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Mit Dropshipping Geld verdienen 2024: Kosten, Profit und Rentabilität


Ein paar Schuhe und vier Pakete, die über Dropshipping bestellt wurden

Lohnt sich Dropshipping im Jahr 2024 noch? Eine gute Frage, die sich allerdings nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten lässt. Deshalb haben wir diesen Artikel geschrieben. Hier schauen wir uns im Detail an, ob und wie du aktuell mit Dropshipping Geld verdienen kannst. 


Denn nur wenn du weißt, welcher Aufwand dahintersteckt und wie viel Geld du realistischerweise mit Dropshipping verdienen kannst, kannst du für dich selbst einschätzen, ob sich dieses Geschäftsmodell lohnt.



Lohnt sich Dropshipping 2024 noch?


Bevor wir in die Details gehen, möchten wir dir unsere allgemeine Einschätzung zum Thema geben. Unserer Meinung nach lohnt sich Dropshipping auch 2024 noch. 


Der große Vorteil von Dropshipping ist nach wie vor, dass du einen Online-Shop erstellen kannst, ohne dass du dafür viel investieren musst. Das macht Dropshipping zum idealen Geschäftsmodell für Anfänger:innen. Außerdem wächst der  E-Commerce stetig weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. 



Doch warum kann Dropshipping für dich trotz relativ leichtem Setup und stetigem Branchenwachstum trotzdem  die falsche Geschäftsidee sein? Ob Dropshipping sich für dich lohnt, hängt von deinen persönlichen Erwartungen ab. Dropshipping ist der verkehrte Weg, wenn es dein Ziel ist, schnell viel Geld zu verdienen. Auf YouTube und anderen Social-Media-Kanälen wird Dropshipping gern als das Geschäftsmodell angepriesen, mit dem du schnell Unmengen an Geld verdienen kannst. 


Doch solltest du dich immer fragen: Warum reden so viele darüber und wollen ihre Online-Kurse unter die Leute bringen, wenn sie doch mit Dropshipping selbst schon so viel Geld verdienen? Die Antwort ist ernüchternd, aber du kannst davon ausgehen, dass viele dieser Influencer:innen mit dem Reden über Dropshipping mehr und leichter Geld verdienen als mit dem E-Commerce selbst.



Das heißt nicht, dass Dropshipping nicht funktioniert. Du kannst damit schon Geld verdienen, aber ohne Ausdauer, Geduld, eine gute Marketing-Strategie und viel Arbeit geht es nicht. Wenn dir das jedoch klar ist, lohnt sich Dropshipping auch in 2024 für dich. 


Wie viel Geld kannst du nun aber realistischerweise verdienen, wenn du dich diesem Geschäftsmodell widmest? Schauen wir uns an, wie viel andere durchschnittlich damit verdienen.



Wie viel Geld kann man mit Dropshipping verdienen?


Theoretisch kannst du mit Dropshipping unendlich viel Geld verdienen. Aber das sollte nicht deine persönliche Erwartung sein, wenn du anfängst. Denn nur wenige schaffen es wirklich, mit Dropshipping reich zu werden.


Konkrete Zahlen zu nennen, ist schwierig, da in der Öffentlichkeit häufig nur über Erfolgsgeschichten gesprochen wird und wir in Deutschland generell weniger geneigt sind, über Geld zu sprechen. In einer französischen Studie von 2019 gaben Dropshipping-Unternehmen jedoch an, durchschnittlich zwischen 100 und 500 Euro im Monat zu verdienen. 


Diese Zahlen klingen erst einmal ernüchternd. Sie haben aber auch damit zu tun, dass viele Dropshipping nur als Side Hustle betreiben und deshalb nicht das ganze Potenzial ausschöpfen. 


Ist es dein Ziel, mit Dropshipping dein Haupteinkommen zu ersetzen, ist das durchaus möglich, wenn du viel Zeit und Arbeit hineinsteckst. Betreibst du Dropshipping wie einen Vollzeitjob, kannst du nach ein paar Monaten schon zwischen 1.000 und 3.000 Euro verdienen. 


Entscheidend ist hier auch die Marge. Was die Marge ist und wie du sie berechnest, schauen wir uns jetzt an.



