So erstellst du ein Online-Formular für deine Website



Titelbild mit lächelnder Frau und einem Online-Formular


Wenn auch du eine eigene Website erstellen willst, gibt es viele verschiedene Elemente, die du Integrieren kannst, um deine Inhalte in den Mittelpunkt zu rücken und ein tolles Surferlebnis zu schaffen. Neben den Elementen wie Seitenkategorien und Design gibt es jedoch auch Dinge, die du in deine Website integrieren kannst, die nicht direkt auf der Hand liegen. Zu den oft vergessenen Elementen gehören unter anderem ein Live Chat und Formulare.



Warum brauchst du ein Online-Formular auf deiner Website?


Online Formulare (auf Englisch auch form genannt) sind dein bester Freund, wenn es darum geht, Trends zu ermitteln, Verbraucherumfragen zu erstellen, Kundenfeedback einzuholen, Versandinformationen bereitzustellen, Newsletter zu abonnieren und natürlich zur Leadgenerierung und zum Kunden gewinnen. In diesem Artikel erklären wir dir alles, was du über Online-Formulare wissen musst, vom Inhalt über die wichtigsten Komponenten bis hin zum Hinzufügen auf deiner Website.



Was ist ein Online Formular


Ein Online-Formular, auch als Webformular oder HTML Formular bezeichnet, ist eine interaktive Webseite, die Benutzereingaben ermöglicht. Im Wesentlichen kannst du Formulare überall dort auf deiner Website verwenden, wo du Informationen und/oder Kundendaten sammeln möchtest, seien es E-Mail-Adressen oder Zusagen auf deiner Event-Website.



Es gibt viele verschiedene Arten von Online-Formularen:



Die Hauptelemente von Online-Formularen


Ein Online-Formular besteht, ähnlich wie ihre Gegenstücke in Papierform, normalerweise aus einer oder mehrerer Fragen, die mit Antwortfeldern gepaart sind. Nutzerinnen und Nutzer können entweder ihre Antworten in ein Textfeld eingeben oder aus einer Reihe von vorgegebenen Antworten auswählen und anklicken.


Da Online-Formulare unterschiedlich aufgebaut sein können und es verschiedene Arten von Feldern gibt, haben wir hier einige der gängigsten Arten von Formularfeldern aufgelistet:



Textfelder

Das Textfeld wird auch Eingabefeld genannt und ist der Klassiker, den jeder kennt. Da es sich hierbei einfach nur um ein leeres Feld handelt, bietet das Textfeld die größtmögliche Freiheit beim Eingeben von Antworten. Besonders geeignet sind Textfelder für offene Fragen, kreative Fragen, Meinungsumfragen oder Fragen mit einer unendlichen Anzahl möglicher Antworten. Ein Beispiel für ein solches Textfeld ist das Eingabefeld für Pass- und Kennwörter.



Bild einer Textbox in einem Online-Formular


Dropdown-Listen

Die Dropdown-Liste ist ein Feld, welches sich nach dem Anklicken als Liste geöffnet. Diese Liste enthält dann mehrere Elemente, aus denen eine einzelne Antwort ausgewählt werden soll. Daher sind Dropdown-Listen besonders geeignet, wenn du mehrere Antwortoptionen vorgeben möchtest, aus denen deine Besucherinnen und Besucher eine aussuchen sollen.



Animiertes GIF einer Dropdown-Liste in einem Online-Formular


Kontrollkästchen / Checkbox


Das sind kleine quadratische Kästchen, die beim Klicken aktiviert oder deaktiviert werden. In den meisten Formularen mit Checkboxen können Nutzerinnen und Nutzer mehr als eine Option pro Kontrollkästchen auswählen, was auch als Mehrfachauswahl bezeichnet wird.

Daher eignen sich Checkboxen besonders, wenn du mehrere Antworten vorgeben und die Auswahl nicht auf eine Antwort beschränken willst. Checkboxen findest du zum Beispiel in Formularen zur Zustimmung von Nutzungsbedingungen, aber auch bei Meinungsumfragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten.



Animiertes GIF mit Checkboxen in einem Online-Formular


Radio-Buttons


So heißen die stylischen kleinen runden Felder, die meiste in einer Liste mit zwei oder mehr Auswahloptionen angezeigt werden. Nach der Auswahl erscheint ein Punkt in der Mitte des Feldes. Ähnlich wie die Checkboxen eignen sie sich, wenn mehreren Antwortoptionen zur Auswahl stehen, sie wirken allerdings etwas lockerer, trendiger und dynamischer als die gute alte Checkbox – finden wir zumindest.



