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Dropshipping anfangen in 10 Schritten: Der Leitfaden für Einsteiger


Dropshipping anfangen in 10 Schritten zum Dropshipping Business

Wenn du dich mit einem eigenen Online-Business selbstständig machen möchtest, dann verspricht Dropshipping einen einfachen Einstieg. Mit Dropshipping kannst du Produkte im Internet verkaufen, ohne sie selbst fertigen, lagern und versenden zu müssen und das Beste daran ist, dass du erst für einen Artikel bezahlst, nachdem du ihn verkauft hast.


Dropshipping eignet sich also perfekt, um ohne großes Startkapital und Investitionen in das Unternehmertum einzusteigen. Einfach Online-Shop erstellen, mit einem Dropshipping-Anbieter verbinden und schon kannst du in den E-Commerce einsteigen. Ganz, so einfach, ist es in der Praxis dann allerdings leider doch nicht.


In diesem Artikel erklären wir dir alle wichtigen finanziellen und geschäftlichen Schritte, die du gehen musst, wenn du mit Dropshipping anfangen und diese Geschäftsidee umsetzen willst. Wir besprechen einige Hürden und Herausforderungen, die dich, besonders beim Einstieg ins Dropshipping-Business erwarten können und verraten, wie du die passenden Produkte und geeignete Lieferant:innen findest und wie du deine Produkte am besten vermarktest.


Erfahre hier, wie du ein erfolgreiches E-Commerce aufbauen kannst.


Du möchtest sofort mit Dropshipping loslegen? Dann erstelle jetzt deinen eigenen Online-Shop.



Inhaltsverzeichnis:



Mit Dropshipping anfangen - Grafik mit 5 Schritten


Was ist Dropshipping? Und wie funktioniert das Dropshipping-Geschäftsmodell?


Beantworten wir zuerst die Frage aller Fragen: Was ist Dropshipping eigentlich?


Dropshipping ist ein Geschäftsmodell im Fulfillment-Bereich, bei dem du online Dropshipping-Produkte verkaufst, ohne sie selbst zu lagern und zu versenden. Du verkaufst also Produkte, die du gar nicht besitzt.


Stattdessen arbeitest du mit Lieferant:innen zusammen, die die Bestellungen direkt an deine Kund:innen versenden. Du fungierst in diesem Geschäftsmodell also nur als Vermittler:in. Deine Kund:innen kaufen die Produkte, wie gewohnt, in deinem Online-Shop. Vor deinen Kund:innen tritt der Dropshipping-Lieferant also gar nicht in Erscheinung.


Eine detaillierte Erklärung zu: Was ist Dropshipping, findest du in diesem Artikel.



Die Preise für deine Artikel kannst du selbst festlegen und deine Einnahmen ergeben sich aus der Differenz zwischen deinem Verkaufspreis und dem Einkaufspreis, also dem Großhandelspreis deiner Lieferant:innen. Die Differenz ist dein Gewinn.


Das sind die besten Dropshipping-Anbieter für deinen Online-Shop.


Dropshipping bringt dir folgende Vorteile:


  • Keine Investitionen nötig: Du brauchst nicht in Vorleistung gehen und große Artikelmengen kaufen, auf denen du später vielleicht sitzen bleibst.

  • Keine Lagerkosten: Du sparst dir die Kosten und den Aufwand, Lagerraum organisieren und unterhalten zu müssen.

  • Keine Personalkosten: Da du alle Schritte im Bereich Logistik auslagerst, brauchst du keine Mitarbeiter:innen, die sich um Versand, Retouren, Verpackungen oder die Inventur kümmern.


All diese Vorteile machen Dropshipping zu einem der beliebtesten Online-Shop-Ideen für den E-Commerce überhaupt.



Eine effiziente und kostengünstige Möglichkeit also, um ein eigenes Online-Business aufzuziehen.


Auch der Ablauf ist leicht erklärt: Sobald Kund:innen eine Bestellung in deinem Online-Shop aufgeben und diese bezahlen, wird diese entweder automatisch oder von dir händisch an deine Lieferant:innen weitergeleitet. Diese versenden die Artikel dann direkt an deine Kund:innen.


Die Artikel kannst du über ein Großhandelslager oder über ein Konsignationslager an deine Kund:innen verschicken. Bei einem Großhandelslager greifst du auf das gesamte Sortiment deiner Lieferant:innen zu. Solange die Artikel bei deinem Lieferanten vorrätig sind, können deine Kund:innen alle Artikel über deinen Online-Shop bestellen.