Die Hände von zwei Personen, die sich Notizen machen


So berechnest du deine Marge im Dropshipping


Die Marge ist der Teil des Verkaufspreises, der als Gewinn für dich übrig bleibt. Die Marge ist also die Differenz zwischen deinen Kosten und dem Verkaufspreis. Dementsprechend kannst du deine Marge mit folgender Formel ausrechnen:


Verkaufspreis - (Produktkosten + Nebenkosten) = Marge


Ein Beispiel: Du verkaufst über deinen Online-Shop eine Duftkerze für 19,99 Euro. Im Einkauf hat dich die Kerze 7,54 Euro gekostet, zusätzlich fallen Nebenkosten in Höhe von 8,45 Euro an. Die Rechnung sieht dann wie folgt aus:


19,99 Euro - (7,54 Euro + 8,45 Euro) = 4 Euro


In diesem Beispiel würdest du pro verkaufte Duftkerze also einen Gewinn von 4 Euro machen. 4 Euro – ist das nun gut oder schlecht? Wir haben hier eine Marge von etwa 20 Prozent, was tatsächlich gut ist. 


Was eine gute Marge ist, lässt sich jedoch nicht pauschal sagen, da es je nach Branche große Unterschiede gibt. Im Elektronikbereich liegt eine gute Marge beispielsweise bei 25 bis 30 Prozent. Es gibt aber auch Branchen, in denen eine Gewinnmarge von bis zu 70 Prozent oder gar über 100 Prozent üblich ist. 


Wusstest du, dass Dropshipper:innen mit dem Verkauf eines HDMI-Kabels gern genauso viel verdienen können wie mit dem Verkauf eines teuren Fernsehens? Das liegt daran, dass die Marge bei teuren Elektronikgeräten in der Regel sehr klein ist und Kund:innen bei teuren Anschaffungen sehr lange die Preise vergleichen. Geht es allerdings um Zubehör, das für die Kund:innen nicht so teuer erscheint, sind die Kreditkarten schnell gezückt.


Wichtig zu verstehen ist also, dass der Verkaufspreis wenig über deinen Gewinn aussagt. Um möglichst viel Geld zu verdienen, ist die Marge ein entscheidender Faktor. Ein anderer wichtiger Faktor ist aber auch die Verkaufsmenge. Es bringt dir nicht viel, wenn du eine hohe Marge hast, aber keine Produkte verkaufst. Profitabler ist es da, eine geringere Marge zu haben, aber dafür viele Produkte zu verkaufen.



Geld verdienen mit Dropshipping: So machst du Dropshipping profitabel


Du siehst: Ohne Strategie wird es schwer, mit Dropshipping erfolgreich zu werden. Deshalb schauen wir uns jetzt Schritt für Schritt an, wie du dein Dropshipping-Unternehmen profitabel machst.




1. Erstelle einen Online-Shop


Um mit dem Dropshipping anzufangen und wirklich Produkte zu verkaufen, brauchst du einen Marktplatz. Wir empfehlen hierfür, deinen eigenen Online-Shop zu erstellen und Online-Marktplätze wie Amazon, Instagram, Etsy oder eBay nur ergänzend zu nutzen. Warum? Fremde Plattformen haben immer zwei große Nachteile:


  • Du machst dich von ihnen abhängig

  • Du hast weniger Individualisierungsmöglichkeiten für deine Marketing-Strategie.


Ein zusätzlicher Nachteil ist, dass einzelne Dropshipping-Anbieter wie etwa Orderchamp Wiederverkäufer:innen von Drittanbieter-Marktplätzen gar nicht zulassen. All diese Nachteile umgehst du mit einem eigenen Online-Shop.


Auf den ersten Blick erscheint eine eigene Website deutlich aufwendiger als Amazon & Co., aber Komplettlösungen wie die von Wix machen es dir leicht, ohne Programmierkenntnisse ein erfolgreiches E-Commerce aufzubauen


Und auch wenn Komplettlösungen zunächst preisintensiver sind als Drittanbieter-Marktplätze, lohnt sich die Investition. Denn zum einen hast du mit deiner eigenen Plattform keine Konkurrenz, da es auf deiner Website nur deine Produkte gibt und keine Produkte von anderen Händler:innen angezeigt werden. Zum anderen hast du mehr Stellschrauben, an denen du drehen kannst, um deine Umsätze zu erhöhen - Stichwort Marketing.


Als Unternehmer:in ist es wichtig, nicht zu sparsam zu sein – investierst du in dein Unternehmen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du auf lange Sicht mehr Geld haben wirst, als wenn du dein Geld auf dem Sparkonto liegen lässt.



