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Model Portfolio erstellen: Dein Startschuss für eine erfolgreiche Karriere

  • Autorenbild: Vanessa Roth
    Vanessa Roth
  • vor 12 Stunden
  • 11 Min. Lesezeit

Model Portfolio mit weißem Hintergrund, "Anna Schmidt Model" Text, Frau in hellblauer Bluse sitzt, Fenster im Hintergrund. Elegantes Design.

Du willst Model werden und fragst dich, wie du ein überzeugendes Portfolio erstellen kannst? Der erste Schritt in diese aufregende Branche kann sich oft wie eine riesige Hürde anfühlen. Du übst Posen vor dem Spiegel, hast vielleicht schon erste Test-Shootings gemacht, aber wie bündelst du das alles so, dass Agenturen und Kunden sofort „Ja“ sagen?


Ein professionelles Model Portfolio ist weit mehr als nur ein Fotoalbum. Es ist dein wichtigstes Werkzeug, dein Aushängeschild und der Beweis für dein Können. Egal, ob du dich bei einer großen Agentur bewerben oder als Freelancer Jobs an Land ziehen möchtest – ohne ein starkes Portfolio wirst du es schwer haben, wahrgenommen zu werden.


Die gute Nachricht: Du brauchst kein riesiges Budget oder ein ganzes Team, um loszulegen. Mit den richtigen Fotos, einer klaren Struktur und ein wenig Know-how kannst du dich professionell präsentieren. In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du eine Modelmappe erstellst, die Eindruck hinterlässt – sowohl als klassisches Buch als auch als moderne Website.



Du stehst noch ganz am Anfang? Dann lies dir unseren folgenden Artikel durch: Wie erstelle ich ein Portfolio?





Das Wichtigste auf einen Blick:


  • Deine Visitenkarte: Dein Portfolio entscheidet oft in Sekunden darüber, ob du gebucht wirst oder nicht.


  • Doppelt hält besser: Eine digitale Version (Website) ist heute Pflicht, die gedruckte Mappe für Castings aber immer noch Gold wert.


  • Qualität vor Quantität: Professionelle Fotos und abwechslungsreiche Motive erhöhen deine Chancen drastisch.


  • Einfach gemacht: Mit Wix kannst du dein Portfolio schnell online bringen, auch ohne technisches Vorwissen.



Was ist ein Model Portfolio?


Bevor wir ins Detail gehen, klären wir die Grundlagen. Ein Model Portfolio (oft auch als Modelmappe oder „Book“ bezeichnet) ist eine kuratierte Sammlung deiner besten Arbeiten. Es dient dazu, potenziellen Kunden, Fotografen und Agenturen einen schnellen Überblick über dein Aussehen, deine Wandelbarkeit und deine Erfahrung vor der Kamera zu geben.


Denk an dein Portfolio wie an einen visuellen Lebenslauf. Während in einem normalen CV steht, wo du zur Schule gegangen bist, zeigt dein Portfolio, wie du wirkst. Es beantwortet Fragen wie: Bist du fotogen? Kannst du verschiedene Emotionen transportieren? Passt du eher in den Bereich High Fashion, Commercial oder Fitness?


Es gibt dabei zwei Hauptformen, die heute relevant sind:


  1. Das Online-Portfolio: Dies ist deine eigene Website. Sie ist rund um die Uhr verfügbar, kann einfach per Link verschickt werden (z.B. über Instagram oder E-Mail) und lässt sich blitzschnell aktualisieren.


  1. Die gedruckte Modelmappe: Das ist das physische Buch, das du zu Castings und Go-Sees (Vorstellungsterminen) mitnimmst. Agenten blättern gerne durch echte Fotos, um die Bildqualität und deine Wirkung „in der Hand“ zu spüren.


Für den Start deiner Karriere ist die Kombination aus beidem unschlagbar. Aber keine Sorge, wir konzentrieren uns hier darauf, wie du beides mit wenig Aufwand meisterst.



Entdecke diese Portfolio Beispiele und lass dich von anderen Wix-Nutzer:innen inspirieren.



