So verkaufst du online

Alles, was du wissen musst, um einen Onlineshop zu erstellen und online auf jeder Plattform zu verkaufen.

Onlineshop-Produktseiten und Analysen, die zeigen, wie man mit Wix online verkauft
Onlineshop-Produktseiten und Analysen, die zeigen, wie man mit Wix online verkauft

Diese Dinge solltest du wissen, bevor du loslegst

Der Markt

Die Welt des eCommerce ist extrem spannend für Unternehmer, die daran interessiert sind, Produkte online zu verkaufen. Der Markt hat eine jährliche Wachstumsrate von unglaublichen 20 % – ganz zu schweigen von den Auswirkungen von COVID-19, die zu einem massiv beschleunigten Wachstum im Bereich des eCommerce geführt haben.

Lieferkette und Zielgruppe

Unternehmer wissen, dass sie fast alles online verkaufen können, denn die Nachfrage nach Onlineangeboten steigt ständig. Um jedoch ein lebensfähiges eCommerce-Geschäft aufzubauen, musst du sowohl deine Lieferkette als auch deine Zielgruppe im Griff haben. Sobald du diese evaluiert hast, solltest du auch potenzielle Risiken sowie den Zeitaufwand und das Kapital, welches du investieren wirst, abschätzen.

Die Chance

Ein guter Ausgangspunkt, um dein Potenzial auf dem eCommerce-Markt zu bewerten, ist es, aktuelle Chancen zu erkennen. Anders ausgedrückt handelt es sich hierbei um die potenzielle Größe deines Erfolgs. Das muss nicht unbedingt in einem Euro-Betrag ausgedrückt werden. Manchmal bestehen die Chancen darin, etwas Neues zu schaffen, zusätzliche Einnahmequellen zu generieren oder ein persönliches Ziel zu erreichen.

Potenzielle Risiken

Dem gegenüber steht jedoch die Tragweite des Rückschlags, den du einstecken musst, wenn es nicht klappt. Das Erforschen und Verstehen potenzieller Risiken ermöglicht es dir, aus den Erfahrungen anderer Marktteilnehmer zu lernen. Auf diese Weise lernst du nicht nur deine Konkurrenz besser kennen, sondern kannst aus ihren Erfolgen und Misserfolgen eigene Erkenntnisse gewinnen.

Online-Kleidershop mit Produkten auf Desktop und Handy
Online-Kleidershop mit Produkten auf Desktop und Handy

In 7 Schritten zum Online-Verkauf

Online zu verkaufen kann herausfordernd erscheinen, doch diese Schritt-für-Schritt-Anleitung ist da, um dir zu helfen. So legst du los:

  1. Finde Produkte für den Online-Verkauf

  2. Baue deine eCommerce-Marke auf

  3. Erstelle einen Online-Shop

  4. Vermarkte deinen Shop und deine Produkte

  5. Richte sichere Zahlungen ein und werde bezahlt

  6. Richte den Versand ein

  7. Baue dein Geschäft aus

Dropshipping-Produkte einschließlich Handy-Zubehör und einem Gewinn-Rechner

1.  Finde Produkte für den Online-Verkauf

Wie verkaufst du Produkte online? Wenn du einen Online-Shop von Grund auf neu startest, kannst du solche Produkte für den Verlauf wählen, die bei deiner Zielgruppe beliebt sind. Wenn du deine eigenen Produkte verkaufen möchtest, kannst du dir überlegen, welche Artikel du kostengünstig selbst herstellen kannst. Dropshipping eignet sich hervorragend, um Platz und Vorlaufkosten zu sparen. Wähle anschließend eine eCommerce-Plattform aus, die dir professionelle Geschäftstools und ein vollständig anpassbares Design bietet.

Dropshipping-Produkte einschließlich Handy-Zubehör und einem Gewinn-Rechner

Was ist Dropshipping?

Dropshipping ist eine Methode, bei der Händler die Produkte, die sie verkaufen, nicht auf Lager halten. Stattdessen kaufen sie Produkte von Drittanbietern, welche die Produkte anschließend direkt an die Kunden versenden. Der vielleicht größte Vorteil dieser Methode besteht darin, dass der Händler im Gegensatz zum Standard-Einzelhandelsmodell kein Inventar vorrätig halten muss und auch nicht direkt mit den Produkten oder der Auftragsabwicklung zu tun hat. Diese Methode macht es den Händlern somit leichter, in die Welt des eCommerce einzusteigen, da sie ihnen die überwältigende Aufgabe, Produkte herstellen und verkaufen zu müssen, abnimmt.

 

Wenn du dich für Dropshipping entscheidest, gibt es ein paar Aspekte zu beachten. Erstens: Recherchiere gut und wähle deine Produkte aus, indem du Markttrends beobachtest und die Nachfrage nach den Produkten ermittelst, die du verkaufen willst. Dann solltest du dich nach seriösen Lieferanten umsehen, die dich mit hochwertigen Produkten versorgen können. Zur Qualitätssicherung kannst du das Einkaufserlebnis deiner zukünftigen Kunden simulieren, indem du die Produkte selbst bestellst und jeden Aspekt beobachtest und kontrollierst – von den Versandzeiten über die Verpackung bis hin zum Fulfillment und dem Auspackerlebnis. Wenn das Einkaufserlebnis deinen Erwartungen entspricht, kannst du den Lieferanten kontaktieren und damit beginnen, eure Geschäftsbeziehung aufzubauen. Zuverlässige Lieferanten sind besonders wichtig, da dein Geschäft wachsen wird und somit die Risiken im Fulfillment steigen. Wenn du Produkte von Drittanbietern beziehst, kannst du sogenannte “White Label-Produkte” wählen. Diese sind ungebranded und können dann mit deinem eigenen Label versehen werden.

Erzähle deine Geschichte

Jetzt, da du Produkte zu verkaufen hast, entweder deine eigenen oder die deines Dropshipping-Anbieters, ist es an der Zeit, eine Verkaufsstrategie zu entwerfen. Wenn du ein Ladengeschäft hast, stehen die Chancen gut, dass die Käufer vor Ort bereits mit deiner Marke vertraut sind. Doch wenn du online gehst, musst du dein Angebot überdenken, um deine Online-Zielgruppe noch besser anzusprechen. Denke darüber nach, welche Nischenprodukte du verkaufen kannst, um so einen besonderen Mehrwert zu schaffen.

