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Second-Level-Domain (SLD) einfach erklärt: Definition, Aufbau und Bedeutung

  • vor 3 Tagen
  • 6 Min. Lesezeit

Was ist eine SLD? Glänzende, rosafarbene Ballonbuchstaben ".sld" vor einem lila Hintergrund. Die Buchstaben reflektieren Licht und wirken plastisch.

Du willst eine eigene Website für dein lokales Geschäft erstellen oder eine Domain registrieren, um neue Kunden zu erreichen, aber weißt nicht genau, was der Begriff „Second-Level-Domain“ eigentlich bedeutet? Keine Sorge, damit bist du nicht allein. Das Thema Domains wirkt oft komplizierter, als es in Wirklichkeit ist.


In diesem Artikel erklären wir dir das Konzept ganz verständlich. Du erfährst, was eine Second Level Domain genau ist, wie der Domain Aufbau im Detail funktioniert und wie sie sich von anderen Ebenen unterscheidet. Außerdem zeigen wir dir, wie du die richtige SLD für dein Unternehmen auswählst und registrierst, um dein Wachstum im Internet voranzutreiben.


Wir schauen uns gemeinsam die Definition, die Domain-Hierarchie, die SEO-Relevanz, praktische Auswahl-Tipps und die häufigsten Fragen an.


Mehr erfahren: Was ist eine Domain?



Übersicht: Second Level Domain


  • Bedeutung: gTLD steht für „Generic Top-Level Domain“ (zu Deutsch: generische Top-Level-Domain).


  • Besonderheit: Sie haben keinen direkten Länderbezug (im Gegensatz zu .de oder .fr).


  • Klassiker: Bekannte Beispiele sind .com, .net oder .org.


  • Neue Vielfalt: Mittlerweile gibt es hunderte branchenspezifische Endungen wie .shop, .agency oder .app.


  • Vorteil: Sie bieten großartige Möglichkeiten für ein kreatives Branding und sind international verständlich.



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Inhaltsverzeichnis



01. Was ist eine Second-Level-Domain?


Eine Second-Level-Domain (kurz SLD) ist der Name, den du dir für deine Website frei ausdenkst. Sie ist das Herzstück deiner Internetadresse und steht direkt vor dem Punkt und der Endung. Wenn du an deine Lieblingsmarken denkst, ist das Wort, das du in die Suchleiste eintippst, fast immer die Second-Level-Domain.


Um die genaue Position zu verstehen: Die SLD befindet sich zwischen der Subdomain (oft das „www“) und der Top-Level-Domain (der Endung).

Ein einfaches Beispiel: Bei der Adresse wix.com ist „wix“ die Second-Level-Domain. Das „.com“ ist die Endung.


Ein ganz wichtiger Punkt für dein Geschäft: Die Kombination aus deiner Second-Level-Domain und der Top-Level-Domain ist weltweit absolut einzigartig. Sobald du diese Kombination für dich registriert hast, gehört sie dir. Niemand sonst auf der Welt kann exakt dieselbe Adresse nutzen. Das gibt dir die Sicherheit, deine Marke in Ruhe aufzubauen.


Mehr erfahren: 



02. Wie ist eine Domain aufgebaut? Die Domain-Hierarchie erklärt


Um das große Ganze zu verstehen, werfen wir einen Blick auf die komplette Domain Struktur. Das sogenannte Domain Name System (DNS) ist streng hierarchisch aufgebaut. Man liest eine Domain technisch gesehen von rechts nach links, vom Allgemeinen zum Spezifischen.


Der vollständige Domain Aufbau besteht aus diesen Ebenen:


  1. Root Domain: Das ist die absolute Wurzel des Internets, quasi ein unsichtbarer Punkt ganz am Ende einer Adresse. Im Alltag ignorieren wir diesen Punkt völlig.

  2. Top-Level-Domain (TLD): Die Endung ganz rechts.

  3. Second-Level-Domain (SLD): Dein gewählter Name in der Mitte.

  4. Subdomain (Third-Level-Domain): Der vordere Teil ganz links.


Schauen wir uns das an einem Beispiel an: blog.meinefirma.de


  • de ist die Top-Level-Domain.

  • meinefirma ist die Second-Level-Domain.

  • blog ist die Subdomain.


Hier gibt es oft Verwirrung: Der Unterschied zwischen Domain und URL liegt darin, dass die URL den gesamten Pfad inklusive Protokoll (https://) beschreibt.



WIX Infografik mit Titel Der Domainaufbau besteht aus diesen Ebenen und vier Karten zu Root Domain, TLD, SLD und Subdomain.





