Ein Logo selbst erstellen – Der ultimative Guide


Bild eines Logos auf einer grünen Verpackung

Wenn du mit deinem Unternehmen und deiner Marke erfolgreich sein möchtest, dann musst du vor allem dafür sorgen, dass sie wiedererkannt wird und in Erinnerung bleibt. Ein wirklich wichtiger Schritt, dies zu erreichen, ist das Erstellen eines eigenen Logos für dein Unternehmen.


Jedes große Unternehmen hat ein Logo, dass zu seinem Markenzeichen wird und somit die Marke nach Außen hin repräsentiert. Logos gehören somit zu den wichtigsten Bestandteilen des Corporate Designs. Heutzutage ist es auch für kleine und mittlere Unternehmen einfacher denn je, ihr eigenes Logo zu erstellen.


Wenn du dein eigenes Logo erstellen willst, dann haben wir hier einen kompletten Leitfaden für dich vorbereitet, der dich durch jeden einzelnen Schritt geleitet.



Was ist ein Logo?


Die wichtigste Frage sollten wir zuerst klären. Was ist überhaupt ein Logo? Ein Logo ist ein Markendesign, welches als Symbol für ein bestimmtes Unternehmen fungiert, es nach Außen hin repräsentiert und die Essenz, den Zwecks und die Persönlichkeit des Unternehmens in sich vereint. Ein Logo ist das Gesicht einer Marke und dient als wichtiger Identifikationsfaktor, den sich Menschen im Laufe der Zeit merken und wiedererkennen. Wenn ein Logo gut gestaltet ist, werden beim Betrachten sofort alle möglichen Assoziationen geweckt und mit der Marke in Verbindung gebracht.



Warum brauchst du ein Logo?


Das Logo ist meist das erste, was potenzielle Kund:innen von einer Marke zu sehen bekommen. Wie bei den meisten anderen Dingen auch, spielt hier der erste Eindruck eine entscheidende Rolle dafür, ob deine Leads entscheiden, ob sie deine Marke näher kennenlernen wollen. Daher ist es wichtig, dass dein Logo die Werte deiner Marke so kommuniziert, dass Menschen entscheiden können, ob deine Marke das erfüllt, wonach sie suchen, wenn sie sich für ein Produkt, ein Angebot oder eine Dienstleistung entscheiden.


So klein es auch sein mag, ein Logo spielt eine große Rolle bei der Vermarktung deines Unternehmens und deiner Marke. Dein fertiges Logo wird auf deinem gesamten Branding-Material erscheinen, wie deiner Website, Werbung, Broschüren, Visitenkarten, Webangeboten, Produkten (also deren Verpackungen) und Kommunikationsmitteln (wie E-Mail-Signatur und Briefpapier).


Ein Logo schafft Wiedererkennungswert und dient deinen Kund:innen als Referenzzeichen und erzeugt Interesse, Interaktion, Kundentreue und Markenidentität.


Logo der Marke Sophia Moore mit einem stilisierten Tiger auf verschiedenen Artikeln


Was macht ein gutes Logo aus?


Die meisten Aspekte deines Logos wirst du bei der Erstellung Schritt für Schritt entwickeln und entwerfen. Dennoch gibt es einige Gestaltungstipps im Logo Design, mit denen du dich vertraut machen solltest, bevor du mit beginnst, dein Logo zu designen.


  • Simpel: Weniger ist mehr, und Logos, die einfacher gestaltet sind, können oft besser wiedererkannt werden als komplexe Designs, die länger betrachtet werden müssen, um sie zu verstehen. Versuche also, ein Logo mit einer einfachen Botschaft zu entwerfen, mit der sich die Leute leicht verbinden können.


  • Repräsentativ: Ein Logo sollte so gestaltet werden, dass es die Hauptzielgruppe deiner Marke anspricht und deine Unternehmens-Werte repräsentiert. Stelle daher sicher, dass die Gestaltungselemente in deinem Logo zu deiner Branche passen.


  • Zeitlos: Obwohl sich dein Logo mit der Zeit verändert und anpasst, solltest du es so zeitlos wie möglich gestalten. So stellst du sicher, dass sein Wiedererkennungswert auch in der Zukunft erhalten bleibt. Vermeide es daher, zu sehr auf kurzlebige Trends zu setzen.


