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Domain verkaufen: So verkaufst du deine Domain erfolgreich & gewinnbringend

  • Autorenbild: Vanessa Roth
    Vanessa Roth
  • vor 20 Minuten
  • 6 Min. Lesezeit

Domain kaufen oder verkaufen Symbolbild mit schwebenden Domain-Endungen (.net, .com, .de) und Symbole auf blauem Hintergrund, orangefarbene Akzente.

Du hast eine Domain registriert, die du vielleicht für ein früheres Projekt genutzt hast oder die einfach so in deinem Konto schlummert – aber wusstest du, dass sie für jemand anderen pures Gold wert sein könnte? Viele Domains sind mehr als nur eine Web-Adresse; sie sind wertvolle digitale Grundstücke. Vielleicht fragst du dich: „Kann ich damit wirklich Geld verdienen?“ Die Antwort ist ein klares Ja!


Der Verkauf einer Domain kann eine clevere Möglichkeit sein, aus ungenutztem digitalen Besitz Kapital zu schlagen. Doch wie gehst du das Ganze an, ohne den Überblick zu verlieren? In dieser praktischen Anleitung zeigen wir dir, wie du den Wert deiner Domain einschätzt, den richtigen Käufer findest und den Verkauf sicher und gewinnbringend abschließt.





Domain kaufen




Übersicht: Was du wissen musst


  • Domains können wertvoll sein: Besonders kurze, einprägsame oder generische Namen sind gefragt.


  • Die richtige Bewertung ist entscheidend: Ein realistischer Preis ist der Schlüssel zum Erfolg.


  • Es gibt viele Verkaufswege: Domain-Marktplätze, Auktionsplattformen oder der direkte Verkauf sind gängige Optionen.


  • Vorbereitung ist alles: Ein sauberer und sicherer Transfer schützt sowohl dich als auch den Käufer.





01. Warum Domains verkaufen?


Es gibt viele gute Gründe, warum der Verkauf einer Domain eine lohnende Idee sein kann. Vielleicht erkennst du dich in einem dieser Szenarien wieder:


  • Du nutzt sie nicht mehr: Eine Domain, die ungenutzt bleibt, verursacht nur geringe jährliche Kosten, aber warum solltest du sie behalten, wenn du sie nicht brauchst? Ein Verkauf macht Schluss mit dem Aufwand.


  • Potenzielle Wertsteigerung: Hast du eine Domain mit einem generischen Begriff wie fahrrad-berlin.de oder einem kreativen Markennamen registriert? Solche Domains können im Wert steigen, besonders wenn die Nachfrage in der entsprechenden Nische wächst.


  • Domain-Investment: Manche Menschen handeln gezielt mit Domains, ähnlich wie mit Aktien oder Immobilien. Sie kaufen vielversprechende Namen günstig ein und verkaufen sie später mit Gewinn. Das nennt man auch „Domain-Flipping“.


  • Zusätzliche Einnahmequelle: Ein erfolgreicher Domain-Verkauf kann dir eine nette Summe einbringen, die du in neue Projekte oder dein Hauptgeschäft investieren kannst.





02. Welche Domains sind beim Verkauf besonders gefragt?


Nicht jede Domain ist ein Goldgräber. Bestimmte Eigenschaften machen eine Domain für Käufer besonders attraktiv und wertvoll:


  • Kurz, generisch und leicht zu merken: Namen wie versicherung.com oder urlaub.de sind extrem wertvoll, weil sie kurz, einprägsam und selbsterklärend sind.


  • Beliebte Endungen (TLDs): Domains mit den Endungen .com und .de (in Deutschland) sind am begehrtesten und erzielen in der Regel die höchsten Preise.


  • Marken- oder Keyword-Domains: Eine Domain, die einen bekannten Markennamen oder ein relevantes Keyword mit hohem Suchvolumen enthält, ist für Unternehmen sehr interessant.


  • Domains mit bestehendem Traffic oder Backlinks: Wenn deine Domain bereits Besucher anzieht oder über hochwertige Verlinkungen von anderen Seiten verfügt, hat sie einen echten SEO-Vorteil, für den Käufer bereit sind zu zahlen.


  • Eine saubere Domain-Historie: Domains, die nie für Spam oder unseriöse Aktivitäten genutzt wurden und nicht auf Blacklists stehen, sind vertrauenswürdiger und leichter zu verkaufen.


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03. Domain-Wert ermitteln – worauf du achten musst


Die größte Herausforderung beim Domain-Verkauf ist es, einen realistischen Preis festzulegen. Ein zu hoher Preis schreckt Käufer ab, ein zu niedriger lässt dich Geld verlieren. Nutze diese Faktoren, um eine fundierte Domain-Bewertung vorzunehmen:


  • Länge und Schreibweise: Je kürzer und einfacher der Name, desto besser. Bindestriche oder Zahlen senken den Wert tendenziell.


