Ein Online-Business aufbauen – So startest du in 2023 durch


Ein Online-Business aufbauen – So startest du in 2023 durch


Die meisten von uns, die ein eigenes Business aufbauen möchten, denken dabei an finanzielle Freiheit, Stabilität und räumliche Unabhängigkeit. Und das zurecht, denn ein eigenes Online-Business kann dir all diese Möglichkeiten und Vorteile bieten.

Als Online Business beschreibt man jede gewerbliche Tätigkeit, bei der Dienstleistungen oder Produkte online über das Internet angeboten und verkauft werden. Hierfür solltest du einen Online-Shop oder eine Firmenhomepage erstellen, um dein Angebot zu vermarkten.


In diesem Artikel stellen wir dir verschiedene Möglichkeiten und nötige Schritte vor, mit denen du ein Online-Business aufbauen kannst. Wir wünschen dir viel Spaß.



Inhaltsverzeichnis:


Online-Business aufbauen in 10 Schritten

1. Finde eine Geschäftsidee 2. Führe eine Marktanalyse durch 3. Lege deine Ziele fest 4. Schreibe einen Businessplan 5. Wähle einen Firmennamen 6. Registriere eine Domain 7. Erstelle deine eigene Website 8. Baue deine Marke auf 9. Promote dein Online-Business 10. Erfülle alle rechtlichen Voraussetzungen


Online-Business aufbauen – wichtige Voraussetzungen für Unternehmer:innen

Online Business starten: 7 Ideen, mit denen du noch heute loslegen kannst

Online Business aufbauen - Fazit


Online-Business aufbauen in 10 Schritten


01. Finde eine Geschäftsidee


Bevor es losgehen kann, brauchst du natürlich eine Geschäftsidee, die umsetzbar und profitabel ist. Am besten gelingt dir das, indem du eine neue Geschäftsidee findest oder mit deinem Online-Business ein Problem löst, das deine potenziellen Kund:innen haben. Vergiss nicht, dass sich deine Idee auch von der Konkurrenz abheben sollte, um wirklich erfolgreich zu sein.


Aus deiner Geschäftsidee heraus entstehen die Vision, die Mission und die Werte deiner Marke und deines Online-Business. Nimm dir für den Findungsprozess also genug Zeit.


Für den Anfang solltest du auf jeden Fall einiges an Motivation und Ausdauer mitbringen, denn gerade der Start ist oft mit Schwierigkeiten verbunden. Deshalb macht es Sinn, darüber nachzudenken, ob du dein Unternehmen zunächst nebenberuflich betreiben kannst, bis das Geschäft läuft.


Wenn deine Geschäftsidee eine relativ kleine und spezifische Zielgruppe erreichen wird, dann hast du ein sogenanntes Nischenprodukt entwickelt. Im Gegensatz zu Trendprodukten ist dabei die Nachfrage nicht so hoch. Trotzdem können sich Nischenprodukte lohnen, denn ein spezielleres Angebot geht oft mit höheren Preisen einher und die Konkurrenz ist noch relativ gering.


Am besten schaust du dir unseren Artikel zum Thema Geschäftsidee entwickeln an, in dem wir dir drei Arten von Geschäftsideen vorstellen und in 10 Schritten erläutern, wie du deine eigene Idee finden kannst. In einem weiteren Artikel stellen wir dir außerdem 43 innovative Geschäftsideen vor.


02. Führe eine Marktanalyse durch


Die Marktanalyse ist ein Vorgang, bei dem du Informationen über deine Zielgruppe sammelst, um zu bestimmen, wie erfolgreich dein Angebot bei dieser Zielgruppe sein kann. Glücklicherweise ist die Durchführung einer Marktanalyse einfacher als je zuvor, da es im Internet kostenlosen Zugang zu öffentlichen und kommerziellen Quellen in Form von umfangreichen Marktberichten gibt.


Bevor du an deinem Produkt oder deiner Dienstleistung arbeiten und ein Unternehmen gründen kannst, solltest du deine Zielgruppe analysieren und eingrenzen. Je besser du deine potenziellen Kund:innen kennst, desto besser kannst du dein Angebot auf sie zuschneiden. Wenn du die Bedürfnisse und Wünsche deiner Zielgruppe kennst, kannst du sie besser ansprechen und ihre Probleme lösen.

Für deine Zielgruppenanalyse solltest du die viel Zeit nehmen und so viele Daten wie möglich sammeln. Dafür musst du gründlich recherchieren und ein paar wichtige Fragen beantworten wie:

  • Was sind das Alter, der Familienstand, das Geschlecht, der Bildungsstand, der Beruf, das Einkommen, der Wohnort bzw. das Einzugsgebiet und die Sprache deiner Zielgruppe (Demographie)?

