So kannst du in 10 Schritten eine eigene Marke gründen


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Du möchtest eine eigene Marke erstellen oder eine eigene Modemarke gründen, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst?


Für die meisten Unternehmen ist der Aufbau einer starken Marke das Ergebnis eines langen und organischen Prozesses. Es keine leichte Aufgabe, eine eigene Marke zu gründen, deren Markenidentität sich von denen anderer abhebt, doch mit der richtigen Planung kann jeder eine eigene Marke gründen und aufbauen.


In diesem Artikel stellen wir die Strategien für den Markenaufbau vor und verraten dir, wie du vorgehen kannst – von der Definition deiner Zielgruppe, dem richtigen Konzept und der Rechtsform, bis zum Logo erstellen.


Egal, ob Du eine Modemarke gründen möchtest, ein Restaurant oder eine andere Produkte anbietest, das solltest du bei der Gründung beachten.



Die eigene Marke gründen – So geht’s:


1. Verstehe deine Zielgruppe

2. Recherchiere deine Wettbewerber 3. Etabliere deine Markenpersönlichkeit 4. Wähle einen Markennamen 5. Entwickle einen Slogan

6. Wähle Markenfarbe und Schriftart 7. Designe dein eigenes Logo 8. Gib deiner Marke eine Stimme 9. Wende dein Branding konsequent an 10. Wähle eine geeignete Rechtsform


Was ist eine Marke?


Genau wie Menschen machen auch Marken einen Eindruck auf uns und vermitteln ein gewisses Bild darüber, wer sie sind und wofür sie stehen.


Laut Definition ist eine Marke die Summe alle Merkmale und Eigenschaften, durch die sich ein Unternehmen von anderen unterscheidet und differenziert.


Hierbei spielen visuelle und faktische Merkmale wie der Markenname, das Logo, die eigene Website, das Angebot etc. eine Rolle. Ein Unternehmen kann durch diese Elemente auf das Image seine Marke Einfluss nehmen. Allerdings liegt die Wahrnehmung von Kund:innen teilweise auch außerhalb dieses Einflussbereiches.


Einfach gesagt ist eine Marke eine Geschichte, die eine Firma seinen Kund:innen über alle Marketing-Kanäle vermittelt. Vom visuellen Erscheinungsbild bis zur geschriebenen Sprache formen diese Ressourcen eine zusammenhängende Markenidentität. Der strategische Aufbau einer Marke wird als Branding bezeichnet. Mehr zum Thema: Was ist Branding?, findest du hier.





Auch Menschen können zur Marke werden, in diesem Fall spricht man von einer Human Brand. Bestimmt kennst du berühmte Infulencer:innen, die sich und ihren Namen zu einer erfolgreichen Marke aufgebaut haben.


Egal, welche Art der Marke du gründen möchtest, wichtig ist, dass du dabei konsistent vorgehst und deine Markeneigenschaften in alle Bereiche deines Unternehmens überträgst. In den folgenden 10 Schritten erklären wir, wie das geht.



So grünedst du eine eigene Marke


Diese 10 Schritte solltest du befolgen, wenn du eine Marke aufbauen möchtest. Dabei musst du dich nicht zwingend an die Reihenfolge halten und selbstverständlich werden sich einige Aspekte deiner Marke im Laufe der Zeit verändern. Andere Aspekte sind hingegen schwerer anzupassen, wie zum Beispiel die Rechtsform.



01. Verstehe deine Zielgruppe

Bevor du dich eingehend mit deiner eigenen Marke beschäftigst, solltest du ein klares Verständnis für deine Zielpublikum entwickeln.

Dazu gehört die Definition deiner Zielgruppe und ihr Kennenlernen. Das wird dir dabei helfen, ihre Bedürfnisse zu verstehen und zu sehen, wie du diese mit deiner Marke füllen kannst.

Stell dir dabei unter anderem folgende Fragen:

  • Wie sieht deine Zielgruppe demografisch aus (Alter, Geschlecht, Wohnort, Einkommen, Hobbys, Beruf, Gewohnheiten etc.)?