Warum ein professionelles Portfolio so wichtig ist


Vielleicht denkst du: „Reicht nicht mein Instagram-Account?“ Die kurze Antwort: Nein. Social Media ist zwar ein tolles Zusatz-Tool, um deine Persönlichkeit zu zeigen, aber es ersetzt kein professionelles Portfolio. Hier ist, warum eine dedizierte Modelmappe den entscheidenden Unterschied macht:



Der erste Eindruck zählt


In der Modelbranche hast du oft nur wenige Sekunden Zeit, um zu überzeugen. Art Directors und Casting-Agenten sehen sich hunderte Gesichter am Tag an. Ein strukturiertes Portfolio zeigt sofort, dass du den Job ernst nimmst. Es signalisiert Professionalität und Vorbereitung.



Präsentation deiner Vielseitigkeit


Ein einzelnes gutes Foto macht noch kein Model. Kunden wollen sehen, dass du wandlungsfähig bist. Kannst du lachen und dabei natürlich aussehen? Kannst du ernst und dramatisch wirken? Ein Portfolio gibt dir den Raum, diese Bandbreite zu zeigen – von der lässigen Jeans-Werbung bis zum eleganten Abendkleid.



Vertrauen aufbauen


Wenn du ein professionelles Portfolio vorlegst, schaffst du Vertrauen. Es zeigt, dass du bereits Erfahrung gesammelt hast (oder zumindest so wirkst) und dass man sich bei einer Buchung auf dich verlassen kann. Für Agenturen ist das ein wichtiges Sicherheitsnetz: Sie vermitteln dich nur weiter, wenn sie sicher sind, dass du ablieferst.



Dein persönliches Branding


Als Model bist du eine Marke. Dein Name, dein Look und dein Stil sind dein Kapital. Ein eigenes Portfolio – besonders eine eigene Website – gibt dir die Kontrolle über diese Marke. Du bestimmst, welche Bilder gezeigt werden, wie dein Name präsentiert wird und welche Geschichte du erzählst. Auf Social Media bist du vom Algorithmus abhängig; auf deiner Website bist du der Regisseur.








Model Portfolio erstellen – Schritt für Schritt


Jetzt geht es ans Eingemachte. Wie erstellst du nun konkret dein Portfolio? Lass dich nicht stressen, wir gehen das Ganze Schritt für Schritt durch.



Schritt 1 – Auswahl der besten Fotos


Das Herzstück deines Portfolios sind natürlich die Bilder. Hier gilt die eiserne Regel: Qualität vor Quantität. Es ist besser, 10 fantastische Bilder zu haben als 50 mittelmäßige. Ein einziges schlechtes Foto kann den Gesamteindruck ruinieren.


Was gehört unbedingt rein?


  • Beauty-Shot / Headshot: Eine Nahaufnahme deines Gesichts. Hier geht es um deine Haut, deine Augen und deine natürliche Ausstrahlung. Wenig Make-up, gutes Licht.


  • Ganzkörperaufnahme: Ein Foto, auf dem man deine Proportionen und deine Körperhaltung sieht. Eng anliegende Kleidung (wie Skinny Jeans und T-Shirt) ist hier oft am besten.


  • Editorial / Fashion: Fotos, die Kleidung in Szene setzen. Hier darfst du kreativer sein und Posen ausprobieren.


  • Commercial / Lächeln: Ein Bild, auf dem du lachst oder sehr freundlich wirkst. Das ist besonders wichtig für Werbejobs.


Achte darauf, dass du verschiedene Outfits und Locations nutzt. Wenn alle Bilder vor der gleichen weißen Wand im gleichen T-Shirt entstanden sind, wirkt das schnell langweilig.



Schritt 2 – Struktur & Layout planen


Egal ob digital oder gedruckt: Die Reihenfolge deiner Bilder erzählt eine Geschichte. Starte mit deinem absolut stärksten Bild – dem „Opener“. Das muss ein Foto sein, das den Betrachter sofort fesselt.