 

Als Nischenprodukte bezeichnet man solche Produkte, die ein einzigartiges Problem lösen. Du kannst auch in Betracht ziehen, einige deiner Produkte gemeinsam als Set oder Paket zu verkaufen, um einen höheren Bestellwert zu erzielen und dein Angebot zu erweitern. Dafür bietet es sich an, die Produkte nach Verwendungszweck zu bündeln und dem so entstandenen Set einen coolen Namen zu geben. Eine “Umzugskiste“ kann zum Beispiel Verpackungsmaterial, einen Hammer, Nägel und ein Teppichmesser enthalten. Somit entsteht ein neues Produkt, welches eventuell auch eine ganz neue Zielgruppe anspricht, die nach erschwinglichen und bequemen Produkt-Lösungen sucht.

 

Um deine Marke zu definieren, zu etablieren und einen Mehrwert zu schaffen, kannst du deinen Kunden die Geschichte hinter deiner Kollektion und deinen Produkten erzählen. Eine nachhaltige Modemarke verkauft beispielsweise nicht nur Kleidung, sondern auch eine Philosophie an ihre ökologisch denkenden Käufer. Dies fügt dem Einkaufserlebnis eine emotionale Ebene hinzu und zieht Käufer an.

Finde und verkaufe 

Trendprodukte

Der beste Weg herauszufinden, welche Trendprodukte sich für den Onlineverkauf eignen, ist es, deiner Zielgruppe gut zuzuhören. Lerne deine potenziellen Kunden kennen, ihr Geschlecht und Alter, ihre Interessen und ihre Motivationen und verstehe so, was sie zum Kauf bewegt.

 

Sobald es dir gelungen ist, dich in deine Kunden hineinzuversetzen, kannst du damit beginnen, Trendprodukte mit Verkaufspotenzial zu suchen. Eine gute Recherche ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Identifikation von neuen und kommenden Trends. Damit deine Produkte auch auf lange Sicht hin profitabel sind, solltest du auf solche Trend setzten, die das Potenzial haben, nachhaltig und langfristig aktuell zu bleiben, anstatt dich an kurzlebigen viralen Trends zu orientieren.

 

Ein weiteres wichtiges Element für den Verkauf von Trendprodukten ist es, dynamisch, flexibel und aufmerksam zu bleiben und Trends zu erkennen, während sie sich formen. Behalte die gängigen Social-Media-Plattformen und Google Trends im Auge, um mitzubekommen, wonach Leute suchen, was sie posten und wofür sie sich interessieren. Das Erkunden großer eCommerce-Websites wie Amazon und eBay vermittelt dir weitere Einblicke in kommende Trends. Vergiss nicht, ihre Listen der meistverkauften und beworbenen Produkte zu durchstöbern. Diese Recherche wird dir helfen, Trends zu entdecken, die online Gewinn bringen

In der Zwischenzeit findest du hier eine Liste mit einigen der beliebtesten Produkte, die du online verkaufen könntest:

 

1. Mode, Kleidung & Accessoires

2. CBD-Öl

3. Essen & Lebensmittel

4. Haustier- & Tierpflege-Artikel

5. Spiele und Freizeit

 

Falls du bereits Trendprodukte verkaufst, ist dies deine Zeit zu glänzen und von der steigenden Nachfrage zu profitieren, da du und dein Unternehmen bereits als Experten etabliert sind und dir deine Kunden vertrauen. Handle schnell, denn die Konkurrenz wird sicherlich deutlich zunehmen und schnell aufholen. Bring dein Angebot und deinen Produktkatalog auf Vordermann, indem du Print-on-Demand und Dropshipping einsetzt, um individuell gestaltete Produkte unter deiner Marke herzustellen und online zu verkaufen.

Kenne deine Konkurrenz und deine Lieferkette

Schauen wir den Tatsachen ins Auge: Deine Konkurrenz schläft nicht und ist daran interessiert, deine Kunden abzuwerben. Daher ist es wichtig für dich, die Aktivitäten deiner Konkurrenten genau im Auge zu behalten, um ihnen einen Schritt voraus zu sein und an der Spitze zu bleiben.

Suche auf Google, Amazon, eBay, Etsy oder anderen Marktplätzen nach deiner Konkurrenz. Du kannst damit beginnen, beliebte Hashtags auf Instagram und LinkedIn zu verfolgen. Lies dir Produkt- und Shop-Bewertungen durch und scanne Kommentare von Käufern auf Social Media. Du kannst auch nach positiven oder negativen Bewertungen der Kunden deiner Konkurrenten suchen, um zu sehen, ob und wo du deine eigenen Produkte verbessern kannst. Lerne aus den Fehlern deiner Konkurrenz – bestelle ihre Produkte und sieh dir an, was sie anbieten. Achte auf alles, von der Lieferzeit bis hin zur Verpackung und dem Auspackerlebnis.

Du kannst auch mit den Ansprechpartnern in der Lieferkette Kontakt aufnehmen, also mit denen, die die Produkte tatsächlich herstellen, lagern und versenden. Sie werden dir sehr interessante Einblicke in das Geschäft, die Rücklaufquoten und andere wichtige Bestandteile des eCommerce geben können.

Sobald du Wissen über deine Konkurrenz und die Lieferkette gesammelt hast, kannst du damit beginnen, die besten Optionen für den Verkauf deiner Produkte zu bestimmen.

Eine Quadrantenkarte, die die Lieferkette im Vergleich zum Verständnis des Publikums beschreibt

Der Verkauf von Dropshipping-Produkten

Der Verkauf von Dropshipping-Produkten ist der Vorgang, bei dem Waren direkt vom Hersteller an die Käufer versandt werden. Das tolle an dieser Methode ist, dass sie für dich sehr risikoarme ist, da du dich nicht mit der Herstellung, Lieferung und dem Fulfillment beschäftigen musst. Deine Gewinnspanne verringert sich jedoch, da du für diesen Service natürlich einen Aufschlag an den Dropshipping-Anbieter zahlen musst.

Der Verkauf auf Marktplätzen wie Amazon, Etsy und eBay zieht zwar hohe Besucherzahlen an, doch auch diese Firmen nehmen dir einen Teil deines Umsatzes ab.
 

Wenn du Eigenmarken verkaufst, werden vom Dropshipping-Anbieter Produkte für dich hergestellt, an welche das Label deiner Marke angebracht werden. Einerseits wirkt sich dies positiv auf deine Markenbekanntheit aus. Auf der anderen Seite gehst du aber das Risiko ein, dass sich Probleme mit den Produkten direkt auch negativ auf dein Unternehmen auswirken können.