  • Welche Bedürfnisse und Wünsche hat deine Zielgruppe?

  • Welche dieser Wünsche und Bedürfnisse sind unerfüllt?

  • Welchen Nutzen hat deine Zielgruppe von deinem Angebot? Wie kann deine Marke helfen?

  • Wie preissensibel ist die Zielgruppe?

  • Welche Werte vertritt sie? usw.


Sobald du deine Zielgruppe definiert hast, kannst du dich daran machen, sie noch besser kennenzulernen.


  • Verfolge Konversationen und Diskussionen auf den Social-Media-Kanälen, die deine Zielgruppe interessieren.

  • Betreibe Marktforschung und sprich mit deiner Zielgruppe. Du kannst unter anderem danach fragen, welche Marken und Labels sie gern verwenden.

  • Versuche, das Shopping-Erlebnis deiner Zielgruppe nachzuempfinden, indem du online und offline dieselben Produkte kaufst wie sie.


Nachdem du all diese Informationen zusammengetragen hast, kannst du eine Buyer Persona erstellen, mit der du deine Kundschaft abbildest.



Eine eigene MArke gründen Buyer Persona


02. Recherchiere deine Wettbewerber


Zu einem umfassenden Marktverständnis gehört neben der Zielgruppe auch deine Konkurrenz.


Schau dir an, welche Unternehmen und Marken bereits in deiner Branche und Nische tätig sind und welche Produkte und Dienstleistungen mit deinem Angebot in Konkurrenz stehen. Idealerweise führst du eine umfassende SWOT-Analyse durch, in der du sowohl deine Stärken, Schwächen, Chancen und Hindernisse bestimmst, sowie die deiner Konkurrenten.


Beobachte die Markendarstellung und welche Formulierungen und Ausdrucksweise deine Konkurrenz auf ihren Websites und in Beiträgen auf Social Media verwendet Überlege welche Elemente deine Marke enthalten sollte und welche Elemente fehlen oder verbessert werden könnten.


Dabei kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • Wie ist Konkurrenz im Markt?

  • Welche Marke ist Marktführer?

  • Was macht konkurrierende Marken erfolgreich?

Auf Basis dieser Markenrecherche kannst du dann alle wichtigen Aspekte deiner Marke aufbauen.



03. Etabliere deine Markenpersönlichkeit


Eine Marke kann nicht Jeden und Jede ansprechen. Tatsächlich musst du dich für eine klar definierte Nische entscheiden, wenn du deine Marke aufbauen willst.

Erstelle als Teil deiner Markenstrategie eine Liste von Adjektiven, die den Charakter deiner Marke beschreiben, als würdest du von einer Person sprechen. Würdest du es eher als vornehm oder als trendig beschreiben? Ist es zuverlässig und solide oder ausgefallen und frisch?



Eine Marke aufbauen und Markenpersönlichkeit entwickeln


Denke als Nächstes über die Geschichte nach, die deine Marke erzählen soll. Deine Markengeschichte umfasst deine Kernwerte und dein Mission-Statement und gibt deinem Zielpublikum das Gefühl, dass deine Marke ähnliche Ziele verfolgt und für die gleichen Ideen steht. Das ist wichtig, um Markenvertrauen und eine Verbindung zu deinen Kund:innen aufzubauen.


Um deine Markenphilosophie zu definieren, beantworte ein paar Fragen: Der Autor Simon Sinek sagt: „Menschen kaufen nicht, was man macht; sie kaufen, warum man etwas macht.“ Sineks berühmter „Goldener Kreis“ ermutigt Marken, sich auf das „Warum?“ zu konzentrieren, bevor sie sich mit der Frage nach dem „Wie?“ oder „Was?“ beschäftigen. Konzentriere dich auf deine Kernwerte und deine Markenphilosophie, dann wird sich der Rest von selbst ergeben.


Stelle dir die folgenden drei Fragen:

  • Warum gibt es dein Unternehmen?