Ein Online-Shop für T-Shirts


2. Wähle eine Geschäftsidee fürs Dropshipping


Hat es in den Anfängen des Internets noch gereicht, zusammenhangslos irgendwelche Produkte in einem Online-Shop zum Verkauf anzubieten, sind diese Zeiten längst vorbei. Du brauchst eine Geschäftsidee – in welcher Nische willst du aktiv werden, welche Produkte willst du konkret verkaufen, wer soll deine Zielgruppe sein, welches Problem hat diese und wie kannst du es lösen?


Eine gut durchdachte Geschäftsidee ist das A und O, um mit dem Dropshipping erfolgreich zu sein. Eine Weisheit aus der Werbebranche lautet: Kund:innen kaufen kein Produkt, sie kaufen eine Lösung für ein Problem. Diesen Gedanken solltest du bei der Auswahl von passenden Dropshipping-Produkten im Hinterkopf behalten.


Lesetipp: Du hast keine Idee? Hier haben wir dir ausführlich beschrieben, wie du das passende Nischenprodukt findest.



3. Mache eine Markt- & Wettbewerbsanalyse


Wenn du geklärt hast, welches Problem du lösen möchtest, ist deine nächste Aufgabe, den Markt und deine Konkurrenz zu analysieren. Was sind die Besonderheiten deines Marktes? Wie positionieren sich andere auf ihm? Gibt es überhaupt einen Markt? 


Stellst du fest, dass es keinen Markt für deine Produkte gibt, kann es sein, dass du eine bahnbrechende Marktlücke gefunden hast. Viel wahrscheinlicher ist es aber, dass der Markt einfach nicht profitabel ist. Entgegen der allgemeinen Auffassung ist es für Anfänger:innen deshalb eine viel sicherere Nummer, sich auf Märkten zu positionieren, die bereits gut laufen. Experimente solltest du erst dann starten, wenn du bereits ein gut funktionierendes Dropshipping-Unternehmen aufgebaut hast.


In der Wettbewerbsanalyse schaust du dir an, auf welche Weise deine Konkurrenz das Problem der Zielgruppe löst: 


  • Welche Schwachstellen kannst du erkennen? 

  • Was kannst du besser machen? 

  • Wie kannst du dich von deinen Wettbewerber:innen abheben?



4. Wähle passende Dropshipping-Anbieter


Der Grundstein deines Dropshipping-Business: die passenden Dropshipping-Anbieter. Hier ist besondere Sorgfalt geboten, denn seriöse und zuverlässige Lieferant:innen sind essentiell. Gehst du hier Kompromisse ein, ist die beste Geschäftsidee nichts wert und dein Unternehmen trägt starke Schäden davon. Vergleiche deshalb die Anbieter:innen anhand folgender Fragen:


  • Wie lang ist die Versandzeit?

  • Welche Qualität haben die Produkte?

  • Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis?

  • Wie gut funktioniert der Kundenservice? Gibt es einen festen Ansprechpartner für dich?

  • Wie modern sind die eingesetzten Technologien? Gibt es beispielsweise passende Integrationen für deinen Online-Shop?



5. Entwickle eine Marketing-Strategie


Marketing ist ein wichtiges Instrument, um deinen Umsatz zu erhöhen. Dabei geht es darum, die für dich passenden Vertriebskanäle zu finden. Im Online-Marketing sind folgende beliebt:


  • Social Media

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)

  • Anzeigen

  • Influencer


Darüber hinaus ist Marketing auch ein gutes Instrument, um dich von deiner Konkurrenz abzuheben. So muss Einzigartigkeit gar nicht über das Produkt selbst hergestellt werden, du kannst auch auf ein besonders ausgefallenes Marketing setzen und dich so von deinen Wettbewerber:innen abheben.


Wichtig ist, dass du Marketing umfassend denkst. Hier geht es nicht nur um bezahlte Anzeigen oder sonstige Werbekampagnen. Die gesamte Außenwirkung deines Online-Shops gehört zum Marketing. Deshalb solltest du darauf achten, dass deine Marketing-Strategie auch zu deiner Marke passt. 


Schaltest du etwa Werbeanzeigen, in denen du die Nachhaltigkeit deiner Produkte anpreist, ist es widersprüchlich, wenn die Verpackungsmaterialien deiner umweltfreundlichen Produkte alles andere als nachhaltig sind.