  • Der Aufbau: Viele Models sortieren ihre Bilder thematisch (z.B. erst Schwarz-Weiß, dann Farbe) oder nach Stilen (erst Commercial, dann Fashion).


  • Der Fluss: Achte darauf, dass die Bilder harmonieren. Wenn du online arbeitest, ist eine klare, scrollbare Struktur oft besser als komplizierte Klick-Galerien. Auf einer Website willst du, dass der Besucher intuitiv durch deine Arbeiten fließt.


  • Das Ende: Schließe mit einem weiteren starken Bild ab, das im Gedächtnis bleibt.


Bei der gedruckten Mappe solltest du darauf achten, dass sich Bilder auf einer Doppelseite nicht beißen. Ein knallbuntes Bikinibild neben einem düsteren Schwarz-Weiß-Porträt kann unruhig wirken.



Schritt 3 – Daten & Kontaktdetails ergänzen


Bilder sind wichtig, aber ohne Fakten wertlos. Agenturen müssen wissen, ob du in die Kleidung passt, für die sie ein Model suchen. Sei hier unbedingt ehrlich – falsche Maße fliegen beim ersten Fitting auf und sind extrem unprofessionell.


Diese Daten gehören in dein Portfolio (meist auf eine „Über mich“ oder „Sedcard“-Seite):


  • Name: Dein vollständiger Name.


  • Maße: Größe, Brust, Taille, Hüfte.


  • Konfektionsgröße & Schuhgröße.


  • Haarfarbe & Augenfarbe.


  • Alter: (Optional, wird aber oft erwartet).


  • Kontakt: E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Verlinke auch dein Instagram-Profil, wenn es professionell gepflegt ist.


Ein kurzer Steckbrief oder eine Bio kann nett sein, halte sie aber kurz. „Ich liebe Mode“ steht in jeder Mappe. Schreib lieber etwas darüber, was dich besonders macht, z.B. besondere Talente wie Tanzen oder Sportarten, da dies für bestimmte Jobs relevant sein kann.



Schritt 4 – Online-Portfolio erstellen


Hier kommt der Punkt, an dem viele Angst vor der Technik haben. Aber heute ist es einfacher denn je, eine professionelle Website zu bauen. Plattformen wie Wix sind genau dafür gemacht, dass du ohne Programmierkenntnisse eine Website erstellen kannst.


Schaue dir unsere vielen Portfolio Vorlagen an und starte direkt.



Warum Wix für dein Model Portfolio ideal ist:


  • Visueller Fokus: Es gibt hunderte Vorlagen, die speziell für Portfolios designt wurden und Bilder großartig zur Geltung bringen.


  • Einfache Handhabung: Du ziehst deine Bilder einfach per Drag-and-Drop an die richtige Stelle.


  • Mobiloptimiert: Viele Casting-Direktoren schauen sich Portfolios auf dem Smartphone an. Bei Wix sehen deine Bilder auch auf kleinen Bildschirmen top aus.


  • Aktualität: Hast du ein neues tolles Foto? In zwei Minuten ist es online. Bei einer gedruckten Mappe müsstest du erst ins Fotolabor.


Nutze die Möglichkeit, deine Website direkt als Link in deiner Instagram-Bio oder E-Mail-Signatur zu verwenden. Das wirkt sofort professioneller als ein Link zu einer Dropbox oder Google Drive Datei.







Tipps für ein beeindruckendes Model Portfolio


Damit deine Modelmappe wirklich aus der Masse heraussticht, gibt es ein paar Profi-Tipps, die du beachten solltest.



Authentizität gewinnt


In Zeiten von Filtern und FaceTune sehnen sich Kunden nach Natürlichkeit. Bearbeite deine Fotos professionell (Licht, Kontrast), aber verändere nicht deine Gesichtszüge oder deine Figur. Wenn du beim Casting anders aussiehst als auf den Bildern, wirst du nicht gebucht. Punkt. Deine Muttermale, deine Zahnlücke oder deine Sommersprossen sind genau das, was dich einzigartig macht.



Zeige Vielfalt


Versuche, so viele Facetten wie möglich abzudecken.