  • Wie funktioniert dein Unternehmen?

  • Was macht dein Unternehmen?

Überlege dir dann, was das Angebot und die Art und Weise, wie dein Unternehmen funktioniert, einzigartig macht. Noch wichtiger ist, dass du dein Unternehmen aus der Perspektive deiner Kund:innen betrachtest und darüber nachdenkst, welchen Nutzen deine Arbeit oder dein Produkt für sie hat und warum deine Marke ihnen ans Herz wachsen könnte.


Nehmen wir an, du möchtest eine Modemarke gründen. Wenn du herausgefunden hast, dass deine Zielgruppe Wert auf Nachhaltigkeit und Fair-Fashion legt, dann solltest du diese Werte auch kommunizieren. Und das gilt nicht nur für deine Produkte und deren faire Herstellung, sondern auch für deine Marketingsprache und andere Aspekte. Vielleicht verwendest du für deine Lieferungen biologisch abbaubare Verpackungen? Und so weiter.


Auf deinem weiteren Weg sollte deine Markenidentität immer in allen Ressourcen und im Markenerlebnis erkennbar sein. Indem du deine Markenpersönlichkeit von Anfang an festlegst, vermeidest du außerdem schon früh ein Rebranding durchführen zu müssen.



04. Wähle einen Markennamen


Wenn du eine Firma gründen und eine Marke aufbauen willst, gehört der Markenname zu einem der ersten Dinge, über die du dir Gedanken machen wirst. Denn das omen auch nomen ist, das wussten schon die alten Römer.


Ein guter Name bringt das Wesen deiner Marke zum Ausdruck und stärkt deren Glaubwürdigkeit von Anfang an.


Suche dir einen kurzen, eingängigen und leicht auszusprechenden Namen, der den Leuten hilft, dein Unternehmen leicht zu erkennen und sich daran zu erinnern. Versuche, ihn so zu wählen, dass er deine Markenpersönlichkeit, deine Kernwerte oder dein Produkt widerspiegelt.


Denke daran, dass dein Markenname dein Unternehmen repräsentieren, aber Möglichkeiten zur Erweiterung nicht ausschließen sollte. Wenn du z. B. derzeit ein kleines Modelabel betreibst aber davon träumst, eine große Modemarke zu werden und global zu expandieren, solltest du darauf achten, dass dein Markenname genauso gut zu deinen zukünftigen Geschäftsplänen passt.


Wenn du dir selbst einen Namen ausdenkst oder einen anderen Namensgenerator verwendest, solltest du auf Suchmaschinen und Social-Media-Plattformen überprüfen, dass der Name noch nicht verwendet wird. Zuletzt kannst du einen Blick in das Handelsregister werfen, um sicherzugehen, dass der Name noch nicht vergeben ist.


Denke daran, dass du deinen Namen schützen lassen kannst, damit er nicht von anderen imitiert wird. Idealerweise verwendest du deinen Markennamen auch als Domain-Namen. Es lohnt sich also darauf zu achten, dass dein Markenname auch in einer URL gut aussieht.


Natürlich musst du dafür zunächst sicher stellen, dass dein gewünschter Domainnameverfügbar ist, damit du keine bösen Überraschungen erlebst, wenn du später deine Website erstellen willst.



Marke erstellen


Bei Wix kannst du überprüfen, ob noch eine passende, kostenlose Domain zu haben ist. Hier kannst du außerdem deine Domain registrieren.



05. Entwickle einen Slogan


Neben dem Namen und einem Logo für deine Marke, solltest du dir auch einen kurzen, einprägsamen Slogan überlegen, der den Geist und die Werte deiner Marke einfängt.


Nicht alle Unternehmen haben oder brauchen Slogans, aber diese kurzen Sprüche können eine gute Branding-Ressource sein und den Leuten helfen, eine Verbindung zu deiner Marke aufzubauen.