  • Wie sehen das Kaufverhalten, die Kaufmotive, die genutzten Vertriebskanäle, die Kauffrequenz, die Markenpräferenzen und die Preissensibilität bei deiner Zielgruppe aus?

  • Welche Merkmale hat deine Zielgruppe? (Wertvorstellungen, Vorlieben, Verhaltensmerkmale und Charaktereigenschaften)


Es gibt viele Methoden, um an diese Daten zu gelangen. Du kannst zum Beispiel Umfragen und Interviews durchführen oder online recherchieren.


Ein weiterer Teil der Marktanalyse ist die Wettbewerbsanalyse. Lass dich nicht sofort abschrecken, wenn du merkst, dass es in deiner gewählten Nische bereits eine starke Konkurrenz gibt. Das bedeutet nämlich auch, dass deine Geschäftsidee relevant ist und profitabel sein kann. Wenn es andererseits gar keine Konkurrenz zu deiner Idee gibt, kann das auch bedeuten, dass sich damit kein Geld verdienen lässt. Außerdem kannst du durchaus etwas von deinen langjährigen Mitbewerber:innen lernen. Führe eine SWOT-Analyse durch, in der du die Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen aller Mitbewerber:innen analysierst.

  • Welche Konkurrent:innen gibt es im Markt?

  • Wer sind die Marktführer:innen in deiner Nische?

  • Welche neuen Anbieter:innen gibt es auf dem Markt?

  • Was macht die Konkurrenz erfolgreich?

Besuche also die Websites anderer Unternehmen und schaue dir an, was sie haben oder nicht, um deine eigene Strategie zu verbessern. Achte auf die Marketing-Strategie, die sie verwenden, ihren Branding-Ansatz und alles andere, was deinem eigenen aufstrebenden Unternehmen helfen kann.


Wenn du dich mit der Zielgruppe und dem Wettbewerb vertraut gemacht hast, kannst du die Marktgröße und die Marktentwicklung analysieren. Finde heraus, wie sich der Markt in den letzten Jahren verändert hat und erstelle Prognosen für die Zukunft.

Diese Kennzahlen sind wichtig, um zu ermitteln, ob der Markt groß genug für dein Angebot ist, es handelt sich also um eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg deines Online-Business. Hieraus ergibt sich auch die Potenzialanalyse, also das zukünftige Potenzial deines Angebotes auf dem Markt.



SWOT ANalyse als Teil der STrategie wenn du eine Online Business aufbauen willst


03. Lege deine Ziele fest


Wenn du ein Online-Business aufbauen willst, ist zunächst nicht so wichtig, ob du damit reich werden kannst. Das wichtigste ist, dass deine Einnahmen ausreichen, um deine laufenden Kosten abzudecken, daher solltest du deine Umsatzziele realistisch einschätzen und festlegen. Diese Kosten solltest du nie aus dem Auge verlieren, denn erst, wenn du sie abgedeckt hast, kannst du Gewinne erzielen. Lege dir also eine Übersicht deiner Kosten an, um sie schnell an einem Ort einsehen zu können.


Zeit ist ja bekanntlich in der Wirtschaft Geld. Deshalb solltest du darüber nachdenken, ob dein Produkt oder deine Dienstleistung zusätzliche Leistungen von dir verlangen, die du eventuell nicht bezahlt bekommst. Dazu gehört z. B. der Kundensupport, oder dass Teilnehmer von Kursen sich mit Fragen an dich wenden.


Was du auch tust, du solltest deine Ziele SMART formulieren. Das steht für „Spezifisch“, „Messbar“, „Attraktiv“, „Realistisch“ und „Terminiert“. Stelle dir also immer die Fragen, welches Ziel du warum erreichen möchtest, ob es erreichbar ist und wie lange es dauert und wie du deinen Fortschritt misst.



04. Schreibe einen Businessplan


Der Businessplan ist das Herzstück, in dem alles zusammenläuft. Hier wird deine Geschäftsidee klar formuliert und deine gesamte Recherche übersichtlich zusammengefasst. Ein Businessplan ist ein wichtiges Werkzeug, wenn es darum geht, potenzielle Investoren von deinem Geschäftskonzept zu überzeugen, denn er hilft ihnen, deine Idee zu verstehen und den potenziellen Erfolg deines Online-Business einzuschätzen.