Bei einem Konsignationslager richten die Lieferant:innen in ihrem Lager einen Lagerplatz für dich ein. Dort lagert er dann deine Waren und schickt sie bei Bestellung an deine Kund:innen raus. Da diese Art des Fulfillments mit einem größeren Aufwand und höheren Kosten verbunden ist, kostet sie meist mehr als die Zusammenarbeit mit einem Großhandelslager.


Für welche Variante du dich entscheidest, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab.

Ein Großhandelslager bietet dir eine große Produktvielfalt. Ein Konsignationslager eignet sich dagegen, wenn du nur wenige Produkte in großen Mengen benötigst.


Wenn du die Logistik also vollständig auslagerst: Welche Aufgaben bleiben dann noch für dich übrig? Du kümmerst dich voll und ganz um den Verkauf, das Marketing und den Kundensupport. Und du kannst uns glauben, dass du damit noch genug zu tun hast.


Denn gutes Marketing ist entscheidend für deinen Erfolg im Dropshipping. Dir muss es gelingen, deinen Online-Shop und deine Artikel sichtbar zu machen, nur so werden die Bestellungen bei dir reinflattern.



In diesem Video erfährst du, wie du deinen eigenen Online-Shop erstellst.




Dropshipping anfangen – In 10 Schritten zu deinem Dropshipping-Geschäft



Schauen wir uns jetzt also an, wie du ganz konkret in nur 10 Schritten dein eigenes Dropshipping-Business aufziehst und so die ersten Schritte als Unternehmer:in machst.



1. Überlege dir gut, ob du mit Dropshipping starten willst


Eines sollte dir klar sein: Das schnelle und einfache Geld gibt es nicht. Bis du tatsächlich die ersten Euros im Schlaf verdienst, wirst du schon sehr viele Stunden Arbeitszeit in deinen Online-Shop investiert haben.


Vielleicht wirst du es dir finanziell nicht leisten können, dich direkt hauptberuflich deinem Dropshipping-Business zu widmen. Das bedeutet, dass du große Teile deiner Freizeit in deinen Online-Shop investieren musst und das vermutlich mehrere Monate, bis du mit Dropshipping Geld verdienst.


Lesetipp: Online Geld verdienen – 20 seriöse Ideen für 2023


Bist du dazu bereit?


Es ist wichtig, dass du realistische Erwartungen an dein Dropshipping-Business hast. Wenn du 10 bis 15 Stunden in der Woche neben deinem Vollzeitjob investierst, kann es dir gelingen, innerhalb eines Jahres auf ein monatliches Einkommen von 1.000 bis 2.000 Euro zu kommen – wenn es gut läuft. Beträge im sechsstelligen Bereich kannst du kurzfristig nicht erwarten, und auch langfristig sind solche Summen nicht die Regel.


Darüber hinaus musst du dich intensiv mit deinem Markt, deinen Kund:innen und deiner Zielgruppe beschäftigen, um Aussicht auf Erfolg zu haben. Welche Produkte sind gefragt? Welche Bedürfnisse haben deine Kund:innen? Wie werden diese auf dem Markt bereits erfüllt? Wie kannst du dich von deiner Konkurrenz abheben? Was kannst du von deiner Konkurrenz übernehmen? Die Dinge müssen meistens nicht neu erfunden werden!


Dein Ziel muss es sein, deine Zielgruppe so gut wie möglich zu verstehen. Nur so kannst du Marketingstrategien und Vertriebskanäle entwickeln, die dein Business erfolgreich machen.


Es ist also nicht damit getan, Produkte zu finden und einen Online-Shop ins Internet zu stellen. Obwohl das schon genug Aufwand wäre, ist von dir zusätzlich auch sehr viel Recherchearbeit zu leisten, und das kontinuierlich – du musst schließlich auf dem neuesten Stand bleiben.


Außerdem ist ein Punkt nicht zu unterschätzen: die organisatorische Seite. Ein Dropshipping-Business geht mit jeder Menge Papierkram einher, Stichwort Buchhaltung und Steuern. Dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Lieferant:innen im Ausland zusammenarbeiten wirst, macht den Papierkram nicht weniger.


Doch wenn dir bewusst ist, dass dein Dropshipping-Business extrem harte Arbeit ist, es den Erfolg über Nacht nicht gibt und du dazu bereit bist, eine Menge Zeit und viele Herausforderungen zu meistern sowie Rückschläge hinzunehmen, dann ist Dropshipping ein spannendes Geschäftsmodell, von dem du auf lange Sicht gut leben können wirst.



2. Wähle eine Produktidee für dein Dropshipping-Geschäft


Du bist dir nun im Klaren darüber, dass du ein Dropshipping-Geschäft starten willst. Super! Aber welches Produkt sollst du verkaufen?