  • Die TLD: Eine .com-Domain ist in der Regel mehr wert als eine .info-Domain. Eine .de-Domain ist im deutschsprachigen Raum sehr stark.


  • Alter der Domain: Ältere Domains, die durchgehend registriert waren, können bei Suchmaschinen ein höheres Vertrauen genießen.


  • Suchvolumen und Marktnachfrage: Wie oft wird nach dem Keyword in deiner Domain gesucht? Gibt es viele Unternehmen in dieser Nische, die an dem Namen interessiert sein könnten?


  • Vergleichbare Verkäufe: Recherchiere, für welche Preise ähnliche Domains in der Vergangenheit verkauft wurden. Plattformen wie NameBio können hier Aufschluss geben.


  • Reputation: Prüfe, ob die Domain in der Vergangenheit negativ aufgefallen ist. Ein sauberer Verlauf ist ein Muss.



Hier findest du unsere Domain Endungen Liste.



04. Verkaufsmöglichkeiten für Domains


Es gibt verschiedene Wege, deine Domain an den Mann oder die Frau zu bringen. Jede Option hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.


  • Domain-Marktplätze: Plattformen wie Sedo oder Afternic sind die bekanntesten Marktplätze. Du stellst deine Domain dort ein und erreichst ein globales Publikum von potenziellen Käufern. Die Plattform kümmert sich oft um die sichere Zahlungsabwicklung und den Transfer.


  • Domain-Auktionsplattformen: Bei Auktionsseiten wie Flippa oder GoDaddy Auctions kannst du deine Domain versteigern lassen. Das kann bei sehr begehrten Namen zu einem Bieterwettstreit und einem höheren Preis führen.


  • Private Verkaufsangebote: Du kannst auch proaktiv auf potenzielle Käufer zugehen. Finde Unternehmen, deren Name zu deiner Domain passt, und mache ihnen ein direktes Angebot. Netzwerke wie LinkedIn oder Branchenverzeichnisse sind hier gute Anlaufstellen.


  • Domain-Broker: Wenn du eine sehr hochwertige Domain (im fünf- oder sechsstelligen Bereich) verkaufen möchtest, kann sich ein professioneller Domain-Makler lohnen. Er nutzt sein Netzwerk, um den besten Käufer zu finden, verlangt dafür aber eine Provision.





05. Schritt-für-Schritt: So verkaufst du deine Domain


Ein strukturierter Prozess hilft dir, den Verkauf reibungslos und sicher abzuwickeln.



Schritt 1 – Domain vorbereiten & prüfen


Bevor du deine Domain anbietest, solltest du sie „verkaufsfertig“ machen.


  • Aktualisiere deine Kontaktdaten: Stelle sicher, dass die E-Mail-Adresse in deinem Domain-Konto aktuell ist, damit du Anfragen erhältst.


  • Prüfe den WHOIS-Schutz: Wenn du einen WHOIS-Datenschutz aktiviert hast, deaktiviere ihn vor dem Transfer oder stelle sicher, dass du auf die anonymisierte E-Mail-Adresse zugreifen kannst.


  • Überprüfe die Domain-Historie: Nutze Tools wie die Wayback Machine, um zu sehen, welche Inhalte früher auf der Domain waren. Eine saubere Weste ist wichtig.



Schritt 2 – Domain bewerten & Preis festlegen


Nutze die oben genannten Kriterien und Online-Bewertungstools, um einen realistischen Preisrahmen zu finden. Überlege dir eine Verhandlungsstrategie: Setzt du einen Festpreis oder einen Verhandlungsspielraum an?



Schritt 3 – Domain anbieten & inserieren


Wähle die passende Verkaufsplattform und erstelle ein überzeugendes Angebot.


  • Schreibe eine gute Beschreibung: Erkläre die Vorteile deiner Domain. Ist sie kurz, einprägsam, markenfähig oder hat sie SEO-Vorteile?


  • Hebe das Potenzial hervor: Beschreibe, für welche Art von Geschäft oder Projekt sich die Domain eignen würde.


  • Benenne relevante Keywords: Erwähne das Suchvolumen oder die kommerzielle Relevanz der Begriffe in deiner Domain.



Schritt 4 – Interessenten prüfen


Nicht jede Anfrage ist seriös. Prüfe potenzielle Käufer, bevor du ins Detail gehst.


  • Achte auf die Kommunikation: Wirkt die Anfrage professionell oder wie eine automatisierte Nachricht?


  • Kläre die Zahlungsweise: Ein Treuhandservice (Escrow), den viele Marktplätze anbieten, ist die sicherste Methode für beide Seiten. Der Käufer zahlt das Geld an den Treuhänder, und du erhältst es, sobald der Domain-Transfer abgeschlossen ist.