Dein Businessplan sollte folgende Punkte beinhalten:


1. Executive Summary: Hierbei handelt es sich um eine Zusammenfassung und Erklärung deines Geschäftsplans- und Konzepts mit den wichtigen Unternehmensdaten, der Geschäftsidee, den Umsatz- und Gewinnprognosen, dem Finanzierungsbedarf, der Marktbeschreibung sowie der Beschreibung der Produkte oder Dienstleistungen usw.


Bei der Erstellung solltest du im Hinterkopf behalten, dass es das Erste ist, was andere, wie z. B. relevanten Interessengruppen, lesen werden. Daher solltest du einen guten Eindruck hinterlassen.


2. Gründer:in: Fasse zusammen, wer das Online-Business aufbauen möchte und füge ein Kurzprofil der Gründer:innen hinzu.


3. Zielgruppe und Marktanalyse: Fasse die Recherchen aus den vorherigen Schritten klar und prägnant zusammen. Investor:innen lieben Zahlen, also füge alle wichtigen Daten und Kennzahlen hinzu.


4. Unternehmensziele und -strategie: Hier fasst du deine Ziele zusammen, die du kurz-, mittel- und langfristig erreichen willst. Vergiss nicht zu erwähnen, wie und mit welcher Strategie du diese Ziele umsetzen willst und welche Mittel und Mitarbeiter:innen du dazu benötigst.


5. Finanzplan: Der Finanzplan ist eines der wichtigsten Elemente des Businessplans, denn wenn du ein Online-Business starten möchtest, musst du dir über den Kapitalbedarf im Klaren sein. Unabhängig davon, ob du bis jetzt noch keine oder schon erhebliche Investitionen getätigt hast, solltest du wissen, wie lange du warten musst, bis du Gewinne erwirtschaften kannst. In diesem Abschnitt solltest du tiefer in die Analyse der Kosten für die Gründung deines Unternehmens eintauchen. Achte also auf Verkaufsprognosen, Kosten, erwartete Umsätze und Gewinn- und Kostenberechnungen.


6. Rechtsform & Steuern: Hier solltest du Auskunft über die Rechtsform deines Geschäfts geben und andere rechtliche Angelegenheiten wie die Anmeldung des Firmennamens, der Marken oder potenzieller Patente erwähnen. Außerdem gehören der Unternehmensstandort, die Zahl der Mitarbeiter:innen und alle steuerlichen Aspekte in diesen Abschnitt.


05. Wähle einen Firmennamen


Die Wahl eines Unternehmensnamens ist der Schlüssel zur Schaffung einer starken Markenidentität und daher unverzichtbar, wenn du ein Online-Business starten willst. Das gilt insbesondere wenn du deinen Namen auch als Domain verwenden wirst, mit der deine Website im Internet gefunden wird.


in diesem Artikel geben wir dir einige Ideen und Tipps, die du auf der Suche nach einem Firmennamen beachten kannst. Hier sind einige davon:

  • Kurze, prägnante und unvergessliche Namen bleiben Menschen eher in Erinnerung und lassen sich besser merken und schreiben.

  • Stelle sicher, dass sich deine Zielgruppe angesprochen fühlt und sich mit deinem Namen identifizieren kann.

  • Natürlich sollte dein Name auch zu deinem Angebot und deiner Marke passen.

  • Prüfe die Verfügbarkeit des Namens in Datenbanken wie dem deutschen Patent- und Markenamt und dem Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum. Sollte er noch verfügbar sein, kannst du deinen Namen schützen lassen.



06. Registriere eine Domain


Sobald du den richtigen Namen für dein Unternehmen gefunden hast, solltest du schnell die entsprechende Domain registrieren. Denn die richtige Domain kann ausschlaggebend für deinen Erfolg ist.sein. Deine Kund:innen müssen dich im Internet schnell finden und sich die Adresse deiner Website gut merken und weitersagen können. Achte deshalb darauf, dass dein Domainname nicht zu lang, dafür jedoch einprägsam und aussagekräftig ist.


Sobald du deine Domain registriert hast, kannst du sie auch als eigene E-Mail-Domain nutzen. In diesem Beitrag verraten wir dir Schritt für Schritt, wie du eine geschäftliche E-Mail-Adresse erstellen kannst.



Domain kaufen und Online Business aufbauen mit Wix


07. Erstelle deine eigene Website


Dein Online-Business kann ohne eine Website natürlich nicht existieren. Bevor du sie jedoch erstellen kannst, solltest du dir überlegen, welche Art von Website du überhaupt brauchst.


