechter Ansatz und die meisten Unternehmen für E-Mail-Marketing haben strenge Richtlinien, wenn es um das Einverständnis der Empfänger:innen geht.


Außerdem musst du darauf achten, dass du alle anwendbaren Gesetze einhältst. Dazu gehören zum Beispiel der CAN-SPAM Act in den USA, die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der EU und das kanadische Anti-Spam Law (CASL).

Deshalb ist der beste Weg eine Mailingliste aufzubauen, die Leute dazu zu animieren, sich dafür anzumelden. Eine Methode, um das zu erreichen, sind sogenannte Lead-Magneten. Das sind wertvolle Gegenstände oder Inhalte, die du kostenlos , im Austausch gegen eine Anmeldung zu deiner Mailingliste, anbietest.


Die meisten Lead-Magnete sind keine Produkte, sondern digitale Inhalte, die du dank deiner Branchenkenntnis schnell und kostengünstig herstellen kannst. Dazu gehören:

  • E-Books

  • Webinare

  • Whitepaper und Fallstudien

  • Toolkits und Ratgeber für Unternehmen

  • Beratungen

  • Gutscheine


Wenn du deine Lead-Magnete gefunden hast, füge deiner Website ein Newsletter-Formular hinzu und animiere die Leute dazu, sich anzumelden.


Achte darauf, dass die Überschriften und Call-to-Actions wirklich überzeugend sind, damit die Leute sich unbedingt anmelden wollen. Zum Beispiel könntest du eine herunterladbare Anleitung zum Thema E-Mail-Marketing erstellen und dafür den Titel „Der komplette Ratgeber für das E-Mail-Marketing“ und den CTA „Jetzt herunterladen“ verwenden. Neben dem CTA-Button fügst du ein Feld für den Namen der Abonnent:innen und ein weiteres für ihre E-Mail-Adresse ein.


Lesetipp: 30 starke Call to Action Beispiele


Platziere dein Anmeldeformular


Du kannst die Anmeldeformulare an mehreren strategisch günstigen Orten auf deiner Website einfügen, zum Beispiel in einem Pop-up, in einer Seitenleiste oder in einem Blogbeitrag. Wir empfehlen dir auch, es im Footer deiner Website zu platzieren.

Achte bei der Platzierung darauf, dass es zwar gut sichtbar ist, aber nicht zu aufdringlich wirkt, um die Nutzer:innenerfahrung auf deiner Website nicht zu beeinträchtigen.


Zielgruppensegmentierung


Ein weiterer wichtiger Tipp für das E-Mail-Marketing ist es, dein Publikum basierend auf Interessen, Eigenschaften und Verhaltensweisen in Gruppen aufzuteilen. Das nennt man Zielgruppensegmentierung und dies ermöglicht dir, gezielte Nachrichten zu verschicken, sodass deine E-Mails zu den Wünschen und Bedürfnissen der Empfänger:innen passen.


Empfängerliste in E-Mail-Marketing

Es gibt mehrere Kategorien, in die du deine Abonnent:innen unterteilen kannst. Dazu gehören:



Demografie: Das Alter, Geschlecht und Einkommensniveau kann dir viel über die Bedürfnisse und Interessen von Leuten sagen.


Geografisches Gebiet: Die Informationen darüber, in welchem Land oder in welcher Region deine Abonnent:innen leben, hilft dir dabei, Inhalte zu erstellen, die sich auf Interessen, Sprachen und Kulturen an verschiedenen Orten auf der Welt konzentrieren.


Nutzerverhalten: Die Daten darüber, wie sich die Leute auf deiner Website verhalten – zum Beispiel welche Seiten sie besuchen und welche Produkte sie sich ansehen, kann dir viel über ihre Interessen sagen und dabei helfen, deine Strategie zu entwickeln.


Bestellverlauf: Informationen über vergangene Käufe deiner Kund:innen können dir dabei helfen, einmalige und wiederkehrende Kund:innen zu erkennen und außerdem gezielte Nachrichten an Leute mit bestimmten Interessen zu verschicken.


Ausgaben: Wie viel Geld deine Kund:innen bereits auf deiner Website ausgegeben haben, kann dir einen Eindruck davon geben, wie viel sie allgemein bereit sind auszugeben und welche Arten von Produkten sie wahrscheinlich kaufen würden.