 

Der Verkauf über deinen Online-Shop bietet die höchste Rentabilität bei jedem Verkauf. Allerdings musst du dich erst im Markt etablieren und eine Zielgruppe anlocken.
 

Wenn du deine Zielgruppe und Lieferkette besser verstehst, wird dein Unternehmen an Bekanntheit gewinnen und der Produktversand an mehrere Verkaufsorte expandieren. Damit wird auch die Auftragserfüllung zu einer größeren täglichen Herausforderung. Genau hier bieten eCommerce-Plattformen den größten Vorteil: Du kannst überall hin verkaufen und gleichzeitig alles an einem Ort verwalten.

 
 
Branding für ein Online-Hautpflegegeschäft mit Logo, Domain und E-Mail-Marketing

2. Baue deine eCommerce-Marke auf

Der Aufbau einer kohärenten Marke schafft eine einheitliche Markenstimme für dein Unternehmen und erhöht so den Wiedererkennungswert bei Kunden. Wenn du deine Markenführung strategisch ausrichtest, schaffst du eine Markenidentität und prägst dich, dein Unternehmen und wofür es steht bei deinen Kunden ein. Das Branding ist fortlaufender Prozess, der sich in der gesamten Lebensdauer deines Geschäfts weiterentwickelt. Wir zeigen dir hier die ersten Schritte für den Aufbau einer eCommerce-Marke.

Branding für ein Online-Hautpflegegeschäft mit Logo, Domain und E-Mail-Marketing

Wähle deinen Unternehmensnamen

Die erste Entscheidung, die du für dein Unternehmen triffst, ist der Namen. Der Name ist ein wichtiges Element, welches überall erscheinen wird – in deinem Logo, der Domain deiner Website, in Marketingmaterialien, in Social Media und vielem mehr. Wenn dein Unternehmen schon einen Namen hat, hast du den ersten wichtigen Schritt bereits getan.

Kaufe eine Domain

Die Domain deiner Website spielt eine sehr wichtige Rolle für die Markenidentität und die Glaubwürdigkeit deines Geschäfts. Die Damian hat nicht nur Einfluss auf das Ranking deines Online-Shops in den Suchergebnissen von Suchmaschinen, sondern kann auch potenzielle Käufer anziehen oder abschrecken – schließlich ist er die Online-Adresse deines Geschäfts. Wenn du einen Domainnamen wählst, denke daran, dass eine klare, maßgeschneiderte Domain zur Attraktivität und Kompetenz deines Online-Shops beiträgt und deine Marke professioneller und vertrauenswürdiger erscheinen lässt.

Entwerfe dein Logo

Dein Logo ist das Herzstück deines Brandings und bildet die Essenz deiner Markenpersönlichkeit. Ein eigenes Logo selbst zu entwerfen oder von einem Profi designen zu lassen kann zeitaufwendig und teuer sein. Die gute Nachricht ist, dass du weder ein Designer sein noch hunderte von Euros ausgeben musst, um ein Logo zu entwerfen, das auffällt, einprägsam und einzigartig ist. Folge diesen Gestaltungsregeln für ein perfektes Logo-Design, um dein Logo zu entwerfen oder beginne einfach mit einem kostenlosen Logo-Maker. Beantworte einfach ein paar kurze Fragen zu deinem geschäftlichen und persönlichen Stil und du bekommst ein Logodesign, das genau zu dir passt.

Richte eine Geschäfts-E-Mail ein

Eine Geschäfts-E-Mail enthält die Domain deiner Website in deiner E-Mail-Adresse (hailey@haileyfashion.com) und unterscheidet sich von der, die von deinem E-Mail-Anbieter generiert wird (haileyfashion@gmail.com). Als Shop-Inhaber wirst du eine Menge E-Mails an deine Kunden versenden - von Werbeaktionen bis hin zu Versand-Updates und mehr. Daher ist eine geschäftliche E-Mail-Adresse unerlässlich, damit die Kunden erkennen können, von wem diese E-Mails stammen. Sobald du deine Domain registriert hast, kannst du deine Geschäfts-E-Mail erstellen.

 

3.  Gründe einen Online-Shop

Das Herzstück eines jeden erfolgreichen eCommerce-Unternehmens ist der Online-Shop. Wenn du gerade erst anfängst, ist dein Online-Shop eine großartige Möglichkeit, Produkte zu testen und schnelles Feedback zu bekommen. Wenn du bereits auf Marktplätzen verkaufst, kannst du diesen neuen Kanal ausprobieren, der sogar noch profitabler ist. Und wenn du ein Ladengeschäft hast, kannst du mittels eines Online-Shops jederzeit und überall verkaufen.

Wenn du dich fragst, was die beste Plattform für deinen Online-Verkauf ist, solltest du Folgendes bedenken: Ein Homepage-Baukasten wie Wix bietet erschwingliche Preispläne, flexible Design-Möglichkeiten und professionelle Tools zur Verwaltung deines Shops – und das alles auf einer Plattform. Richte deinen Online-Shop mit Wix ein oder erkunde andere Optionen für dein Business.

Wie du deinen eigenen Online-Shop erstellst:

Die größte Herausforderung eines Online-Shops ist, dass du an Menschen verkaufst, die du nie persönlich triffst. Damit dies erfolgreich geschieht, musst du ihr Vertrauen gewinnen. Das ist im Einzelhandel viel einfacher, da Menschen darauf ausgelegt sind, mit ihren Sinnen schnell eine Menge an Informationen aus ihrer Umgebung aufzunehmen.

In einem Ladengeschäft können Waren angefasst, anprobiert und von verschiedenen Winkeln und in verschiedenen Lichtverhältnissen angesehen werden. Außerdem können die Mitarbeiter im Geschäft beratend zur Seite stehen. Glücklicherweise bieten auch eCommerce-Plattformen großartige Lösungen und Alternativen.

Handtaschen-Online-Shop und Bestellverwaltung über die Wix Mobile App
Kontaktseite und Live-Chat eines Online-Shops fürs Zimmerpflanzen
FAQ-Seite für einen Online-Lampen-Shop auf Desktop und Handy.
Schmuck-Online-Shop mit einer „Über uns“-Seite und einem Blog-Beitrag
Startseite und Bewertungen des Gemüselieferdienst-Online-Shops.
Professionelle Online-Shops auf Basis von Vorlagen von Wix.