  • Casual: Jeans und T-Shirt, ganz entspannt.


  • Business: Im Anzug oder Blazer.


  • Sport: In Sportkleidung, vielleicht sogar in Aktion.


  • Beauty: Nahaufnahmen mit Fokus auf Gesicht und Haare.


Je mehr Stile du bedienen kannst, desto größer ist der Pool an Jobs, für die du infrage kommst.



Arbeite mit Profis (oder talentierten Anfängern)



Du musst am Anfang nicht tausende Euro für Fotografen ausgeben. Oft suchen auch talentierte Hobbyfotografen oder Fotografie-Studenten nach Models, um ihr Portfolio zu erweitern (das nennt man TFP – Time for Prints/Photos). Das ist eine Win-Win-Situation: Du bekommst gute Bilder, der Fotograf ein Model, und es kostet nur Zeit. Achte aber darauf, dass der Stil des Fotografen zu dir passt.



Halte es aktuell



Ein Portfolio ist nie „fertig“. Es lebt. Wenn du deine Haare schneidest, brauchst du neue Bilder. Wenn du älter wirst, brauchst du neue Bilder. Sortiere alte Fotos regelmäßig aus. Nichts ist schlimmer als ein Bild, das fünf Jahre alt ist und nicht mehr nach dir aussieht.





Modelmappe vs. Online-Portfolio


Brauchst du wirklich beides? Ja, idealerweise schon. Hier ist der Vergleich:



Die gedruckte Modelmappe:


  • Vorteil: Haptisches Erlebnis. Bei einem Live-Casting hat man etwas in der Hand. Die Bildqualität auf gutem Fotopapier ist oft beeindruckend. Funktioniert auch ohne WLAN.


  • Nachteil: Teuer im Druck, schwer zu aktualisieren, kann verloren gehen oder beschädigt werden.



Das Online-Portfolio (Website):


  • Vorteil: Überall und jederzeit verfügbar. Kann an hunderte Agenturen gleichzeitig geschickt werden. Videos und „About Me“-Texte lassen sich leicht integrieren. Kostengünstig im Unterhalt.


  • Nachteil: Man braucht ein Endgerät (Smartphone/Tablet/Laptop) zum Anschauen.


Die Strategie: Nutze deine Website als deine Hauptzentrale. Hierhin verweist du alle Kontakte. Wenn du zu einem persönlichen Termin eingeladen wirst, nimmst du dein bestes „Best of“ in gedruckter Form (oder auf einem Tablet) mit.



Beispiele und Inspiration


Wie sieht so etwas in der Praxis aus? Du musst das Rad nicht neu erfinden. Lass dich inspirieren.


Stell dir ein Portfolio für den Bereich Commercial/Werbung vor: Hier dominieren helle Farben, viel Lachen, Szenen aus dem Alltag (z.B. beim Kaffeetrinken, Sport machen). Der Aufbau ist locker und einladend.


Im Gegensatz dazu ein Portfolio für High Fashion: Hier sind die Posen oft extremer, der Blick ernster, die Kleidung ausgefallener. Das Layout der Website ist oft minimalistisch, viel Weißraum, damit nichts von den kunstvollen Bildern ablenkt.



Anja Beck Model Portfolio Beispiel Vorlage
Frau in weißem Kleid sitzt auf weißem Tisch, schaut zur Seite. Hintergrund minimalistisch weiß. Text: Anja Beck, Herbst/Winter 2035. Elegante Stimmung.
Beispiel einer Model Homepage Vorlage von Wix


Ein Plus-Size Model Portfolio könnte den Fokus auf Selbstbewusstsein, tolle Kurven und weibliche Ausstrahlung legen, während ein Fitness-Model Portfolio Muskeldefinition und Bewegung in den Vordergrund stellt.



Beispiel einer Modelhomepage Vorlage von Wix
Beispiel einer Modelhomepage Vorlage von Wix


Schau dir die Portfolios erfolgreicher Models an (nicht die Superstars, sondern „normale“ arbeitende Models). Wie bauen sie ihre Seite auf? Welche Kategorien nutzen sie? Lerne von ihnen, aber kopiere sie nicht. Finde deinen eigenen Weg.