Um Produktideen zu finden, machst du eine Marktanalyse. Recherchiere, welche Marktlücke du für dich im E-Commerce findest. Im Grunde kannst du jedes Produkt risikolos verkaufen, schließlich musst du es nicht selbst lagern. Da du aber so schnell wie möglich Gewinne erwirtschaften willst, empfehlen wir zwei Arten von Artikeln, die sich in der Vergangenheit als lukrativ erwiesen haben: Trendprodukte und Nischenartikel.


Trendprodukte sind Artikel, die für eine kurze Zeit eine sehr hohe Nachfrage haben. Die Schwierigkeit ist hier, rechtzeitig die Trends aufzuspüren, ehe der Hype vorbei ist. Erfahrungsgemäß lohnt sich hier der Blick in die USA – viele Trends schwappen Wochen oder Monate später nach Europa rüber.


Wie kannst du ansonsten Trendprodukt aufspüren, bevor sich niemand mehr für sie interessiert? Trendberichte sind eine weitere Möglichkeit. Und hier haben wir gute Nachrichten für dich: Du musst nicht selbst Trendforschung betreiben und stundenlang Rezensionen analysieren, denn es gibt Unternehmen, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Trends aufzuspüren! Das spart dir Zeit und Geld.


Der größte Anbieter von Trendberichten ist Trendhunter, ein Unternehmen aus Kanada. Hier findest du in allen Kategorien Analysen und Berichte über aktuelle Trends, ob Beauty, Marketing, Technologien oder Lifestyle, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Damit du jedoch auf alle Daten zugreifen kannst, musst du ein Abo abschließen. Das günstigste Abo kostet dich aktuell 199 US-Dollar im Monat.


Viel Geld, das sich aber sicherlich auszahlt, wenn du die bereitgestellten Daten und Informationen klug einsetzt. Trotzdem: Wenn du mit dem Dropshipping startest, wirst du vermutlich nicht so viel Geld ausgeben können oder wollen.


Eine Alternative ist Trendwatching. Hier kannst du dich für den kostenlosen Newsletter MakeShift anmelden, der einmal in der Woche erscheint, und der dich mit aktuellen Trends und Analysen versorgt. Auch auf ihrer Website bietet Trendwatching viele kostenlose Trendberichte und -analysen an.


Eine weitere kostenlose Möglichkeit ist Google Trends. Hier bekommst du Einblick in aktuelle Suchanfragen. Nach was suchen die Leute? Das gibt dir Auskunft darüber, was sie interessiert und was sie kaufen wollen.


Dropshippin Produkte finden mit Google Trends

Die zweite Art von Artikeln sind Nischenprodukte. Bei diesen ist die Konkurrenz nicht so groß, weil die Nachfrage nach ihnen gering ist. Warum sind sie trotzdem lukrativ? Weil Nischenprodukte eine konstant geringe Nachfrage haben, das heißt, es ist immer ein bisschen Nachfrage da. Du fährst also kontinuierlich Verkäufe ein, auch wenn es kurzfristig nicht viele sind. Würdest du selbst für die Logistik aufkommen, würden sie sich nicht lohnen, aber für dein Dropshipping-Business sind sie ideal, schließlich übernimmt jemand anderes die Lagerkosten!


Lesetipp: So findest du die besten Dropshipping Produkte für deinen Shop


Wie findest du aber lukrative Nischen? Das Geheimnis lautet: Keyword-Tools. Du suchst nach Keywords, die ein hohes Suchvolumen, aber wenig Konkurrenz sowie eine niedrige Keyword Difficulty haben. Das bedeutet, dass es für dich leicht ist, für die jeweiligen Keywords in Google zu ranken.


Kostenlos kannst du mit dem Google Keyword Planner einsteigen. Genauere Daten erhältst du mit kostenpflichtigen Tools wie Semrush und Keywords Everywhere. Willst du auf Amazon verkaufen, hat Jungle Scout ein passendes Angebot für dich.


Amazon Dropshipping

3. Recherchiere deine potenziellen Wettbewerber:innen


Du weißt jetzt, welches Produkt du verkaufen willst. Jetzt geht es an die Wettbewerbsanalyse! Wie positionieren sich deine Wettbewerber:innen auf dem Markt? Wie groß ist die Konkurrenz? Welche Alleinstellungsmerkmale haben deine Konkurrent:innen?


Konzentriere dich vor allem auf folgende Punkte: Zu welchen Preisen verkaufen sie die Artikel? Wie ist die Website aufgebaut? Erscheint sie professionell? Gibt es eine mobile Version? Auf welche Weise beschreiben sie die Produkte?