Position im Marketing-Funnel: Egal, ob ein:e Nutzer:in gerade erst abonniert hat oder einen Warenkorb abgebrochen hat: Du kannst diese Informationen verwenden, um E-Mails zu erstellen, die sie oder ihn zu einem Kauf animieren.


Persönliche Interessen: Informationen über die persönlichen Interessen, die du zum Beispiel sammeln kannst, indem du es den Leuten ermöglichst, ein Profil auf deiner Website zu erstellen und ihre Lieblingsprodukte zu ihren Favoriten hinzuzufügen, geben dir ein besseres Verständnis für die Vorlieben deiner einzelnen Kund:innen.

Kurz gesagt: Du solltest deine E-Mail-Kommunikation so gezielt wie möglich gestalten, auch wenn du dich entscheidest, eine Massen-E-Mail zu verschicken. Wenn du E-Mail-Kampagnen mit unterschiedlichen Inhalten basierend auf deiner Zielgruppensegmentierung verschickst, kannst du Inhalte erstellen, die relevanter und überzeugender sind.



3. Erstelle eine Willkommens-Mail


Mit einer Willkommens-Mail begrüßt du deine neu gewonnenen Interessent:innen, nachdem sie sich auf deiner Website für dein Mailingliste angemeldet haben. Dabei solltest du ihnen unbedingt zeigen, dass du dich freust, dass sie dabei sind. Schließlich ist es etwas Besonderes, dass sie dich in ihr Postfach lassen.


Dann solltest du deine Marke oder dein Produkt vorstellen. Deine Abonnent:innen haben bereits gezeigt, dass sie Interesse an deinem Unternehmen haben. Also, erkläre ihnen, warum das eine gute Entscheidung war.


Wenn du deinen Abonnent:innen für den Fall, dass sie sich für deinen Newsletter anmelden, ein Versprechen, wie z. B. einen Gutschein, gemacht hast, dann solltest du unbedingt darauf achten, es auch einzulösen.


Außerdem solltest du deinen Abonnent:innen zeigen, wie es nun weitergehen soll. Ob es darum geht, ein Produkt zu kaufen, einen Termin zu buchen oder ihr Konto einzurichten – sagt ihnen, was als Nächstes zu tun ist und wie es geht.


Verlinke auf jeden Fall deine Website, deine Social-Media-Kanäle und alles, wo dich deine Kund:innen finden können, damit sie die Verbindung zu deiner Marke nicht verlieren.


Beim Design deiner E-Mail solltest du darauf achten, dass sie zur Identität deiner Marke passt und dass z. B. dein Logo angezeigt wird. Sorge auch dafür, dass die Texte gut lesbar und die CTA-Buttons deutlich zu erkennen sind. Auch der Betreff muss stimmen, denn das hat einen direkten Einfluss darauf, ob deine E-Mail geöffnet wird oder nicht. Denk bei der Formulierung an dein Publikum, um nicht zu sehr nach einem Großunternehmen zu klingen.


Willkommensmail in E-Mail-Marketing


4. Lege deine Ziele fest


Natürlich solltest du dir darüber klar sein, was du mit deinem E-Mail-Marketing erreichen möchtest. Auf jeden Fall solltest du nicht versuchen, mit einer einzigen E-Mail-Kampagne alle deiner Ziele abzudecken. Mögliche Ziele beim E-Mail-Marketing sind:


  • Deine Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben.

  • Für Interaktion mit deiner Marke zu sorgen.

  • Traffic für deine Website zu generieren.

  • Interessent:innen in Kund:innen umzuwandeln.

  • Einmalige Käufer:innen in lebenslange Fans zu verwandeln.

  • Ein Sonderangebot anzukündigen

  • Treue Kund:innen mit einem Rabatt zu belohnen.


Lesetipp: Was ist Drip Marketing? So erstellst du eine Drip Kampagne



5. Erstelle dein Newsletter Design


Beim Design deines Newsletters solltest du darauf achten, dass er zu deiner Markenidentität passt. Das gilt auch für die Texte, die Wahl des Farbschemas und die Bildsprache. Dabei sollte dein Newsletter unbedingt mehr als nur nett anzusehen sein, sondern wertvolle Inhalte bieten.