Erhöhe deine Glaubwürdigkeit durch ein professionelles Shop-Design

  • Bedenke, dass Kunden den visuellen Aspekten eines Shops oft mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Inhalt.

  • Wähle eine Vorlage: Suche auf deiner Plattform nach Inspiration und finde eine Online-Shop-Vorlage, die zur Wiedererkennung deiner Marke passt.

  • Visuelle Hierarchie & Struktur: Sorge dafür, dass das Konzept deines Online-Shops klar ist, damit die Kunden sofort verstehen, was sie hier sehen und was sie tun müssen.

  • Vermeide visuelle Überladung: Zu viele visuelle Eindrücke führen zu Verwirrungen und hohen Abbruchraten.

Professionelle Online-Shops auf Basis von Vorlagen von Wix.
Handtaschen-Online-Shop und Bestellverwaltung über die Wix Owner App

Schaffe Vertrauen mit hochwertigen Produktbildern und -beschreibungen

  • Verwende viele hochwertige Produktbilder und Videos, die aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen wurden, um Kunden zu helfen, das Ladenerlebnis zu ersetzen. Kunden sind viel eher bereit, ein Produkt zu kaufen, wenn die Bilder erstklassig sind. So meistern selbst Anfänger die Kunst der Produktfotografie dank ein paar einfachen Ausrüstungsgegenständen wie deinem Smartphone, einer Digitalkamera, Stativen und Beleuchtungsboxen. Den letzten Schliff erreichst du mit Bearbeitungstools wie dem Wix Fotostudio.

  • Zeige die Größe des Produkts, indem du verschiedene Fotos davon neben vertrauten Objekten wie Händen, Bäumen, Autos, etc. aufnimmst.

  • Verwende Lifestyle-Bilder, damit die Kunden fühlen können, wie es ist, dieses Produkt zu benutzen. Zum Beispiel sollte ein Wanderschuh so dargestellt werden, wie er von jemandem im Gebirge getragen wird. Videos sind eine großartige Möglichkeit, dies zu tun.

  • Produktdetails sind oft das Letzte, was deine Kunden vor dem Kauf lesen. Gib deinen Kunden alle Details und Besonderheiten, die sie wissen müssen. Formuliere die Produktspezifikationen so klar wie möglich – füge alle relevanten Informationen hinzu, wie z.B. die Abmessungen des Produkts, woraus es besteht und ob es installiert bzw. montiert werden muss.

Schreibe "Über uns“-Seiten und Blogbeiträge

Dein Produkt oder Geschäft ist nicht das Einzige, was du mit deinem Online-Shop verkaufst – du verkaufst auch dich selbst. Die "Über uns“-Seite ist der beste Ort, um die Leute wissen zu lassen, wer du bist und was du ihnen bieten kannst, während du gleichzeitig die Geschichte deiner Marke erzählst. Eine gut geschriebene "Über uns“-Seite ist eine großartige Möglichkeit, damit sich Kunden mit dir, deinem Geschäft und deinen Produkten verbunden fühlen.

 

Wenn du deine "Über uns“-Seite gestaltest, scheue dich nicht davor, deine wahre Persönlichkeit zu zeigen und vermeide möglichst generische Inhalte. Dies ist die beste Gelegenheit, um dich von deiner Konkurrenz abzuheben. Stelle die Menschen vor, die hinter deinem Geschäft stecken. Erzähle der Welt, wer dein Inventar erstellt und bearbeitet. Außerdem solltest du, wo immer es möglich ist, Bilder in deine "Über uns“-Seite einfügen. Lass deine Kunden einen Bezug zu den Gesichtern herstellen, die das, was sie kaufen wollen, erschaffen.

Schmuck-Online-Shop mit einer „Über uns“-Seite und einem Blog-Beitrag
Kontaktseite und Live-Chat eines Online-Shops fürs Zimmerpflanzen

Vertrauen aufbauen mit Kontaktinformationen

Deine Kontaktinformationen sind oft das Erste worauf das Augenmerk deiner Käufer fällt, wenn sie deinen Online-Shop besuchen. Schließlich wollen sie sichergehen, dass sie dich auch schnell und einfach erreichen können, wenn es Problemen mit ihrer Bestellung geben sollte. Deshalb ist es umso wichtiger diese Informationen bereitzustellen und sie leicht auffindbar zu machen – das ist die Basis, um Kundenvertrauen aufzubauen. Wenn du einen Kontaktbereich anlegst, solltest du alle wichtigen Informationen zu deinem Geschäft angeben wie deine Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Anschrift. Für Besucher ist dies ein gutes Anzeichen dafür, dass sich hinter der Website eine echte Person verbirgt. Füge einen Live-Chat hinzu, um direkt mit deinen Käufern zu interagieren und gleichzeitig deine Umsätze anzukurbeln. Außerdem solltest du zu deinen Social-Media-Kanälen verlinken und Bilder sowie Symbole benutzen, damit Kunden leicht zu deinem Kontaktbereich navigieren können.

Gib Antworten mithilfe von FAQ-Seiten

Eine der besten Möglichkeiten, um wiederkehrende Fragen von Kunden zu beantworten, ist eine detaillierte FAQ-Seite (Frequently Asked Questions). Wenn du deine Webseite organisierst, solltest du etwas Platz für diesen Bereich lassen, da er automatisierte Antworten auf wiederkehrende Fragen liefern kann. Außerdem kann dies die Sichtbarkeit deiner Seite bei Google verbessern, wenn Kunden nach Geschäften und Produkten wie deinem suchen. Sorge dafür, dass dein FAQ-Bereich klar und einfach zu navigieren ist, indem du Antworten in simpler Sprache schreibst und Fachjargon oder unnötige Details vermeidest.

Stelle sicher, dass die Informationen korrekt und aktuell sind. Überprüfe sie monatlich oder immer dann, wenn du neue Produkte hinzufügst oder eine neue Zielgruppe ansprichst.

FAQ-Seite für einen Online-Lampen-Shop auf Desktop und Handy.
Startseite und Bewertungen des Gemüselieferdienst-Online-Shops.

Integriere "Social Proofing“ und Erfahrungsberichte

Von Social Proofing ist die Rede, wenn du Bewertungen oder Social-Media-Kanäle zu deiner Seite hinzufügst. So können potenzielle Kunden sehen, was andere Kunden über deine Produkte und Dienstleistungen sagen. Es ist eine weitere großartige Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, Vertrauen aufzubauen und den Verkauf anzukurbeln. Du kannst dies tun, indem du einen Social-Media-Feed oder eine Bewertungs-App hinzufügst. Eine weitere Möglichkeit, solche social proofs zu erbringen, sind Bilder und Videos von Käufern, die deine Produkte benutzen.