  • Vielseitig: Da dein Logo auf all deinen Marketingmaterialien zu sehen sein wird, sollte es möglichst vielseitig einsetzbar sein. Das bedeutet auch, dass es auch dann noch gut aussieht und leserlich ist, wenn es stark vergrößert oder verkleinert wird. Nur so bleibt der Wiedererkennungswert deines Logos auch erhalten.



Ein Logo designen


Wenn du dein Logo selber erstellen willst, dann brauchst du dafür natürlich das passende Tool, also einen Logo Maker. Mit dem Logo Maker von Wix kannst du dein Logo nicht nur selber designen, sondern auch vollständig anpassen und verändern. Natürlich kannst du auch einen professionellen Designer engagieren, der dein Logo für dich entwirft und erstellt.



Wie erstelle ich ein Logo?

Ein Logo erstellen in 10 Schritten:


1. Definiere deine Markenpersönlichkeit

2. Lasse dich inspirieren

3. Wähle die Art von Logo aus

4. Wähle deinen Designstil

5. Wähle deine Logofarben

6. Wähle eine Typografie

7. Erstelle dein Logo

8. Verfeinere dein Logo

9. Finalisiere dein Logo

10. Setze dein Logo richtig ein



01. Definiere deine Markenpersönlichkeit


Bevor du wichtige Designentscheidungen für deine Marke treffen kannst, ist es wichtig zu wissen, wofür deine Marke steht und was sie mithilfe deines Logos ausstrahlen soll. Kurzum, du musst deine Markenidentität bzw. deine oder -Markenpersönlichkeit definieren, bevor du ein Logo selber gestalten kannst.


Eine Markenpersönlichkeit ist im Wesentlichen der unverwechselbare Charakter deiner Marke, die sich unter anderem aus dem Ton der Marke sowie ihrem visuellen Erscheinungsbild zusammensetzt.


Sobald du dir wieder vor Augen führst, worum es bei deiner Marke geht und was sie einzigartig macht, wird es dir leichter fallen, ein Logo designen zu können, das zu ihr passt.


  • Warum hast du dein Unternehmen gegründet?

  • Für welche Werte steht dein Unternehmen und was ist dir wichtig?

  • Wodurch hebt sich dein Unternehmen von anderen ab?

  • Wie kannst du dein Unternehmen in drei Worten beschreiben?

  • Was sind die Hauptmerkmale deiner Zielgruppe?


Vor dem Hintergrund deiner Markenpersönlichkeit kannst du nun nicht nur dein Logo designen, sondern auch alle anderen Aspekte deines Unternehmens wie deine Website, geschriebene Inhalte und Marketingmaterialien etc. ausrichten.



02. Lasse dich inspirieren


Inspiration kann sowohl von außen als auch von innen kommen. Da die Suche nach geeigneter Inspiration oft ein schwieriger Teil des Designprozesses ist, haben wir dir hier ein paar Tipps zusammengestellt.


Versuche zuerst dir Inspiration von Außen zu holen, um deine eigene Kreativität anzuspornen. Dafür kannst du dich auf einschlägigen Blogs und Websites über Logo-Trends und moderne Logos informieren. Auch Plattformen wie Pinterest und Behance sind tolle Möglichkeiten, dich über Trends und langlebige Designs auf dem Laufenden zu halten.


Schaue dich bei deiner Konkurrenz um und recherchiere deine Mitbewerber:innen und deren Logos. So findest du heraus, was es bereits auf dem Markt gibt und was bei deiner Zielgruppe gut ankommt. Denke daran, dass du dich zwar von deiner Konkurrenz inspirieren lassen kannst aber gleichzeitig auch noch einzigartig genug sein musst, damit dein Logo nicht untergeht.


Um deine innere Inspiration klarer fassen zu können, kannst einige Zeit damit, deine Vision für das perfekte Logo zu brainstormen. Dazu empfehlen wir dir ein Moodboard zu erstellen und alle Ideen zu sammeln, die du für deine Marke als passend empfindest. Wir empfehlen dir auch Kolleg:innen, Freund:innen und Familie mit zurate zu ziehen und ihre Ideen anzuhören.