Ein Instagram Business-Account zeigt Vasen und ein Tischtuch


Preiskalkulation – ein wichtiger Erfolgsfaktor beim Dropshipping


Wenn du mit Dropshipping erfolgreich sein willst, ist die Preiskalkulation ein wichtiger Faktor. Bestimmst du die Preise einfach aus dem Bauch heraus, kann dich das im schlimmsten Fall ruinieren. Folgende Punkte solltest du deshalb dabei beachten:


  • Setze auf eine systematische Preiskalkulation: Eine Kalkulation aus dem Bauch heraus mag zunächst weniger aufwendig wirken, in Wahrheit hast du aber deutlich mehr Aufwand, weil dir der Überblick fehlt. Führe deshalb eine Tabelle, in der deutlich nachzuvollziehen ist, wie du auf deinen Verkaufspreis kommst. So kannst du im Bedarfsfall leichter erkennen, ob Preissenkungen möglich sind und auf welche Faktoren du Einfluss nehmen kannst, um deine Marge zu erhöhen.


  • Preise sind auch ein Marketingfaktor: Wie im letzten Kapitel bereits angeschnitten, ist es wichtig, Marketing umfassend zu denken. Dazu gehören auch die Preise. Je nach deiner Marke kann es zum Beispiel durchaus Sinn ergeben, Produkte absichtlich besonders teuer anzubieten, obwohl sie das im Einkauf nicht sind, denn Kund:innen bewerten ein Produkt auch anhand des Preises. Wusstest du etwa, dass Konsument:innen dazu neigen, zum mittelpreisigen Produkt zu greifen, wenn es ein günstigeres und ein teureres gibt? Du siehst also, dass hinter dem Verkaufspreis viel mehr als nur Gewinn oder Verlust steht.


  • Behalte die Konkurrenz im Auge: Um den Verkaufspreis zu kalkulieren, musst du nicht nur deine eigenen Kosten im Blick behalten, sondern auch beobachten, zu welchen Preisen deine Konkurrenz ihr Produkt anbietet. Daran solltest du dich allgemein orientieren. 


  • Es kann Gründe geben, vom Preisniveau der Konkurrenz abzuweichen: Vielleicht willst du als Neueinsteiger:in einen Markt erobern oder dein Produkt ist besonders hochwertig, es kann Gründe geben, warum dein Verkaufspreis deutlich günstiger oder teurer als der der Konkurrenz ist. Dann ist es jedoch wichtig, diesen Preisunterschied mittels deines Marketings zu kommunizieren, sodass die Kund:innen verstehen, warum dein Preisniveau ein anderes ist.



Das sind 8 beliebte Preisstrategien


Du merkst es schon: Die Preisfrage ist eine sehr komplexe und es geht um viel mehr, als immer nur den günstigsten Preis auf dem Markt zu haben. Du solltest also beim Festsetzen deines Verkaufspreises nicht nur die Kosten und deinen potenziellen Gewinn beachten, sondern einer übergeordneten Preisstrategie folgen. Preisstrategien orientieren sich nämlich für gewöhnlich am Markt und agierst du hier klug, kann dir das bei deinem langfristigen Erfolg helfen.


Aber welche Preisstrategien gibt es? Wir stellen dir die wichtigsten vor:


  1. Penetrationsstrategie: Niedrige Einstiegskosten, um möglichst schnell den Markt zu durchdringen. Beispiele hierfür waren in der Vergangenheit Flixbus oder DAZN. Diese Strategie ist besonders gut für neue Online-Shops geeignet.


  1. Abschöpfungsstrategie: Hohe Einstiegskosten, die mit der Zeit sinken. Ziel bei dieser Strategie ist es, über die Zeit hinweg möglichst viele Kund:innen zu erreichen. Diese Strategie wird häufig bei technischen Geräten angewendet. 


  1. Hochpreisstrategie: Hier wird auf einen besonders hohen Preis gesetzt, um den Wert eines Produkts zu betonen. Ein klassisches Beispiel für diese Strategie ist Apple. Diese Strategie ist für eine wohlhabende Zielgruppe geeignet.


  1. Preisfolgschaft: Bei dieser Strategie orientierst du dich an den Preisen deiner Konkurrenz. Senken deine Wettbewerber:innen den Preis, senkst du ihn auch. Diese Strategie wird häufig in Bereichen angewandt, in denen der Preis für die Kund:innen das Hauptkriterium ist, weil es ansonsten keine großen Unterschiede gibt. Das ist besonders im Einzelhandel der Fall, Beispiele sind Discounter wie Aldi oder Tankstellen. Anwendbar ist diese Preisstrategie jedoch auch in vielen anderen Branchen.