Model Portfolio Beispiele erstellt mit Wix


Um dir eine noch bessere Vorstellung zu geben, haben wir drei unterschiedliche Ansätze herausgesucht. Diese Webseiten wurden alle mit Wix erstellt und zeigen eindrucksvoll, wie vielseitig die Plattform für die Modelbranche ist – egal ob für Einzelpersonen, Agenturen oder Coachings.



The Model Institute – Professionelles Coaching & Ausbildung


Die Website von The Model Institute zeigt, wie man eine Dienstleistung rund um das Modeln klar und strukturiert präsentiert. Das Design nutzt sanfte Pastelltöne und viel Weißraum, was eine seriöse und gleichzeitig einladende Atmosphäre schafft. Besonders stark ist hier die Kombination aus emotionalen Bildern und klaren Call-to-Action-Buttons (wie „Bewerben“), die den Besucher gezielt führen. Es ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man Vertrauen aufbaut und Expertise im Bereich Model-Training vermittelt.



The Model Institute. Modelagentur Website erstellt mit Wix. Frau in weißem Outfit schaut ernst; Werbetext für Modelkarriere. Darunter eine lachende Frau und ein Model in blauem Anzug, vertieft.


MUGA Management – Minimalistischer High-Fashion-Look


MUGA Management aus Hamburg setzt auf ein extrem cleanes, fast schon redaktionelles Design, das perfekt zum High-Fashion-Bereich passt. Große, oft schwarz-weiße Fotografien stehen im Mittelpunkt und lassen die Gesichter der Models für sich sprechen. Die Navigation ist dezent gehalten, sodass nichts von den Portfolios ablenkt. Dieser minimalistische Stil wirkt sehr hochwertig und modern – ideal für eine Agentur, die internationale Standards widerspiegeln und namhafte Kunden ansprechen möchte.





Alina Kreuter – Die perfekte Kombination aus Model & Creator


Die Website von Alina Kreuter ist ein Paradebeispiel für ein modernes Personal Brand Portfolio. Sie verbindet ihre Arbeit als Model geschickt mit ihrer Rolle als Content Creatorin. Das Layout ist persönlich und nahbar: Ein großes Hero-Image zur Begrüßung, gefolgt von Videocontent und direkten Kontaktmöglichkeiten. Besonders gelungen ist die klare Trennung der Bereiche „Model“ und „Content Creation“, wodurch potenzielle Kunden sofort sehen, welche Leistungen sie anbietet. Ein inspirierendes Beispiel für alle, die sich als eigene Marke positionieren wollen.



Modelportfolio Website erstellt mit Wix von von Alina Kreuter


Häufige Fehler vermeiden


Damit dein Start reibungslos verläuft, vermeide diese klassischen Fehler:


  1. Schlechte Bildqualität: Verpixelte Bilder, unscharfe Handy-Schnappschüsse oder dunkle Partyfotos haben in einem Model Portfolio nichts zu suchen. Sie schreien „Amateur“.


  1. Zu viele Fotos: Niemand will sich durch 50 Bilder klicken, die fast gleich aussehen. Wenn du bei einem Shooting 100 Bilder gemacht hast, nimm nur die drei besten.


  1. Unübersichtliche Struktur: Wenn der Kunde erst suchen muss, wo deine Maße stehen oder wie er dich kontaktieren kann, ist er weg. Navigation muss kinderleicht sein.


  1. Unvollständige Kontaktdaten: Es klingt banal, passiert aber oft. Überprüfe doppelt, ob deine E-Mail-Adresse stimmt und ob du regelmäßig in diesen Posteingang schaust!


  1. Selfies: Selfies sind für Instagram Stories. In deinem professionellen Portfolio sind sie tabu (außer vielleicht als kurzes, ungeschminktes Polaroid-Update für Agenturen, aber selbst das sollte jemand anderes fotografieren).