Ein Slogan kann so ziemlich überall auftauchen, von den Visitenkarten deines Unternehmens bis zur Instagram-Bio. Wähle deinen Slogan also so, dass er überall gut aussieht. Wenn du Visitenkarten erstellen möchtest, kannst du das direkt ausprobieren. Außerdem haben wir auch ein paar Beispiele für dich. Vielleicht ist ein Visitenkarten-Beispiel und ein bisschen Inspiration für dich dabei.


>> Lesetipp: Visitenkarten designen: Ein Leitfaden <<


Wenn du einen Slogan erstellst, kannst du dich an erfolgreichen Vorbildern orientieren, wie z. B. „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso.“ oder „Merci, dass es dich gibt.“ Erkennst du, wie diese unvergesslichen Sprüche eine bestimmte Identität in nur wenigen Worten darstellen – egal, ob es um pure Lebensfreude oder um ein Gefühl von Verbundenheit geht.



06. Wähle Markenfarbe und Schriftart


Ein wichtiges Element beim Aufbau deiner Marke ist ihr Erscheinungsbild, die visuelle Identität. Das Visuelle – Markenfarben und Schriftarten – ist oft das Erste, was Menschen von deiner Marke wahrnehmen, maßgeblich das Logo, welchem wir uns im nächsten Punkt ausführlich widmen.


Markenfarben und Schriftarten werden in deinem Web-Design, Visitenkarten, E-Mails, Flyern und anderen Marketing-Elementen zu sehen sein.


Markenfarben: Die Markenfarben umfassen eine Palette von etwa fünf bis zehn Farben, die du konsequent und strategische zum Einsatz bringen kannst, um die Markenbekanntheit zu steigern. Farben dienen maßgeblich dazu, ein bestimmtes Gefühl auszudrücken, das mit deiner Marke in Verbindung gebracht werden soll. Denke z. B. an das Farbquartett aus Rot, Grün, Gelb und Blau von Slack oder an den Farbverlauf in warmen Farbtönen auf dem Logo von Instagram. Wenn du die Farbpalette deines Unternehmens erstellst, behalte die Prinzipien der Farbpsychologie im Hinterkopf. Denke außerdem an die Farben, die am häufigsten mit deiner Branche in Verbindung gebracht werden. In der Lebensmittel- und Restaurantbranche werden z. B. oft Rot, Orange und Gelb verwendet, um Appetit zu erzeugen, während Grün verwendet wird, um ein Gefühl von Wohlbefinden und Frische zu vermitteln.


Typografie: Auch die Schriftarten deiner Marke können viel über deine Markenidentität aussagen. Für einen einheitlichen Eindruck solltest du ein bis drei Schriftarten konsequent verwenden. Überlege dir, ob du eine traditionelle Serifenschrift mit Serifen (mit den dünnen Linien an den Enden der Buchstaben) verwenden möchtest, eine modernere Groteskschrift (ohne Linien) oder eine Kombination aus verschiedenen Schriftfamilien.

Wir empfehlen dir, nicht mehr als 2-3 Schriftarten zu verwenden, damit deine Marke nicht zu unruhig wirkt.

Du kannst natürlich kostenlose Schriftarten verwenden, aber um sicherzustellen, dass du die Rechte für die Verwendung für deine Marke hast, solltest du in Betracht ziehen, ein oder zwei Schriftartenlizenzen zu kaufen. Diese Schriftarten werden deinem Unternehmen immerhin für lange Zeit als Ressource dienen.

Verwende deine Schriftarten auf deiner Website. Du kannst verschiedene Schriftarten für Überschriften, Haupttexte und Calls-To-Action verwenden, achte dabei allerdings darauf, dass deine Website nicht zu unruhig wirkt.



Eine Marke aufbauen - Marken Element Typografie


Logo: Dein Logo ist auf allen Ebenen ein kleiner Botschafter deiner Marke. Integriere deine Markenfarben und Typografie in dein Logo-Design, um ein zusammenhängendes Erscheinungsbild zu erschaffen und deine Markenwerte zu vermitteln.


Auch in deinem Logo solltest du auf die gleiche Schriftart setzen. Auf unseren Blog stellen wir dir 30 beliebte Logo-Schriften für deine Marke vor.


