So meldest du deine Website bei Google an – 6 Tipps um schneller bei Google gefunden zu werden





Es ist einfach, sich Google einfach nur als enorm große Enzyklopädie der Funny-Facts vorzustellen. Als Webseiteninhaber musst du aber auch proaktiv darüber nachdenken, wie Kunden die Google Search nutzen, um dich und dein Geschäft zu finden. Du kannst noch so viel Zeit, Geld und Liebe in deine Website investieren, das alles nützt nichts, wenn sie dann auf der Google Website nicht auftaucht. Du wirst es kaum glauben, doch auch Google ist nur eine Maschine und braucht etwas Hilfe, um deine Website in den Weiten des Webs zu finden. Damit das funktioniert musst du zuerst deine Webseite bei Google anmelden.


Egal ob du deine Website mit Wix erstellt hast oder nicht, in diesem Artikel erfährst du alles darüber, wie du deine Website bei Google anmeldest und bekommst 6 hilfreiche Tipps, mit denen du noch schneller bei Google gefunden wirst.



01. Deine Website bei Google anmelden & indexieren


Das Wichtigste zuerst – du musst deine Website auf der Google Seite anmelden. Google verfügt über einen Index, eine Art Inhaltsverzeichnis, in dem alle, wirklich alle, Websites aufgelistet sind. Dafür setzt Google sogenannte “Crawler” ein – Computerprogramme, die das Internet nach neuen Websites durchsuchen und in den Google Index aufnehmen.


Damit deine Website indexiert werden kann, müssen die Google Bots also erst auf deiner Seite vorbeischauen. Um diesen Prozess zu beschleunigen, kannst du direkt über die Google Search Console deine Seite bei Google anmelden. Damit lässt du Google wissen, dass deine Seite existiert und die Google Indexierung starten kann.


Das Google Crawling durchforstet deine Website von oben bis unten, um zu lernen, worum es auf deiner Seite geht. Im nächsten Schritt analysiert und bewertet Google die Inhalte, also die Texte, Links und Bildbeschreibungen auf deiner Website. Außerdem sind bei Google komplexe Algorithmen am Werk, die bestimmen, welche Websites weit oben in den Suchergebnissen (auch bekannt als SERP - Search Engine Result Pages) ranken. Nur Websites mit hochwertigen Inhalten – also solche, die Suchanfragen von Nutzern beantworten, werden bei Google gerankt.


Ist deine Website vielleicht bereits bei Google eingetragen? Du kannst deine Google Indexierung prüfen, indem du im Suchfeld der Suchmaschine „site:“ sowie den URL deiner Website einträgst und danach suchst.


Egal ob du ein Premiumpaket hast oder nicht, alle Websites, die mit Wix erstellt wurden, sind suchmaschinenoptimiert, das heißt SEO-freundlich (SEO - Search Engine Optimization). Stelle sicher, dass deine Einstellungen aktiviert hast, damit deine Seite von Google und anderen Suchmaschinen gecrawlt und indexiert werden kann.





02. Keywords und Suchbegriffe richtig auswählen


Ein Weg auf das Ranking von Google Einfluss zu nehmen besteht darin, deine Inhalte mit sogenannten Keywords zu optimieren. Keywords sind Suchbegriffe, Wortgruppen und Fragen, mit denen Nutzer nach Antworten bei Google suchen.


Wenn also hauptsächlich vegetarische Pizza verkaufst, sollte deine Website diese Keywords auch enthalten, da sie mit wahrscheinlichen Suchanfragen übereinstimmen. Dies macht es möglich, dass dein Eintrag bei Google angezeigt wird.


Hier ein paar Tipps zu den Keywords, die dir dabei helfen mit deiner Website auf Google gefunden zu werden.


  • Wir empfehlen dir, für deine Website mindestens fünf relevante Keywords zu integrieren.


  • Versetze dich in deine potenziellen Kunden und wähle Begriffe aus, mit denen sie bei Google nach einem Geschäft wie deinem suchen würden.


  • Überprüfe deine Keywords, indem du sie selbst bei Google suchst – wenn deine Konkurrenten auftauchen, bist du auf dem richtigen Weg.


  • Keyword-Tools wie Google Analytics, Ahrefs und SEMRush helfen dir dabei, die meistgesuchten Schlüsselwörter deiner Branche zu finden.


  • Dein Seitentitel und Domain-Name sollte mindestens eins deiner Keywords enthalten, um besser bei Google gefunden zu werden.


Pro-Tipp: Um erfolgreich bei Google gelistet zu werden, spielt auch die Verweildauer auf deiner Website eine große Rolle. Stelle also sicher, dass du nicht nur Clickbait mit deinen Keywords betreibst sondern deine Inhalte auch halten, was sie versprechen. Nur, wenn deine Besucher auf deiner Seite auf hochwertige Inhalte stoßen, verweilen sie dort lang genug um ein Signal an Google zu senden.



03. Manage deine Metadaten


Experten betrachten die Metadaten als die stärksten SEO-Signale, die du an Google senden kannst. Metadaten sind Informationen, die du Google zur Verfügung stellst, um zu beschreiben, was deine Webseite enthält. Wenn du eine Google-Suche durchführst, wird jedes Ergebnis mit einem Meta-Titel (in blau) und einer Meta-Beschreibung (schwarz) angezeigt – probiere es aus und suche bei Google nach Wix.com. Du kannst Google diese Informationen zur Verfügung stellen, damit sowohl Nutzer als auch Google die wichtigsten Inhalte deiner Webseite verstehen.


Pro-Tipp: Vergiss nicht die wichtigsten Keywords in die Metadaten mit aufzunehmen.