 

Wo kann ich meine Produkte online verkaufen?

Jetzt, wo dein Online-Shop eingerichtet ist, kannst du an mehreren Orten verkaufen und Kunden über die Kanäle erreichen, die sie täglich nutzen. Deine Produkte können im Laden, auf deiner Website oder auf Plattformen wie eBay, Instagram, Facebook, Google und Amazon verkauft werden – und das alles kostenlos.

Wix Online-Stuhlgeschäft auf mehreren Verkaufskanälen wie Facebook und Instagram
Wix Online-Stuhlgeschäft auf mehreren Verkaufskanälen wie Facebook und Instagram

Facebook

Facebook ist die größte Social-Media-Plattform und wird dir helfen, sowohl mit lokalen als auch mit globalen Käufern in Kontakt zu treten. Du kannst Produkte direkt von deiner Facebook-Geschäftsseite aus verkaufen. Wix macht es dir leicht, deinen gesamten Produktkatalog mit Produktbildern, Informationen, Preisen und vielem mehr in deinen Facebook-Shop hochzuladen, was dir eine Menge Zeit spart.

Amazon ist der größte Marktplatz in der westlichen Welt und setzt die Messlatte in Bezug auf das Einkaufserlebnis. Ein erfolgreicher Amazon-Verkäufer zu werden, kann dir helfen, dein Unternehmen zu steigern. Mit Wix kannst du deinen gesamten Produktkatalog oder ausgewählte Produkte hochladen, indem du einen einfachen Einrichtungsprozess nutzt. Das bedeutet, dass du alle deine Amazon-Verkäufe über deine Verwaltung bei Wix abwickeln kannst und so das Inventar jederzeit synchronisiert hältst.

Da Instagram zu Facebook gehört, ist ein Facebook-Shop erforderlich – diesen kannst du mit der Wix Facebook-Integration einrichten. Nachdem du deine Facebook Business-Seite mit deinem Instagram Business-Profil verbunden hast, musst du dein Instagram-Profil für den Shop freigeben, damit du das Produkt-Tagging aktivieren kannst. Mit dieser Funktion kannst du deine Produkte in jedem Instagram-Post hervorheben. Instagram ist gespickt mit weiteren visuellen Funktionen, die dir helfen, deine Produkte hervorzuheben und deine Marke zu bewerben.

eBay

Millionen von Käufern besuchen diesen Marktplatz täglich auf der Suche nach tollen Angeboten für ein endloses Angebot an Produkten. Wix lässt sich mit einem einfachen Einrichtungsassistenten mit eBay verknüpfen, der dir dabei hilft, den langwierigen und starren Prozess des Onboardings neuer Verkäufer bei eBay zu umgehen. Auf diese Weise kannst du Produkte direkt bei eBay hochladen, während du den Verkauf über deine Verwaltung von Wix abwickelst. Du kannst auch anpassen, wie deine Produkte auf eBay aussehen und wie viel sie kosten werden, und dein Bestand bleibt jederzeit synchronisiert.

 
Mode-Online-Shop mit einer E-Mail für abgebrochene Warenkörbe, Homepage und Live-Chat mit einem Coupon
4.  Marketing your store mobile.png
Facebook Anzeigen für einen Online Fitness Shop auf Wix

4.  Vermarkte deinen Shop und deine Produkte

Sobald dein Online-Shop erstellt ist, ist es an der Zeit, deine Produkte zu vermarkten. Allerdings ist es nicht genug, zu erwarten, dass die richtige Zielgruppe dein Geschäft findet, nur weil deine Seite live ist. Die Kunden müssen von deinem Online-Shop erfahren und deine Produkte verstehen. Um dies zu erreichen, musst du deine Zielgruppe kennen und wissen, wie du sie erreichen kannst. Hier sind einige Marketingmaßnahmen, die dir helfen werden, den Traffic zu deinem Online-Shop zu erhöhen.

Schritt 1: Finde neue Käufer

Diese Marketingmaßnahmen werden dir helfen, den Traffic zu deinem Online-Shop zu erhöhen.

Facebook Anzeigen für einen Online Fitness Shop auf Wix

Suchmaschinen-optimierung (SEO)

Wenn Kunden Suchmaschinen wie Google nutzen, um nach Produkten wie deinem zu suchen, ist eine hohe Platzierung auf den Ergebnisseiten das beste, was dir passieren kann. Bei der Internetrecherche haben Kunden eine Intention und suchen nach Lösungen (bzw. Produkten), die ihren Bedürfnissen entsprechen. Deshalb ist es wichtig, in den Suchergebnissen zu erscheinen.

 

Die SEO-Optimierung für eCommerce hilft den Suchmaschinen, deine Produkte zu bewerben. Hier sind einige Möglichkeiten, wie du die SEO deines Shops verbessern kannst.

 

  • Optimiere Meta-Tags (Codeschnipsel, die Informationen über deine Produkte anzeigen), um das Ranking der Produktseite in Suchmaschinen zu verbessern und Online-Käufer zu deinem Shop zu leiten.

  • Erstelle SEO-Muster, die sich sofort auf den Produktseiten deines Shops aktualisieren.

  • Füge strukturierte Daten hinzu, damit dein eCommerce-Geschäft als Rich Snippet erscheinen kann, ein visuell ansprechendes Suchergebnis mit zusätzlichen Informationen, die neben dem Titel, der Beschreibung und der URL angezeigt werden.

  • Personalisiere die Informationen auf deinen Shop-Seiten für Social Sharing, sowie Facebook, Instagram und mehr.

Online-Werbung

Online-Werbung ermöglicht es dir, Traffic direkt auf deine Produktseiten zu leiten. Online-Marketing bietet dir die beste Chance, dein Geschäft zu steigern und viele eCommerce-Plattformen bieten hierfür automatisierte Tools und eine einfache Einrichtung.
 