Fotografie: Achte beim Aufbau deiner Marke auf die Motive deiner Fotos sowie auf die Gesamtkomposition und den Stil. Verwende Bilder, die das ausdrücken, was du mit deiner Marke kommunizieren willst und verwende sie sparsam, um nicht zu überladen.


Achte darauf, eine Vielfalt von Models und Themen zu verwenden, damit du deine Marke effektiv in Social-Media-Beiträgen und E-Mail-Marketing-Kampagnen präsentieren kannst.


Grafiken, Illustrationen und Symbole: Ergänze deine Fotos durch Grafiken, Illustrationen und Symbole, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu erzeugen und deiner Markenbotschaft durch deine visuelle Identität Ausdruck zu verleihen.

Dazu kann alles gehören, von den CTA-Buttons auf deiner Website bis zu deinen Profilbildern auf Social Media und Versand-Etiketten.


Mit einem Styleguide für deine Marke, in dem du die Identität deiner Marke an einem Ort festlegst, sorgst du für die Erhaltung eines einheitlichen Erscheinungsbild.


Während deine Marke wächst und sich weiterentwickelt, dient der Styleguide als Leitfaden für jeden und jede, der oder die etwas mit ihr zu tun hat, für Mitarbeiter:innen, externe Auftragnehmer:innen, Partner:innen und Anteilseigner:innen.

In deinem Styleguide sind auch nicht-visuelle Elemente des Brandings enthalten, die jede Entscheidung leiten, wie z. B. deine Mission und Vision Statements.



07. Designe dein eigenes Logo


Das Logo ist oft der erste Eindruck, den Leute von deiner Marke bekommen und es ist ausschlaggebend für die anfängliche Wahrnehmung deiner Marke. Wenn du also eine Marke aufbauen möchtest, sollte das Designen deines Logos im Mittelpunkt stehen.


>> Lesetipp: Logos designen – Der ultimative Guide mit Logo Tipps <<


Wenn du beim Designen deines Logo Hilfe brauchst, kannst du dich von den berühmten Logos bekannter Marken inspirieren lassen, wie z. B. von den ineinandergreifenden C’s im Logo von Chanel oder die handschriftliche Signatur von Walt Disney.


Auch die Art des Logos, dass du für deine Marke wählst, hat einen Einfluss auf ihre Wirkung. Manche Logos bestehen nur aus einem Schriftzug (Wortmarke), andere lediglich aus einem Symbol (Bildmarke) und manche Logos beinhalten beide Elemente (Wort-Bildmarke) etc. Auf unserem Blog kannst du alles über die 9 Logo Arten nachlesen.


>> Lesetipp: 9 verschiedene Logo Arten und wie du sie am erfolgreichsten verwendest <<


Mit dem Wix Logo Maker kannst du ein Logo erstellen und anpassen, dass zu deinem Unternehmen passt. Sobald du mit deinem Design zufrieden bist, kannst du dein Logo in hochwertigen Auflösungen herunterladen und es überall verwenden – auf deiner professionellen Website und dem viel kleineren Favicon sowie auf deinem Merchandise und vielem mehr.


Damit dein Logo in jeder Größe und an jedem Ort gut aussieht, achte darauf, dass es flexibel ist und du es in unterschiedlichen Ausführungen und für verschiedene Zwecke verwenden kannst.


>> Lesetipp: Logo Prinzipien – Gestaltungsregeln für dein Logodesign <<


08. Gib deiner Marke eine Stimme


Jetzt, da deine Marke eine eigene visuelle Sprache hat, braucht sie auch eine gesprochene (bzw. geschriebene Sprache). Deine Markensprache ist deine Art zu kommunizieren – wie du mit deinem Publikum sprichst und wie du ihm schreibst.

Deine Markenstimme sollte überall hörbar (lesbar) sein, von den Inhalten deiner Website bis zu deinen Hashtags und deiner Wortwahl, wenn du persönlich mit Kund:innen sprichst.