Animiertes GIF mit Radio-Buttons in einem Online-Formular


Submit Button

Das wichtigste Feld in deinem Formular, ohne das geht nichts. Der Submit Button wird in HTML-Formularen als Schaltflächen bezeichnet und ist der letzte Klick am Ende eines Online-Formulars und für das Senden bzw. Einreichen (submit) der Antworten nach dem Ausfüllen reserviert. Als CTA (Call to action) in Formularen kann der Submit Button unterschiedlich beschriftet sein. Beliebte CTAs sind: "Senden", "Kontakt" oder "Angebot anfordern", “Bestätigen”, “Jetzt starten” etc. Am besten eignet sich der Submit Button, du hast es erraten, für das Ende eines Online-Formulars.



Bild verschiedener Submit buttons in Online-Formularen


Feedback-Nachricht


Zu guter Letzt poppt nach dem Klick auf den Submit Button eine Art Sendebestätigung bzw. Erfolgsnachricht auf, die angezeigt, dass das Formular versendet wurde. Die Feedback-Nachricht kann entweder im selben oder einem neuen Fenster angezeigt werden und signalisiert, dass das Onlineformular erfolgreich durchlaufen wurde oder benachrichtigt alternativ über ein Problem beim Ausfüllen.



Bild einer Feedback-Nachricht als Beispiel für ein Online-Formular


Online Formulare erstellen


Als Geschäftsinhaberin oder Inhaber willst du letztendlich erreichen, dass deine Online-Formulare auch von deinen Kundinnen und Kunden ausgefüllt werden. Obwohl sicherlich viele Faktoren dafür eine Rolle spielen (und nicht alle davon liegen in deiner Hand) haben wir dir hier die wichtigsten Best-Practice-Tipps für das Erstellen von Formularen aufgelistet.



01. Intuitive Bedienbarkeit


Online-Formulare sollten keinen Raum für Fehlinterpretationen lassen. Stelle also sicher, dass alle Elemente in deinem Formular so gestaltet sind, dass jeder sofort erkennen kann, was, wo, wie und warum ausgefüllt werden soll. Formuliere deine Fragen klar, kurz und bündig und lege eine logische Reihenfolge für deine Felder fest. Wenn Fragen und Struktur verständlich sind, ergibt sich auch der Sinn des Online-Formulars, was wiederum die Erfolgsquote beim Ausfüllen erhöht.



02. Minimale Anzahl an Feldern


Niemand möchte sich gern durch ein langes Formular quälen, nicht auf einer Behörde und auch nicht auf deiner Website. Daher sollte das Ausfüllen deines Formulars so schnell wie möglich zu erledigen sein. Eliminieren alle Schritte, Klicks und Felder, die nicht unbedingt erforderlich sind. So stellst du auch gleichzeitig sicher, dass du nur Daten erhebst, die für dich notwendig sind. Achte also beim Erstellen deines Formulars darauf, dass du die Felder so wählst, dass du so viele wie nötig, aber so wenig wie möglich hast.



03. Gestalte es mühelos


Das Ausfüllen eines Online-Formulars sollte sich einfach und mühelos anfühlen. Reduziere also die Anzahl der manuellen Eingaben in Textfelder auf ein Minimum und füge stattdessen Radio-Buttons, Checkboxen und Dropdown-Listen hinzu. Wenn du beispielsweise nach einem Datum fragst, kann die Bereitstellung eines Kalenders die Benutzererfahrung erheblich verbessern, als wenn Tag, Monat und Jahr einzeln eingeben werden müssen.





04. Hebe Elemente hervor


Neben klaren und kurzen Inhalten, kann dies auch bedeuten Farben sinnvoll einzusetzen. Wenn es beispielsweise nötig ist, dass das Formular recht lang ist, kannst du den Submit Button hervorheben, damit deine User sehen, dass ein Ende in Sicht ist. Wie wäre es also mit einem fetten Font oder einer hervorstechenden Farbe für deinen CTA?



So fügst du Online-Formulare zu deiner Website hinzu


Es gibt viele wunderbare Tools zum Erstellen von Online-Formularen, z. B. Google Forms und Microsoft Forms. Eine andere Möglichkeit besteht darin, mit Wix Forms ein Online-Formular direkt auf deiner Website von Wix zu erstellen. Auf diese Weise kann das Formular vollständig in alle anderen Geschäftskomponenten deiner Website integriert werden.