Wenn du bei Wix den Editor deiner Website öffnest, kannst du deine Metadaten dort ganz einfach anpassen. Denke daran, deine Metadaten für jede deiner Unterseiten spezifisch auszufüllen. Also mach es dir mit copy-paste nicht zu einfach. Nur so zeigst du Google, dass deine Website hochwertige Informationen bietet und verschenkst keine Gelegenheit noch mehr Keywords anzugeben, die deine Website von deinen Kunden auf Google gefunden werden kann.


Pro-Tipp: Nutze den Platz aus! Google bietet dir die Möglichkeit, bis zu 300 Zeichen für deine Meta-Beschreibung und 70 für den Meta-Titel einzufügen. Auch wenn die Nutzer nicht die komplette Beschreibung sehen können – Google sieht alles! Du hast also keine Ausrede mehr, wichtige Suchbegriffe wegzulassen.



04. Cleveres Verlinken


Erinnerst du dich an die Google Bots, die im Internet crawlen? Eine Möglichkeit, die Bots auf deine Website zu lenken, ist es, sie mit einem einen sogenannten Linktrail anzulocken. Dazu musst du nur, wie Hänsel und Gretel, Links mit deinem URL an anderen Stellen im Web verstreuen. Erreichen die Bots diese blauen Hyperlinks, erhalten sie automatisch den Befehl, direkt zu deiner Website zu gelangen und diese zu indexieren.


Das Ganze klappt besonders gut, wenn dich Freunde und Bekannte auf ihren Blogs oder Websites erwähnen. Du kannst deine Website aber auch selbst einen Boost geben und sie auf deinen sozialen Netzwerken teilen. All das sendet das Signal an Google, dass es sich lohnt, diese Site zu ranken.


Pro-Tipp: Das Verlinken lohnt sich auch, wenn deine Seite noch nicht in den Suchergebnissen erscheint. Die Bots erreichen deine neue Seite so früher als sonst und können noch schneller deine Homepage bei Google anmelden.



05. Erstelle eine mobile Website


Mehr als 50 % des weltweiten Datenverkehrs verläuft über mobile Endgeräte. Glaube uns, niemand möchte schlecht formatierte Websites oder schlecht ladende Bilder sehen. Stelle daher auf jeden Fall sicher, dass deine Website auch auf Smartphones und für andere Mobilgeräte ausgerichtet ist, schnell lädt und einwandfrei läuft. Dies ist nicht nur für deine Kunden, sondern auch für Google wichtig und beeinflusst das Ranking deiner Websites und damit auch, wie schnell deine Seiten auf Google gefunden werden.


Alle Websites von Wix sind automatisch für mobile Endgeräte optimiert. Auch deine Inhalte können für Smartphones optimiert werden. Besitzt du beispielsweise einen Online-Shop, sollte dieser auf Spontankäufe ausgerichtet sein. Wir alle kennen typische “Das muss ich jetzt sofort haben”-Situationen beim beiläufigen Scrollen im Internet. Google hat tatsächlich einen Begriff dafür geprägt – “Micro-Moment”. Lasse dich also bei der Optimierung deiner Website für Mobilgeräte von diesem Gedanken leiten.



06. Verrate Google wo du bist


In der Welt von SEO spielt Lokalität eine wichtige Rolle, denn Google hilft Suchenden dabei, standortspezifische Suchergebnisse zu erhalten. Wenn die Standortdaten eines Nutzers aktiviert sind, werden erst solche Ergebnisse bei Google angezeigt, die sich in der geografischen Nähe befinden. Diese Funktion macht Sinn, da wir uns zuerst auf Google verlassen, um ein Geschäft zu finden, bevor wir uns zu Fuß auf die Suche machen. Google My Business ist die Antwort auf diese Realität. Es handelt sich um ein Branchenverzeichnis, in dem aufgeführt ist, was bei Google Maps als “in deiner Nähe” angezeigt wird.


Warum du das nutzen solltest? Neben den Keywords ist dies eine weitere tolle Möglichkeit, Google darauf hinzuweisen, dass deine Website ein qualitativ hochwertiges Ergebnis ist, welches Google seinen Nutzern vorgeschlagen sollte. Denke also bei der Optimierung deiner Website daran, nicht nur das “Was?”, sondern auch das “Wo?” der Kundenfragen zu beantworten. Wenn du deine Website von Wix SEO optimierst, wirst du automatisch gebeten, den Standort deines Geschäfts anzugeben.





Pro-Tipp: Du solltest den Standort deines Geschäfts mit in die Metadaten aufnehmen, da Standorte oft zusammen mit den Keywords bei Google gesucht werden.



Bonus: 07. Nutze den Wix SEO Wiz


Premium-Nutzer von Wix haben Zugriff auf den Wix SEO Wiz, einen persönlichen SEO-Assistenten, mit dem du garantiert gefunden wirst, wenn deine Kunden die Google Seite durchsuchen. Der Wix SEO Wiz hilft dir dabei, deine Seite optimal anzupassen, in dem er dir einen persönlichen SEO-Plan erstellt und dich bei jedem Schritt an die Hand nimmt. Außerdem wird er deine Seite automatisch für die Google Webseite anmelden.


Unter anderem erstellt dir der Wix SEO Wiz aus deinen Keywords Vorschläge für einen speziell für Google optimierten SEO-Titel. Du kannst deine Keywords auch jederzeit updaten und anpassen und der Wix SEO Wiz wird dich dann auf Stellen in deiner Website hinweisen, an denen die neuen Keywords noch fehlen.


Außerdem hilft er dir dabei, deine Metadaten zu managen und macht Vorschläge für Meta-Titel und -Beschreibung – einfacher geht's nicht!




Alexandra Eger

Redakteurin




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