Was ist eine Website?


Ansicht einer Website mit zwei Männern vor blauem Hintergrund


Website oder auch Webseite ist ein Begriff, den viele von uns vielleicht mehrmals täglich hören, denn fast jede Person, jedes Unternehmen und jede Organisation hat eine Online-Präsenz. In diesem Artikel klären wir die Frage, was eine Website überhaupt ist, wie Websites historisch zustande kamen und warum du eine Website erstellen solltest.



Website Definition: Was ist eine Website?


Eine Website ist ein HTML-Dokument, das mithilfe von Browsern im Internet bereitgestellt wird und kann auch Webseite, Internetseite, Homepage oder Seite genannt werden. HTML steht für Hypertext Markup Language.


Eine Website besteht meistens aus einer Reihe von Unterseiten, die durch einen gemeinsamen Domänennamen verbunden sind. Im Wesentlichen sind Websites das Zuhause für alle Informationen, die du im Internet veröffentlichen willst. Diese Informationen bestehen normalerweise aus einer Kombination von Texten, Bildern, Videos und anderen visuellen Inhalten, die zusammen eine einheitliche Geschichte erzählen.


Früher war das Programmieren und erstellen von Websites Entwicklern vorbehalten. Doch Dank der Homepage-Baukästen wie dem von Wix, kann heutzutage jeder seine eigene Website erstellen und hochladen.



Eine kurze Geschichte der Websites


Nach der Konzeption des Internets wurde im Jahr 1991 die erste Website veröffentlicht. Der Informatiker Tim Berners-Lee ist als Erfinder von HTML und Begründer des World Wide Web für dieses historische Event verantwortlich. Dies legte den Grundstein für die Kommunikation von HTML-Dokumenten mit Webservern und ist der Grund, warum wir heute Inhalte im Internet in der von uns gewohnten Weise sehen können.

Seitdem haben sich Websites natürlich ziemlich weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es verschiedene Möglichkeiten, Websites zu programmieren, zu bauen und zu designen und besonders die Weiterentwicklung von HTML und CSS hat dafür gesorgt, das Websites heute dynamischer sind denn je. Moderne Websites verfügen über fortschrittliche Designelemente und reaktionsschnelle Funktionen, die die Art und Weise, wie wir im Internet surfen verändert und neue Standards für unsere Erwartungen setzt.


Das Internet wird außerdem immer inklusiver. Dank technische Innovationen wie dem Wizard für Barrierefreiheit von Wix können auch Menschen mit Einschränkungen barrierefrei im Internet surfen.


Bild mit Programmierungs-Code in HTML


Homepage, Website, Webseite, Internetpräsenz und Internetauftritt – Wo liegen die Unterschiede?


Wie bereits erwähnt werden die Begriffe Homepage, Website und Webseite oft als Synonyme verwendet.


Als Homepage wird gängigerweise die erste Seite deines Internetauftrittes bezeichnet, also die Startseite, auf die Besucher:innen gelangen, wenn sie deine Domain in das Suchfeld eingeben oder auf deinen Link in den Suchergebnissen bei Google klicken. Unter einer Homepage verstehen viele jedoch, insbesondere weniger affine Nutzer:innen, auch den gesamten Internetauftritt einer Person, also die Gesamtheit aller Unterseiten, die zu einer Website gehören.


Als Webseite bezeichnet man im Fachjargon im Gegensatz zur Website eine einzelne Internetseite. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Unterseite deines Internetauftritts (zum Beispiel die Kontaktseite) handeln, die sich öffnet, wenn Besucher:inne auf einen Link in der Menüleiste klicken. Da die Startseite eine zentralere Bedeutung für deinen Internetauftritt hat, wird sie als Homepage bezeichnet, obwohl sie natürlich technisch gesehen ebenfalls eine Webseite ist.


Alle Webseiten zusammen ergeben eine Website. Um das Ganze anschaulicher zu machen, kannst du dir eine Website als Buch vorstellen. In dieser Metapher ist die Homepage der Umschlag und die einzelnen Buchseiten sind die Webseiten bzw. Unterseiten. Das gesamte Buch ist deine Website.


Wie bereits erwähnt verwenden viele hier auch Homepage, Internetauftritt und Internetpräsenz als Synonyme. Eine gute Internetpräsenz zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass das Design einheitlich ist und die Unterseiten auch als zusammengehörig wahrgenommen werden können. Weitere Tipps für gutes Webdesign findest du auf unserem Blog.



Aufbau einer Website


Wie bereits erwähnt bestehen Websites aus einer Homepage und verschiedenen Unterseiten, die wir uns hier genauer anschauen werden.


Homepage:


Als Startseite deines Internetauftritts spielt die Homepage eine zentrale Rolle, da sich dich und dein Unternehmen vorstellt. Auf einer Homepage stellst du dich, dein Unternehmen und dein Angebot vor. Sie dient dazu, deine Besucher:innen auf deiner Website willkommen zu heißen und ihr Interesse für dein Angebot zu wecken, sodass sie Lust bekommen auf deiner Website zu verweilen.