Für dich als Unternehmer:in ist es umso wichtiger, dass deine professionelle Website die zentrale Anlaufstelle für alle deine speziellen Bedürfnisse und die deiner Kund:innen ist. Je nachdem, welche Art von Online-Business du aufbauen möchtest, gibt es verschiedene Arten von Websites, die du erstellen kannst. Dabei musst du darauf achten, dass der Aufbau deiner Website ihrem Zweck entspricht und sie die richtigen Funktionen mitbringt.


Online Business aufbauen: Website oder Online-Shop?


Für viele stellt sich hier die Frage, ob sie einen Online-Shop erstellen sollen, oder eine andere Art von Website. Wir empfehlen dir, dich für einen Online-Shop zu entscheiden, sobald du Produkte in irgendeiner Form verkaufen willst.


Dein Online-Shop ist dazu da, dein Angebot übersichtlich zu präsentieren und Zahlungen entgegenzunehmen. Schöne Produktfotos und -beschreibungen, klare CTAs sowie ein gut gestalteter Checkout-Bereich sorgen für ein reibungsloses Nutzererlebnis und können den Erfolg deines Online-Business steigern. In diesem Artikel erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du einen eigenen Online-Shop aufbauen kannst.


Falls du bereits eine andere Art von Website erstellt hast und dein Geschäft später mit dem Verkauf von Produkten ausbauen möchtest, kannst du jederzeit einen Shop zu deiner Website von Wix hinzufügen.


Eine Firmenhomepage ist die Visitenkarte deines Online-Business im Internet. Sie eignet sich perfekt dazu, Leute über dein Unternehmen zu informieren und dich bei potenziellen Kund:innen vorzustellen. Im Mittelpunkt steht also in erster Linie, wer du bist und was du anbietest. Sie unterscheidet sich also im Aufbau und in ihren Funktionen deutlich von einem Online-Shop. Um dir die Sache zu erleichtern, kannst du mit einer Website-Vorlage für Unternehmen beginnen und sie nach Belieben anpassen und jederzeit verändern und ergänzen.


Eine Website für Dienstleistungsunternehmen, aus der du Buchungen entgegennehmen willst, ist ähnlich aufgebaut wie ein Online-Shop. Im Hintergrund muss sie aber die geeigneten Funktionen für Buchungen mitbringen, wenn du deine Kurse oder Webinare im Internet anbieten möchtest.



Online Business starten mit einer Website Vorlage von Wix


08. Baue deine Marke auf


Gutes Branding ist ein wichtiger Bestandteil deines Erfolges, wenn du ein Online-Business starten möchtest, denn deine Marke baut sich nicht selbst auf.


Neben einem starken Firmen- bzw. Markennamen, gehört dazu auch dein eigenes Logo. Wenn du ein Logo erstellen willst, solltest du darauf achten, dass es deine Marke repräsentiert und ihre Werte kommuniziert. Nur so wird es dir gelingen, in Erinnerung zu bleiben und Bekanntheit aufzubauen.


Neben deiner Website als virtuelle Visitenkarte solltest du auch klassische Visitenkarten erstellen, die du deinen Kund:innen und Geschäftspartner:innen in die Hand geben kannst. Neben deinem Namen und deinem Logo empfehlen wir dir auch einen Link zu deiner Website (oder deinem Shop) sowie wichtige Kontaktdaten darauf auszudrucken.


Aber darauf sollte sich dein Branding nicht beschränken. Du solltest deine Werte und dein Wertversprechen deutlich machen und dafür sorgen, dass z. B. ein guter Support und Vertrauenswürdigkeit als Teile deines Markenimages wahrgenommen werden.



Visitenkarten mit eigenem Logo für dein Online Business


09. Promote dein Online-Business


Ein eigenes Online-Business kann nicht erfolgreich sein, wenn du keine Besucher:innen auf deine Website ziehst. Hier sind ein paar bewährte Methoden, um Traffic zu generieren:

  • SEO: Als Erstes solltest du dich mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) befassen und relevante Keywords (Schlüsselwörter) strategisch auf deiner Website integrieren. So verbesserst du deine Chance auf ein besseres Ranking.

  • E-Mail-Marketing: E-Mail-Marketing ist ein effektiver Weg, um deine Zielgruppe zu erreichen und dein Angebot zu promoten. Du kannst E-Mail-Kampagnen erstellen, wie zum Beispiel Newsletter, auf denen du Angebote und Aktionen bewirbst.

  • Social-Media-Marketing: Social-Media-Marketing ist heutzutage nicht mehr wegzudenken, denn die meisten Nutzer:innen verbringen gern viel Zeit auf Kanälen wie Facebook, Instagram, Twitter und Co. Wenn du auch auf diesen Plattformen unterwegs bist, solltest du alle Links zu deiner Website hinzufügen. In diesem Beitrag erklären wir, wie du eine erfolgreiche Social-Media-Marketing-Strategie entwickeln kannst.