  1. Preisdifferenzierung: Gleiche Produkte zu unterschiedlichen Preisen verkaufen, das ist die Strategie hinter der Preisdifferenzierung. Verkaufst du Produkte, die es in unterschiedlichen Qualitätsstufen gibt, ist diese Strategie gut geeignet, um verschiedene Zielgruppen anzusprechen. Beispiele hierfür sind Artikel, die es in einer Standard- und einer Premium-Variante gibt, wie zum Beispiel Smartphones.


  1. Bundle-Angebote: Verkaufe ähnliche Produkte in einem Paket zu einem niedrigeren Preis. So animierst du deine Kund:innen dazu, mehr Geld auszugeben. Auf den ersten Blick scheint diese Strategie mit einem Verlust einherzugehen, aber tatsächlich hätten viele Kund:innen gar nicht alle Einzelartikel gekauft, wenn du sie ihnen nicht so präsentiert hättest.


  1. Psychologie: Ist dir schon einmal aufgefallen, dass Verkaufspreise häufig auf ungeraden Zahlen enden? Statt für 100 Euro werden Produkte gern für 99 Euro verkauft. Diese Preisstrategie ist sehr verbreitet und kann mit allen anderen Strategien kombiniert werden. Probier’ sie einfach mal aus und schau, ob sich dein Umsatz erhöht.


  1. Zusatzleistungen: Biete zu deinen Produkten zusätzliche Leistungen zu einem günstigeren Preis an. Verkaufst du zum Beispiel ein Smartphone, kannst du dazu eine vergünstigte Handyversicherung anbieten. Diese Strategie wird sehr häufig in vielen Branchen genutzt und bringt dir pro Verkauf einen höheren Umsatz.



Verschiedene Produkte, die online beworben werden


Soviel kostet Dropshipping: Ein Überblick


Dropshipping ist deshalb ein so beliebtes Geschäftsmodell, weil es dafür bekannt ist, nicht sonderlich kostenintensiv zu sein. Dennoch gibt es natürlich Kosten, die du für deine Preiskalkulation berücksichtigen musst. Kosten, die auf jeden Fall auf dich zukommen, sind:


  • Gebühren für Lieferant:innen, damit diese die Produkte an die Endkund:innen verschicken

  • Online-Shop-Systeme wie Wix

  • Gewerbeanmeldung


Wie hoch die Kosten im Einzelnen sind, lässt sich pauschal nicht sagen. Gebühren für Lieferant:innen sind in der Regel Verhandlungssache. Wie viel du für deinen Online-Shop zahlst, hängt davon ab, welchen Anbieter du nutzt und welche Zusatzfunktionen du brauchst. Entscheidest du dich für Wix, zahlst du für die Basic-Variante 26,18 Euro im Monat. Auch für die Gewerbeanmeldung können wir keinen konkreten Preis nennen – je nach Gemeinde betragen die Kosten jedoch 15 bis 60 Euro.


Dies sind die Kosten, die du für dein Dropshipping-Business mindestens einkalkulieren musst. Hinzu kommen Kosten, die vom Einzelfall abhängen:


  • Testprodukte

  • Marketing 

  • Verkaufsprovisionen auf Drittanbieter-Marktplätzen

  • Preisstrategie


Da du beim Dropshipping sehr wenig Einfluss auf die Produktqualität hast, empfehlen wir dir, zunächst Testprodukte bei deinen Lieferant:innen zu bestellen. So kannst du dir ein Bild von der Qualität machen und siehst, wie die Produkte bei deinen Kund:innen ankommen werden. Außerdem kannst du so selbst überprüfen, wie lang die Lieferzeit wirklich ist. Erst wenn du mit den Testprodukten zufrieden bist, solltest du mit den jeweiligen Lieferant:innen zusammenarbeiten.


Ob und wie viel Geld du für Marketing ausgibst, ist deine individuelle Entscheidung. Wenn du kein Geld investierst, wirst du aber eines auf jeden Fall investieren müssen: deine Zeit. Denn ganz ohne Marketing wirst du kaum Verkäufe erzielen.