Alle über dein Formular eingegangenen Daten und Informationen werden in deiner Kontaktliste von Wix gespeichert. So kannst du jederzeit auf die Informationen zugreifen, sie verwalten und die Daten zu Marketingzwecken wie das Erstellen von Drip-Kampagnen nutzen. Mit der App von Wix kannst du dich benachrichtigen lassen, sobald ein Formular ausgefüllt und eingereicht wurde.



Um dein Formular hinzuzufügen und einzurichten:


  1. Klicke auf Hinzufügen (+) auf der linken Seite des Editors.

  2. Klicke auf Kontakt & Formulare.

  3. Scrolle durch die verfügbaren Formularvorlagen und ziehe die gewünschte auf deine Website.

  4. Klicke auf Formulareinstellungen.

  5. Klicke auf Einstellungen, um dein Formular einzurichten:

  6. Gib den Namen des Formulars ein oder bearbeite ihn. Hinweis: Dieser Name wird auf deiner Website nicht angezeigt, sondern dient nur zu deiner Information. Du kannst ihn in Benachrichtigungs-E-Mails und Nachrichten in deinem Posteingang sehen. Ein Label mit dem Namen des Formulars wird auch in die Kontaktinformationen in deiner Kontaktliste eingefügt.

  7. Klicke auf E-Mail-Benachrichtigungen, um festzulegen, wer Benachrichtigungen erhalten soll, wenn ein Formular gesendet wird. (Optional) Klicke auf Double-Opt-In, um einen weiteren Bestätigungsschritt für Abonnenten hinzuzufügen.

  8. Klicke auf den Tab Nachrichten, um auszuwählen, was geschieht, wenn ein Besucher ein Formular abschickt.


Wie bereits erwähnt ist dies ein guter Moment, um deine Leads mit einer kurzen Nachricht wissen zu lassen, dass sie das Formular durchlaufen und erfolgreich abgesendet haben. Diese Nachricht kannst du in Form einer Lightbox (Popup) anzeigen, einen externer URL hinzufügen, um deine Leads auf eine externe Webadresse weiterzuleiten oder per Download-Link ermöglichen, dass deine Nutzerinnen und Nutzer eine Bestätigungsdatei nach dem Absenden des Formulars herunterladen können. Wie du diese Elemente deiner Erfolgsnachricht einrichten kannst, erfährst du in unserem Hilfe-Center.



So erstellst du ein benutzerdefiniertes Formular mit Eingabeelementen

Du musst nicht unbedingt Wix Form in deine Website integrieren. Wenn du Formular online erstellen willst, kannst du das auch über den Editor deiner Website von Wix erstellen. Um Formulare mit Benutzereingabeelementen zu erstellen, musst du zunächst die Content-Verwaltung zu deiner Website hinzufügen. Nun kannst du Eingabeelemente hinzufügen. Die Eingabeelemente bilden dein Formular, da sie die Eingabe von externen Personen, also deinen Nutzerinnen und Nutzern akzeptieren, während deine Inhaltssammlung alle über das Formular eingereichten Eingaben enthält.



So erstellst du ein anspruchsvolles, benutzerdefiniertes Online-Formular


Wenn du dich beim Erstellen deines Online-Formulars so richtig austoben möchtest, empfehlen wir dir, sie mit Velo by Wix zu erstellen. Diese englischsprachige Plattform erlaubt dir unter anderem coole Elemente wie Collapsing forms, Multistage forms oder Custom validations und vieles mehr.



Formulare und Datenschutz


Im Rahmen der EU-weiten Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wird der Umgang mit personenbezogenen Daten geregelt. Laut DSGVO zählen unter anderem: Vorname; Name; Alter; Geburtsdatum; E-Mail-Adresse etc. zu personenbezogenen Daten. Deine Website-Besucherinnen und Besucher müssen ihre ausdrückliche Zustimmung erteilen, bevor du ihre Daten erheben darfst. Was du beim Erstellen einer DSGVO-konformen Website beachten musst, findest du in unserem Blogartikel oder dem Hilfe-Center von Wix.


Eine gute Regel, die du leicht beachten kannst, wenn du ein Kontaktformular erstellen willst ist, dass das Formulare nur die Daten erheben sollte, die du wirklich brauchst. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn du beispielsweise ein kostenloses Abonnement anbietest, reicht es, wenn du Namen und E-Mail-Adressen erhebst. Wenn du einen Online-Shop betreibst, brauchst du hingegen zusätzliche Informationen wie Anschrift und Kontodaten.




Alexandra Eger

Redakteurin


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