  • Blog erstellen: Bloggen ist eine gute Methode, dein Online-Business bekannt zu machen, da du hier regelmäßig relevante und interessante Inhalte in deiner Branche veröffentlichst. Durch Blogartikel können Menschen auf dein Online-Geschäft aufmerksam werden und zu Kund:innen konvertieren.



10. Erfülle alle rechtlichen Voraussetzungen


In Deutschland und Europa müssen sich Offline- wie Online-Business an viele Gesetze halten. So ist z. B. das Impressum auf jeder Website absolute Pflicht. Auch deine allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen auf deiner Seite enthalten und korrekt formuliert sein. Dabei gibt es auch einige Pflichtangaben, die in allen AGB enthalten sein müssen. Dazu gehört z. B. wie genau es zu einem Vertragsabschluss kommt, ob es Regelungen zur Rücksendung gibt und wie bezahlt und geliefert wird. Auch die Gewährleistung sollte hier behandelt werden. Du solltest aufgrund der teilweise sehr komplizierten Bestimmungen darüber nachdenken, dich rechtlich beraten zu lassen.


Schließlich musst du darauf achten, dass du die Vorschriften der DSGVO einhältst und z. B. deinen Nutzer:innen ermöglichst, ihre Daten bei dir einsehen, ändern oder löschen zu können. Wichtig ist auch, dass deine Kund:innen bei der Angabe ihrer Daten die Möglichkeit haben, überhaupt erst einmal zustimmen zu können, dass du sie verwenden darfst. Das ist z.B. dann wichtig, wenn du Newsletter verschicken möchtest. Außerdem bist du auch dafür zuständig, dass die Daten deiner Kund:innen bei dir sicher sind.


Über diese und weitere rechtliche Aspekte für das Betreiben eines Online-Shops, solltest du dich gründlich informieren, bevor du mit dem Verkaufen loslegst. Sonst kann es passieren, dass du eine saftige Abmahnung kassierst.



Online-Business aufbauen – wichtige Voraussetzungen für Unternehmer:innen


Bevor du loslegst, solltest du sicher sein, dass du alle wichtigen Anforderungen erfüllst, um dich selbstständig zu machen. Neben einer ausgereiften Geschäftsidee gehören unserer Meinung nach auch folgende Dinge dazu.


Hast du das Zeug, dich selbstständig zu machen?


Nicht jedes Geschäft läuft gleich zu Beginn wie geschmiert. Tatsächlich kann es einige Monate dauern, bis du die ersten Kund:innen gewonnen und Geld eingenommen hast. Hier ist nicht nur Geschäftssinn, sondern auch Motivation und Ausdauer gefragt. Es ist wichtig, dass du am Ball bleibst und mit Kraft, Energie und Herzblut an dein Online-Business glaubst.


Wenn du für deine Idee brennst, wird es dir leichter fallen, auch schwierige Phasen zu durchstehen und dich immer wieder aufs Neue zu motivieren. Hier sind Investitionsbereitschaft , gute Organisation und Disziplin gefragt, denn manchmal reichen Motivation und Leidenschaft nicht aus, um Erfolg zu haben.



Rechtliche Grundlagen


Wer sich selbstständig machen und mit einem Online-Business Geld verdienen will, muss das melden und beim zuständigen Bürger- oder Gewerbeamt ein Gewerbe anmelden. Möglicherweise musst du dich auch noch für eine Rechtsform entscheiden, denn jedes Unternehmen in Deutschland muss eine solche haben.


Da wir die keine ausführliche Rechtsberatung geben können, haben wir eine Liste mit den gängigen Rechtsformen zusammengestellt und empfehlen dir immer, Rechtsexpert:innen und Anwält:innen zu Rate zu ziehen.


GmbH: Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung eignet sich für dein Online-Business, wenn du über ein Stammkapital von mindestens 25.000 EUR verfügst und als Unternehmer:in eine Haftungsbeschränkung haben möchtest.


GmbHs können auch von Einzelpersonen gegründet werden und jede GmbH braucht eine:n Geschäftsführer:in, die oder der auch für bestimmte Verstöße haftbar gemacht wird. Als GmbH genießt ein Unternehmen bestimmte steuerliche Vorteile, andererseits ist die Gründung aufwändig. Außerdem sind Unternehmen zu doppelter Buchführung und zu einem Jahresabschluss verpflichtet.