Auch wenn es ein wenig einschüchternd erscheinen mag, keine Angst – du kannst auf Plattformen wie Google und Facebook für knapp unter 100 € werben und beide bieten einzigartige Vorteile. Google konzentriert sich auf die Absicht des Käufers, da Menschen Suchmaschinen nutzen, um Informationen zu sammeln und sofort nach Produkten zu suchen, die sie wollen oder brauchen. Bei Facebook geht es mehr darum, ihr Interesse durch starke visuelle Anzeigen zu wecken. Glücklicherweise musst du kein Designer sein, um eine leistungsstarke Anzeige zu erstellen. Du musst auch nicht viel Geld ausgeben, um das zu erreichen. Nutze einfach die Möglichkeiten, die dir deine eComm-Plattform oder Apps wie Facebook Ads oder Google Shopping bieten.

Influencer

Influencer spielen im heutigen eCommerce-Markt eine große Rolle. Sie können dir helfen, mit einem einzigen Instagram-Foto über Nacht eine Menge zu verkaufen. Das ist besonders in der Anfangsphase von Vorteil, da die ersten Verkäufe in der Regel am schwierigsten und zeitaufwendigsten sind. Sobald du mit einem Influencer zusammenarbeitest, ist es einfacher, neue Influencer für dich zu gewinnen und so deine Produkte weiter zu vermarkten. Glücklicherweise brauchst du nicht die Kardashians an deiner Seite, um mit dem Verkauf zu beginnen. Lokale Influencer, mit manchmal ein paar tausend Followern, können die Dinge für wenig oder gar kein Geld in Bewegung setzen.

Nutze Tools wie Buzzsumo oder Social Bakers, um 3-5 lokale Influencer zu identifizieren, die zu deinem Produkt passen und dabei helfen können, es zu verkaufen. Kontaktiere sie mit einer Direktnachricht und schicke ihnen dein Produkt zu. Verlange nichts im Gegenzug – Influencer müssen eine Menge Content produzieren, falls dein Produkt ihnen gefällt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie etwas darüber posten.

 

Einige Influencer werden gerne ihre Erfahrungen mit deinen Produkten teilen und präsentieren, falls sie es kostenlos erhalten. Die meisten möchten jedoch bezahlt werden. Stelle sicher, dass du einen Vertrag hast und betrachte dies als eine langfristige Beziehung, da sie in Zukunft vielleicht weitere Produkte teilen werden und so deine Marke als vertrauenswürdig für ihre Follower positionieren.

 

Falls die Ergebnisse gut sind, verdopple den Einsatz und investiere mehr in diesen Channel. Wenn du dich weiterentwickelst, wirst du mehr Budget und mehr Verantwortung haben, was bedeutet, dass du keine Zeit haben wirst, also ist die Beauftragung einer Agentur ein weiterer Weg, den du in Betracht ziehen kannst.

Schritt 2: Steigere deinen Umsatz

Mit diesen Taktiken kannst du mehr an Kunden verkaufen, die deinen Online-Shop besuchen.

Mode-Online-Shop mit einer E-Mail für abgebrochene Warenkörbe, Homepage und Live-Chat mit einem Coupon

Biete Gutscheine an

Gutscheine sind eine sehr verbreitete Methode, um deinem Zielpublikum Rabatte anzubieten, die an der Kasse eingelöst werden können. Die meisten Shops nutzen sie regelmäßig, aber vor allem, um Kunden zum ersten Mal zum Kauf zu bewegen. Im Gegenzug für einen Rabatt von 10-20 % fragen die Shops nach deiner E-Mail, damit sie dir weitere Angebote schicken können.

 

Es gibt verschiedene Arten von Gutscheinen:

1.  Prozentualer Rabattgutschein: Biete z. B. 15 % Rabatt an.

2.  Preisnachlass-Gutscheine: Biete z. B. 10 € Rabatt an.

3.  Gutscheine für kostenlosen Versand: Ein Gutschein, der einen kostenlosen Versand anbietet.

4.  Sonderangebot-Gutscheine: Ein Gutschein, der einen reduzierten Verkaufspreis bietet
(z. B. 5 € statt 10 €).

5.  Mindestbestellwert-Gutscheine: Gutscheine, die eingesetzt werden können, wenn die Zwischensumme eines Shoppers einen bestimmten Betrag überschreitet.
 

Wenn du Gutscheincodes erstellst, achte darauf, keine Informationen im Kleingedruckten zu verstecken. Wenn du dein Zielpublikum an dieser Stelle frustrierst, erhöht das die Abbruchraten.

Chatte mit deinen Kunden

Käufer lieben Aufmerksamkeit. Tatsächlich generieren eCommrtce-Unternehmen, die Produkte per Chat an Kunden senden bis zu 71 % mehr Verkäufe. Ganz zu schweigen davon, dass die Beantwortung von Chat-Nachrichten der Kunden, die Konversion um bis zu 65 % verbessern kann!

 

Denke daran, dass du Chatbots für grundlegende Aktionen nutzen kannst. Da Kunden es jedoch vorziehen, mit einem Menschen zu sprechen, solltest du sicherstellen, dass du während der Betriebszeiten eine reale Person zur Verfügung stellst.

Verlassene Warenkörbe wiederherstellen

Mehr als 70 % deiner Kunden brechen ihren Warenkorb beim Checkout ab. Wenn du sie mit Angeboten für abgebrochene Warenkörbe wieder ansprichst, kannst du bis zu 10 % von ihnen zurückholen! Der beliebteste Weg, um einen verlassenen Warenkorb zurückzuholen, ist eine sogenannte "Triggered-E-Mail". Diese wird automatisch verschickt, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt, wie z. B. das Nicht-Abschließen eines Bestellvorgangs. Die meisten eCommerce-Plattformen bieten Lösungen dafür an, also investiere die Zeit, um zu lernen, wie man automatische E-Mails zur Wiederherstellung von verlassenen Warenkörben einrichtet. Achte darauf, diese E-Mail gründlich zu lesen, um sicherzustellen, dass die Links richtig funktionieren und dass sie perfekt für mobile Endgeräte gestaltet ist, da die meisten Kunden sie auf ihren Handys öffnen werden.

Schritt 3: Gewinne wiederkehrende Käufer

Mit diesen Tipps kannst du mehr an Kunden verkaufen, die bereits in deinem Online-Shop eingekauft haben.

Produktseite eines Bekleidungs-Online-Shops mit vorgeschlagenen Produkten
Produktseite eines Bekleidungs-Online-Shops mit vorgeschlagenen Produkten

Erreiche deine Kunden per E-Mail-Marketing.