Wenn du deine Inspirationen gesammelt hast, kannst du damit beginnen nach und die Ideen herauszufiltern, die dir für dein Logo, deine Branche und deine Zielgruppe am besten erscheinen.



03. Wähle die Art von Logo aus


Wenn du ein Logo designen willst, dann solltest du dir darüber bewusst sein, dass es verschiedene Arten von Logos gibt. Damit meinen wir nicht den Designstil (dazu später mehr), sondern den Aufbau des Logos und was dieses enthält.



Wortmarke


Eine Wortmarke besteht nur aus Buchstaben, die in einer bestimmten Schriftart angezeigt werden. Diese Art von Logo würde also den Markennamen, Unternehmensnamen oder dessen Initialen beinhalten. Gute Beispiele für Wortmarken-Logos sind die Logos von Google und Coca-Cola, die lediglich auf Schrift und Buchstaben setzen. Wie du anhand dieser Marken sehen kannst, bedeutet dies keineswegs, dass daraus ein langweiliges Logo entsteht. Ganz im Gegenteil kannst du dich bei einer Wortmarke mit Farben und Schriftarten gern etwas mehr austoben. Wortmarken werden oft auch als Firmenschriftzug bezeichnet.


Logo von Gentelman's Barber Shop als Logo-Beispiel für eine Wortmarke


Bildmarke


Eine Bildmarke oder auch Logo-Symbol nutzt ein Symbol oder Zeichen und verzichtet dafür vollständig auf Worte und Buchstaben im Logo. Bekannte Beispiel sind hier zum Beispiel das Apple-Logo oder der Twitter-Vogel. Bei einer Bildmarke ist es wichtig, dass du ein “Bild” aussuchst, dass auch wirklich alles ausdrückt, was für deine Marke wichtig ist. Dies ist deshalb der Fall, da Bildmarken-Logos die Kraft der Sprache als Kommunikationsmittel nicht nutzen können.


Logo einer Prezel mit einer Gabel als Logo-Beispiel für eine Bildmarke


Wort-Bildmarke – die Kombination aus Wort- und Bildmarke


Viele Unternehmen kombinieren Schrift mit visuellen Symbolen zu einer Wort-Bildmarke. Für dein Unternehmen macht dies vielleicht gerade dann am meisten Sinn, wenn du noch keine große Bekanntheit erreicht hast. Marken wie Nike und Adidas haben zwar beide Elemente kombiniert, ihre Logos sind jedoch so ikonisch, dass wir sie auch verstehen, wenn wir nur das Symbol oder den Namen sehen.


Logo von Shake mit Schriftzug und Milchschake-Symbol als Logo-Beispiel für eine Wort-Bildmarke


Lettermarke


Ähnlich wie bei einer Wortmarke basiert ein Logo-Design mit Lettermarke (oder Monogramm) auf Typografie. Monogramme enthalten jedoch nur die Initialen eines Unternehmens. Oft werden hierfür 2 bis 4 Buchstaben verwendet. Eines der bekanntesten Beispiele ist hier sicherlich das BMW-Logo.


Logo von Capp mit Schriftzug und Symbol als Logo-Beispiel für eine Lettermarke


Abstrakte Logos


Abstrakte Logos sind eine Unterform der Bildmarke. Abweichend von der bildlichen Darstellung verwenden abstrakte Logos allerdings geometrische Formen, um ein wirklich einzigartiges Bild zu erschaffen. Abstrakte Logos sind daher wirklich einzigartig. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Pepsi-Logos.


Beispiel für ein Abstrakte Logos


Emblem


Ein Emblem-Logo ist ein sehr klassischer Logostil (dazu später mehr) und ist normalerweise so konzipiert, dass es ein Abzeichen, Siegel oder Wappen mit einem Text enthält. Obwohl solche Logos oft traditionell wirken, werden sie auch heute noch von verwendet und modernisiert. Das Starbucks-Logo und dessen Entwicklung ist ein gutes Beispiel für die Modernisierung eines Emblems.


Siegel-Logo con Vintage Car als Logo-Beispiel für ein Emblem


04. Wähle deinen Designstil


Nachdem du weißt, wofür deine Marke steht, was dein Logo ausdrücken soll und wovon du dich inspiriert fühlst, kannst du dich für eine Stilrichtung für dein Logo entscheiden. Viele verschiedene Elemente wirken im Logo zusammen und machen den Stil aus, dazu gehören Farben, Formen und Grafiken bis hin zur Typografie.