Bietest du deine Produkte nicht nur in deinem eigenen Online-Shop an, sondern auch auf Drittanbieter-Marktplätzen, fallen hierfür Verkaufsprovisionen an. Diese solltest du in der Preiskalkulation nicht vergessen.


Auch die Preisstrategie kann eine Investition und somit ein kurzfristiger Kostenpunkt sein. Vorhin haben wir dir unterschiedliche Strategien vorgestellt und eine, mit der du recht schnell auf dem Markt relevant werden kannst, ist die Penetrationsstrategie. Du bietest also deine Produkte kurzfristig für einen deutlich geringeren Preis als deine Konkurrenz an. Der Nachteil ist allerdings, dass du in dieser Zeit nicht nur keinen Gewinn machen wirst, sondern vermutlich auch noch draufzahlst. Je nach Einzelfall kann diese Strategie dennoch sinnvoll sein, wenn sichergestellt ist, dass der kurzzeitige Verlust ausgeglichen werden kann.



Was ist der Unterschied zwischen Dropshipping-Kosten und den Kosten des klassischen Online-Handels?


Klassische Online-Händler:innen kümmern sich selbst um ihre Logistik, sie lagern und versenden ihre Produkte also eigenhändig. Und das ist keine kleine Randnotiz, denn die Logistik stellt nicht selten den größten Kostenpunkt im Online-Handel dar. Beim Dropshipping hingegen fallen für die Händler:innen keine Lagerkosten an, da die Produkte bei den Großhändler:innen oder Hersteller:innen gelagert werden.  


Das ist der Unterschied zum Dropshipping und der Grund dafür, warum Dropshipping mit viel weniger Kosten verbunden ist.



Häufig gestellte Fragen zum Geld verdienen mit Dropshipping



Wie viel verdient man wirklich mit Dropshipping?


Theoretisch kannst du mit Dropshipping unendlich viel Geld verdienen. Realistisch sind jedoch ein paar tausend Euro im Monat, wenn du Dropshipping in Vollzeit ausübst, und bis zu 500 Euro monatlich, wenn du Dropshipping als Nebenjob betreibst. Wie viel du wirklich verdienen kannst, hängt maßgeblich damit zusammen, wie viel Zeit du investierst.



Wie hoch ist die Gewinnmarge bei Dropshipping?


Es gibt keine festgelegte Gewinnmarge beim Dropshipping. Wie hoch die Gewinnmarge ist, hängt mit deinem Einkaufspreis sowie deinen Kosten zusammen. Außerdem spielt die Branche eine Rolle. So kann die Gewinnmarge bei 6 Prozent, aber auch bei über 100 Prozent liegen. Das kommt immer auf den Einzelfall an. Theoretisch ist jede Gewinnmarge möglich.



Ist Dropshipping gesättigt?


Der Dropshipping-Markt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. In den Anfangszeiten hat es gereicht, wahllos irgendwelche Produkte im Internet zu verkaufen. Das ist heute aufgrund des großen Angebots kaum noch möglich. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Dropshipping-Markt gesättigt ist. Der Online-Handel wächst und wächst, es gibt eine große Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten. Wenn du also eine gute Geschäftsidee und eine Strategie hast, ist für dich noch genug Platz auf dem Markt.



Wie fängt man am besten mit Dropshipping an?


Entwickle eine Geschäftsidee, indem du eine Zielgruppe ausfindig machst, deren Problem du mit einem Produkt lösen kannst. Vergleiche dann unterschiedliche Dropshipping-Anbieter:innen miteinander, erstelle einen Online-Shop und baue deine Marke auf.



Ist Dropshipping noch profitabel?


Dropshipping ist noch profitabel, wenn du eine gute Geschäftsidee sowie eine durchdachte Marketing-Strategie hast.



Was kostet Dropshipping?


Die Kosten für Dropshipping sind ganz unterschiedlich. Für den Anfang solltest du 200 bis 500 Euro einplanen. Kostenpunkte sind: Gebühren für Lieferant:innen, dein Online-Shop-System sowie die Gewerbeanmeldung. Zusätzlich kann Geld für das Marketing hinzukommen.



Wie kalkuliert man einen Verkaufspreis?


Den Verkaufspreis kalkulierst du, indem du deine Selbstkosten berechnest und eine Gewinnmarge festlegst. Zusätzlich solltest du spätere Rabatte schon mit einberechnen. Zählst du alles zusammen, hast du deinen Verkaufspreis.





Alexandra Eger

Blog Growth Managerin

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