UG: Die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (UG) eignet sich für Geschäfte, die eine Haftungsbeschränkung haben möchten, aber nicht über das nötige Stammkapital für eine GmbH verfügen.


Die UG ist eine Sonderform der GmbH und als Entsprechung zur britischen „Limited“ in Deutschland eingeführt. UGs können von Einzelpersonen gegründet werden und jederzeit zu einer GmbH umfirmiert werden. Du kannst bereits ab einem Startkapital von einem Euro eine UG gründen, bist jedoch auch hier zu doppelter Buchführung und zum Jahresabschluss verpflichtet.

GbR: Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts muss mindestens von zwei Gesellschafter:innen gegründet werden. Auch hier ist kein Startkapital notwendig, allerdings haften die Gesellschafter:innen einer GbR mit ihrem Privatvermögen.


Die Namensgebung ist bei einer GbR stark reglementiert und muss die Nachnamen der Gesellschafter:innen beinhalten. Eine GbR wird von allen Gesellschaftler:innen geleitet, daher gibt es nicht nur eine:n Geschäftsführer:in, sofern nicht ein:e Gesellschafter:in das Alleinvertretungsrecht zugesprochen wird.


Bei manchen Formen der GbR gilt für die Gesellschafter:innen eine Mitgliedschaftspflicht in der jeweiligen Berufskammer. Allerdings reicht bis zu einem bestimmten Umsatz und einem bestimmten Gewinn eine einfache Einnahmenüberschussrechnung.


Einzelunternehmen: Unter anderem gehören Gewerbe, Freiberufler und Kleingewerbe zu den Einzelunternehmen. Der Vorteil hierbei ist, dass die Gründung eines Einzelunternehmens keiner besonderen Voraussetzungen und keines Startkapitals bedarf. Der große Vorteil? Die Gründung eines Gewerbes ist vergleichsweise unkompliziert und kostengünstig.


Als Einzelunternehmer:in haftest du jedoch unbeschränkt mit deinem Privatvermögen. Bei dieser Rechtsform kann es nur eine:n Inhaber:in geben, dafür kannst du die Tätigkeit von zu Hause aus ausüben. Du musst dir hierfür lediglich die Erlaubnis von deinen Vermieter:innen einholen.


Die Form der Buchhaltung richtet sich nach der Größe deines Unternehmens und kann von einer einfachen Einnahmenüberschussrechnung bis zu einer doppelten Buchführung mit Jahresabschluss reichen.


Buchhaltung


Der Aufwand der Buchhaltung ist vielen, die ein Online-Business starten wollen, ein Dorn im Auge. Damit dir das Ganze leichter fällt, solltest du folgendes beachten.


Geschäftskonto: Kapitalgesellschaften sind gesetzlich dazu verpflichtet, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Doch auch für Freelancer ist es eine empfehlenswerte Praxis, denn die klare Trennung hilft dir und deinen Steuerberater:innen dabei, deine Finanzen besser nachzuvollziehen.


Geschäftskonten kannst du bei deiner Hausbank und allen Filialbanken, Onlinebanken oder FinTechs eröffnen.


Rechnungsstellung: Ob selbstständig oder Unternehmer, sobald du eine Dienstleistung oder ein Produkt verkaufst, musst du deinen Kund:innen eine Rechnung mit Rechnungsnummer ausstellen. Hierfür kannst du eine Online Rechnungs-Software wie easybill, FastBill ERP by SellIntegro und verwenden und direkt als Schnittstelle in deine Website integrieren.


Eingangsrechnungen: Viele der geschäftlichen Ausgaben für Online-Businesses können von der Steuer abgesetzt werden. Damit das Finanzamt diese Ausgaben nachvollziehen kann, solltest du deine Eingangsrechnungen sammeln und offenlegen.


Als Freelancer solltest du darlegen können, welche Ausgaben für deine Arbeit notwendig waren. Wenn du dein Online-Business zum Beispiel von zu Hause, aus deinem Arbeitszimmer heraus betreibst, kannst du die Miete, die Heiz- und Versicherungskosten sowie die Grundbesitzabgaben von der Steuer absetzen.

Auch Telefon- und Internetanschlüsse können abgesetzt werden, indem du sie entweder rein geschäftlich nutzt oder anteilig absetzt.


Online Business starten: 7 Ideen, mit denen du noch heute loslegen kannst


Jetzt, da du einen Überblick darüber hast, was es alles zu wissen und beachten gibt, wenn du dein eigenes Online-Business aufbauen willst, wollen wir dir 7 Ideen vorstellen, die du noch heute in die Tat umsetzen kannst.