Mit Wix dein Model Portfolio präsentieren


Du bist bereit, deine Bilder der Welt zu zeigen? Mit Wix kannst du dein Model Portfolio erstellen, ohne dich mit Technik herumschlagen zu müssen. Das System ist so gebaut, dass du dich voll auf das Design konzentrieren kannst.

So gehst du vor:


  1. Template wählen: Suche nach Vorlagen in der Kategorie „Portfolio“ oder „Mode“. Wähle ein Design, das dir gefällt – minimalistisch, verspielt oder elegant.


  1. Fotos hochladen: Lade deine besten Bilder in höchster Qualität hoch. Der Wix Pro Gallery Manager sorgt dafür, dass sie im Web knackig scharf aussehen und schnell laden.


  1. Texte ergänzen: Füge deine Maße, deine Bio und deine Kontaktdaten ein.


  1. SEO-Tools nutzen: Damit du bei Google gefunden wirst (z.B. wenn jemand „Model Berlin“ sucht), hilft dir Wix mit einfachen SEO-Checklisten. Trage passende Schlagwörter ein, damit Kunden dich finden.


  1. Veröffentlichen: Klick auf „Veröffentlichen“ und deine Seite ist live.


Das Beste daran: Deine Seite sieht automatisch auch auf dem Smartphone super aus. Da viele Scouts heute mobil unterwegs sind, ist das ein riesiger Pluspunkt. Außerdem kannst du deine Seite jederzeit erweitern, z.B. um einen Blog, wenn du von deinen Reisen als Model berichten möchtest.





Bonus: Kommerzielles Reel/Video


Viele Casting‑Direktbewerbungen erwarten heute auch ein kurzes Model‑Reel (10–30 s), in dem du gehst, posierst und dich bewegst. Das kann deine Chancen stark erhöhen.



Fazit


Ein starkes Model Portfolio ist dein Schlüssel zum Erfolg in der Modebranche. Es ist der Beweis dafür, dass du das Zeug zum Modeln hast. Lass dich nicht davon einschüchtern, dass du vielleicht noch nicht viele Bilder hast. Jedes Topmodel hat mal mit dem ersten Test-Shooting angefangen.


Wichtig ist, dass du den ersten Schritt machst. Sammle deine besten Bilder, achte auf Qualität und präsentiere dich so professionell wie möglich. Eine eigene Website ist dabei dein mächtigstes Werkzeug, um sichtbar zu werden und Agenturen von dir zu überzeugen.


Worauf wartest du noch? Nimm deine Karriere selbst in die Hand. Erstelle jetzt dein Model Portfolio bei Wix und präsentiere dich professionell – online wie offline!





Mit Wix kannst du nicht nur ein Model Portfolio erstellen, sondern auch:




FAQ – Häufige Fragen zum Model Portfolio


Wie viele Fotos gehören ins Portfolio?

Für den Anfang reichen 8 bis 12 starke Bilder völlig aus. Wenn du mehr Erfahrung hast, können es bis zu 20 sein. Wichtiger als die Zahl ist die Abwechslung.

Muss ich professionelle Fotos haben?

Ja und nein. Du brauchst keine teuren Star-Fotografen, aber die Bilder müssen professionell aussehen. Gute Belichtung und Schärfe sind Pflicht. TFP-Shootings (siehe oben) sind ein guter Weg, um kostenlos an solches Material zu kommen.

Online-Portfolio vs. Print: Was ist wichtiger?

Heutzutage ist das Online-Portfolio wichtiger für die Akquise und den ersten Kontakt. Das Print-Portfolio ist wichtig, wenn du den Job schon fast hast und zum Live-Casting gehst. Starte also unbedingt mit der Online-Version.

Wie aktualisiere ich mein Portfolio regelmäßig?

Mach es dir zur Gewohnheit, nach jedem guten Job oder Test-Shooting die besten 1-2 Bilder hochzuladen und dafür die schwächsten alten Bilder zu löschen. So verbessert sich die Qualität deiner Mappe stetig.



Vanessa Roth

Blog Growth Managerin


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Dieser Blog wurde mit Wix Blog erstellt.

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