Logos designen – Der ultimative Guide mit Logo Tipps


Bild eines Logos auf einer grünen Verpackung

Dieser Beitrag wurde am 27. Januar 2022 für dich aktualisiert.



Was haben erfolgreiche Marken gemeinsam? Richtig, ein Logo, dass sie repräsentiert und dir im Gedächtnis geblieben ist. Ein gutes Logo bleibt nicht nur in Erinnerung, sondern kommuniziert die Stärken eines Unternehmens und hilft dabei, Kund:innen zu gewinnen und zu binden.


Doch wie erstelle ich ein Logo?


Dank neuer Technologie können heute nicht nur Designer:innen effektive Logos designen, sondern auch jedes Unternehmen und Privatpersonen ein eigenes Logo erstellen. Gute und effektive Logo Gestaltung ist nicht immer einfach. Damit dir dieser wichtige Designschritt so leicht fällt wie möglich, haben wir dir diesen Guide mit den besten Logo Tipp zusammengestellt.


In diesem Artikel lernst du, wie du dein eigenes Logo planen, erstellen und gekonnt einsetzen kannst – und das in nur 5 verständlichen Schritten.



Logos designen: in 5 Schritten zum eigenen Logo


1. Verstehe die Bedeutung von Logos

2. Plane die Logo Gestaltung

3. Designe dein Logo

4. Erstelle dein Logo selbst

5. Setzte dein Logo richtig ein

Fazit: Logos designen ist einfacher, als gedacht




01. Verstehe die Bedeutung von Logos


1.1 Warum brauchst du ein tolles Logo?

1.2 Was macht ein gutes Logo aus?



1.1 Warum brauchst du ein tolles Logo?


Wie bei so viele Dingen im Leben zählt der erste Eindruck auch, wenn es darum geht, Kund:innen zu werben – und das Logo ist dabei oft das Erste, was Menschen von deiner Marke zu sehen bekommen.


So klein es auch sein mag, ein Logo spielt eine große Rolle bei der Vermarktung deiner Firma und wird auf allen Branding-Materialien erscheinen: deiner Website, Broschüren, Visitenkarten, Produkten, Briefköpfen und E-Mails. Somit schaffst du Wiedererkennungswert und baust Kundentreue auf.


Schönheit und Ästhetik sind bei der Logo Gestaltung zwar wichtig, aber mindestens genauso wichtig ist, dass dein Logo die Werte und Persönlichkeit deiner Marke widerspiegelt. Im Idealfall vermittelt dein Logo auch eine Idee davon, welche Produkte oder Dienstleistungen du anbietest.


Kurz gesagt: Dein Logo ist dafür verantwortlich, welches Bild sich potenzielle Neukunden von deiner Firma machen und ob sie entscheiden, ob deine Marke die richtige für sie ist. Daher sollte dein Logodesign so großartig und überzeugend wie möglich sein. Lies weiter, um genau das zu erreichen.


Logo der Marke Sophia Moore mit einem stilisierten Tiger auf verschiedenen Artikeln


1.2 Was macht ein gutes Logo aus?


Dein Logo soll zu einem langlebigen Begleiter deiner Marke werden, von gelegentliche Updates mal abgesehen. Damit dein Logo dieser wichtigen Anforderung gerecht wird, kannst du diese Logo Tipps und Gestaltungsregeln beachten:


  • Simple Logos haben einen höheren Wiedererkennungswert und können besser gelesen werden. Weniger ist mehr – versuche also ein Logo mit einer einfachen Botschaft zu entwerfen.

  • Repräsentative Logos sprechen deine Zielgruppe an, passen zu deiner Branche und vermitteln die Werte deiner Marke.

  • Zeitlose Logos können mit deinem Unternehmen wachsen und bleiben auch dann noch aktuell, wenn sich dein Angebot erweitert oder Logo-Trends sich verändern.

  • Vielseitige Logos sehen auf all deinen Materialien gut aus, egal ob sie stark verkleinert als Favicon oder vergrößert auf einem Plakat abgebildet werden.