Lesetipp: Verkaufspreis berechnen – lese hier, was du dabei beachten solltest.


Schau dir vor allem auch an, welche Marketingstrategien deine Konkurrenz nutzt. In diesem Bereich kannst du dich am einfachsten und effektivsten abheben. Abonniere dazu beispielsweise die Newsletter deiner Konkurrenz, so bleibst du immer auf dem neuesten Stand und beobachtest genau, welche Strategien deine Wettbewerber:innen nutzen.


Deine Konkurrent:innen haben keinen Newsletter? Auch das ist eine interessante Information und heißt für dich, dass du auf jeden Fall einen starten solltest.


Auch die Social-Media-Profile geben dir wichtige Informationen zu den Marketingmaßnahmen. Was für Inhalte posten deine Mitbewerber:innen? Wie kannst du dich inhaltlich von ihnen abheben? Schalten deine Konkurrent:innen Anzeigen? Setzen sie auf Videos, Bild- oder Textbeiträge? Welche Social-Media-Plattformen werden eingesetzt? Wie viel Engagement erhalten sie auf ihre Postings? Ist da noch Luft nach oben? Nutze all diese Informationen für deine eigenen Marketingstrategien.


Preise für Dropshipping Produkte berrechnen

Wie findest du deine Wettbewerber:innen?


Klassisch über Google zum Beispiel. Gib deine Nische und „Onlineshop” als Suchbegriff ein. Ein anderer Weg ist Social Media. Auch hier kannst du deine Nische eingeben und schauen, was dir angezeigt wird.


Ein weitverbreiteter Irrtum ist der Glaube, keine Chance zu haben, wenn es schon viel Konkurrenz gibt. Das Gegenteil ist der Fall! Du solltest dir eher Sorgen machen, wenn du keine Wettbewerber:innen findest, das bedeutet nämlich, dass es höchstwahrscheinlich keinen Markt gibt. Je mehr Wettbewerber:innen du findest, desto größer der Kuchen, den es zu verteilen gibt.


Findest du bei deiner Recherche sehr viele Konkurrent:innen, solltest du dich auf maximal fünf beschränken und diese intensiv beleuchten. Achte darauf, auch große Player zu berücksichtigen.


Um deine Wettbewerber:innen tiefergehend zu analysieren, empfehlen wir dir die zwei Webanalysetools SimilarWeb und Alexa. Mit ihnen erhältst du Zugriff auf eine Vielzahl von Informationen, die dir einen Vorteil bringen: die Social-Media-Profile, die Anzahl der Seitenaufrufe, die wichtigsten Traffic-Quellen, Website-Rankings sowie die Namen der Konkurrenz-Unternehmen.


Wenn du herausfindest, woher deine Wettbewerber:innen ihren Traffic bekommen, kannst du deine eigenen Marketingstrategien darauf ausrichten, diesen Traffic abzugreifen. Außerdem identifizierst du möglicherweise neue Traffic-Quellen, die dir bis dahin unbekannt waren.



4. Wähle passende Dropshipping-Lieferant:innen aus


Mit den passenden Lieferant:innen fällt und steht dein Dropshipping-Business. Für viele Inhaber:innen von Dropshipping-Shops ist dieser Punkt die größte Herausforderung. Denn wenn du in diesem Bereich Probleme hast, ist das katastrophal. Schließlich hast du keine Produkte zum Verkaufen, wenn deine Lieferant:innen ausfallen. Deshalb solltest du in diesem Bereich besonders achtsam agieren und auch vorausschauend denken.


Du brauchst nämlich nicht nur Lieferant:innen, die mit deinen aktuellen geringen Bestellmengen umgehen können, sondern die auch kein Problem damit haben, wenn dein Business wächst und die Bestellmengen größer werden.


Dropshipping Business mit Ali express

Du benötigst Lieferant:innen, die einen hochwertigen Service bieten und vor allem zuverlässig sind. Weitere wichtige Kriterien sind:


  • Produktqualität: Gehe sicher, dass die Produkte von hoher Qualität sind-

  • Preise: Achte darauf, dass die Großhandelspreise wettbewerbsfähig sind, sodass du ausreichend Gewinn machst.

  • Versanddauer: Gerade wenn die Artikel aus China kommen, kann die Versandzeit schon einmal drei bis vier Wochen betragen. Das ist nicht ideal. Versuche deshalb Lieferant:innen zu finden, die eine schnelle Lieferzeit garantieren.

  • Kundenservice: Probleme lassen sich nicht vermeiden und wenn sie da sind, sollten sie schnell und effizient gelöst werden. Achte deshalb auf einen guten Kundensupport.