Deine Markenstimme sollte sich natürlich aus deiner Markenpersönlichkeit ergeben. Wenn deine Marke lebenslustig und frisch ist, kannst du eine lockere Sprache und manchmal sogar Slang verwenden. Wenn sie eher ernst und solide ist, bevorzugst du wahrscheinlich eine professionell klingende Sprache, in der öfter Fachbegriffe aus deiner Branche auftauchen.


Überlege dir auch, ob du dein Publikum Duzen oder Siezen wirst oder ob du deine Kund:innen in gendergerechter Sprache ansprechen möchtest.



09. Wende dein Branding konsequent an


Das Wichtigste, was du tun kannst, um eine Marke aufzubauen, ist für Einheitlichkeit zu sorgen und deine Markenidentität, Farben und Werte im gesamten Unternehmen und in all deinen Materialien konsequent anzuwenden. Nur so wird es deinen Kund:innen gelingen, etwas mit deiner Marke zu verbinden.


Profi-Tipp: Damit eine Marke eine effektive Verbindung zu ihrer Kundschaft aufbauen kann, muss sie immer und immer wieder angewendet werden. Nutze alle oben genannten Elemente – dein Logo, deinen Slogan, deine visuelle Sprache und deine Markenstimme – in all deinen Unternehmungen. Während dein Unternehmen wächst und sich weiterentwickelt, entwickelt sich deine Marke mit.


Erinnere dich, dass Branding die Summe der Eindrücke aller Interaktionen ist, die Kund:innen mit deiner Marke und deinem Unternehmen haben. Branding-Ressourcen, Logos und Leitfäden sind wichtig, jedoch auch die Art und Weise, wie du mit deinen Kund:innen interagierst.


Erstelle zum Beispiel eine Über-uns-Seite, auf der du über deine Marke, dein Team und das Unternehmen sprichst und deinen Kund:innen alles über die Mission hinter deiner Marke erzählst.


Du musst deine Marke leben und atmen und alles von deinem Logo bis zu deiner Kommunikation mit Kunden, sollte sich an deiner Mission orientieren. Vermittle die Persönlichkeit und die Werte deiner Marke in allem, was du tust, und du bekommst eine treue Kundschaft, die bestimmt wiederkommt. Merchandise mit Branding – von Bechern und Tragetaschen bis zu Aufklebern und Visitenkarten – ist eine beliebte Methode, um neu gegründete Unternehmen außerhalb des Internets zu stärken. Du kannst sie an Mitarbeiter verteilen, um die Motivation im Team zu steigern oder an treue Kund:innen, um ihnen deine Wertschätzung zu zeigen und ihr Vertrauen zu gewinnen.



Marke aufbauen und Branding konsequent anwenden

10. Wähle eine geeignete Rechtsform


Wenn du eine Marke aufbauen möchtest und bisher noch kein Unternehmen gegründet hast, musst du dich möglicherweise auch noch dafür entscheiden, welche Rechtsform dein Unternehmen haben soll oder ein Gewerbe anmelden.


Grundsätzlich muss jedes deutsche Unternehmen eine Rechtsform wählen. Leider können wir dir keine ausführliche Rechtsberatung geben und empfehlen dir daher immer, Rechtsexperten und Anwält:innen zurate zu ziehen.


Hier ist eine Liste mit gängigen Rechtsformen:


GmbH: Eine Gemeinschaft mit beschränkter Haftung eignet sich für Leute, die das nötige Stammkapital von mindestens 25.000 EUR mitbringen und eine Haftungsbeschränkung haben möchten.


Auch wenn sie Gemeinschaft heißt, kann eine GmbH auch von einer Einzelperson gegründet werden. Jede GmbH braucht eine:n Geschäftsführer:in, die oder der auch für bestimmte Verstöße haftbar ist.


GmbHs genießen bestimmte steuerliche Vorteile und erfreuen sich allgemein eines guten Ansehens. Andererseits ist die Gründung vergleichsweise aufwendig und du bist zu doppelter Buchführung und einem Jahresabschluss verpflichtet.