02. Plane die Logo Gestaltung


2.1 Definiere deine Markenpersönlichkeit

2.2 Kenne deine Zielgruppe

2.3 Lasse dich inspirieren



2.1 Definiere deine Markenpersönlichkeit


Bevor du wichtige Designentscheidungen für deine Marke treffen kannst, solltest du wissen, wofür deine Marke steht und was sie mithilfe deines Logos ausstrahlen soll. Hierfür solltest du deine Markenidentität bzw. Markenpersönlichkeit definieren. Das ist im Wesentlichen der unverwechselbare Charakter deiner Marke, der sie von anderen unterscheidet. Hierzu gehören die Stärken, Besonderheiten, Werte, der Ton und die Merkmale deines Unternehmens.



2.2 Kenne deine Zielgruppe


Dein Logo ist ein wichtiger Berührungspunkt zwischen dir und deinen Kund:innen. Daher sollte es so gestaltet sein, dass sich deine Zielgruppe auch tatsächlich davon angesprochen fühlt und dich daher für deine Marke entscheidet.


Ein gutes Zielgruppenverständnis ist also ein Schlüsselfaktor bei der Logo Gestaltung, denn nicht jeder fühlt sich vom gleichen Designstil angesprochen. Wenn Leute, die eine Unternehmensberatung buchen wollen, zu deiner Zielgruppe gehören, dann fühlen sie sich vielleicht eher von einem seriösen Schriftlogo in Blau als von einem pinken Maskottchen angesprochen.



2.3 Lasse dich inspirieren


Ebenso wichtig wie das Kennen deiner Zielgruppe ist es, dir Inspiration in deiner Branche, deiner Konkurrenz und in der weiten Welt zu holen. Am besten erstellst du dafür ein Moodboard, auf dem du alle Ideen und Inspirationen sammelst.


Indem du dich bei anderen Firmen in deiner Branche umschaust, kannst du herausfinden, welche Art von Logos angesagt ist und was aus der Reihe sticht. Das Gleiche gilt natürlich auch für deine Konkurrenz, denn die Chancen liegen gut, dass sie sich bei der Logo Gestaltung über ähnliche Dinge informiert hat. Dein eigenes Logo kann an deine Konkurrenz angelehnt sein, sollte sich aber deutlich genug unterscheiden, um Verwechslungen zu vermeiden.


Auch abseits deiner Branche findest du berühmte Logos, von denen du dir etwas abschauen kannst und Pinterest, Behance und Instagram sind tolle Möglichkeiten, dich über Trends und langlebige Designs auf dem Laufenden zu halten.





03. Designe dein Logo


Nach der Planung folgt die Umsetzung – es ist also an der Zeit, dein Logo zu designen. Alle Voraussetzungen dafür sind bereits gegeben: Du fühlst dich inspiriert, weißt, was dein Logo vermitteln soll und was bei deiner Zielgruppe gut ankommt. Dann kannst du dich jetzt mit der Farben, Formen und Typografie deines Logos beschäftigen.


3.1 Wähle deinen Stil

3.2 Entscheide dich für einen Logotyp

3.3 Kombiniere deine Logofarben

3.4 Achte auf die Typografie

3.5 Skizziere deine Logoform



3.1 Wähle deinen Stil


In einem Logo wirken viele Elemente zusammen, die den Designstil definieren und die generelle Ästhetik deines Logos bestimmen.


Klassische Logos sind zeitlos, denn mit einem klassischen Design bleibt nicht nur dein Logo, sondern auch deine Marke länger modern und relevant. Hierfür werden oft reine Schriftlogos erstellt, was sich auch dafür eignet, eine breitere Zielgruppe anzusprechen. Klassische Logos lassend eine Marke solide, beständig und bodenständig wirken.





Moderne Logos sind häufig clean und minimalistisch gehalten. Sie nutzen viel freie Flächen (Weißraum), dezente Features wie serifenlose Schriftarten gepaart mit geometrische Formen und gerade Linien. Dadurch wirken moderne Logos frisch, leicht und nicht zu überladen. Deiner Marke kannst du durch ein modernes Logo einen zeitgemäßen und modernen Look verpassen.





Retro und Vintage-Logos eignen sich perfekt, um mit deiner Marke ein Gefühl von Tradition und Nostalgie zu vermitteln. Das gelingt am besten durch dir Verwendung von Emblemen, gedeckten Farben sowie Illustrationen und traditionelle Typografien.



