Logo Prinzipien – Gestaltungsregeln für dein Logodesign


Blaue Wasserflasche mit schönem Logodesign vor blauem Hintergrund

Dieser Artikel wurde im Februar 2022 für dich überarbeitet.


Dein Logo ist das Aushängeschild deiner Marke und hat einen großen Einfluss darauf, wie deine Firma wahrgenommen wird. Ziel deines Logos ist es, deine Zielgruppe von dir zu überzeugen, sodass sie sich für deine Marke und dein Angebot entscheiden. Dafür musst es sich von der Konkurrenz abgrenzen und den Mehrwert deiner Marke vermitteln.


Du musst also so einiges unter einen Hut bringen, wenn du dein eigenes Logo erstellen willst. In diesem Artikel stellen wir dir 7 Gestaltungsregeln und Grundprinzipien des Logodesigns vor und hoffen, dass dir diese Logo Regeln dabei helfen werden, ein effektives Logo für deine Marke zu designen.



Gestaltungsregeln für Logos – 7 Logo Prinzipien


1. Einfach

2. Originell

3. Zeitlos

4. Vielseitig

5. Skalierbar

6. Ausbalanciert

7. On-Brand



01. Einfach


Halte es einfach! Einfachheit ist eines der wichtigsten Logo Prinzipien, denn sie sorgt dafür, dass dein Logo leicht ​​reproduzierbar ist und mit der Zeit gehen kann. Deinem Logo sollte es gelingen, durch seine Ästhetik die Werte und Philosophie deiner Marke widerspiegeln, ohne dabei zu platt und offensichtlich zu sein.


Ein Logo muss kein buchstäbliches Bild sein, das dein Produkt oder Dienstleistung zeigt.


Nutze einfache Icons und Symbole, die den Geist deiner Marke einfangen und traue dich ruhig, abstrakte Symbole auszuprobieren. Ein tolles Beispiel ist das Nike-Logo, das nur aus einem einfachen Hacken – dem “Swoosh” besteht. Einfacher und prägnanter geht es kaum.


Wenn du diese Regel für dein Logo umsetzen willst, solltest du dir die Wahl deiner Logoschrift und der Logofarben gut überlegen. Ist dein Logo komplex, mit einem detaillierten Symbol, Rahmen und Schattierungen, dann solltest du es durch eine einfache Farbgebung und eine simple Schrift ausbalancieren.


Beginne mit schlichten und Linien und deinem Markennamen. Danach kannst du dein Logo nach diesem Prinzip um ein Symbol erweitern. Es gibt allerdings auch Logoarten, die besonders minimalistisch und einfach sind und sich auf die Verwendung eines einzelnen Buchstabens beschränken.



Logo von Wash n' Go als Beispiel für  konzeptionelle Icons und Symbole


02. Originell


Ein originelles und unvergessliches Logo bleibt in Erinnerung und hebt sich von der Konkurrenz ab. Daher ist dies wohl einer der wichtigsten Gestaltungsregeln für ein perfektes Logodesign.


Jeder Mensch sieht Hunderte von Logos pro Tag. Um aus diesem Logoflimmern hervorzustechen, sollte dein Logo einmalig und originell sein. Zudem muss es auch noch durch einprägsam sein, sodass es bei den Betrachtern im Gedächtnis bleibt.


Mit deinem Logodesign solltest du versuchen, positive Assoziationen zu wecken, die dann auch mit deiner Marke in Verbindung gebracht werden. Wenn du deinen Markenwerten treu bleibst und ein Logo entwirfst, das effektiv kommuniziert, wer du bist und wofür deine Marke steht, wird dein Logo besser in Erinnerung bleiben.


Guck dich bei bekannten Marken und deiner Konkurrenz um, um festzustellen, welche Art von Logodesign effektiv mit deiner Zielgruppe kommuniziert. So kannst du auch in Erfahrung bringen, welche Farben, Formen und Symbole in deiner Branche gängig sind und lernst von den Fehlern anderer.