Folgende Elemente sollten auf deiner Homepage nicht fehlen:


  • Kopfzeile: Hier fügst du Elemente ein, die deine Besucher:innen sofort sehen sollen.

  • Logo: Das schafft einen Wiedererkennungswert und präsentiert deine Marke. Die Kopfzeile ist ein guter Ort das Logo zu platzieren.

  • Menü: Das Menü dient der Navigation und zeigt auf einen Blick, was es auf deiner Website zu finden gibt.

  • Fußzeile: Diese wird als letztes wahrgenommen uns ist der perfekte Ort für wichtige Informationen wie deine Kontaktdaten, Datenschutzerklärung, das Impressum und deine Geschäftsbedingungen. Mit dem Trusted Shops Rechtstexter von Wix kannst du in Minutenschnelle abmahnsichere Rechtstexte für deine Website und deinen Online-Shop erstellen.



Webseiten (Unterseiten):


Je nachdem, was für eine Website du erstellen willst bzw. welche Art von Unternehmen du betreibst, gehören verschiedene Unterseiten zu einem erfolgreichen Internetauftritt. Hier sind die wichtigsten und geläufigsten Unterseiten, die du zu deiner Menüleiste hinzufügen solltest:


“Über uns”-Seite: Auf der “Über uns”-Seite stellst du dein Unternehmen, dein Team bzw. dich selbst genauer vor und beschreibst auch die Mission und Vision deines Unternehmens.


Produktseite: Wie der Name schon sagt, wird auf einer Produktseite dein Angebot vorgestellt. Dies ist natürlich nur dann relevant, wenn du entweder einen Online-Shop betreibst, oder Buchungen entgegennimmst.


“Kontakt”-Seite: Die “Kontakt”-Seite ist wichtig, da sie alle Möglichkeiten enthält, wie deine Besucher:innen dich erreichen können, um mehr über dein Angebot zu erfahren.


“FAQ”-Seite: Die “FAQ”-Seite ist der perfekte Ort, um wichtige und potenzielle Fragen vorweg zu beantworten.


Impressum: In Deutschland besteht die Impressumspflicht. Hier kannst du nachlesen, welche Pflichtangaben in deinem Impressum nicht fehlen dürfen.


Datenschutzerklärung: Damit deine Website den rechtlichen Anforderungen in Deutschland gerecht wird, musst du eine Datenschutzerklärung bereitstellen. Was du beim Erstellen einer DSGVO-konformen Website beachten musst, findest du auf unserem Blog.



Warum solltest du eine eigene Website erstellen?


Dank der Erfindung von Homepage-Baukästen, ist es heute allen möglich eine eigene Website zu erstellen und sich eine Internetpräsenz aufzubauen, um Artikel online zu verkaufen oder deine Erfahrungen und Expertise über einen Blog zu teilen.


Immer beliebter werden auch die persönlichen Websites auf denen Menschen ich selbst und ihren Lebenslauf präsentieren, ähnlich wie in einem Portfolio. Viele Menschen haben eine persönliche Website für ihre Karriere, andere nutzen diese Art von Website wie ein Social-Media-Profil.


Wenn du beeinflussen willst, wie du im Internet wahrgenommen wirst, dann ist der Aufbau einer Internetpräsenz in Form einer eigenen Website garantiert der beste Weg für dich. Wenn du nicht selbst Websites programmieren kannst, kannst du deine Website mithilfe vieler schöner Templates sowie der “Drag & Drop”-Funktion von Wix selbst erstellen.


Natürlich gibt es noch weitere Arten von Websites. Über die 10 beliebtesten Website-Typen kannst du dich auf unserem Blog näher informieren.



Verschiedene Website-Formen: statisch, dynamisch oder komplex


Bevor du mit der Erstellung deiner Website losgelst, ist es gut zu wissen, welche Formen eine Website auf technischer Ebene annehmen kann. Generell lassen sich Websites in drei übergeordnete Kategorien unterteilen: statisch, dynamisch und komplex.



Statische Websites


Statische Websites sind Websites, die aus einmalig erstellten HTML-Dokumenten bestehen, Das bedeutet, dass sie einmal erstellt und auf dem Webserver gespeichert werden und dann immer auf die gleiche Weise dargestellt werden. Alle Besucher:innen, die das HTML-Dokument aufrufen, bekommen den gleichen Inhalt dargestellt. Sie passen sich nicht an, sondern weisen feste Elemente auf, was bedeutet, dass sie neu codiertund erneut abgespeichert werden müssen, wenn du Änderungen an ihnen vornimmst.


Der Vorteil statsccher Website ist, dass sie am einfachsten zu erstellen sind, da sie keine flexiblen Inhalte haben. Jeder Website-Typ kann statisch sein und erfordert etwas mehr Pflege.


Beispiel für eine statische Website


Dynamische Websites


Im Unterschied zu statischen Websites werden die Inhalte einer dynamischen Website bei jedem Aufruf neu generiert und können sich somit an die Umstände der Besucher:innen anpassen. Dynamische Websites verwenden Datenbanken, die es ermöglichen auf ein und derselben Website unterschiedliche Inhalte anzuzeigen, abhängig davon, welche Nutzer:innen sie gerade aufrufen.