UG (haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft): Die Unternehmergesellschaft ist für Leute geeignet, die eine Haftungsbeschränkung haben möchten, aber nicht das Stammkapital für eine GmbH mitbringen.


Die UG wurde als Sonderform der GmbH und als Entsprechung zur britischen „Limited“ in Deutschland eingeführt. Wie die GmbH kann auch sie von nur einer Einzelperson gegründet werden und das bereits ab einem Startkapital von einem Euro.


Auch Gründer:innen einer UG sind zu einer doppelten Buchführung und einem Jahresabschluss verpflichtet. Allerdings kann die UG auch jederzeit zu einer GmbH umfirmiert werden.


GbR: Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts muss mit mindestens zwei Gesellschafter:innen gegründet werden. Wie bei einer UG ist kein Startkapital notwendig, doch anders als bei der UG und GmbH haften die Gesellschafter einer GbR mit ihrem Privatvermögen.


Außerdem ist die Namensgebung einer GbR stark reglementiert, denn der Name muss die Nachnamen der Gesellschafter beinhalten. Die GbR wird von allen Gesellschaftler:innen gemeinsam geleitet, es gibt also nicht nur eine:n Geschäftsführer:in, sofern nicht ein:e Gesellschafter:in das Alleinvertretungsrecht zugesprochen wird.


Bei bestimmten Formen der GbR gilt für alle Gesellschafter:innen eine Mitgliedschaftspflicht in der jeweiligen Berufskammer. Allerdings reicht bis zu einem bestimmten Umsatz und Gewinn eine einfache Einnahmenüberschussrechnung.


Einzelunternehmen: Zu den Einzelunternehmen gehören u. a. Gewerbe, Freiberufler und Kleingewerbe. Du kannst deine Gründung also auch so planen, denn um ein Einzelunternehmen zu gründen, musst du keine besonderen Voraussetzungen erfüllen.


Es ist auch kein Startkapital notwendig. Allerdings haften Einzelunternehmer:innen unbeschränkt mit ihrem Privatvermögen und es kann beim Einzelunternehmen eine:n Inhaber:in geben.


Wenn du ein Gewerbe anmelden möchtest, kannst du dein Einzelunternehmen auch zunächst von zu Hause ausüben, du musst aber darauf achten, ob du eine Erlaubnis von deinen Vermieter:innen brauchst und ob es in deinem Stadtviertel erlaubt ist, ein Gewerbe zu betreiben.


Dafür ist die Gründung eines Gewerbes vergleichsweise unkompliziert und kostengünstig. Die Form der Buchhaltung richtet sich nach der Größe deines Unternehmens und kann von einer einfachen Einnahmenüberschussrechnung bis zu einer doppelten Buchführung mit Jahresabschluss reichen.



Eine eigene Marke gründen – Fazit


Eine eigene Marke gründen und aufbauen ist ein aufregendes und herausforderndes Unterfangen, – ganz egal, ob du ein Restaurant betreibst, eine Modemarke gründen oder Dienstleistungen anbieten möchtest.


Damit du deine Marke etablieren kannst, ist es wichtig, dass sie ein einheitliches Bild kommuniziert. Mach dir also strategisch Gedanken darüber, was du ausdrücken willst und wofür du als Unternehmen stehst. Plane im Anschluss daran, wie du diese Werte in visueller und geschriebener Form und über alle Kanäle hinweg richtig rüberbringen und kommunizieren kannst.


Zu den wichtigsten Branding Elementen im Markenaufbau gehören:

  • Dein Markenname

  • Ein Slogan

  • Der Look deiner Marke in Form von Farben und Schrift

  • Dein Logo


Vergiss dabei nicht, dein Zielpublikum und deinen Wettbewerb im Blick zu haben, denn nur so kannst du eine einzigartige eigene Marke aufbauen, die aus der Masse heraussticht. Wir wünschen dir viel Erfolg.





Alexandra Eger

Content-Managerin


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