Wenn du deinen Online-Shop mit Wix erstellt hast, kannst du viele nationale und internationale Lieferant:innen für Dropshipping nutzen:

Auch Print-on-Demand Anbieter wie Printful und Printify kannst du mit deinem Online-Shop verknüpfen.


Mit Print-on-Demand kannst du deine eigenen individuellen Produkte anbieten, ohne ein Risiko einzugehen. Denn sie werden erst produziert, sobald eine Bestellung eingeht. Beispiele sind T-Shirts, Tassen oder Bücher. Das perfekte Dropshipping-Business also für Künstler:innen!



5. Erstelle einen Online-Shop


Damit du deine Produkte verkaufen kannst, brauchst du einen Online-Shop wie die E-Commerce-Plattform von Wix. Dein Online-Shop ist deine Verkaufsplattform, auf der du Kund:innen gewinnst und Bestellungen abwickelst.


Wichtig ist hier vor allem ein professioneller Auftritt. Denn so weckst du Vertrauen bei deinen Besucher:innen und machst so schließlich Kund:innen aus ihnen.


Mit Wix erstellst du ganz einfach einen professionellen Online-Shop: Du brauchst weder Programmierer:innen noch Designer:innen. Dank des Baukasten-Systems erstellst du deine Website mit wenigen Klicks. Zahlreiche Online-Shop-Templates erleichtern dir zudem den Start. Außerdem kannst du mit dem Logo Maker dein eigenes Logo für deinen Online-Shop erstellen.


Um ausreichend Traffic auf deinen Online-Shop zu leiten, wirst du um SEO (Suchmaschinenoptimierung) und einer mobilen Version deiner Website nicht herumkommen. Denn wusstest du, dass mittlerweile mehr als die Hälfte aller Online-Einkäufe über mobile Geräte erfolgen?


Doch auch das ist mit Wix kein Problem: SEO-Tools sind bereits integriert und mit dem Mobile-Editor erstellst du superleicht eine mobile Version deines Online-Shops.


Darüber hinaus solltest du darauf achten, dass du verschiedene und die gängigsten sicheren Zahlungsmethoden zur Verfügung stellst. Es weckt Vertrauen bei deinen Kund:innen, wenn sie hier keine Kompromisse eingehen müssen, sondern mit ihrer bevorzugten Zahlungsart zahlen können. Ansonsten gehen sie vielleicht noch zur Konkurrenz. Bei Wix steht dir Wix Payments zur Verfügung – damit kannst du Kreditkartenzahlungen sowie viele andere beliebte Zahlungsmethoden in deinem Online-Shop anbieten.



6. Wähle eine Unternehmensstruktur


Ob du bereits mit deinem Online-Shop Geld verdienst oder nicht: Sobald deine Website online geht, musst du wahrscheinlich ein Gewerbe anmelden. Denn allein die Gewinnabsicht ist entscheidend, nicht ob du tatsächlich schon Geld verdienst.


Dann allerdings stehst du vor der Frage: Für welche Rechtsform soll ich mich entscheiden?


Wenn du neben deinem Vollzeitjob ein Nebengewerbe anmeldest, kommen in der Regel folgende zwei Rechtsformen in Frage:


Einzelunternehmen


Das Einzelunternehmen ist die einfachste und kostengünstigste Rechtsform für dein Dropshipping-Business. Wie der Name schon andeutet, wird das Einzelunternehmen von einer Person geführt. Du profitierst von einer einfachen Verwaltung und Flexibilität. Der Nachteil ist, dass du für alle Schulden deines Unternehmens persönlich haftest.


GbR – Gesellschaft bürgerlichen Rechts


Wenn du gemeinsam mit einer anderen Person ein Dropshipping-Business gründen willst, bietet sich die GbR an. Sie ist so einfach wie ein Einzelunternehmen und kostet genauso wenig. Der wesentliche Unterschied ist, dass es sich hierbei um eine Partnerschaft handelt. Auch hier haften beide Parteien mit ihrem Privatvermögen.


Dropshipping Business planen

Du willst direkt All-in gehen und viel Geld investieren? Dann ist die GmbH eine geeignete Rechtsform:


GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung


Die GmbH ist eine juristische Person, das heißt, dass du hier nicht mit deinem Privatvermögen haftest. Um sie zu gründen, benötigst du jedoch ein Stammkapital von 25.000 Euro. Auch in der Verwaltung sind GmbHs sehr teuer, da der Aufwand groß ist. Dafür hast du einen hohen Rechtsschutz.