Schritt 5 – Domain übertragen & Verkauf abschließen


Sobald ihr euch einig seid, folgt der technische Transfer.


  • Entsperre die Domain: Hebe die Transfersperre (Registrar Lock) bei deinem aktuellen Anbieter auf.


  • Bereite den Autorisierungscode vor: Du benötigst einen sogenannten Auth-Code (oder EPP-Code), den du dem Käufer oder dem neuen Registrar gibst. Er funktioniert wie ein Passwort für den Umzug.


  • Dokumentiere den Verkauf: Halte die Vereinbarung schriftlich fest und erstelle eine Rechnung, falls erforderlich.



06. Rechtliches & Wichtige Hinweise beim Domain-Verkauf


  • Achte auf Markenrechte: Verkaufe keine Domain, die eindeutig eine geschützte Marke verletzt (z. B. google-shop.de). Das kann zu rechtlichen Problemen führen.


  • Sei transparent: Mache ehrliche Angaben zur Domain-Historie. Verschweige keine Abstrafungen durch Google oder frühere unseriöse Nutzungen.


  • Steuerliche Aspekte: Je nach Höhe des Gewinns und deiner Situation kann der Verkaufserlös steuerpflichtig sein. Sprich im Zweifel mit einem Steuerberater.



07. Tipps & Fehler, die du vermeiden solltest


  • Vermeide unrealistische Preisvorstellungen: Nur die wenigsten Domains sind Millionen wert. Bleib realistisch, um Käufer nicht abzuschrecken.


  • Kläre die Historie: Eine schlechte Vorgeschichte (Spam, Malware) kann eine Domain wertlos machen.


  • Kommuniziere klar: Unklare Absprachen führen zu Missverständnissen. Halte alles Wichtige schriftlich fest.


  • Mache keine überzogenen Versprechungen: Garantiere keine Top-Rankings bei Google. Du verkaufst die Domain, nicht den zukünftigen Erfolg.



Mehr erfahren: com Bedeutung



08. Ist Domain-Verkauf das Richtige für dich?


Der Verkauf einer Domain kann sich lohnen, wenn du eine hochwertige Domain besitzt, die du nicht mehr brauchst. Wenn du aber eine Domain mit Potenzial hast, überlege dir, ob du sie nicht lieber selbst nutzen möchtest. Anstatt sie zu verkaufen, könntest du sie als Startpunkt für ein neues Projekt, einen Blog oder einen Online-Shop verwenden. Mit Plattformen wie Wix kannst du schnell und einfach eine professionelle Website erstellen und das Potenzial deiner Domain voll ausschöpfen.



09. Fazit


Der Verkauf einer Domain ist kein Hexenwerk, erfordert aber eine gute Vorbereitung und eine realistische Einschätzung. Wenn du eine ungenutzte Domain besitzt, kann es eine großartige Möglichkeit sein, zusätzliches Kapital zu generieren. Indem du den Wert sorgfältig prüfst, den richtigen Verkaufskanal wählst und den Prozess sicher abwickelst, kannst du deine Domain erfolgreich und gewinnbringend verkaufen.


Und falls du entscheidest, dass deine Domain doch zu gut ist, um sie wegzugeben: Nutze ihr Potenzial! Beginne noch heute mit Wix, deine eigene Website zu erstellen, und verwandle deine Domain in ein erfolgreiches Online-Projekt.



Du fragst dich wie man eine Domain bei Wix kaufen kann? Finde es hier heraus: Wie kauft man eine Domain bei Wix?





10. FAQ – Häufige Fragen zum Domain-Verkauf


Kann ich jede Domain verkaufen?

Grundsätzlich ja, solange du nicht die Markenrechte Dritter verletzt. Ob du einen Käufer findest, hängt vom Wert und der Attraktivität der Domain ab.

Wie lange dauert ein Domain-Transfer?

Ein Transfer zu einem neuen Registrar kann zwischen 5 und 7 Tagen dauern. Ein interner „Push“ zum selben Registrar geht oft innerhalb von Minuten.

Muss ich den Verkauf versteuern?

In Deutschland kann der Gewinn aus einem privaten Domain-Verkauf unter Umständen steuerpflichtig sein. Bei gewerblichem Handel gelten andere Regeln. Kläre dies am besten mit einem Steuerberater.

Was kostet der Domain-Verkauf?

Die meisten Marktplätze nehmen eine Provision vom Verkaufspreis, die meist zwischen 10 % und 20 % liegt. Bei einem Privatverkauf fallen nur die Kosten für einen eventuellen Treuhandservice an.






Vanessa Roth

Blog Growth Managerin

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Dieser Blog wurde mit Wix Blog erstellt.

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