Vintage.Logo der Marke Partners in Crime mit Handschlag
Logo erstellt von Steve Wolf mit Wix


3.2 Entscheide dich für einen Logotyp


Vielleicht ist dir bereits aufgefallen, dass es 9 Logotypen gibt, die sich im Aufbau unterscheiden. Zusätzlich zum Designstil deines Logos kannst du einen dieser Logotypen wählen, wenn du dein Logo designst.



Wortmarke


Bei Wortmarkenlogos bzw. Schriftlogos wird der Marken- oder Firmennamen in einer bestimmten Schriftart abgebildet. Diese Logos enthalten keine Bilder oder Symbole und lassen auf den ersten Blick erkennen, um welche Marke es sich handelt. Bei einer Wortmarke kannst du dich mit Farben und Schriftarten austoben, um deinem Logo das gewisse Etwas zu geben.


Logo von Gentelman's Barber Shop als Logo-Beispiel für eine Wortmarke


Bildmarke


Eine Bildmarke oder auch Logo-Symbol nutzt ein Symbol oder Zeichen und verzichtet dafür vollständig auf Worte und Buchstaben im Logo. Bei dieser Art von Logo ist es wichtig, dass du ein Symbol aussuchst, dass auch wirklich alles ausdrückt, was für deine Marke wichtig ist.



Logo einer Prezel mit einer Gabel als Logo-Beispiel für eine Bildmarke


Wort-Bildmarke – die Kombination aus Wort- und Bildmarke


Viele Unternehmen kombinieren Schrift mit visuellen Symbolen zu einer Wort-Bildmarke. Für dein Unternehmen macht dies vielleicht gerade dann am meisten Sinn, wenn du noch keine große Bekanntheit erreicht hast. Marken wie Nike und Adidas haben zwar beide Elemente kombiniert, ihre Logos sind jedoch so ikonisch, dass wir sie auch verstehen, wenn wir nur das Symbol oder den Namen sehen.



Logo von Shake mit Schriftzug und Milchschake-Symbol als Logo-Beispiel für eine Wort-Bildmarke


Lettermarke


Ähnlich wie bei einer Wortmarke basiert ein Logo-Design mit Lettermarke (oder Monogramm) auf Typografie. Monogramm-Logos enthalten nur die Initialen eines Unternehmens, also 2 bis 4 Buchstaben.



Logo von Capp mit Schriftzug und Symbol als Logo-Beispiel für eine Lettermarke


Letterform


Ein Letterform-Logo ist ebenfalls ein schriftbasiertes Logo. Sie besteht jedoch, anders als das Monogramm, lediglich aus einem einzigen Buchstaben – meistens ist das der Anfangsbuchstabe des Markennamens. Wenn du dich für eine Letterform entscheidest, empfehlen wir dir, eine zusätzliche Version deines Logos mit deinem vollständigen Firmennamen zu erstellen.



Letterform logo mit einem & Symbol


Abstrakte Logos


Abstrakte Logos sind eine Unterform der Bildmarke. Abweichend von der bildlichen Darstellung verwenden abstrakte Logos allerdings geometrische Formen, um ein wirklich einzigartiges Bild zu erschaffen. Abstrakte Logos sind daher wirklich einzigartig. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Pepsi-Logos.



Beispiel für ein Abstrakte Logos


Maskottchen


Maskottchen-Logos beinhalten illustrierten Charakteren, die als „Botschafter“ für deine Marke fungieren. Du kannst fiktiven Kreaturen oder echten Menschen als Maskottchen verwenden, solange sie die Identität deiner Marke widerspiegeln.



Hund mit Kopfhörern als Beispiel für ein maskottchen logo


Emblem


Das Emblem kombiniert symbolische Bilder und Schriftzüge und setzt sie zu kunstvollen Designs mit traditionellem Flair zusammen. Diese Logos werden auch als Wappen, Abzeichen oder Siegel bezeichnet und vermittelt einer Marke ein eindrucksvolles Gefühl.