Die Top-Level-Domain ist die Endung deiner Adresse. Bekannte Beispiele sind Länderendungen wie .de, .at oder .ch sowie generische Endungen wie .com, .org oder moderne neue Top-Level-Domains wie .shop oder die Endung .ai. Die TLD ordnet deine Website geografisch oder thematisch ein. Während du die SLD völlig frei erfindest, wählst du die TLD aus einer vorgegebenen Liste aus.



Die Subdomain ist eine Erweiterung, die du vor deine Second-Level-Domain setzt. Die bekannteste Subdomain ist das klassische „www“. Du kannst Subdomains aber auch nutzen, um verschiedene Bereiche deines Unternehmens zu trennen. Wenn du neben deiner Hauptseite einen Onlineshop betreibst, könntest du diesen unter shop.meinefirma.de anlegen.



03. Was macht die Second-Level-Domain besonders?


Das Besondere an der Second-Level-Domain ist deine absolute kreative Freiheit. Sie ist der Teil der Adresse, den du zu 100 Prozent selbst bestimmst. Genau deshalb ist sie das wichtigste Werkzeug für dein Branding und den Wiedererkennungswert deines Unternehmens.


Ein interessanter Aspekt: Dieselbe Second-Level-Domain kann mit verschiedenen TLDs existieren. Die Adresse meinefirma.de kann einer ganz anderen Person gehören als meinefirma.com. Wenn du deine Marke effektiv schützen und dein Wachstum absichern möchtest, lohnt es sich oft, die eigene Second-Level-Domain direkt mit den wichtigsten Endungen zu registrieren. So verhinderst du, dass Wettbewerber unter deinem Namen auftreten.



04. Second-Level-Domain und SEO: Welche Rolle spielt sie?


Wenn du deine Website erstellst, denkst du natürlich auch daran, wie du von Kunden gefunden wirst. Spielt die Second-Level-Domain eine Rolle für die Suchmaschinenoptimierung (SEO)? Die Antwort lautet: Ja, aber anders als du vielleicht denkst.


Früher haben viele Unternehmen versucht, genau ihre Suchbegriffe in die Domain zu quetschen (sogenannte Keyword-Domains wie guenstige-schuhe-kaufen.de). Heute ist das nicht mehr nötig und wirkt oft unseriös. Google und andere Suchmaschinen bewerten starke, vertrauenswürdige Marken viel besser.


Deine Second-Level-Domain beeinflusst vor allem das Vertrauen der Nutzer. Ein klarer, gut lesbarer Markenname führt dazu, dass mehr Menschen in den Suchergebnissen auf deinen Link klicken (die sogenannte Click-Through-Rate oder CTR). Eine höhere Klickrate signalisiert Google wiederum, dass deine Seite relevant ist. Setze also bei der Wahl deiner Adresse auf deine Marke statt auf pure Keywords. Achte zudem auf eine saubere URL-Struktur deiner Unterseiten.


Tipp: Um technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben, solltest du auch aktuelle Domain-Trends im Auge behalten.


„Wenn es darum geht, eine Website zu erstellen, lohnt es sich, von Anfang an einen Plan für alle deine Webseiten zu entwickeln. Das bedeutet, einen klaren Website-Plan zu erstellen, der sowohl die geplanten als auch mögliche zukünftige Seiten umfasst. So kannst du eine saubere und konsistente URL-Struktur für deine Website aufbauen. Dadurch kannst du später auch vermeiden, deine URL-Struktur nachträglich korrigieren zu müssen, etwa durch Weiterleitungen oder manuelles Anpassen bzw. Ändern deiner internen Verlinkung.“ – Nitzan Eiges, Tech-SEO-Teamleiterin bei Wix


05. Wie wählt man die richtige Second-Level-Domain aus?


Die Wahl des richtigen Namens ist ein spannender Moment für dein Geschäft. Hier sind ein paar einfache Tipps, die dir helfen, die perfekte Wahl zu treffen:


  • Kurz und einprägsam: Deine Kunden sollten sich den Namen nach einmaligem Hören merken können. Vermeide unnötig lange Wörter.


  • Leicht zu schreiben und zu sprechen: Wenn du deine Adresse am Telefon durchgibst, darf es keine Missverständnisse geben. Verzichte auf komplizierte Buchstabier-Aktionen.


  • Keine Zahlen und unnötige Bindestriche: Zahlen stiften Verwirrung (schreibt man „acht“ oder „8“?). Zu viele Bindestriche wirken schnell unprofessionell.


  • Markenrecht prüfen: Stelle sicher, dass du mit deiner gewünschten SLD keine bestehenden Markenrechte anderer Unternehmen verletzt.