Wenn du dich für eine Rechtsform entscheidest, solltest du folgende Kriterien in deine Überlegungen einbeziehen:


  • Überlege dir, mit wie viel Kapital du planst. Bei geringeren Budgets und dem Dropshipping-Geschäft als Nebengewerbe bieten sich das Einzelunternehmen oder die GbR an, bei größeren Budgets und hauptberuflich eignet sich die GmbH.

  • Wie viel Haftung willst du übernehmen? Wenn du nicht mit deinem Privatvermögen haften willst, solltest du dich für die GmbH entscheiden.

  • Je nach Rechtsform unterscheidet sich die Steuerlast und der Verwaltungsaufwand. Als Einzelunternehmer:in profitierst du von geringen Steuern und einem niedrigen Verwaltungsaufwand.



7. Kümmere dich um deine Finanzen


Trenne von Beginn an deine geschäftlichen Finanzen von deinen privaten, auch wenn du Dropshipping zunächst als Nebengewerbe betreibst. Eine spätere Trennung ist nur unnötig kompliziert. Schaffe von Anfang an klare Verhältnisse und eröffne ein Geschäftskonto.


So hast du einen besseren Überblick und hast es bei der Buchhaltung leichter. Sollte das Finanzamt deine Finanzen außerdem prüfen wollen, macht es das sehr kompliziert, wenn deine privaten und geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben über ein Konto laufen.


Ein Geschäftskonto muss heutzutage nicht mehr teuer sein. Viele Direktbanken bieten für Einzelunternehmer:innen kostengünstige Lösungen. Je nachdem, welche Anforderungen du an das Konto hast, findest du sogar welche, die kostenlos sind. Du siehst also: Es gibt keine Ausrede, warum du deine Finanzen nicht gleich trennen solltest.


Zusätzlich zum Geschäftskonto solltest du außerdem eine Kreditkarte beantragen. Mit ihr zahlst du deine zahlreichen Dropshipping-Bestellungen und je nach Karte profitierst du sogar von Prämienpunkten.


Denke außerdem auch jetzt schon daran, dass du langfristig eventuell auf internationalen Märkten verkaufen willst. Am Anfang solltest du dich natürlich auf den deutschen, österreichischen und/oder Schweizer Markt konzentrieren, keine Frage. Willst du aber perspektivisch auf weiteren Märkten tätig sein, empfehlen wir, dass du bei deinen Händler:innen auf die internationalen Bedingungen achtest.



8. Baue deine Marke auf


Um dich auf dem Markt zu positionieren und dich von deiner Konkurrenz abzuheben, ist es entscheidend, dass du eine Marke aufbaust. Eine Marke hilft dir, Vertrauen zu deinen Kund:innen aufzubauen.


Was brauchst du, um eine Marke aufzubauen?


  • Einen Marken- oder Online-Shop Name, der leicht einprägsam ist

  • Ein Logo, das professionell gestaltet ist

  • Markenfarben, die deine Marke widerspiegeln

  • Eine Website, die ansprechend und benutzerfreundlich gestaltet ist und dein Logo und deine Markenfarben enthält.


Investiere Zeit und Engagement, um deine Marke zu entwickeln. Mit einer konsistenten und ansprechenden Markenpräsenz wird es dir viel leichter fallen, deine Zielgruppe anzusprechen und Kund:innen zu gewinnen. Und keine Sorge: Wenn sich deine Marke weiterentwickelt, kannst du jederzeit im Zuge eines Rebrandings Anpassungen vornehmen und zum Beispiel das Logo oder die Markenfarben verändern.


Logo maker



9. Vermarkte dein Dropshipping-Geschäft


Deinen Online-Shop hast du erstellt, deine Produkte auserkoren, die Recherchearbeit liegt hinter dir und deine Marke hast du auch entwickelt, nun geht es an die eigentliche Vermarktung!


Wie du dein Dropshipping-Business vermarktest, ist deine Entscheidung. Übliche Wege sind die folgenden:


E-Mail-Marketing

In Zeiten von Social Media und Messenger-Diensten mag man meinen, dass die E-Mail dem Aussterben geweiht ist. Aber dem ist nicht so: E-Mail-Marketing boomt und ist der Marketingkanal Nummer 1.


Das heißt für dich: Überlege dir Strategien, wie du auf deiner Website an die E-Mail-Adresse deiner Besucher:innen kommst. Eine beliebte Vorgehensweise ist es, kostenlose Ressourcen wie Checklisten, eBooks oder Templates im Austausch der E-Mail-Adresse anzubieten.


Stell dir vor, du verkaufst in deinem Online-Shop ergonomische Büromöbel. Dann könntest du auf deiner Website ein kostenloses eBook mit Übungen gegen einen Rundrücken anbieten. Oder du verkaufst Angelzubehör. In diesem Fall könntest du eine Checkliste für den nächsten Angelausflug zum Herunterladen anbieten.