Wir hoffen, dass dir diese Vorauswahl gefällt. Wenn du mehr willst, kannst du dir die besten Geschäftsideen 2022 ansehen, um dich noch weiter inspirieren zu lassen.



1. Verkaufen mit Dropshipping


Dropshipping ist eine der beliebtesten Arten, ein Online-Business zu starten, da du so bereits mit einem geringen Budget loslegen kannst. Alles, was du dafür brauchst, ist ein Online-Shop, in den du Produkte des Dropshipping-Anbieters integrierst und verkaufst. Du brauchst hierfür keine eigenen Produkte oder ein Lager und die Bestellungen deiner Kund:innen werden automatisch an den Dropshipping-Dienstleister weitergeleitet, ausgeführt und verschickt. Wie genau du mit Dropshipping anfangen kannst, erfährst du auf unserem Blog.




2. Verkaufen mit Print on Demand


Print on Demand („Druck auf Abruf“) funktioniert ähnlich wie Dropshipping, insofern, als du auch bei dieser Methode kein Lager betreiben musst. Neben dem Fulfillment und dem Versand, wird auch die Fertigung der Produkte vom Print-on-Demand-Anbieter ausgeführt. Was du allerdings brauchst, sind eigene Designs, die du als Aufdruck oder Stickerei auf sogenannte White-Label-Produkte (schlichte Produkte) drucken lässt. Diese gibt es in den verschiedensten Produktkategorien, von Bekleidung und Accessoires über Alltagsgegenständen und Schreibwaren, bis hin zu Tech-Zubehör. Die besten Print on Demand Anbieter stellen wir dir hier vor.


Print on Demand und Dropshipping eignen sich besonders, wenn du ein Online-Business mit geringem Startkapital starten möchtest oder dein bestehendes Angebot erweitern willst.


3. Freelancen

Es gibt unzählige Angebote und Dienstleistungen, die du als Freelancer:in anbieten kannst und sicherlich hast du Wissen und Fähigkeiten, von denen andere profitieren können. Als Freelancer: in wirst du von anderen Unternehmen beauftragt freiberufliche Tätigkeiten auszuüben, hier sind einige Ideen:

  • Übersetzen: Falls du andere Sprachen fließend beherrschst, kannst du ein Online-Business als Übersetzter:in aufbauen.

  • Texte schreiben: Beim Copywriting sind gute Schreibfähigkeiten und Kreativität gefragt, denn du wirst Texte verfassen, die Menschen überzeugen sollen.

  • Virtuelle Assistenz: Für diese Tätigkeit musst du gut organisiert sein, denn du unterstützt Firmen aus der Ferne bei einer Vielfalt von täglichen Aufgaben wie der Erstellung von Inhalten, der Buchhaltung, Social-Media- und E-Mailing-Marketing.


4. Bloggen


Als Blogger:in teilst du deine Kenntnisse, Expertise und Leidenschaften mit einem Online-Publikum. Alles, was du dafür tun musst, ist einen Blog erstellen und das richtige Thema bzw. eine Nische finden, über die du schreiben willst. Sprich deine Zielgruppe mit hochwertigen Inhalten an und vergiss nicht, regelmäßig zu veröffentlichen, um deinen Blog bekannt zu machen.


Falls du dich zum Beispiel viel mit dem Thema Ernährung befasst, könntest du einen Food-Blog starten und Ernährungstipps oder Rezepte zu teilen. Sobald du eine Stammleserschaft aufgebaut hast, kannst du deinen Blog monetarisieren, um mit diesem Online-Business Geld zu verdienen, zum Beispiel durch Pay-per-Click-Werbung oder Sponsored Posts.


5. Affiliate-Marketing


Falls du bereits eine Art Online-Followerbasis hast, wirst du vielleicht feststellen, dass Affiliate-Marketing der nächste logische Schritt ist, um mit dem, was du aufgebaut hast, Geld zu verdienen. Beim Affiliate-Marketing vermarktest du im Rahmen eines Partnerprogramms die Produkte, Dienstleistungen oder die Marke eines Unternehmens in deinen Inhalten. Hier erhältst du jedes Mal eine Provision, wenn jemand aufgrund der Werbung auf deinen Social-Media-Kanälen oder anderen relevanten Websites ein Produkt oder eine Dienstleistung eines Unternehmens kauft.


Achte darauf, dass du dich für ein Affiliate-Programm anmeldest, das zu deinen Interessen, deiner Zielgruppe oder deiner Marke passt. Das Partnerprogramm von Wix, Amazon PartnerNet und ShareASale sind nur einige Beispiele.