Auf unserem Blog stellen wir dir einige bekannte Logos vor, denen es gelingt, im Gedächtnis zu bleiben. Denke nur an das Apple, Starbucks oder Adidas-Logo.



03. Zeitlos


Wir verstehen, dass es verlockend sein kann, den neuesten Logo Design Trends zu folgen. Doch ein Klassiker kommt nie aus der Mode, also achte bei der Gestaltung deines Logos auch immer darauf, dass es langlebig und zeitlos ist.


Dein Logo ist das Herzstück deiner Markenidentität. Daher sollte es auch noch in fünf, zehn oder sogar zwanzig Jahren aussagekräftig sein. Ein gutes Logo geht mit der Zeit, doch das bedeutet nicht, dass sich dein Logo nicht mit deiner Marke mit entwickeln darf. Die besten Beispiele für zeitlose, moderne Logos findest du auf unserem Blog.


Logo von Pawwwws als Beispiel für Logos die in Erinnerung bleiben


04. Vielseitig


Als Aushängeschild deiner Marke wird dein Logo überall zu sehen sein. Und ich meine wirklich überall: auf deiner Website, deinem Ladenschild, Visitenkarte, Flyern, Social Media und alle deinen Marketingmaterialien. Du kannst auch Merchandise mit deinem Logo erstellen und zum Beispiel gebrandete Stifte, Sticker und Tassen an deine Kund:innen und Mitarbeiter:innen verschenken.


Bei solch einer großen Anwendung, sollte dein Logo demnach möglichst so gestaltete sein, dass es anpassungsfähig und vielseitig ist.


Eine Möglichkeit, das zu erreichen, ist die Erstellung eine s dynamischen Logos. Dynamische oder responsive Logos passen sich dem Kontext an, in dem sie verwendet werden und können unterschiedliche Komplexitäten, Größen, und Farben annehmen. Somit passen sie sich ideal ihrem Verwendungsort an.



Ein dynamisches Logo als Beispiel für ein Logo Prinzip


Eine weitere Logo Regel ist, dass dein Logo so anpassungsfähig sein sollte, dass es vor jedem Hintergrund gut aussieht.


Dies gilt es besonders bei der Wahl deiner Logofarben zu beachten. Wenn du dein Logo mit dem Logo Maker von Wix erstellst, erhältst du ein Logo nicht nur in unterschiedlichen Auflösungen, sondern auch in Schwarz-Weiß und als Negativversion.



05. Skalierbar


Ob groß oder klein, egal wo dein Logo auftaucht, sollte es immer scharf und erkennbar sein. Sei es gedruckt in deinem Briefkopf, stark vergrößert auf einem Plakat, digital auf deiner Website oder verkleinert als Favicon.


Die beste Möglichkeit, die Skalierbarkeit deines Logos sicherzustellen, ist es, es möglichst einfach zu halten, wie unter Punkt 1 erwähnt. Dein Logo sollte in jeder Größe lesbar sein, Sinn ergeben und gut aussehen. Und das gilt selbstverständlich für alle Elemente deines Logos: fürs Icon, den Schriftzug, die Tagline und Farben. Logos, die zu bunt und detailliert oder komplex sind, lassen sich zum Beispiel nur schwer verkleinern.


Da es keine Einheitsgröße für Logos gibt, solltest du bei der Logoerstellung ein Programm nutzen, dass dein Logo verschiedenen Auflösungen erstellt, damit du es in jedem Kontext einsetzten kannst.


Den Logo sollte eine Vektorgrafik sein. Vektorgrafiken (SVG) haben die höchste Qualität und sind unbegrenzt skalierbar und können sofort an Designer oder Drucker gesendet werden. Für den Druck eignet sich eine Auflösung von 5.000px x 5.000px. PNG-Dateien haben transparente Hintergründe und eignen sich am besten für die Verwendung online.