Klassische Logos sind zeitlos und bleiben länger relevant. Außerdem kannst du mit einem klassischen Logo möglicherweise eine breitere Zielgruppe anziehen. Mit einem klassischen Logo wirkt deine Marke bodenständig und beständig. Klassische Logos nutzen eine einfache Ästhetik ohne Schnickschnack und ausgefallene Farben.


Retro und Vintage-Logos eignen sich perfekt, um mit deiner Marke ein Gefühl von Tradition und Nostalgie zu vermitteln. Dies gelingt dir besonders dann, wenn deine Marke tatsächlich eine gewisse Tradition oder Geschichte hat. Retro und Vintage Logos nutzen oft gedeckte Farbtöne wie Schwarz und Weiß sowie einen leicht vergilbten Hintergrund und handgemachte Illustrationen und Schriften.


Moderne Logos sind häufig clean und minimalistisch gehalten. Um die zu erreichen, nutzen sie viel Weißraum und dezente Features und Linien. Dadurch wirken moderne Logos frisch, leicht und nicht überladen. Mit einem modernen Logo wirkt deine Marke zeitgemäß und modern.


Aminiertes Gif verschiedener Logho-Design-Stile


05. Wähle deine Logofarben


Farben besitzen eine enorme Kraft – je nach Farbe und Farbton kann denn Logo bei deinen Betrachter:innen verschiedene Emotionen auslösen. Generell empfehlen wir dir, die Farben deines Logos an deine Markenfarben anzupassen, falls diese bereits existieren. Wenn du zum ersten Mal über die richtigen Farben für deine Marke nachdenkst, dann solltest du deine Logofarben auf jeden Fall immer mit Bedacht wählen, sodass du einerseits die von dir gewünschten Gefühle bei deinen Kund:innen ansprichst und gleichzeitig die Wiedererkennbarkeit deiner Marke verbesserst.


Wie bei den meisten gestalterischen Elementen, gilt auch bei deinen Logofarben das Prinzip: weniger ist mehr. Damit dein Logo nicht zu unruhig ist, solltest du es nicht zu “bunt treiben” und zu viele Farben verwenden. In den meisten Fällen sind bis zu drei Farben ein guter Richtwert, aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, besonders dann, wenn du ein Wortmarken-Logo hast.


Auf unserem Blog findest du einen detaillierten Artikel zum Thema Logofarben in dem wir die Wirkung sämtlicher Farben in Logos genau beleuchten. Hier schon mal ein kurzer Überblick:


Rot ist eine Signalfarbe und wird mit Aufregung, Wut, Liebe und Leidenschaft assoziiert und passt besonders zu Marken, die herausstechen und laut auf sich aufmerksam machen wollen.


Orange kann eine leuchtende, erfrischende und verspielte Wirkung haben. Wenn man bedenkt, dass es auch eine warme Farbe ist, dann erinnert Orange auch an die untergehende Sonne.


Gelb ist ebenfalls eine Signalfarbe und wirkt fröhlich und sonnig.


Grün ist eine sehr vielseitige Farbe und wird meistens mit Natürlichkeit aber auch mit Medizin in Verbindung gebracht.


Blau ist nicht nur die Lieblingsfarbe der meisten Menschen, sondern auch eine der beliebtesten Farben im Logodesign. Sie ist vielseitig einsetzbar und strahlt Ruhe und Vertrauenswürdigkeit aus.


Lila wird meist von Produkten verwendet wird, die eine weibliche Zielgruppe ansprechen sollen. Tiefes Lila wirkt prunkvoll und elegant.


Pink ist eine sehr moderne Farbe (Millennial Pink) und kann als Magenta seriös oder in einem Neon-Ton verspielt und grell wirken.


Braun ist eine gemütliche Farbe und daher besonders bei Marken beliebt, die einen Vintage-Look haben.


Grau ist eine klassische Farbe, die Seriosität ausstrahlt.


Schwarz-Weiße Logos vermitteln eine gewisse Eleganz und können zu einem schlanken, minimalistischen Design passen.