6. Online-Kurse und Coachings


Online-Kurse und Coachings erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da sie eine gute Möglichkeit sind, online ein Business aufzubauen. Je nach Fachgebiet gibt es unzählige Arten von Kursen und Coachings, mit denen du anderen helfen kannst.


Nimm dir Zeit für deinen Kurs und plane deinen Unterricht im Voraus. Berücksichtige den Markt und denke darüber nach, einen Freemium-Plan für Erstabonnenten zu erstellen – so kannst du die anfänglichen Marketingkosten senken und dazu beitragen, deine Inhalte durch Mundpropaganda bekannt zu machen.


Eine weitere Möglichkeit ist, ein Webinar zu veranstalten. Das ist eine Art Online-Präsentationen, die normalerweise in Echtzeit stattfindet. Webinare sind lehrreiche Veranstaltungen, die den Teilnehmern gegen eine Gebühr exklusive Einblicke von Branchenexperten bieten.



7. Influencer


YouTube hat weltweit mehr als zwei Milliarden Nutzer:innen, das entspricht etwa einem Drittel der Internetnutzer:innen und auch Instagram gehört zu den beliebtesten Social-Media-Plattformen. Als Influencer:in hast du die Chance durch Affiliate Marketing ein Online Business aufzubauen und Geld zu verdienen. Wenn du also nach Möglichkeiten suchst, dich mit einem großen Publikum zu vernetzen und deine Geschichte zu erzählen, dann ist das vielleicht der richtige Weg für dich.


Falls du dich für ein Videoformat entscheidest, um Inhalte zu teilen, kannst du dir diese kostenlosen Videobearbeitungsprogramme ansehen, um Videos professionell zu bearbeiten.


Es gibt viele effektive Wege, um mit YouTube Geld zu verdienen, wie z. B. den Verkauf von Waren, die Partnerschaft in einem Partnerprogramm oder die Erstellung von gesponserten Inhalten. Was für dich funktioniert, hängt von dir und deiner Zielgruppe ab.


Online Business aufbauen - Fazit

Eine eigenes Online Business aufzubauen ist ein aufregendes Unterfangen und wie du gesehen hast, kannst du bereits mit geringem Startkapital und in wenigen Schritten damit starten. Das Gute ist, dass du ein Online Business zunächst nebenberuflich aufbauen kannst, so gehst du ein geringeres Risiko ein.

Um dein Online Business aufzubauen, brauchst du zunächst eine zündende Geschäftsidee, deren Erfolgspotenzial du in einer Marktanalyse ermitteln solltest. Nachdem du deine Ziele festgelegt hast, kannst du sie zusammen mit deiner Recherche in deinem Businessplan aufschreiben, um potenzielle Investor:innen von dir zu überzeugen.

Anschließend geht es daran, deine Marke aufzubauen. Hierzu gehört dein Firmenname, den du auch als Domain und geschäftliche E-Mail-Adresse registrieren kannst. Vergiss nicht, die Verfügbarkeit von Name und Domain zu prüfen, bevor du dir deinen Firmennamen schützen lässt. Dann kannst du damit beginnen, deine eigene Firmenhomepage oder einen Online-Shop zu erstellen.

Für welche Art von Website du dich entscheidest, hängt von der Art deines Online-Businesses ab. Egal, für welche Website du dich entscheidest, sie wird dir auf jeden Fall dabei helfen, deine Marke aufzubauen und dein Online-Business zu promoten, Traffic und Kund:innen zu gewinnen und Geld zu verdienen.

Vergiss nicht, dass du bei all deinen Tätigkeiten immer darauf achten musst, die gesetzlichen und rechtlichen Voraussetzungen zu erfüllen. Das betrifft sowohl die Rechtstexte auf deiner Website, als auch die Rechtsform deines Unternehmens sowie die Rechnungsstellung und die steuerlichen Angelegenheiten. Ziehe hierfür am besten Rechtsexperten, Steuerberater und Anwälte hinzu.

Sobald dein Geschäft läuft, solltest du daran arbeiten, es zu skalieren. Denn ein Online-Business muss sich stets weiterentwickeln, um mit der Konkurrenz Schritt zu halten. Bleibe mit deinen Kund:innen in Kontakt, um ihre Bedürfnisse nachhaltig zu erfüllen und neue Trends zu entdecken.

Sicherlich werden dir auf deinem Weg viele Herausforderungen begegnen, die es zu meistern gilt. Verliere nicht den Mut, wenn der Erfolg gerade zu Beginn noch etwas auf sich warten lässt und bleibe am Ball. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Aufbau deines eigenen Online-Business.




Alexandra Eger

Content-Managerin


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