E-Mail ist nach wie vor einer der besten Wege, um eine dauerhafte Beziehung zu deinen Käufern aufzubauen. Viele eCommerce-Plattformen bieten E-Mail-Lösungen an, die Vorlagen beinhalten, damit deine Newsletter von Anfang an professionell aussehen.

Befolge diese einfachen Schritte, um deine E-Mail-Marketing-Strategie zu optimieren:

  • Baue deine Mailing-Liste, indem du allen Website-Besuchern bei der Anmeldung einen Gutschein anbietest und während des Bestellvorgangs eine Opt-in-Registrierung ermöglichst.

  • Versende nur E-Mails, wenn du etwas anzubieten hast. Konzentriere dich auf Feiertage oder besondere Angebote und orientiere dich an den Interessen deiner Käufer.

  • Wähle eine E-Mail-Vorlage mit vorgefertigten Designs, damit deine E-Mails professionell aussehen.

  • Analysiere deine Strategie und verstehe so im Nachhinein, was funktioniert hat und was nicht.

  • Sprich mit den Käufern und frage sie, was sie über deine E-Mails denken und wie du sie relevanter und verlockender gestalten kannst.

Kunden neu ansprechen (Retargeting).

Retargeting, auch bekannt als Remarketing, erinnert dein Zielpublikum an deine Produkte, indem es ihnen maßgeschneiderte Anzeigen zeigt, nachdem sie deine Seite besucht haben. Deine Werbung erscheint überall dort, wo sie sich im Internet aufhalten, erinnert sie an deine Seite und motiviert sie, wiederzukommen. Dies geschieht in der Regel über Facebook oder Google und erfordert das Hinzufügen eines Pixels, d.h. eines speziellen Codeschnipsels, der es ermöglicht, dein Zielpublikum zu verfolgen, sobald es deinen Shop verlässt.

 

5.  Beginne Zahlungen zu akzeptieren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du Online-Zahlungen akzeptieren kannst. Egal für welche Methode du dich entscheidest, stelle sicher, dass die Zahlungsmethoden sicher und vertrauenswürdig sind.

Zahlungsübersicht für einen Online-Shop von Wix mit Kasse, Transaktionstabelle und Auszahlungsbilanz.
Zahlungsübersicht für einen Online-Shop von Wix mit Kasse, Transaktionstabelle und Auszahlungsbilanz.

So fängst du an, Zahlungen zu akzeptieren:

Der schnellste Weg, Zahlungen zu akzeptieren, ist die Eröffnung eines Kontos bei einem Zahlungsanbieter mit niedrigen Einstiegshürden, wie PayPal, Square oder Stripe. Diese sind einfach einzurichten und bereits in den meisten eCommerce-Plattformen integriert. Es ist sehr empfehlenswert, dass du auch ein Händlerkonto eröffnest und alle Anforderungen richtig ausfüllst.

Wie werden dich deine Käufer bezahlen?

Die beste Lösung für Käufer, um reibungslos und sicher einzukaufen, ist auch die beste Lösung für dich. Kreditkarten sind bei weitem die beliebteste Online-Zahlungsmethode, aber du kannst auch digitale Wallet-Lösungen wie Apple Pay, Google Pay, Amazon Pay und Visa Checkout integrieren. Diese bieten auch Kunden, die beim Bezahlen nicht ihre Kreditkartennummer eingeben wollen, ein angenehmes Einkaufserlebnis.

 

Falls du bereits ein stationäres Geschäft hast, ist es wichtig, die Verkäufe im Laden und online zu synchronisieren, um eine konsistente Inventur zu gewährleisten. Dies erfordert die Arbeit auf der gleichen Plattform, aber glücklicherweise bieten die meisten eCommerce-Plattformen auch Point of Sale (POS)-Lösungen an, und umgekehrt. Stelle sicher, dass deine Zahlungslösung dir alles bietet, was du in beiden Situationen brauchst.

Pro-Tipp: Achte darauf, dass mindestens einer deiner Zahlungsanbieter Pay-over-Time anbietet, da dies den Bestellwert um bis zu 20 % erhöht, was dir wiederum erlaubt, mehr Geld für dein Online-Marketing auszugeben.

Wie bekommst du das Geld auf dein Bankkonto?

Zahlungen zu akzeptieren und Geld auf dein Bankkonto zu bekommen sind zwei verschiedene Prozesse. Letzteres wird Payouts genannt und muss beim Aufbau deines Online-Shops eingerichtet werden. Ein lebensfähiges eCommerce-Unternehmen unterhält eine stetige Kasse mit automatischen Auszahlungen, die direkt auf das Bankkonto gesendet werden.

Was ist mit der Mehrwertsteuer?

In verschiedenen Regionen gelten unterschiedliche Steuervorschriften. Mach hier keine Anfängerfehler – denn das kann ernsthafte rechtliche Folgen haben. Falls du dich noch in der Recherchephase befindest, sind Steuerberechner gut genug, um einen Überblick über die Höhe der zu zahlenden Steuern zu bekommen und zu entscheiden, ob du die gesamte oder einen Teil der Umsatzsteuer übernehmen willst oder ob du sie auf deine Käufer umlegen willst. Wenn du jedoch an den Punkt kommst, an dem du tatsächlich verkaufst, musst du einen Buchhalter oder deine lokale Steuerbehörde konsultieren, um spezifische Informationen für deinen Shop zu erhalten.

Verwaltung deiner Geschäftsfinanzen

Wir empfehlen dir, dein eCommerce-Unternehmen über eine integrierte Zahlungs-Verwaltung verwaltest. Das bedeutet, dass du alle Online-Bestellungen, Transaktionen (einschließlich Rückerstattungen und Rückbuchungen), Rechnungen und Auszahlungen von einem Ort aus verwalten kannst.

 

6.  Versand

Bezahlbarer, schneller Versand ist das Herzstück erfolgreicher eCommerce-Geschäfte. Das Ende des Einkaufserlebnisses ist das Auspacken der Ware, und es gibt nur einen Weg, deine Produkte zu deinen Kunden zu bringen: über einen Versanddienstleister. Es gibt viele Versanddienstleister in verschiedenen Ländern. Einige der beliebtesten in Deutschland sind DHL, Hermes und DPD.

 

Ein gutes Grundverständnis für den eCommerce-Versand ist sowohl für das Einkaufserlebnis als auch für deine Profitabilität unerlässlich.

Wix eCommerce-Versand für einen Online-Shop mit einem Versandetikett und einer Checkout-Seite
Wix eCommerce-Versand für einen Online-Shop mit einem Versandetikett und einer Checkout-Seite

Soll ich kostenlosen Versand anbieten?