Siegel-Logo con Vintage Car als Logo-Beispiel für ein Emblem


Dynamische Logos


Dynamische Logos sind eine Anomalie unter den Logo Arten, denn wo es bei den meisten Logos um Beständigkeit und Konsistenz geht, passen sich dynamische Logos dem Kontext an, in dem sie verwendet werden. Das macht sie zu einem der vielseitigsten Logotypen, die es gibt.



Beispiel für ein dynamisches Logo


3.3 Kombiniere deine Logofarben


Farben besitzen eine enorme Kraft und sind mit dafür verantwortlich, welche Gefühle und Emotionen dein Logo auslöst. Sie vermitteln außerdem die Werte deiner Marke und wofür deine Firma steht. Daher ist es wichtig, dass du deine Logofarben mit Bedacht wählst und kombinierst, sodass du einerseits die von dir gewünschten Gefühle ansprechen und gleichzeitig die Wiedererkennbarkeit deiner Marke verbessern.



Rot ist eine Signalfarbe und wird mit Aufregung, Wut, Liebe und Leidenschaft assoziiert und passt besonders zu Marken, die herausstechen und laut auf sich aufmerksam machen wollen.


Orange kann eine leuchtende, erfrischende und verspielte Wirkung haben. Wenn man bedenkt, dass es auch eine warme Farbe ist, dann erinnert Orange auch an die untergehende Sonne.


Gelb ist ebenfalls eine Signalfarbe und wirkt fröhlich und sonnig.


Grün ist eine sehr vielseitige Farbe und wird meistens mit Natürlichkeit, aber auch mit Medizin in Verbindung gebracht.


Blau ist nicht nur die Lieblingsfarbe der meisten Menschen, sondern auch eine der beliebtesten Farben im Logodesign. Sie ist vielseitig einsetzbar und strahlt Ruhe und Vertrauenswürdigkeit aus.


Lila wird überwiegend von Produkten verwendet, die eine weibliche Zielgruppe ansprechen sollen. Tiefes Lila wirkt prunkvoll und elegant.


Pink ist eine sehr moderne Farbe (Millennial Pink) und kann als Magenta seriös oder in einem Neon-Ton verspielt und grell wirken.


Braun ist eine gemütliche Farbe und daher besonders bei Marken beliebt, die einen Vintage-Look haben.


Grau ist eine klassische Farbe, die Seriosität ausstrahlt.


Schwarz-Weiße Logos vermitteln eine gewisse Eleganz und können zu einem schlanken, minimalistischen Design passen.



Bei der Kombination deiner Farben, solltest du darauf achten, dass das Design nicht zu bunt wird. Generell empfehlen wir dir daher, nicht mehr als 3 - 4 verschiedene Farben bei deiner Logo Gestaltung zu verwenden.



Monochrome Farbkombinationen bestehen aus einer Farbe, die in verschiedenen Tönen bzw. Sättigungen verwendet wird.


„Analoge” Farbkombinationen bestehen aus Farben, die im Farbkreis nebeneinander liegen.


Komplementärfarben sind solche, die sich im Farbkreis gegenüberliegen und in der gleichen Entfernung zum Mittelpunkt befinden.


„Triadische Farbkombinationen” nutzen drei Farben, die gleichmäßig auf dem Farbkreis positioniert sind.


„Tetradische Farbkombinationen” bestehen aus vier Farben, die alle im Farbkreis gleichmäßig voneinander entfernt sind.



Aminiertes Gif verschiedener Logho-Design-Stile


3.4 Achte auf die Typografie


Solltest du dich bei deiner Logo Gestaltung für einen Logotyp mit Schrift entscheiden, musst du natürlich eine von vielen Logoschriften für deine Marke entscheiden.


Genau wie deine Farben verstärkt die richtige Typografie die Persönlichkeit und Sichtbarkeit deines Logos. Obwohl es Hunderte verschiedene Schriftarten gibt, lassen sie sich alle mehr oder weniger in eine dieser vier Kategorien einteilen.


Serifenschriften


Als Serifen bezeichnet man die kleinen Striche oder „Füße“ am Ende von Buchstaben. Zu den Serifenschriften gehören Times New Roman, Palatino, Baskerville, Bodoni und Garamond etc. Obwohl Serifenschriften vielseitig einsetzbar sind, passen sie am besten zu Logos und Marken, die klassisch, traditionell, elegant, Vintage oder altmodisch sind.