Ein Beispiel hierfür sind die eCommerce Websites großer Unternehmen, die Daten ihrer Nutzer:innen speichern und ein auf sie zugeschnittenes Angebot anzeigen und die Warenkörbe anpassen.


Diese Strategie wird oft von großen Websites verwendet, da der Wartungsaufwand geringer ist. Anstatt Dinge auf jeder Webseite manuell ändern zu müssen, ermöglichen dynamische Seiten, einen Parameter festzulegen, der sich automatisch auf allen Seiten ändert.


Eine Dynamische Website


Komplexe Websites


Komplexe Websites verwenden eine Kombination von Methoden oder Webanwendungen. Dies ist normalerweise bei solchen Websites der Fall, die mehrere Funktionen haben, die nicht zwingend miteinander im Zusammenhang stehen wie z. B. einem Online-Shop mit einem Blog oder einem Portfolio mit einem Forum.


Viele Websites verwenden diese Kombination von Anwendungen, um die Interaktionen der Besucher:innen mit ihren Websites zu maximieren und unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Zum Beispiel könnte ein Online-Shop mit einem Blog sowohl Personen anziehen, die deine Produkte kaufen wollen, als auch solche, die sich für dein Blog-Thema interessieren.



Beispiel für eine Komplexe Websites mit Blog und Online-Shop

Komponenten einer Website


Egal für welchen Website-Typ oder für welches Format du dich entscheidest, eine Website ist mehr, als die Summe ihrer Inhalte. Damit eine Website auch online gehen kann und von deinen Kund:innen auch gefunden wird, braucht jede Website Webhosting und eine Domain.



Webhosting


Webhosting gibt Websites ein Zuhause und ermöglicht deren Darstellung im Internet. Webhosts sind Server, die die Informationen hinter jeder einzelnen Website speichern. Diese Server sorgen dafür, dass deine Website auf den Bildschirmen deiner Besucher:innen angezeigt wird, wenn sie versucht, darauf zuzugreifen. Webshosts speichern also deine Website auf einem Server und machen sie so für Internet-Nutzer:innen zugänglich.


Bevor du also deiner Website veröffentlichen kannst, musst du einen geeigneten Webhost finden. Bei der Auswahl eines Webhosts solltest du unter anderem die Betriebszeit und Bandbreite des Hosts berücksichtigen.


Die Betriebszeit auch Uptime genannt, ist die Zeit, in der der Hosting-Server mit all seinen Webseiten online erreichbar ist. Der Gegenbegriff hierzu ist die Downtime, die Zeit, in der die Server des Webhosts außer Betrieb sind.


Eine hohe Uptime ist ein guter Hinweis darauf, dass die Server des Hosts gut funktionieren. Eine gute Uptime ist zwischen 99,90 und 99,99 %, eine Uptime von 100 % gibt es allerdings nicht.


Die Bandbreite bezieht sich auf die Datenmenge, die eine Website über einen bestimmten Zeitraum an ihre Besucher:innen übertragen kann. Die Angabe der Bandbreite erfolgt üblicherweise in Bits pro Sekunde.


Wenn du deine Website mit Wix erstellst, dann ist kostenloses Hosting automatisch mit enthalten und wird auf den Servern von Wix gehostet, sobald du auf „Veröffentlichen“ klickst. Zudem erfolgt eine erweiterte Sicherheitsüberwachung, um sicherzustellen, dass deine Website geschützt ist.



Domain


Einer der wichtigsten Bestandteile deiner Websites ist die Domain. Eine Domain ist die Webadresse deiner Site und nicht mit dem URL zu verwechseln.


Deine Domain macht deine Website im Internet auffindbar und verleiht ihr auch mehr Professionalität. Bei der Wahl des Domainnamens wählen ihren Unternehmensnamen oder eine Variation davon, doch auch kreative Wortneuschöpfungen oder Eigennamen eignen sich. Zu jeder Domain gehört auch eine Domainendung, die Top-level-Domain genannt wird. Beliebte Top-Level-Domains sind .com; .de.; .at; .ch usw.


Domains müssen über offizielle einen Domain-Registrare erworben und registriert werden. Keine zwei Websites können die gleiche Domain haben, denn dadurch wird sichergestellt, dass jede Website eine einzigartige Online-Präsenz hat. Der Domain-Check von Wix kann dir dabei helfen, die richtige Domain für deine Website zu finden.


Du kannst mit Wix eine kostenlose Website erstellen und bekommst dann eine Domain von Wix zugewiesen, die nicht anpassbar ist. Deine Website ist zwar damit vollständig funktionsfähig, allerdings empfehlen wir dir immer zu einem Premiumpaket upgraden und eine eigene Domain anzumelden.


Bild mit Frau und Hut und einer Domain



Alexandra Eger

Redakteurin



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Dieser Blog wurde mit Wix Blog erstellt.