Wenn du erst einmal die E-Mail-Adresse deiner Besucher:innen hast, ist das ein vielversprechender Weg, um sie über aktuelle Rabatte, Sales und Neuigkeiten zu informieren. Vergiss aber nicht, deine Leser:innen auch zu unterhalten! Wenn du sie bloß mit offensichtlicher Werbung belästigst, werden sie sich früher oder später wieder von deinem Newsletter abmelden.


Das Zauberwort heißt Content Marketing. Biete deinen Leser:innen einen Mehrwert und baue deine Produkte in Inhalte (Content) ein. So schaffst du es vielleicht sogar, dass sie sich schon auf deine nächste E-Mail freuen.


Social-Media-Marketing


Die sozialen Medien sind ein toller Weg, um direkt mit deiner Zielgruppe in den Austausch zu treten. Deshalb raten wir dir, Social-Media-Präsenzen für deinen Online-Shop zu erstellen. So können sich deine Kund:innen mit Fragen direkt an dich wenden und dich auch für andere sichtbar bewerten.


Doch nur eine Präsenz zu erstellen reicht nicht, wenn du dein Business vermarkten willst: deine Social-Media-Seiten müssen auch mit Inhalten gefüllt werden, um deine bestehenden Kund:innen an deine Marke zu binden und neue Kund:innen anzusprechen.


Darüber hinaus kannst du auf Facebook und Instagram auch Anzeigen schalten und so deinen Online-Shop bewerben. Falls es dein Budget zulässt, ist zudem Influencer-Marketing eine der effektivsten Arten, um deinen Online-Shop zu bewerben.


Suchmaschinenoptimierung (SEO)


Die sozialen Medien haben einen großen Nachteil: Inhalte sind sehr kurzlebig. Wusstest du, dass ein Post auf Instagram eine durchschnittliche Lebensdauer von 12 Stunden hat? Und ein Post auf Facebook gerade einmal 4 Stunden lang relevant ist?


Ganz anders deine eigene Website: Hier haben deine Inhalte eine Lebensdauer von mehreren Jahren. Deshalb ist die Suchmaschinenoptimierung eine besonders nachhaltige Marketingstrategie. Du investierst einmal die Zeit, einen Blogartikel zu erstellen, und gewinnst noch Jahre später über diesen Kund:innen. Das ist auf Social Media unmöglich.


Wie kannst du SEO aber für dich nutzen? Im Grunde geht es darum, deine Website so aufzubauen, dass sie den größtmöglichen Nutzen für deine Besucher:innen hat. Das beinhaltet alles: Die Menüführung, die Ladezeiten, deine Inhalte, die mobile Version deiner Website und so weiter. SEO ist also viel mehr als das Einfügen von Keywords.


Damit deine Zielgruppe aber über Google auf deine Website findet, ist es notwendig, dass sie zu den Fragen, die sie bei Google eingeben, die Antworten auf deiner Website finden. Wenn du also Gewichtsdecken verkaufst, dann solltest du zum Beispiel einen Artikel auf deiner Website haben, der die Frage behandelt, wie schwer eine Gewichtsdecke sein sollte. Wenn dann jemand diese Frage googelt, kommt er eventuell auf deine Website und kauft vielleicht auch gleich eine Gewichtsdecke.


Der Nachteil von SEO ist, dass es häufig Monate dauert, bis du erste Erfolge siehst. Google Ads können in der Zwischenzeit hilfreich sein, um deinen Online-Shop bei bestimmten Suchbegriffen weiter oben zu platzieren.



10. Verbessere dein Angebot


In der Unternehmenswelt gilt ein Grundsatz: Es gibt immer Raum für Verbesserungen. Deshalb solltest du dir von Anfang an klare und messbare Ziele setzen, die dir helfen, dein Dropshipping-Business zu gestalten.


Nutze Tools, um deine Performance jederzeit im Blick zu haben: Wix Analytics, Google Analytics und Google Search Console geben dir wertvolle Erkenntnisse darüber, was funktioniert und was nicht.


Es gibt einige Schlüsselkennzahlen, mit denen du den Erfolg deiner Strategien beurteilen kannst. Dazu gehören:


  • Anstieg der Seitenaufrufe: Wie entwickeln sich die Seitenaufrufe deiner Website im Laufe der Zeit? Von welchen Quellen kommen Besucher:innen auf deinen Online-Shop? Welche Seiten werden am meisten geklickt?

  • Konvertierungsrate: Wie viele Website-Besucher:innen werden zu Kund:innen und kaufen etwas auf deiner Website?