Sans-Serif-Schriften


Sans-Serif-Schriften verzichten auf die Striche am Ende von Buchstaben und wirken somit schlicht, geradlinig, simple und clean. Dies passt besonders gut zu modernen Marken, die einen minimalistischen Look schätzen. Bekannte Vertreter der serifenlosen Schrift sind: Helvetica, Frutiger, Optima und Futura.



Script-Fonts


Script-Fonts sind auch als Schreibschrift bekannt und erinnern an Handgeschriebenes. Wenn du dich für eine Schreibschrift entscheidest, hast du die Auswahl zwischen schnörkeligen Fonts oder Kalligrafien. Zu den schönsten Schreibschriften gehören unserer Meinung nach: Oxford, Comic Sans MS und Lucida Handwriting.



Akzidenzschrift


Als Akzidenzschriften oder Display-Fonts bezeichnet man Typografien, die für Überschriften, Zeitungsköpfe, Plakate und Werbeanzeigen etc. verwendet werden. Es handelt sich um dekorative Schriftarten, die oft mehr Detail haben, stark stilisiert sind und dadurch auffallen. Eine solche Schrift kann deinem Logo einen ausgefallenen und poppigen Charakter verleihen.


Achte bei der Wahl deiner Schriftart immer darauf, dass dein Logo eine stimmige Gesamtkonstruktion ergibt und Font, Farbe und Symbol miteinander harmonisieren.



Logo mit Auge und lächelndem Mund und Aufschrift Hypoallergenix eye makeup


3.5 Skizziere deine Logoform


Du kannst die Designphase deiner Logo Gestaltung damit abschließen, dich für die Form zu entscheiden, die dein Logo haben soll. Formen spielen eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung und können deine Firma ernst, freundlich, verspielt, innovativ, wissenschaftlich, künstlerisch oder traditionell wirken lassen.



Weiche und runde Formen


Kreise und Ovale haben kulturell eine wichtige Bedeutung. Sie stehen für Ganzheit, Zusammenhalt und Abgeschlossenheit und können dein Logo weich abgerundet und sanft erscheinen lassen.



Quadratisch und rechteckige Formen


Menschen lieben Symmetrie und somit auch rechte Winkel und gerade Linien. Quadratische und rechteckige Elemente lassen dein Logo seriös, präzise und zuverlässig wirken.



Dreieckige Logos


Kulturell stehen Dreiecke oft für Männlichkeit oder Weiblichkeit, je nachdem, ob die Spitze nach oben oder unten zeigt. Sie werden oft genutzt, um stilisierte Berge darzustellen. Auf der Seite liegend erinnern sie an eine Pfeilspitze und wirken somit dynamischer, als Quadrate und Rechtecke.



Organische Formen


Organische Formen wie geschwungene Linien, Blätter, Tiere oder Blumen sind von der Natur inspiriert und lassen ein Logo somit harmonisch, natürlich, erdig und weich wirken.



Spiralförmige Logos


Spiralen kommen weniger oft bei der Logo Gestaltung zum Einsatz. Sie können hypnotisierend, fließend und beruhigend wirken und dein Logo interessanter machen.



Logos mit horizontalen Linien


Horizontale Linien sind vielseitig. Sie können einerseits b​​odenständig und erdend wirken, aber auch dynamisch sein und ein Gefühl von Bewegung und Schnelligkeit vermitteln.



Logos mit vertikalen Linien


Vertikale Linien erscheinen oft kraftvoll und aufrecht und kommunizieren Stärke und Standfestigkeit.



Egal, für welche Form du dich entscheidest, du kannst sie entweder dazu einsetzten, dein Logo zu umrahmen, oder sie als kleine Details in dein Logodesign integrieren.



04. Erstelle dein Logo selbst



Deine wichtigste Aufgabe besteht nun darin, alle Designelemente zusammenzubringen und dein Logo zu erstellen. Am besten nutzt du dafür einen Logo Maker, der dir den Gestaltungsprozess vereinfacht und dir alle Designfreiheiten bietest, die du brauchst.