Wenn du dich für mehr als eine Farbe entscheidest, wenn du dein Logo selbst erstellen willst, dann gibt es verschiedene Arten von Farbkombinationen, die du in Betracht ziehen kannst.


Monochrome Farbkombinationen bestehen aus einer Farbe, die in verschiedenen Tönen bzw. Sättigungen verwendet wird.


„Analoge” Farbkombinationen bestehen aus Farben, die im Farbkreis nebeneinander liegen.


Komplementärfarben sind solche, die sich im Farbkreis gegenüberliegen und in der gleichen Entfernung zum Mittelpunkt befinden.


„Triadische Farbkombinationen” nutzen drei Farben, die gleichmäßig auf dem Farbkreis positioniert sind.


„Tetradische Farbkombinationen” bestehen aus vier Farben, die alle im Farbkreis gleichmäßig voneinander entfernt sind.


Egal, für welche Farben und Farbkombinationen du dich beim Erstellen deines Logos entscheidest, das wichtigste ist, dass dein Firmenlogo konsistent bleibt und zu deiner Markenpersönlichkeit passt.



06. Wähle eine Typografie


Wenn dein Logo eine Wortmarke, Lettermarke oder Wort-Bildmarke ist, dann ist die Wahl der richtigen Schriftart für dein Logo ein wichtiger Teil der Logoerstellung. Im besten Fall wählst du deinen Font so, dass er zu deiner Marke passt und dein Logo harmonisch ergänzt und vervollständigt.


Genau wie deine Farben verstärkt die Schriftart die Persönlichkeit und Sichtbarkeit deines Logos. Obwohl es Hunderte verschiedene Schriftarten gibt, lassen sie sich alle mehr oder weniger in eine dieser vier Kategorien einteilen: Serifenschriften, Sans-Serif-Schriften, Script-Fonts und Akzidenzschrift (Display-Fonts).



Serifenschriften


Als Serifen bezeichnet man die kleinen Striche oder „Füße“ am Ende von Buchstaben. Zu den Serifenschriften gehören Times New Roman, Palatino, Baskerville, Bodoni und Garamond etc. Obwohl Serifenschriften vielseitig einsetzbar sind, passen sie am besten zu Logos und Marken, die klassisch, traditionell, elegant, Vintage oder altmodisch sind.



Sans-Serif-Schriften


Sans-Serif-Schriften verzichten auf die Striche am Ende von Buchstaben und wirken somit schlicht, geradlinig, simple und clean. Dies passt besonders gut zu modernen Marken die einen minimalistischen Look schätzen. Bekannte Vertreter der serifenlosen Schrift sind: Helvetica, Frutiger, Optima und Futura.



Script-Fonts


Script-Fonts sind auch als Schreibschrift bekannt und erinnern an Handgeschriebenes. Wenn du dich für eine Schreibschrift entscheidest, hast du die Auswahl zwischen schnörkeligen Fonts oder Kalligraphien. Zu den schönsten Schreibschriften gehören unserer Meinung nach: Oxford, Comic Sans MS und Lucida Handwriting.



Akzidenzschrift


Als Akzidenzschriften oder Display-Fonts bezeichnet man solche Typografien, die für Überschriften, Zeitungsköpfe, Plakate und Werbeanzeigen etc. verwendet werden. Es handelt sich hierbei um dekorative Schriftarten, die oft mehr Detail haben, stark stilisiert sind und dadurch auffallen. Eine solche Schrift kann deinem Logo einen ausgefallenen und poppigen Charakter verleihen.


Achte bei der Wahl deiner Schriftart immer darauf, dass dein Logo eine stimmige Gesamtkonstruktion ergibt und Font, Farbe und Symbol miteinander harmonisieren.



07. Erstelle dein Logo


Nachdem wir nun alle Elemente des Logodesigns genau unter die Lupe genommen haben, ist es an der Zeit, deinen Logo Maker zu öffnen und loszulegen. Die meisten Plattformen verwendet künstliche Intelligenz, um dich Schritt für Schritt durch den Prozess der Logogestaltung zu führen. Dieser beginnt damit, dass du ein paar Fragen zu deinem Firmennamen und deiner Markenidentität beantwortest und Präferenzen zu deinem Stil abgibst. Danach wird dir eine Auswahl an verschiedenen Logos erstellt, von denen du dir eines aussuchen kannst, das du weiter anpassen, bearbeiten und individualisieren möchtest.