Damit Leute, die Bilder in ihren Postfächern deaktiviert haben, deine Texte lesen können, solltest du sie nicht in die Bilder integrieren. Achte auch darauf, dass deine Texte gut lesbar sind. Das bedeutet, dass du kurze Sätze verwendest und auf den Punkt kommst. Außerdem solltest du den Text nicht kleiner als 16 pt machen. Auch deine CTA-Buttons sollten gut erkennbar und leicht zu bedienen sein.


Mit einer visuellen Hierarchie kannst du dafür sorgen, dass die Leute zuerst die wichtigen Informationen lesen und damit Interesse für die vielleicht etwas weniger wichtigen Inhalten erzeugen.


Deine Betreffzeile ist auch bei deinem Newsletter besonders wichtig, denn sie kann darüber entscheiden, ob die Leute deine E-Mail öffnen oder nicht. Achte darauf, dass sie nicht länger als 50 Zeichen ist und die Empfänger:innen neugierig genug auf den gesamten Newsletter macht.


E-Mail-Marketing Designvorlagen von Wix


6. Erstelle großartige Inhalte


Jetzt weißt du alles, was du brauchst, um deine E-Mail-Marketing-Kampagnen zu starten. Der nächste Schritt ist, die Inhalte selbst zu erstellen.


Welche Art von Inhalten du auch erstellen möchtest – eine automatisierte Benachrichtigung, einen Newsletter oder Informationen über ein neues Produkt – du solltest ein paar Grundprinzipien beachten. Zuallererst solltest du immer daran denken, dass du im Postfach deiner Abonnent:innen gern gesehen sein möchtest. Also erstelle keine Inhalte, die nervig oder spammig wirken, sondern gut durchdachte E-Mails, die deinem Publikum einen echten Wert bieten.


Das erreichst du, indem du deinen Abonnent:innen Vorteile oder Einblicke gibst, die sie wertschätzen, egal, ob es anwendbare Tipps oder Gutscheine zu einem Feiertag sind.


Der Text selbst sollte ansprechend sein. Baue eine Beziehung zu deinem Publikum auf, indem du die Leute gezielt ansprichst (z. B. indem du ihre Namen verwendest und sie duzt). Sorge dafür, dass deine Inhalte deine Persönlichkeit ausstrahlen und verwende wo es passt, Humor. Dein Ziel ist es, wie ein:e helfende:r Freund:in zu klingen und nicht wie ein Großunternehmen.


Schließlich solltest du deine E-Mail mit einer professionellen E-Mail-Signatur abschließen. Das sorgt dafür, dass dein Publikum deine Kampagne und deine Marke schnell miteinander verbindet.



7. Erstelle Absender, Betreff und Preheader


Was die Leute als Erstes von deiner E-Mail sehen, ist der Absender, der Betreff und der Preheader. Am Absender können sie sofort erkennen, ob eine E-Mail echt oder ein Spam ist. Deshalb solltest du unbedingt deinen Markennamen und deine Domain verwenden, wenn du E-Mails verschickst.


Mit deiner Betreffzeile möchtest du deine Abonnent:innen davon überzeugen, dass es sich lohnt, deine E-Mail zu öffnen. Dabei kann es sich positiv auswirken, sie schon hier mit ihrem Namen anzusprechen, um die Kommunikation etwas persönlicher zu machen. Außerdem kannst du schon andeuten, worum es in der E-Mail geht (z. B. „Rabatt” oder etwas Ähnliches). Zu lang sollte deine Betreffzeile dabei nicht werden, denn sonst wird sie auf vielen Geräten gar nicht vollständig angezeigt. 50 Zeichen werden allgemein empfohlen.


Der Preheader wird deinen Abonnent:innen hinter dem Betreff angezeigt. Er kann den Betreff ergänzen und hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Öffnungsrate. Zusammen sollten Betreff und Preheader deine Empfänger:innen neugierig genug machen, um die E-Mail öffnen zu wollen.



8. Schick dir eine Test-Mail


Den Versand deiner E-Mail-Kampagne solltest du auf keinen Fall überstürzen. Schicke dir zuerst eine Test-E-Mail und nimm dir die Zeit, sie gründlich zu überprüfen. Kontrolliere die Texte auf Tippfehler und schaue nach, ob alle Links funktionieren und die Bilder richtig dargestellt werden. Zuletzt solltest du auch überprüfen, ob du die richtige Mailingliste für den Versand ausgewählt hast.



