Einen eigenen Online-Shop erstellen: So geht’s!




Du überlegst dir einen eigenen Online-Shop zu erstellen? Perfektes Timing. Denn für das Jahr 2021 sind in Deutschland Gesamtumsätze von mehr als 79.8 Mio. Euro zu erwarten. Und wenn du alles ausführlich planst, kannst du dir einen erfolgreichen Online-Shop erstellen und auf dieser Welle mitschwimmen.


So erstellst du in nur 5 einfachen Schritten deinen

eigenen Online-Shop:


  1. Entwickle dein Produktangebot

  2. Integriere Fulfillment- und Dropshipping-Lösungen

  3. Entscheide dich für eine passende eCommerce-Plattform

  4. Finde einen Namen und eine Domain für deinen Shop

  5. Erstelle ein Branding für deinen Online-Shop



01. Entwickle dein Produktangebot


Wenn du einen Online-Shop von Grund auf hochziehst, solltest du deine Produkte anhand deiner Zielgruppe auswählen. Alter, Geschlecht und Interessen spielen hierfür eine wichtige Rolle und machen deine Zielgruppe aus. Diese solltest du jederzeit im Hinterkopf behalten und deine Recherchen darauf basieren, was gerade bei deiner Zielgruppe im Warenkorb landet.


  • Verbessere beliebte Produkte. Sieh dir die Bewertungen führender Marken an, um herauszufinden, was beim Verbraucher gut ankommt oder für Unzufriedenheit sorgt. Wenn du zum Beispiel Rucksäcke verkaufen möchtest, lies dir dazu die Bewertungen von Firmen wie North Face, Herschel und Fjallraven durch.


  • Verkaufe einfach zu versendende Artikel. Am besten sollte man im eCommerce mit Produkten arbeiten, die etwas robuster sind, kaum etwas wiegen und gegebenenfalls über ein paar bewegliche Teile verfügen. Auch wird es mit der Einfuhr noch komplizierter, wenn Batterien in den Artikeln enthalten sind. Deshalb solltest du diese besser vermeiden.


  • Setz dir deine Einnahmen als oberstes Ziel. Berechne dein ROI (Return on Investment) oder auch bezeichnet als das Verhältnis zwischen der Investition und dem Gewinn. Sieh dir andere Wettbewerber aus dem Branche an und gestalte anhand dessen den Preis für deine Produkte. Anschließend berechnest du, wie viele Produkte du verkaufen müsstest, um deine Verwaltungskosten abzudecken.


Vergewissere dich über die Nachfrage deines Produkts. Also, überlege dir: was könntest du verkaufen, das deinen Kunden weiterhilft oder für Begeisterung sorgt.


Hier sind ein paar Möglichkeiten, wie du nach Trend- oder Nischen-Produkten suchen kannst:




02. Integriere Fulfillment- und Dropshipping-Lösungen


Beim Verkauf deiner eigenen Produkte, solltest du auch unkonventionelle Wege in Betracht ziehen. Überlege dir, welche kostengünstigen Produkte kannst du selbst produzieren? Entscheide dich für Etwas, das möglichst wenig Lagerfläche in Anspruch nimmt.


Um Platz und Kosten zu sparen, eignet sich zum Beispiel der Verkauf via Dropshipping ideal für den Anfang. Durch diese Art von Dienstleistung, kannst du Produkte anderer Anbieter verkaufen. Dieser Anbieter verwaltet nicht nur die Produktbestände, sondern kümmert sich auch um die Bearbeitung der Bestellung. Im Fachjargon nennt man diesen Prozess auch Fulfillment. Dadurch bleibt dir nur noch die Instandhaltung deiner Storefront und Inbetriebnahme aller Marketingaktivitäten.


Wie funktioniert Dropshipping?


  1. Wähle die Produkte aus, die du mit Dropshipping versenden möchtest und lege deine eigenen Preise fest.

  2. Ein Kunde entscheidet sich für ein Produkt und bezahlt für dieses direkt auf deiner Website.

  3. Du leitest die Bestellung an den Anbieter weiter.

  4. Der Anbieter versendet den Artikel direkt an die Adresse deines Kunden.



03. Entscheide dich für eine passende eCommerce-Plattform


Die Website wird das Aushängeschild deiner Marke sein. Deshalb solltest du aus den Seiten ein wahres Erlebnis kreieren, um bei deinen Kunden Eindruck zu schinden. Entscheide dich für eine eCommerce-Plattform, die deine Produkte mit allen Tools und Designfunktionen ins rechte Licht rückt.


Hierfür eignet sich besonders ein Homepage-Baukasten. Zum Beispiel Wix, Wordpress und Shopify sind nur einige von vielen Optionen, womit du dir einen eigenen Online-Shop erstellen kannst.