Kostenloser Versand ist unglaublich beliebt und ein hervorragender Motivator für Käufer. Allerdings musst du als Online-Shop-Inhaber die Kosten dafür übernehmen. Diese können je nach Entfernung zum Kunden, Gewicht und Größe deiner Ware sowie der Lieferzeit stark variieren. Du solltest versuchen die potenziellen Versandkosten so genau wie möglich abzuschätzen bevor du dich dazu entscheidest, kostenlosen Versand anzubieten. Um dies zu umgehen, kannst du auch Regeln für den kostenlosen Versand erstellen und ihn auf bestimmte Regionen, einen Mindestbestellwert oder auf ein bestimmtes Gewicht reduzieren.

So richtest du deinen Versand ein:

Wähle einen Versanddienstleister

Finde einen Versanddienstleister, der zu deinen Bedürfnissen passt. Verkauft deine Marke hauptsächlich im Inland oder hast du bereits international expandiert? Arbeite nur mit professionellen Spediteuren, denen du vertraust. Wenn du enttäuscht bist, versuche einen anderen. Gib dich nicht mit Mittelmäßigkeit zufrieden, sonst wirst du dafür in Form der Kundenzufriedenheit bezahlen.

Gib die Versandkosten beim Checkout an

Biete deinen Kunden alle Informationen an der Kasse an, einschließlich der Liefertermine, des Versandkalenders und alternativer Optionen wie Abholung im Geschäft oder lokale Lieferung.

Versandaktionen anbieten

Macht kostenloser Versand für dein Geschäft Sinn? Wenn nicht, versuche den kostenlosen Versand anzubieten, indem du den Preis deiner Produkte leicht anhebst. Zum Beispiel könnte ein Produkt, das 25 € kostet und mit kostenlosem Versand angeboten wird, sich besser verkaufen als ein Produkt, das 22 € kostet, aber 3 € Versand beinhaltet. Du kannst auch in Erwägung ziehen, den kostenlosen oder schnellen Versand nur zu bestimmten Zeiten wie Feiertagen oder am Cyber Monday anzubieten.

Mach die Verpackung zur Priorität

Kein Einkaufserlebnis ist komplett ohne das Auspackerlebnis. Du kannst ganz einfach ein unvergessliches Auspackerlebnis schaffen, indem du eine persönliche Note mit handgeschriebenen Dankesnotizen hinzufügst. Vermeide generische Verpackung und füge deinen Notizen eine spezielle Farbe hinzu, damit sich die Leute an dich erinnern!

 
Wix eCommerce Analytics für einen Keramik-Online-Shop

7.  Baue dein Geschäft aus

Ein lebensfähiges Geschäft ist immer auf der Suche nach neuen Wachstumskanälen, sei es durch mehr Verkäufe auf neuen Verkaufskanälen, oder durch mehr Profit durch den Einsatz von Automatisierungen. Durch die Expansion in neue Verkaufskanäle kannst du dein Zielpublikum an den Orten treffen, an denen sie täglich einkaufen oder stöbern.

Wix eCommerce Analytics für einen Keramik-Online-Shop

Automatisiere deinen Arbeitsablauf

Die größte Herausforderung, vor der du stehst, egal wie ausgereift dein Shop ist, ist das Zeitmanagement – vor allem deines, aber auch das deines Teams. Automatisierungen lösen diese Herausforderung und ermöglichen es dir, deine Arbeitsabläufe zu rationalisieren, was bedeutet, dass du mehr in der gleichen Zeit erledigen kannst.
 

Die häufigste Automatisierung im eCommerce sind E-Mails mit strategischen Automatisierungen, wie z. B. die Wiederherstellung von verlassenen Warenkörben und Bestellbestätigungs-E-Mails. Einmal eingerichtet, werden diese Automatisierungen weiterhin versendet, was deinen Umsatz steigert und wertvolle Zeit spart.

Verknüpfe deine Produktivitäts-Apps

Es gibt eine Vielzahl von Produktivitäts-Apps – von deinem Kalender über Aufgabenmanagement-Tools wie Trello oder Ascend bis hin zur Automatisierung sich wiederholender Aufgaben mit Zapier. Achte darauf, dass du Tools auswählst, die sich einwandfrei mit deinen Business-Tools synchronisieren und mit deinem Online-Shop verbinden lassen.

Analytik

Erfolgreiche E-Commerce-Händler lernen die Analytik zu lieben, weil sie ihnen hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen. Nur wenn du tief in deine Daten eindringst, erfährst du etwas über deine profitabelsten Zielgruppen, Produkte und Kampagnen. Mit diesem Wissen bewaffnet, kannst du einen datengesteuerten Businessplan erstellen.

Schau dir deine Berichte an

Umsatzattribution:

Zuallererst: Woher kommen deine Verkäufe? Sind es die E-Mails, die du verschickst, Instagram, Google-Suche, eBay oder Facebook-Anzeigen? Lerne deine Verkaufszahlen in- und auswendig kennen, damit du deine Marketingbemühungen auf die profitabelsten und skalierbarsten Kanäle konzentrieren kannst.

Traffic-Quellen:

Tools wie Google Analytics sind großartig, um zu verstehen, wie Leute deinen Online-Shop finden. Die meisten eCommerce-Plattformen bieten diesen Bericht an. Kombiniere die Erkenntnisse aus Traffic und Verkäufen, um deine Angebote auf das Zielpublikum abzustimmen, das dein Shop generiert.

Neue vs. wiederkehrende Käufer:

Nur 15 % aller Online-Käufer sind wiederkehrende Kunden, d. h. solche, die den Shop erneut besuchen und weitere Bestellungen aufgeben. Allerdings machen sie etwa 33 % des gesamten Online-Shopping-Umsatzes aus. Das bedeutet, dass wiederkehrende Kunden deine VIP-Kunden sind – im Durchschnitt geben sie 3x mehr aus als einmalige Kunden. Stelle sicher, dass du weißt, wer sie sind und dass du genug Anstrengungen unternimmst, um einmalige Kunden wiederkommen zu lassen.

Visualisiere die Daten:

Die Visualisierung der Daten hilft dir, Veränderungen in den Trends schnell zu erkennen. Du kannst wählen, wie du deine Statistiken visualisieren willst, entweder indem du einen eigenen Bericht erstellst oder die integrierten Berichte bearbeitest.

 

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