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So erstellst du ein Webdesign Portfolio, das Kunden überzeugt

  • Autorenbild: Vanessa Roth
    Vanessa Roth
  • vor 47 Minuten
  • 6 Min. Lesezeit

Drei moderne Webdesign-Layouts auf grünem Hintergrund. Enthalten sind: „DANIEL“, „LORA PHOTOGRAPHER“ mit Models, und ein Design mit Frau.

Du gestaltest Websites und willst deine Arbeiten professionell präsentieren – aber wie erstellst du ein Webdesign Portfolio, das Kunden wirklich überzeugt? Dein digitales Portfolio ist mehr als nur eine Sammlung deiner Projekte. Es ist dein Schaufenster, dein Verkaufsargument und der Beweis für deine Design- und UX-Kompetenz.


Egal, ob du als Freelancer startest oder deine eigene Agentur aufbaust: Ohne eine starke Mappe wird die Kundenakquise zum Geduldsspiel. Kunden wollen nicht hören, was du kannst – sie wollen es sehen.

In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du ein Webdesign Portfolio aufbaust, das nicht nur gut aussieht, sondern auch Aufträge reinholt.





Das Wichtigste in Kürze:


  • Dein Webdesign Portfolio ist die zentrale Bühne für deine besten Arbeiten.


  • Online-Portfolios sind der Standard, da sie responsive sind und deine Skills direkt im Medium zeigen.


  • Strukturiere Projekte klar mit hochwertigen Screenshots und kurzen Texten.


  • Mit Wix kannst du dein Portfolio einfach erstellen und jederzeit anpassen.



Was ist ein Webdesign Portfolio eigentlich?


Ein Webdesign Portfolio ist eine kuratierte Sammlung deiner besten digitalen Projekte. Es zeigt potenziellen Auftraggebern, was du drauf hast. Dabei geht es nicht nur um schöne Bilder, sondern um funktionierende Lösungen.


Anders als bei klassischen Grafikdesignern, die oft Logos oder Printprodukte zeigen, muss dein Portfolio demonstrieren, dass du Benutzeroberflächen (UI) und Nutzererfahrungen (UX) verstehst. Es umfasst meist Websites, Landingpages, Onlineshops oder Web-Apps. Es ist der Ort, an dem du beweist, dass du nicht nur kreativ bist, sondern auch strategisch denkst und technische Anforderungen meisterst.



Mehr erfahren: UX Design Portfolio



Warum du ohne starkes Portfolio kaum Chancen hast


Stell dir vor, du willst ein Auto kaufen, darfst es aber nicht probefahren und auch nicht sehen. Würdest du es kaufen? Wahrscheinlich nicht. Genauso geht es deinen Kunden.


Ein professionelles Webdesign Portfolio ist entscheidend für deinen Erfolg:


  1. Vertrauen aufbauen: Kunden und Agenturen sehen sofort, dass du Erfahrung hast und echte Projekte umsetzen kannst.


  1. Stil und Skills zeigen: Dein Portfolio verrät viel über deinen Designstil, deine Kreativität und dein technisches Verständnis.


  1. Markenbildung: Du bist nicht irgendein Designer. Dein Portfolio schärft dein Profil und zeigt, wofür du stehst (z.B. Minimalismus, E-Commerce, Corporate Design).


  1. Einfachere Akquise: Ein Link zu deinem Portfolio spart dir lange Erklärungen. Deine Arbeiten sprechen für sich und erleichtern Bewerbungen oder Verkaufsgespräche enorm.



Beispiel eines Webdesign Portfolios mit Text "Hallo; Ich bin Nicolas Löwe. Web- & Grafikdesigner." Farbverlauf lila-grün.
Beispiel Webdesign Portfolio: Grafikdesigner Homepage Beispiel von Wix


Webdesign Portfolio erstellen – Schritt für Schritt


Genug der Theorie. Wie baust du dein Portfolio nun konkret auf? Hier ist dein Fahrplan.



Schritt 1 – Auswahl der besten Projekte


Weniger ist oft mehr. Dein Ziel ist es nicht, jede einzelne Website zu zeigen, die du jemals gebaut hast. Konzentriere dich auf „Qualität vor Quantität“. Wähle 5 bis 10 Projekte aus, auf die du wirklich stolz bist.