Die meisten solcher Logo Maker Programme verwendet künstliche Intelligenz, um dich Schritt für Schritt durch den Prozess zu führen.

  • Du beginnst damit, paar Fragen zu deiner Firma und Marke zu beantworten und gibst den Firmennamen sowie Designpräferenzen an.

  • Auf deinen Angaben basierend wird dir dann eine Auswahl von Logos erstellt.

  • Suche dir das Design aus, das dir am besten gefällt und passe es an, um dein Logo noch mehr zu individualisieren.

  • Mit Logo Maker von Wix nutzt, kannst du alle Elemente deines Logos so anpassen, wie es dir gefällt, aber immer wieder zur Ausgangsversion zurückkehren und Änderungen rückgängig machen.


Wenn du mit einer Designagentur zusammenarbeitest, werden sie dir sicherlich ähnliche Fragen zu deinem Stil, deiner Marke und deiner Vision stellen, bevor sie dir einige Beispiele präsentieren.


Nimm dir Zeit, um verschiedene Varianten deines Logos zu designen, das Layout zu verändern, Farben zu variieren und die Typografie zu verändern. Mit der Zeit wirst du merken, welche Richtung du einschlagen willst und was am besten zu deiner Marke passt.


Sobald du mit deinem Ergebnis zufrieden bist, kannst du dir das Feedback von Kolleg:innen, Freund:innen und deine Familie einholen. Du kannst auch auf Social Media eine kleine Umfrage starten und deine Follower:innen nach ihrer Meinung zu deinen Logo Designs fragen. Versuche hierfür ein paar Optionen bereitzustellen und lade zum Abstimmen ein.



Finalisiere dein Logo


Dein finales Logo sollte folgende Aspekte erfüllen:


  • Es sollte erkennbar sein, was auf dem Logo dargestellt ist.

  • Es sollte in Sekundenschnelle deine Markenbotschaft (oder zumindest Teile davon) kommunizieren.

  • Ist dein Logo simpel und einprägsam?

  • Ist es vielseitig einsetzbar? Sieht dein Logo auf allen Hintergründen und Plattformen (Website, Visitenkarten, Broschüren etc.) gut aus?

  • Dein Logo sollte zeitlos sein und auch noch in mehreren Jahren zu dir, deiner Marke und deinem Unternehmen passen und (einigermaßen) modern sein.

  • Hebt sich dein Logo von deiner Konkurrenz ab?

  • Passt es in deine Branche?

  • Spricht es deine Zielgruppe an?



05. Setzte dein Logo richtig ein



Wenn du dein finales Logo erstellt hast, kannst du es als hochwertige Bilddateien herunterladen. Wir empfehlen dir eine PNG- und JPG-Dateien, da sich diese gut auf deine Website und auf Social-Media hochladen lassen. Eine Vektordatei (SVG oder PDF) ermöglicht eine höhere Skalierbarkeit und stellt die Qualität des Bildes deines Logos in jeder Größe und über alle gedruckten Materialien hinweg sicher. Übrigens empfehlen wir dir, immer auch eine Negativversion (umgekehrte Farben) deines Logos sowie eine farblose Version zu erstellen.



Logo design auf verschiedenen Materialien im Style guide


Fazit: Logos designen ist einfacher, als gedacht



Fassen wir die 5 Schritte der Logo Gestaltung noch einmal zusammen.

Zuerst solltest du verstehen, warum du ein Logo brauchst und was ein gutes Logo ausmacht. Danach kannst du mit der Planung deines Logos beginnen, indem du deine Marke definierst, deine Zielgruppe absteckst und dir Inspiration suchst. Auf die Planung folgt endlich die Umsetzung, also wähle einen Logostil und Logotyp und entscheide sich für Form, Farbe und Schriftart.



Wenn du es bis zum Ende dieses Artikels geschafft hast, bist du bereits fast Expert:in auf dem Gebiet der Logo Gestaltung. Jetzt fehlt nur noch der letzte Schritt, besuche den Wix Logo Maker uns erstelle dein eigenes Firmenlogo. Danach musst du es nur noch gezielt auf deiner Website und in all deinen Marketingmaterialien einsetzten.


Wir wünschen dir viel Spaß.




Alexandra Eger

Content-Managerin




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