Hier sind ein paar Fragen, die du dir bei der Wahl der richtigen eCommerce-Plattform stellen solltest:


  • Preisgestaltung: Bietet die Plattform Pakete an, die die Bedürfnisse deines eCommerce-Geschäfts abdecken? Sind darin auch Marketingtools und Business-Erweiterungen enthalten?


  • Designspielraum: Sind bei der Plattform Vorlagen erhältlich? Wie benutzerfreundlich ist die Anpassung der Storefront?


  • eCommerce-Funktionen: Wie einfach ist die Navigation durch die Produktgalerie der Plattform? Ist es möglich den Zahlungsbereich individuell anzupassen oder sogar einen Online-Chat zu integrieren?


  • Mobilfreundlichkeit: Ist es möglich die Website für Mobilgeräte zu optimieren? Können Käufe auch auf dem Mobiltelefon getätigt werden?


Ein Homepage-Baukasten, wie der von Wix, deckt in dieser Hinsicht wirklich alle Bereiche ab. Speziell die Preispakete sind verhältnismäßig erschwinglich und das Design lässt sich bis ins kleinste Detail flexibel anpassen. Probier dich einfach mal mit Wix aus oder entdecke noch andere Alternativen, die sich für dein Geschäft eignen.





04. Finde einen Namen und eine Domain für deinen Shop


Überlege dir einen Namen für dein Geschäft, den keiner so schnell vergessen wird. Brainstorme Begriffe, die du mit deinem Produkt, der Branche und die damit in Verbindung stehenden Werte assoziierst.


Um sicherzugehen, dass du mit deinem Firmennamen in die richtige Richtung gehst, solltest du eine kurze SEO-Recherche betreiben. Suche nach Begriffen, die Käufer häufig nutzen, indem du produktbezogene Online-Anfragen und Google-Trends nachschlägst.


Beziehe dich in deinem Namen auf eine deiner Produktkategorien oder ein bestimmtes Produkt. So wissen die Käufer bereits genau, um was es sich handelt. Zum Beispiel wenn du Hüte verkaufst, kannst du Worte wie Accessoires, Filzhüte oder Caps in deinem Namen miteinbeziehen.


Trotzdem solltest du dich bei bei der Namensfindung für einen Namen entscheiden, der prägnant ist und leicht in Erinnerung bleibt.


Hier sind ein paar Möglichkeiten, wie du einen unverwechselbaren Markennamen auswählst:


  • Sieh dir deine direkten Mitbewerber an

  • Suche nach deinen Ideen auf Google und Social Media

  • Erkundige dich bei deinem zuständigen Gewerbeamt


Sobald du dich für einen Namen entschieden hast, solltest du dir als Nächstes eine Domain und passende Mail-Adresse für deine Website anlegen. Eine geschäftliche Mail-Adresse mit deinem Namen und einer Domain mit SSL-Verschlüsselung sind dabei genauso wichtig wie die Wahl deines Namens. So machst du es Kunden leicht dich im Web ausfindig zu machen.






Mit Plattformen wie Wix kannst du die Domain direkt mit deiner Website verbinden. Bei den meisten Anbietern kostet eine Domain zwischen 10 bis 15 Euro im Jahr.



05. Erstelle ein Branding für deinen Online-Shop


Ein ausgeprägtes Branding ist das A und O, um einen Online-Shop zu launchen. Angefangen vom Geschäftsnamen bis hin zu den Bildern, sollte alles eine Linie ergeben. Spiele mit den Farben, die sich bereits in deinen Produkt wiederfinden. Zum Beispiel blau und grün passen super zu umweltfreundlichen Wasserflaschen.


Erstelle ein eigenes Logo mit simplen Formen und klaren Wörtern. Hier geht es darum, ein Bild zu erstellen, das sofort zu erkennen ist. Sei es als Miniaturbild auf Social Media oder auf deinen Produktverpackungen.


Mit einer wirksamen Markenidentität strahlst du beim Käufer Sicherheit aus, was nicht nur ausschlaggebend für deinen Erfolg ist, sondern auch für eine nachhaltige Kundenbindung. Hast du eine professionelle Website mit einem durchweg einheitlichen Branding, kannst du deine Kasse jetzt schon klingeln hören.


Deine Checkliste: Einen eigenen Online-Shop erstellen – So geht’s


  • Überlege dir welche Produkte du verkaufen möchtest

  • Produziere eigene Produkte oder verkaufe via Dropshipping

  • Nutze eine eCommerce-Plattform für deinen Shop

  • Gib deinem Geschäft einen Namen und registriere eine Domain

  • Erstelle ein Branding mit einem unverwechselbaren Logo


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