  • Passende TLD berücksichtigen: Denke die SLD immer in Kombination mit der Endung. Ein kreativer Name passt vielleicht hervorragend zu einer .shop-Endung.


Wenn du noch Inspiration suchst, helfen dir diese Tipps zum Domainnamen finden sicher weiter. Sobald der Name steht, kannst du dir passend dazu eine professionelle Geschäftsemail erstellen.



06. So registrierst du deine Second-Level-Domain


Wix Infografik mit Titel Second-Level-Domain registrieren und vier Schritten zu Verfügbarkeit, Registrar, Registrierung und Aktivierung.

Du hast den perfekten Namen für dein Business gefunden? Großartig! Der Weg zur eigenen Adresse ist unglaublich einfach und kostet nicht viel Zeit.


  1. Verfügbarkeit prüfen: Im ersten Schritt musst du schauen, ob deine Wunschkombination aus SLD und TLD noch frei ist.


  1. Domain-Registrar wählen: Suche dir einen Besten Domain-Registrar (hier erfährst du, was ein Domain-Registrar ist).


  1. Domain registrieren: Gib deine Kontaktdaten an und sichere dir die Adresse gegen eine meist geringe jährliche Gebühr. Beachte dabei auch, was eine Domain kostet.


  1. Verbinden und aktivieren: Verknüpfe die Domain mit deiner Website.


Für einen schnellen Start kannst du Domains von Wix nutzen, die sich nahtlos in deine Website integrieren. Du kannst deine Website erstellen und gleichzeitig deine Second-Level-Domain direkt über die Plattform registrieren. Das System verbindet deine neue Adresse völlig automatisch mit deiner Seite. So sparst du dir komplizierte technische Einstellungen und kannst dich voll auf den Verkauf deiner Produkte oder Dienstleistungen konzentrieren.


Eine detaillierte Anleitung findest du unter: Wie melde ich eine Domain an?



07. Fazit zur Second Level Domain


Die Second-Level-Domain ist der absolute Kern deiner Internetadresse. Sie formt den ersten Eindruck, den Kunden von deinem Geschäft bekommen, und ist das Fundament für dein Branding. Obwohl sie SEO nur indirekt beeinflusst, sorgt eine klare und einprägsame SLD für Vertrauen und höhere Klickraten.

Nimm dir die Zeit, einen Namen zu finden, der perfekt zu dir und deinem Angebot passt. Eine kluge Wahl unterstützt dein Wachstum nachhaltig und hilft dir, neue Kunden zu begeistern. Bist du bereit, den perfekten Namen für deine Idee zu sichern?



Alle Domainendungen entdecken → Domainendungen Liste






08. FAQ – Häufige Fragen zur Second Level Domain


Was ist der Unterschied zwischen Second-Level-Domain und Top-Level-Domain?

Die Second-Level-Domain (SLD) ist der frei wählbare Name deiner Website, wie beispielsweise der Name deines Unternehmens. Die Top-Level-Domain (TLD) ist die feste Endung ganz rechts in der Adresse, aus der du wählen kannst, wie zum Beispiel .de, .com oder .org.

Ist „www“ eine Second-Level-Domain?

Nein, das „www“ ist keine Second-Level-Domain. Es handelt sich dabei um eine Subdomain (Third-Level-Domain), die vor der eigentlichen Second-Level-Domain steht. Sie diente ursprünglich dazu, auf den Web-Dienst eines Servers hinzuweisen, wird heute aber oft weggelassen.

Kann man eine Second-Level-Domain ändern?

Nachträglich ändern lässt sich eine einmal registrierte Second-Level-Domain nicht. Du kannst sie nicht einfach umschreiben. Wenn du einen neuen Namen möchtest, musst du eine komplett neue Domain registrieren und deine bestehende Website auf diese neue Adresse umziehen.

Wie lang sollte eine SLD sein?

Eine Second-Level-Domain sollte so kurz wie möglich und so lang wie nötig sein. Empfehlenswert sind in der Regel zwischen 3 und 15 Zeichen. Kürzere Namen sind für deine Kunden wesentlich leichter zu merken und schneller in den Browser einzutippen.

Was sind Beispiele für Second-Level-Domains?

In der Adresse google.com ist „google“ die Second-Level-Domain. Bei amazon.de ist es „amazon“ und bei wix.com ist „wix“ die SLD. Es ist immer der markante Name direkt vor dem Punkt.





Vanessa Roth

Blog Growth Managerin

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Dieser Blog wurde mit Wix Blog erstellt.

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