Wenn du mit Grafikdesignern zusammenarbeitest, werden sie dir sicherlich ähnliche Fragen zu deinem Stil, deiner Marke und deiner Vision stellen, bevor sie dir einige Beispiele präsentieren.



08. Verfeinere dein Logo


Genau wie beim Erstellen einer Website brauchen manche Dinge einfach Zeit und Überlegung, genau so ist es auch beim Erstellen deines Logos. Nimm dir die Zeit, verschiedene Varianten deines Logos auszuprobieren und nutze die Tools deines Logo Makers, um das Layout anzupassen, die Farben zu variieren und die Typografie zu verändern.


Auch wenn dir dein Logo sofort im ersten Entwurf gut gefällt, empfehlen wir dir, verschiedene Versionen zu erstellen und nebeneinander zu betrachten, bevor du dich entscheidest.


Wenn du den Logo Maker von Wix nutzt, kannst du alle Elemente deines Logos so anpassen, wie es dir gefällt, aber immer wieder zur Ausgangsversion zurückkehren und Änderungen rückgängig machen.



09. Finalisiere dein Logo


Wenn du mit deinem Ergebnis zufrieden bist, kannst du dir das Feedback von anderen einholen und Kolleg:innen, Freund:innen und deine Familie nach ihrer Meinung fragen.

Falls du auf Social Media aktiv bist, kannst du auch dort eine kleine Umfrage starten und deine Follower:innen nach ihrer Meinung zu deinen Designs fragen. Versuche hierfür ein paar Optionen bereitzustellen und lade zum Abstimmen ein.


Zu guter Letzt musst du nur noch deine Ergebnisse abwägen und ein Logo-Design auswählen, dass sowohl dein Publikum anspricht als auch deine Vision erfüllt und zu deiner Marke passt.


Dein finales Logo sollte folgende Aspekte erfüllen:


  • Es sollte erkennbar sein, was auf dem Logo dargestellt ist.

  • Es sollte in Sekundenschnelle deine Markenbotschaft (oder zumindest Teile davon) kommunizieren.

  • Ist dein Logo simpel und einprägsam?

  • Ist es vielseitig einsetzbar? Sieht dein Logo auf allen Hintergründen und Plattformen (Website, Visitenkarten, Broschüren etc.) gut aus?

  • Dein Logo sollte zeitlos sein und auch noch in mehreren Jahren zu dir, deiner Marke und deinem Unternehmen passen und (einigermaßen) modern sein.

  • Hebt sich dein Logo von deiner Konkurrenz ab?

  • Passt es in deine Branche?

  • Spricht es deine Zielgruppe an?


Verschiedene Varianten eines Logos die mit dem Wix Logo Maker erstellt wurden


10. Setzte dein Logo richtig ein


Wenn du dein finales Logo erstellt hast, kannst du es als hochwertige Bilddateien herunterladen. Wir empfehlen dir eine PNG- und JPG-Dateien, da sich diese gut auf deine Website und auf Social-Media hochladen lassen. Eine Vektordatei (SVG oder PDF) ermöglicht eine höhere Skalierbarkeit und stellt die Qualität des Bildes deines Logos in jeder Größe und über alle gedruckten Materialien hinweg sicher. Übrigens empfehlen wir dir, immer auch eine Negativversion (umgekehrte Farben) deines Logos sowie eine farblose Version zu erstellen.


Ist dein Logo heruntergeladen kannst du es zu all deinen Marketingmaterialien hinzufügen. Dazu gehört in erster Linie deine eigene Website, deine Produktverpackungen (falls vorhanden), Visitenkarten, Broschüren, Flyer, Briefkopf, E-Mail-Signatur und so weiter. Wenn du möchtest, kannst du dein Logo auch als Favicon verwenden.


Dein Logo wird dir zukünftig immer dann als Orientierungshilfe und Design-Richtlinie dienen, wenn es darum geht, neue Materialien für dein Unternehmen zu erstellen. Zum Beispiel kannst du deine Logofarben auf deiner Website aufgreifen.




Alexandra Eger

Redakteurin




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