Achte auf Vielfalt:


  • Hast du einen Onlineshop gestaltet?


  • Eine Landingpage für ein Event?


  • Einen Firmenblog?



Zeige eine Mischung, die deine Bandbreite demonstriert. Wenn du noch keine echten Kundenprojekte hast, ist das kein Beinbruch. Erstelle sogenannte „Concept Art“ – gestalte Redesigns für bekannte Marken oder fiktive Projekte, um deine Fähigkeiten zu beweisen.


Mehr erfahren: 



Schritt 2 – Layout & Struktur planen


Bevor du anfängst, Elemente auf deine Seite zu ziehen, mache dir Gedanken über die Struktur. Deine Besucher (die Kunden) haben wenig Zeit. Sie wollen schnell navigieren und verstehen, was du anbietest.


  • Online-Portfolio: Achte darauf, dass deine Portfolio-Website responsiv ist. Nichts ist peinlicher für einen Webdesigner als ein Portfolio, das auf dem Smartphone nicht funktioniert. Ordne deine Projekte thematisch oder nach Branche.


  • Klarheit: Nutze viel Weißraum, klare Typografie und eine intuitive Navigation. Dein Portfolio-Design sollte sich zurücknehmen, damit deine Projekte strahlen können.



Schritt 3 – Projektinfos ergänzen


Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, aber im Webdesign braucht es oft Kontext. Ein Screenshot allein erklärt nicht, warum du dich für dieses Layout entschieden hast.


Ergänze jedes Projekt mit kurzen, knackigen Infos (Case Studies):


  • Die Herausforderung: Was war das Problem des Kunden? (z.B. „Veraltetes Design, keine mobilen Besucher“)


  • Deine Lösung: Wie hast du das Problem gelöst? (z.B. „Responsive Redesign mit Fokus auf Conversion“)


  • Deine Rolle: Hast du alles gemacht oder „nur“ das UI-Design?


  • Tools: Womit hast du gearbeitet? (z.B. Wix Studio, Photoshop, Figma)


Vorher-Nachher-Vergleiche sind hier Gold wert, um den Effekt deiner Arbeit visuell zu beweisen.



Grafikdesigner Webdesign Homepage Vorlage Dara Valasko
Grafiken, Design, Kunst
Webdesign Portfolio Beispiel von Wix: Grafikdesigner Homepage Vorlage


Schritt 4 – Dein Portfolio online bringen


Jetzt geht’s ans Eingemachte. Du brauchst eine Plattform, auf der dein Portfolio lebt. Ein Homepage-Baukasten wie Wix ist hierfür ideal, weil er dir viel Arbeit abnimmt und trotzdem professionelle Ergebnisse liefert.

Nutze vorgefertigte Portfolio-Templates, die speziell für Designer entwickelt wurden. Du kannst Galerien anlegen, Projektseiten erstellen und Texte einfach per Drag-and-Drop einfügen. Der große Vorteil: Du musst nicht bei Null anfangen und kannst deine Seite später jederzeit selbst aktualisieren, wenn neue Projekte dazukommen.



Entdecke diese Portfolio Beispiele und lass dich von anderen Wix-Nutzer:innen inspirieren.



Tipps für ein überzeugendes Webdesign Portfolio


Damit dein Portfolio nicht nur „nett“, sondern „wow“ wird, beachte diese Profi-Tipps:


  • Konsistente Markenwelt: Deine Portfolio-Website ist dein wichtigstes Projekt. Achte darauf, dass Farben, Schriften und Tonalität zu deiner persönlichen Marke passen.


  • Strategie zeigen: Erkläre nicht nur das „Was“, sondern auch das „Warum“. Warum ist der Button dort? Warum diese Farbe? Das zeigt, dass du mitdenkst.


  • Regelmäßige Updates: Ein Portfolio mit dem letzten Eintrag von 2018 wirkt verstaubt. Füge regelmäßig neue Arbeiten hinzu und nimm alte, schwächere Projekte raus.


  • Über-mich-Seite: Kunden kaufen nicht nur Design, sie kaufen die Zusammenarbeit mit dir. Zeig dich! Ein sympathisches Foto und ein kurzer Text über deine Philosophie machen dich nahbar.