  • Monatsumsatz und Gewinnspanne: Wie hoch ist der Return on Investment (ROI) deiner Marketingmaßnahmen?

  • Kaufverhalten: Welche Produkte verkaufen sich am besten und warum? Ist die Nachfrage nach diesen Produkten das ganze Jahr über konstant oder von der Jahreszeit abhängig usw.?

  • Durchschnittlicher Warenkorbwert: Siehst du Möglichkeiten, den Warenkorbwert durch zusätzliche oder hochwertige Produkte zu erhöhen?

  • Kundenbindung: Wie viele Neukund:innen gewinnst du in einem bestimmten Zeitraum und wie viele kommen davon wieder? Was kannst du machen, um mehr wiederkehrende Kund:innen zu haben und ihre Treue zu belohnen?

  • Warenkorbabbruchquote: Wie viele Kund:innen legen Artikel in den Warenkorb, schließen den Kauf aber nicht ab? Woran könnte das liegen? Gibt es ein Problem mit der Zahlungsabwicklung oder den verfügbaren Zahlungsmethoden?


Optimiere dein Dropshipping-Business stetig weiter, indem du immer neue Ziele setzt und dein Angebot verbesserst. So schaffst du nachhaltigen Erfolg.



Herausforderungen und Risiken im Dropshipping-Business


Auch wenn du mit der Logistik so gut wie nichts zu tun hast, um ein erfolgreiches Dropshipping-Business zu führen, brauchst du viel Ausdauer und Engagement. Wenn du ein Dropshipping-Geschäft führst, konzentrierst du dich voll und ganz auf Marketing, Wachstum und Optimierung. Folgende Herausforderungen und Risiken erwarten dich dabei:


  • Harter Wettbewerb: Heutzutage ist es kinderleicht, einen Online-Shop zu erstellen. Deshalb steigen immer mehr ins Business ein und der Wettbewerb wird stärker. Beachte, dass deine Lieferant:innen auch deine Konkurrenz beliefern können.

  • Marketing: Da du keine eigenen Produkte verkaufst, bist du voll und ganz auf Marketing angewiesen, um dich von der Konkurrenz abzuheben. Du musst also in dein Branding investieren. Das bedeutet auch, eine hochwertige Website unterhalten zu müssen und viel Zeit, Geld und Engagement zu investieren, um deine Produkte zu vermarkten.

  • Geringe Gewinnspannen: Dropshipping an sich erfordert zwar kaum Kapital, aber Lieferant:innen und Marketingmaßnahmen müssen gezahlt werden. Das bedeutet, dass du eine größere Stückzahl als ein traditioneller Unternehmer verkaufen musst, um die gleiche Rendite zu erzielen.

  • Abhängig von Lieferant:innen: Was die Produktqualität und Lieferzeit angeht, bist du voll und ganz von deinen Lieferant:innen abhängig. Gibt es Probleme, ist das fatal, denn es ist nicht immer einfach, Lieferant:innen zu ersetzen.

  • Fehlende Kontrolle: Im Gegensatz zu einem traditionellen Einzelhandelsgeschäft kannst du nicht jeden Artikel überprüfen, bevor er versendet wird. Auch über das Lager und die Produktionsstätten hast du keinen Überblick. Deshalb ist es umso wichtiger, Lieferant:innen zu finden, denen du vertraust. Sicherheitshalber solltest du immer einen Notfallplan haben, deine Lieferant:innen möglichst breit aufstellen und die Lagerbestände im Blick behalten.



Häufig gestellte Fragen zu Dropshipping anfangen


Wie starte ich ein Dropshipping-Business?

Um mit Dropshipping anfangen zu können, musst du zuerst eine Nische wählen. Danach findest du einen zuverlässigen Lieferanten, der deine Produkte direkt an Kunden verschickt. Erstelle eine Webseite, auf der du deine Produkte anbietest und bewerbe sie über Social-Media-Kanäle und Suchmaschinen. Vergiss nicht, durchdachte Marketingstrategien zu entwickeln, um deinen Kundenstamm zu erweitern.


Kann jeder mit Dropshipping anfangen?

Wie viel Geld braucht man, um Dropshipping zu starten?

Ist Dropshipping profitabel?

Wie viel kann man als Dropshipper:in verdienen?

Wo findet man Dropshipping-Produkte?


Bist du bereit mit Dropshipping loszulegen? Dann erstelle jetzt deinen eigenen Online-Shop.



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Alexandra Eger

Blog Growth Managerin

1 commentaire


Andreas Schweizer
Andreas Schweizer
03 sept. 2023

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