9. Der richtige Versandzeitpunkt


Denke gründlich darüber nach, zu welcher Tageszeit du deine E-Mails verschickst. Es gibt keine einfache Antwort darauf, welche Uhrzeit strategisch am besten geeignet ist. Tatsächlich hängt es sehr von deinem Publikum, von seinem Alter, seinem Standort und seiner Arbeit ab, wann es seine E-Mails abfragt. Du kannst allerdings herausfinden, welche Uhrzeiten am besten für dein Unternehmen funktionieren, indem du A/B-Tests durchführst und die Ergebnisse für zukünftige Kampagnen nutzt.



10. Analysiere und optimiere die Ergebnisse


Wenn du deine E-Mails geschrieben und verschickt hast, solltest du die Kennzahlen analysieren, damit du deine Kampagnen immer weiter verbessern kannst. Diese Kennzahlen sollten bei deinem E-Mail-Marketing-Service einsehbar sein.

Zu den wichtigsten Daten gehören:


Zustellungsrate: Die Zustellungsrate zeigt an, wie viele deiner E-Mails zugestellt wurden. Wenn E-Mails nicht zugestellt werden, hast du sie vielleicht an E-Mail-Adressen verschickt, die nicht existieren. 95 % oder mehr gelten als hohe Zustellungsrate. Wenn dein Prozentsatz darunter liegt, solltest du deine Mailingliste aufräumen und ungültige Adressen löschen.


Bounce Rate (Absprungrate): Die Bounce Rate gibt an, wie viele deiner E-Mails nicht zugestellt wurden. Wenn deine Bounce Rate sehr hoch ist, riskierst du eine schlechte Bewertung bei der Absenderzuverlässigkeit und das kann dazu führen, dass Anbieter deine IP blockieren. Achte also darauf, dass du deine Mailingliste regelmäßig aufräumst, damit deine Bounce Rate niedrig bleibt, die Interaktionen steigen und du nicht im Spam-Ordner landest.


Öffnungsrate: Die Öffnungsrate zeigt den Prozentsatz der Abonnent:inenn, die deine E-Mail geöffnet haben. Das gibt dir ein besseres Verständnis dafür, ob sich die Leute wirklich für deine Inhalte interessieren. Wenn deine Öffnungsrate niedrig ist, arbeite daran, deine E-Mail-Inhalte zu verbessern, dein Publikum gezielter zu erreichen und interessantere Betreffzeilen zu schreiben.


Klickrate: Die Klickrate zeigt an, wie viele Leute auf die Links in deiner E-Mail klicken. Das hilft auch dabei zu verstehen, welche Links die meisten Klicks generieren. Wenn du eine niedrige Klickrate hast, solltest du an deiner Strategie für den gezielten Versand von E-Mails arbeiten und bessere CTAs entwickeln.


Spam-Meldungen: Spam-Meldungen zeigen dir an, ob deine E-Mails als Spam markiert werden. Um das zu vermeiden, solltest du darauf achten, dass deine Mailingliste nur aus Abonnent:innen besteht, die sich für deine E-Mails angemeldet haben. Du solltest außerdem darauf achten, dass die Öffnungsrate hoch und die Bounce Rate niedrig bleibt, damit die Bewertung deiner Absenderzuverlässigkeit gut bleibt und du nicht im Spam-Ordner landest.


Anhand dieser Zahlen kannst du herausfinden, was funktioniert und wo du Verbesserungen an deinen E-Mail-Kampagnen vornehmen musst. Du kannst diese Daten dann verwenden, um deine Marketing-Strategie zu verfeinern, mit Abonnent:innen zu interagieren und deine Konversionsrate zu steigern.


Videotipp: Mit unserem Online-Kurs "Dein Unternehmen mit Wix bewerben und erweitern" von Wix Learn, findest du noch mehr hilfreiche Tipps wie du eine E-Mail- Marketing-Kampagne am besten erstellst.



5 Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing



Double Opt-in


Mit einem Double Opt-in Verfahren kannst du dir ganz sicher sein, dass deine Abonnent:innen wirklich von dir hören möchten. Opt-in, das ist die Anmeldung zu deinem Mailingliste. Bei einem Single Opt-in melden sich die Leute auf deiner Website für deine E-Mails an und können sie ab dem Zeitpunkt, an dem sie das Formular abschicken, empfangen.