Wix Website Vorlagen





Online vs. Print Portfolio: Was brauchst du?


In der digitalen Welt ist das Online-Portfolio König. Es ist interaktiv, überall verfügbar und zeigt dein Medium (Web) in seiner natürlichen Umgebung.


Trotzdem hat ein Print-Portfolio (oder ein gut gestaltetes PDF) seine Berechtigung:


  • Backup: Wenn im Meeting das WLAN ausfällt.


  • Haptik: Bei einem persönlichen Pitch kann ein hochwertiges Buch Eindruck machen.


  • Fokus: Im Print bestimmst du exakt den Bildausschnitt und die Reihenfolge, ohne dass der Kunde wegklickt.


Unsere Empfehlung: Dein Hauptfokus sollte absolut auf dem Online-Portfolio liegen. Ein PDF ist eine nette Ergänzung für spezielle Bewerbungen, aber kein Muss für den Start.



Häufige Fehler, die du vermeiden solltest


Auch den besten Designern passieren Fehler bei der Selbstvermarktung. Hier sind die Stolpersteine, die du umgehen kannst:


  1. Unübersichtliche Struktur: Wenn der Kunde suchen muss, um deine Arbeiten zu finden, ist er weg.


  1. Zu viel Spielerei: Animationen sind toll, aber wenn deine Portfolio-Seite 10 Sekunden lädt, sieht sie niemand. Performance ist auch ein Design-Skill!


  1. Schlechte Bildqualität: Verpixelte Screenshots sind ein No-Go. Nutze High-Res-Bilder und Mockups (z.B. Website dargestellt auf einem Laptop-Bildschirm), um Professionalität zu suggerieren.


  1. Rechtschreibfehler: Du verkaufst Genauigkeit. Tippfehler in deinen Texten lassen dich schlampig wirken.



Dein Portfolio bei Wix präsentieren


Du willst direkt loslegen? Mit Wix ist dein Portfolio schneller live, als du denkst.


  1. Template wählen: Suche dir eine Designvorlage aus, die dir gefällt.


  1. Projekte hochladen: Importiere deine Screenshots und füge Beschreibungen hinzu.


  1. Personalisieren: Passe Farben und Schriften an dein Branding an.


  1. Veröffentlichen: Klick auf den Button und teile deinen Link mit der Welt.


Der Vorteil: Du hast eine mobiloptimierte Seite, die technisch auf dem neuesten Stand ist, ohne dass du dich um Hosting oder Updates kümmern musst. So bleibt mehr Zeit für das, was du liebst: Designen.



Fazit: Dein Schlüssel zu neuen Kunden


Ein Webdesign Portfolio zu erstellen, wirkt am Anfang vielleicht wie eine riesige Aufgabe. Aber sieh es als Investition in deine Zukunft. Es ist das Werkzeug, das dir Türen öffnet, Vertrauen schafft und dir hilft, genau die Projekte an Land zu ziehen, die dir Spaß machen.


Warte nicht, bis du „genug“ Projekte hast. Fang mit dem an, was da ist, und wachse Schritt für Schritt.


Erstelle jetzt dein Webdesign Portfolio bei Wix und präsentiere deine Projekte professionell – online wie offline!



Mit Wix kannst du nicht nur ein Webdesign Portfolio erstellen, sondern auch:





FAQ – Häufige Fragen zum Webdesign Portfolio


Wie viele Projekte sollten in meinem Portfolio sein?

Qualität schlägt Quantität. 5 bis 8 sehr starke Projekte sind besser als 20 mittelmäßige. Zeige nur das, was du auch in Zukunft machen möchtest.

Muss jedes Projekt live und online sein?

Nein. Websites verändern sich oder gehen offline. Screenshots und Case Studies reichen völlig aus. Konzeptarbeiten (unveröffentlichte Projekte) sind ebenfalls erlaubt, solange du sie als solche kennzeichnest.

Wie oft sollte ich mein Portfolio aktualisieren?

Mindestens einmal im Jahr oder immer dann, wenn du ein großes, tolles Projekt abgeschlossen hast.

Was zeige ich zuerst: Print oder Online?

Wenn du Webdesigner:in bist: Online. Immer.






Vanessa Roth

Blog Growth Managerin


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Dieser Blog wurde mit Wix Blog erstellt.

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