Falls du dein Logo für Social Media nutzen willst, solltest du eine quadratische Variante erstellen, die nicht zu horizontal und nicht zu vertikal ist. Und wenn du so gar nicht weißt, wo du starten sollst empfehlen wir dir diesen Artikel: Logos designen – Der ultimative Guide mit Logo Tipps. Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem Logo.



Logo von The Cookie Cutter als Beispiel für skalierbares Logodesign


06. Ausbalanciert


Das menschliche Auge schätzt harmonisches Design und Proportionen und Balance gehören zu den wichtigsten Logoprnzipien.


Da dein Logo höchstwahrscheinlich aus mehreren Elementen besteht, solltest du dir gut überlegen, wie du sie zusammensetzt:

  • Symbol / Icon

  • Markenname

  • Slogan / Tagline

  • Rahmen, Linien, Schattierungen

  • Farben


Wichtig hierbei ist, dass die Gesamtgestaltung ästhetische ist, denn hier unterschieden sich wirklich gute Logos von mittelmäßigen Designs.


Dein Markenname sollte nicht zu lang sein (maximal 20 Zeichen). Wenn du ein Icon hast, das für deine Marke steht, sollten Name und Symbol optisch im Gleichgewicht stehen, also gleichwertig auffallend.


Wenn du einen Slogan oder eine Tagline in dein Logo integrieren willst, sollte die Schriftart kleiner sein als die deines Namens. Außerdem empfehlen wir dir, den Slogan unter Namen und Symbol anzubringen, sodass er optisch mehr in Hintergrund steht. Halte dich kurz, denn du hast wahrscheinlich keinen Platz für mehr als 25 - 30 Zeichen. Wir empfehlen außerdem, immer auch eine abgespeckte Version deines Logos ohne Slogan zu erstellen.


Dein Icon oder Symbol kann an verschiedenen Stellen im Logo angebracht werden:

Zentriert in der Logomitte; über, neben oder unter dem Markennamen oder schräg platziert.


Gib deinem Logo Platz zum Atmen und nutze Weißraum, um die einzelnen Elemente hervorzuheben. Das gilt für den Abstand zwischen Symbol und Namen, aber auch für den Einsatz von Rahmen und Linien.



Logo von Magic Systems als Beispiel für gut ausgerichtete Logoelemente


07. On-Brand


Erstelle ein Logo, das zu deiner Marke passt. Dies ist unserer Meinung nach die wichtigste Logoregel. Denn Branding und Identifikation sind wichtig für den Aufbau einer starken Marke.


Überlege dir, wofür du als Marke und Unternehmen stehst und versuche das in der Gestaltung deines Logos umzusetzen. Das Amazon-Logo mit Schriftzug und dem lächelnden Pfeil ist ein tolles Beispiel, wie das gelingen kann. Der Pfeil symbolisiert den schnellen und grenzenlosen Versand und das Lächeln spiegelt das freudige Gefühl wider, dass wir alle beim Erhalt eines Paketes empfinden.


Ein einheitlichen Branding kannst du nicht nur mit Namen und Symbol erzielen, sondern auch durch deine Logofarben beeinflussen. Such die Farben aus, die du vielleicht bereits auf deiner Website verwendest. Umgekehrt kannst du beim Erstellen deiner Homepage auch auf deine Logofarben zurückgreifen.



Nutze diese Logo Prinzipien, um ein tolles Logo zu designen


Einfachheit, Originalität, Zeitlosigkeit, Vielseitigkeit, Skalierbarkeit, Balance und On-Brand – Wie du gesehen hast, gibt es viele Logo Prinzipien und Gestaltungsregeln, die du im Logodesign beachten musst. Probiere verschiedene Varianten eines Logos aus, um zu sehen, was dir am besten gefällt und was am besten zu deiner Marke passt.


Wir hoffen, dass dich dieser Artikel inspiriert hat. Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem Logo.




Logo der Firma Wix

Alexandra Eger

Content-Managerin


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