Wenn du ein Double Opt-in verwendest, bekommen deine Interessent:innen zunächst eine E-Mail, in der sie bestätigen müssen, dass sie wirklich in deine Mailingliste aufgenommen werden möchten.

Das hilft dir dabei, sicherzugehen, dass du das Datenschutzgesetz einhältst und dass deine Interessent:innen eine gültige E-Mail-Adresse verwendet haben, bei der deine E-Mails auch wirklich ankommen. Das ist gut für die Zustellrate und die Absenderbewertung.


Verwende Visuals


Bilder, Videos und Animationen sorgen für Aufmerksamkeit. Dabei solltest du allerdings darauf achten, deine E-Mails nicht derart zu überladen, dass die Ladezeiten darunter leiden. Außerdem sollte das Bildmaterial zum Text passen und ihn unterstützen. Vergiss auch nicht, jedem Bild einen Alt-Text hinzuzufügen, damit klar ist, worum es auf dem Bild geht, auch wenn es vielleicht nicht angezeigt werden kann.


Kaufe Keine E-Mail-Adressen


Mache es immer zu deinem Ziel, dass die Leute deine E-Mails wertschätzen und es ihnen Spaß macht, sie zu lesen. Das bedeutet, dass du deine Abonnent:innen freundlich und mit Respekt behandeln solltest. Schreibe nur Leuten, die Interesse an deinem Unternehmen gezeigt haben, indem sie sich für deinen Newsletter angemeldet haben. Achte auch darauf, dass du deine Versprechen an deine Nutzer:innen hältst: verwende keine irreführenden Betreffzeilen, verschicke niemals öfter E-Mails, als du es angekündigt hast und mache es den Leuten einfach, deine E-Mails abzubestellen.

Responsives Design


Forschungen haben ergeben, dass immer mehr Leute ihre E-Mails auf dem Smartphone abrufen. Im Jahr 2018 waren es 47 % aller Deutschen (2013 waren es nur 20 %). Darum ist es unbedingt notwendig, dass du deine E-Mails sowohl für die Desktop-Ansicht als auch für Mobilgeräte optimierst. Überlege dir, wie du deine Inhalte an die kleinen Bildschirme der Mobilgeräte anpassen kannst. Dazu gehört auch, dass du deine Betreffzeilen kurz hältst, deine Bilder verkleinerst und große CTA-Buttons verwendest, die deine Nutzer:innen leicht mit ihrem Daumen bedienen können.

A/B Tests


Um herauszufinden, was deinem Publikum gefällt und wie du deine Kund:innen am besten erreichst, kannst du A/B-Tests durchführen. Dabei erstellst du zwei Versionen einer E-Mail und verschickst die eine an eine Hälfte deiner Kund:innen und die andere Version an die andere Hälfte. Dann schaust du dir an, welche von den beiden die besseren Ergebnisse liefert. Dabei ist es wichtig, dass du vorher herausfindest, woran es liegen könnte, dass eine bestimmte E-Mail nicht so gut ankommt. An diesem Detail kannst du dann arbeiten und mit den Tests erfahren, wie es besser geht.


Erfolgreich im E-Mail-Marketing


Erfolgreich im E-Mail-Marketing – Fazit


Wie du gesehen hast, ist E-Mail-Marketing eine der effektivsten Marketingstrategien für Unternehmen aller Größenordnungen.


Der größte Vorteil besteht in der direkten und zugeschnittenen Kommunikation mit deiner Zielgruppe, denn du kannst personalisierte E-Mails mit relevanten Angeboten und Informationen senden, die auf den Interessen und dem Kaufverhalten deiner Kund:innen basieren.


Darüber hinaus kannst du deine E-Mails auch einfach automatisieren und so auch außerhalb deiner Geschäftszeiten Kund:innen ansprechen und Verkäufe fördern.


Ein weiterer wichtiger Vorteil von E-Mail-Marketing ist die hohe Reichweite. So kannst du Kund:innen jederzeit und überall erreichen. Das macht E-Mail-Marketing zum perfekten Tool zur Kundengewinnung und Steigerung der Conversion Rate.


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Alexandra Eger

Blog-Managerin


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